Vergleich Salo und Grone

Begonnen von IEvanI, Mittwoch, 25. Juni 2008 - 09:51:03

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saab

Hallo Stiff

Mein Beitrag war gerade fertig, Sitzung abgelaufen. Auf ein Neues.

   In der Grossen Stadt usw.

   Beraten Wirtschaftssenioren Existenzgründer, und auch laufende Betriebe
   bei allen anstehenden Problemen (für eine Aufwandsentschädigung)
   dh. man hat einen Pool von Experten aller Coleur zur Verfügung.

   Ich habe diesen Service mehrmals für anstehende Projekte in Anspruchgenommen.

   Wenn also derartige Experten zu rate gezogen würden, wäre meine Meinung auch
   die Überbewertung der Form der Bewerbung vom Tisch, und man könnte sich
   auf das wesentliche, nämlich den Kontakt zwischen Bewerber und Arbeitgeber
   konzentrieren.


Stiffmeister2008

Hallo Saab,

da sprichst/schreibst Du genau das, was ich schon seit Jahren denke: Überbewertungen der Bewerbungen werden dem Menschen an sich mit seinen Qualitäten, Stärken und Eigenschaften vorgezogen.

*ich hoffe, dass ich Dich da jetzt richtig verstanden habe.*

Gruß,
Stiff

saab

Hallo Stiffmeister


                         Du hast PN
                         Neugierig auf Deine Antwort ,saab

Stiffmeister2008

#63
Wie schon gestern Abend angekündigt, hier die Info bezüglich des Bewerber-Trainings:

Hierbei handelt es sich um eine Dienstleistung, die bei Einrichtungen wie zum Beispiel Grone, Salo und anderen bezahlt werden muss (also die Kraft, die für sowas eingestellt wird/ist).

Kommt für diese Kosten niemand auf, oder findet sich kein ehrenamtlich arbeitender Dozent, werden solche Trainingseinheiten auch nicht angeboten.

Ein so zu bezeichnendes Fortbildungsangebot gehört auch nicht offiziell in eine Eingliederungsmaßnahme. Man kann nicht davon ausgehen, dass während einer Eingliederung, die als Hauptziel die Qualifizierung und den zusätzlichen Erwerb von Kenntnissen, bzw. die Vermittlung von Praktika beinhaltet, automatisch auch Fortbildungen in Sachen Bewerbungen und Jobsuche als selbstverständliche Leistung angeboten werden.

Dieses wird jedoch -normalerweise- dem Arbeit- oder Lehrstellensuchenden schon vorher mitgeteilt, sofern es von Interesse ist und hinterfragt wird.
*so sollte es eigentlich der Fall sein* Es handelt sich also bei einem Bewerber-Training um eine Zusatzleistung, nicht um ein automatisch einfließendes Angebot, welches der Eingliederung eines Arbeitsuchenden dient.

Hülle

Zitat von: Helmut in Dienstag, 22. Juli 2008 - 07:59:16
Zitat von: Hülle in Montag, 21. Juli 2008 - 19:34:07


P.S. BB ist natürlich B I S A B A U M


Nein!

Das ist mittlerweile nicht mehr interessant....

Dann ist es eben Bildung/Beruf....

Stiffmeister2008

@Helmut

Danke für die Korrektur, so wurden Missverständnisse verhindert.

Über die Einrichtung BB haben sich tatsächlich schon viele Leute beschwert, auch die, welche jetzt in anderen Vermittlungsstellen untergekommen sind.
Wie aber schon anfangs *ich denke mir auf den ersten drei Seiten zu diesem Thema* erwähnt wurde, liegt es am Personalmangel. Stellen, die sich tatsächlich eingehend mit dem Thema Jugend und Bewerbung beschäftigen, kosten Geld.

Ich habe mich mal durch die Seite von BB gelesen und mir ist aufgefallen, dass sie auch kein direktes Bewerbertraining im Angebot haben. Es ist nur die Rede von "Begleitung", "Unterstützung" und "Sammeln praktischer Erfahrungen".

