Dreckig, dreckiger, Itzehoe

Begonnen von porschekiller, Samstag, 13. Januar 2007 - 18:06:22

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DerDerbste

Zitat von: Paul Schrader in Mittwoch, 13. Januar 2010 - 21:14:08
Welchen Vorteil hat es eigentlich, den Müll getrennt nach


  • Papier
  • Biomüll
  • Grünem Punkt
  • Restmüll

zu sammeln? Und warum werden die gelben Säcke immer dünner?

Damit wir es der Abfallwirtschaft leichter machen.
Papierrecycling, die gelben Säcke heizen in Lägerdorf den Zementofen etc.

Die gelben Säcke werden bestimmt dünner, damit sie nicht mehr zweckentfremdet werden.



KlausWolfgang

Analphabetismus in Deutschland
1. Oktober 2009 in Hintergrund von redaktion@netz-betrieb.de
In Deutschland des Jahres 2009 haben über vier Millionen Menschen Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben. Natürlich ist diese Bestandsaufnahme differenziert zu betrachten. Es handelt sich hierbei nur um geschätzte Zahlen und nicht um wissenschaftlich evaluierte Werte. Wovor sich die Bundesregierung seit Jahren drückt, indem sie sich einer zentralen Studie verweigert, damit den Handlungsbedarf niedrig hält und das Problem von Analphabetismus in Deutschland von sich weist. Die tatsächliche Zahl der funktionalen Analphabeten, wie es richtig heißt, liegt wahrscheinlich deutlich höher. Da das Thema nach wie vor einer großen Tabuisierung ausgesetzt ist und die Betroffenen sehr viel Aufwand betreiben und betreiben werden, nicht entdeckt zu werden.

Paul Schrader

Und was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? kopfkratz

wattwurm

mit dem ausdruck ist das wirklich kein problem und Capitano hat es am leichtesten : da wird alles über bord und ins meer geschmissen.

KlausWolfgang


Einige kennen die Buchstaben, können aber nicht lesen. Andere verstehen leichte Texte, können den Abfallkalender aber nicht lesen. Gucken aus dem Fenster und verwechseln den Tag.  :o

Capitano

Ach so! Ich wollte den Beitrag von KlausWolfgang schon verschieben.

Zitat von: wattwurm in Mittwoch, 13. Januar 2010 - 21:42:59
mit dem ausdruck ist das wirklich kein problem und Capitano hat es am leichtesten : da wird alles über bord und ins meer geschmissen.

Das geht heute auch nicht mehr und ist international verboten, zumindest in vielen Gewässern. Es gibt eine internationale Verordung namens MARPOL, da ist das geregelt. In den Häfen muss man seinen Müll zwangsweise abgeben. Auf Neudeutsch nennt sich das dann "Waste-Management".




ae8090

Mal davon abgesehen, dass ich den Turnus kenne und meistens weiß, wann ich welchen Sack rauszustellen habe, kucke ich zudem, wann die Nachbarn rausstellen. Das ist ein relativ guter Indikator.

ok, seit Oktober 2001 wohne ich (wieder) hier im Kreis und einmal ging's tatsächlich schief, da hatte sich der damalige Nachbar vertan.

Aber wenn ich das so hochrechne, ist die Trefferquote ziemlich gut.

Vor allem jene Nachbarn, die man so landauf und landab als "Rentner" bezeichen könnte, tun hier wertvolle Dienste. Sehr gewissenhaft, die Leute.

bluesnmore

Zitat von: Bernd in Mittwoch, 13. Januar 2010 - 20:06:54
Liebe Forumsmitglieder,

ist das Lesen, Führen und Benutzen eines Kalenders unter Einbeziehung der Abfuhrtermine wirklich so schwierig?
Ist der Zeitaufwand, um im ungünstigsten Fall täglich in einer Woche Müll von seiner Wohnung an die Straße zu stellen, so belastend?
Ist das Schreiben von Beiträgen in diesem Forum wichtiger, als kurz den Müll an die Straße zu stellen?

Eure Meinung bitte!


Ich finde den Abfallkalender recht übersichtlich..!!   :dafuer

Wenn er in´s Haus kommt,
nehme ich mir ca. 10 Minuten kostbarer Zeit dafür,
Monat für Monat die Worte gelb, schwarz, Bio, Papier und Sperrmüll
auf den entsprechenden Seiten einzutragen.

Der Kalender verbleibt dann in der Küche und ich kann so jederzeit,
das ganze Jahr durch, sofort mit einem Blick sehen,
was wann dran ist.
Ich finde das weder kompliziert noch (zeit-)aufwendig..!!   :meinemeinung

Allerdings scheinen bei uns in der Straße fast nur Analphabeten zu wohnen (um mal KlausWolfgang zu zitieren..),   :o
denn unser Abholtag für gelb hatte sich auch geändert und
mein gelber Sack stand als einziger am Montag an der Straße. 

Natürlich habe ich erstmal an mir gezweifelt,   :-\
denn sonst konnte ich mich (mit einem Blick aus dem Fenster) da auch immer ganz gut auf selbige Nachbarn verlassen (wie auch ae8090 schrieb),
aber ich habe letztendlich gewonnen..!!  


Kuno


wutz

Manch ein(e) Bürger(in) weiß mehr über DSDS, als über die Termin der Müllabfuhr.

DerDerbste

Zitat von: wutz in Donnerstag, 14. Januar 2010 - 08:36:53
Manch ein(e) Bürger(in) weiß mehr über DSDS, als über die Termin der Müllabfuhr.

Obwohl beides Müll ist.

Es gibt so schöne elektronische Helferlein wie Outlook und Konsorten.
Dann geht halt eine Erinnerung auf, fertig.

Slartibartfass

Zitat von: DD in Donnerstag, 14. Januar 2010 - 08:51:48
Zitat von: wutz in Donnerstag, 14. Januar 2010 - 08:36:53
Manch ein(e) Bürger(in) weiß mehr über DSDS, als über die Termin der Müllabfuhr.
Obwohl beides Müll ist.

Es gibt so schöne elektronische Helferlein wie Outlook und Konsorten.
Dann geht halt eine Erinnerung auf, fertig.
Da muss dann ja manuell was eingetragen werden. Das geht ja garnicht.

Denken ist out. Selbstinitiative ist out.
Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

Johomo

Ach, was hab ich das doch gut! Ich brauch meinen Müll nur in den Keller bringen. Um die Abfuhrtermine kümmern sich die Hausmeister!

Paul Schrader

Aber was spricht dagegen, alles wieder in eine Tonne zu schmeißen (Papier meintwegen ausgenommen)? Wir hätten keine gelben Säcke mehr, die nach 14 Tagen bereits selbst an die Straße laufen und auch keine Terminkoordinationsschwierigkeiten - und eine saubere Stadt.

Blubb

Ich erinnere mich noch sehr gut an eine Reportage im WDR/in der ARD, in der es um die Mülltrennung und den Gelben Punkt ging. Dort hieß es, dass Mülltrennung mittlerweile ökonomischer wie auch ökologischer Blödsinn ist.

Dazu hier zwei Links. Klickst du hier und hier.