Gruß,
Stiff

Muckel

Zitat von: Stiffmeister2008 in Dienstag, 22. Juli 2008 - 18:03:01[...] Es ist nur die Rede von "Begleitung", "Unterstützung" und "Sammeln praktischer Erfahrungen".

Auch wenn es nur begleitend heißt, kann man von dem Bildungsträger erwarten, daß vernünftige Arbeit geleistet wird. Null-Bock-Pädagogik hilft da nicht besonders viel weiter. Dann haben die Leute ihren Beruf verfehlt.


saab




                 Tja, und ich würde den Job wirklich gern machen,
                 aber....mich will ja Keiner .

Hülle

#68
Zitat von: saab in Dienstag, 22. Juli 2008 - 18:30:50

                 Tja, und ich würde den Job wirklich gern machen,
                 aber....mich will ja Keiner .

Kannst dir ja mal eine Bewerbung vom "Schreibservice" individuell  erstellen lassen...

Dann mußt Du ja mit KUSSHAND genommen werden   :ironie

Stiffmeister2008

#69
Zitat von: Muckel in Dienstag, 22. Juli 2008 - 18:17:29
Zitat von: Stiffmeister2008 in Dienstag, 22. Juli 2008 - 18:03:01[...] Es ist nur die Rede von "Begleitung", "Unterstützung" und "Sammeln praktischer Erfahrungen".

Auch wenn es nur begleitend heißt, kann man von dem Bildungsträger erwarten, daß vernünftige Arbeit geleistet wird. Null-Bock-Pädagogik hilft da nicht besonders viel weiter. Dann haben die Leute ihren Beruf verfehlt.



@Muckel
Yepp, da hast Du Recht.  :-\ , gute Arbeit muss gerade in diesem Bereich geleistet werden. Aber wie schon erwähnt: Bei BB wird diese diskutierte Leistung nicht angeboten, wäre also wieder eine "freiwillige und nicht vorauszusetzende Leitung". 

Zum Thema Null-Bock....
Die Leute, egal was für eine Ausbildung im sozialpädagogischen Bereich sie haben, sind aber auch wirklich nicht immer zu beneiden.

Denn so, wie Du die "Null-Bock-Pädagogik" ansprichst, verhält es sich ebenso mit den Bewerbern selbst.
Mitunter -!!!nicht generell!!!- kommen sie schon unmotiviert bei der Maßnahme an, lassen sich jedes Wort aus dem Munde ziehen und machen wirklich nur das Nötigste....immer mit dem Blick auf die Uhr gerichtet, von wegen endlich Feierabend. *was wohl auch an ihrem sozialen Umfeld liegt*

Es gibt natürlich auch Arbeitsuchende, die wirklich alles geben, um in Arbeit zu kommen. Und wenn man den Frust, der von der anderen "No-Future-Null-Bock"-Generation hervorgerufen wurde, an eben diesen Arbeitswilligen ablässt, indem man ihnen aufgrund mangelnder Motivation fehlerhafte Unterlagen übergibt, sich nicht um sie kümmert oder sie für irgendwas zusammenfaltet, wofür sie garnichts können, kann man das nur als fehlerhaftes und ungerechtes Verhalten bezeichnen.

Man kann in dieser Hinsicht beide Seiten verstehen.
Allerdings gehört es tatsächlich zur Aufgabe eines guten Pädagogen, Geduld und noch mehr Geduld zu zeigen. Wenn das nach ein paar Monaten immer noch nicht fruchtet, müssen allerdings andere Wege eingeschlagen werden, denn Pädagogen oder Leiter von Eingliederungsmaßnahmen sind, wie die Arbeitsuchenden, auch nur Menschen.

Gruß,
Stiff....


Stiffmeister2008

#70
Guten Morgen an alle  :D*,

die Drucker laufen noch nicht, es ist noch früh, Zeit für einen kurzen Eintrag. :-)

@saab
Woran hat's denn gelegen, ich meine, dass Dich keiner will?
An Deiner Einstellung, so wie ich Dich nach Deiner letzten PN einschätze, kanns ja nun nicht liegen.

Gruß,
Stiff

saab

Hallo Stiffmeister


          Nein , an meiner Einstellung liegt es bestimmt nicht !

Ich glaube eher, es liegt daran , das ich keine Ausbildungsberechtigung habe,
noch eine Pädagogische .

         In meinem Beruf gibt es in diesem Sinne soetwas auch nicht.
Ich bin nur der Meinung, das Leute mit meiner Berufs, und Lebenserfahrung den Pädagogen, jedenfalls was die Praxis angeht, weit voraus sind und den Jugendlichen und auch älteren etwas vermitteln können ,was WIRKLICH weiterhilft.

          Ich habe in diversen Handwerksberufen gearbeitet,Metall, Holz, Kunststoff,
Folientechnik, Dann in der Werbung, Strategie, Marketing, Text, Entwurf, war 20 Jahre mit einer eigenen Werbeagentur selbstständig.

          Habe in einer eigenen Abteilung mit Jugendlichen aus dem Drogenmilieu
gearbeitet, sie in die Reihe bekommen,habe ihnen Berufs und Allgemeinwissen
vermittelt und ihnen anschliessend feste Jobs besorgt

          Das alles hat sich nicht auf dem Platten Land abgespielt, sondern in (der Grossen Stadt, aus der ich komme "Hamburg")

          Tja, nun frag`ich Dich, warum will mich Keiner?


          Gruss saab
         

Stiffmeister2008

@saab

Also, ganz ehrlich, bei Deinem Kontingent an Wissen und beruflicher Erfahrung fallen mir nur 2 Dinge ein.......*und die brauchte ich hier eigentlich garnicht zu nennen, denn es sind wohl die beliebtesten Gründe für ein "Nein" bei Bewerbungen:

1.) Überqualifizierung

2.) .....mit diesem Punkt bin ich immer vorsichtig, man weiß nie, wie die Leute reagieren... ;-) Könnte es das Alter sein?

Hast Du schon mal versucht, auf ehrenamtlicher Basis einen Einstieg zu finden, um nach einer Weile *ich nenne es mal Probezeit* auf finanzieller Basis übernommen zu werden?




saab

#73
Zitat von: Stiffmeister2008 in Mittwoch, 23. Juli 2008 - 08:43:46
@saab

Also, ganz ehrlich, bei Deinem Kontingent an Wissen und beruflicher Erfahrung fallen mir nur 2 Dinge ein.......*und die brauchte ich hier eigentlich garnicht zu nennen, denn es sind wohl die beliebtesten Gründe für ein "Nein" bei Bewerbungen:

1.) Überqualifizierung

2.) .....mit diesem Punkt bin ich immer vorsichtig, man weiß nie, wie die Leute reagieren... ;-) Könnte es das Alter sein?




Hast Du schon mal versucht, auf ehrenamtlicher Basis einen Einstieg zu finden, um nach einer Weile *ich nenne es mal Probezeit* auf finanzieller Basis übernommen zu werden?






Hallo Stiff,

Überqualifizierung kann es bei "dem" Thema eigentlich nicht sein,

Das Alter, hat natürlich mit dem Grad an Lebenserfahrung zu tun, warum sind dann die Wirtschaftssenioren so erfolgreich ?

Dein Tipp "ehrenamtlich", durchaus zu überlegen

Werde mich mal kümmern, hab`ja Strategie gelernt.

Gruss saab

Ps : Vielleicht quäle ich als Einstieg mal Hülle. >:D

Stiffmeister2008

Zitat von: saab in Mittwoch, 23. Juli 2008 - 08:51:59
Dein Tipp "ehrenamtlich", durchaus zu überlegen

Werde mich mal kümmern, hab`ja Strategie gelernt.

Gruss saab

Für diesen Fall gibt es einige Möglichkeiten, auch außerhalb der "großen Stadt" :)

Das JAW in Oelixdorf, BiBeku in der Bahnhofsstraße und natürlich das Jugendamt. *bei letzterem kenne ich mich allerdings nicht so mit den zuständigen Abteilungen aus*

Bei den erstgenannten hättest Du aber ganz sicher gute Chancen, über ehrenamtlich auf angestellt "aufzusteigen".

Gruß,
Stiff