Wellenkamp ist per Fahrrad nur noch über den "Schwarzen Dorn" erreichbar

Begonnen von alemandealemania, Sonntag, 19. September 2010 - 14:20:57

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Tja, ob man dann wieder mitm Rad durch den Fahrradtunnel fahren darf?
Oder gar durch den Autotunnel, damit die Autos nicht rasen?
Lassen wir uns mal überraschen oder?  :lach

ToRü | ToРуз

Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz und Moral ist immer die Toleranz und Moral der anderen.

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Wie heist es eigentlich richtig: in, im oder auf dem Wellenkamp? Möchte das echt mal wissen, jeder sagts anders.  ::)

ae8090

Zitat von: Pin Up in Dienstag, 19. Oktober 2010 - 17:46:31
Wie heist es eigentlich richtig: in, im oder auf dem Wellenkamp? Möchte das echt mal wissen, jeder sagts anders.  ::)

je nachdem

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OH, DANKE!!! Nu weis ich aber immer noch nicht, wie es richtig heist. HILFE  :o

ae8090

Zitat von: Pin Up in Dienstag, 19. Oktober 2010 - 17:55:19
OH, DANKE!!! Nu weis ich aber immer noch nicht, wie es richtig heist. HILFE  :o

kann sowohl als auch.

Betrachte ich Wellenkamp als eigenen Ort, heißt es "in" oder auch "im" (=in dem). Meistens stehen Ortsnamen ohne Artikel (deshalb "in"), gelegentlich aber auch mit (hier zB wenn ich den Namensteil "-kamp" betone) auch mit und deshalb ist "im" genau so gut.

Einige wenige Ortsnamen fordern das "auf". Das ist in Hamburg z.B. die Veddel (ja, mit Artikel!) udn es heißt somit "auf der Veddel" oder (ebenfalls in HH) Uhlenhorst: "auf der Uhlenhorst" (was aber seltener wird). Gelegentlich hört man in HH auch "auf St. Pauli", aber ebenso "in St. Pauli.
Bekannt dürfte auch sein "auf Schalke" u.a.m.

"In" und "auf" wechseln auch z.B. bei Eiderstedt. Hier liegt der grund darin, dass Eidestedt sowohl landschaft als auch Halbinsel ist. Ist St. Peter nun in Eiderstedt (= in einer Landschaft) oder auf Eiderstedt (auf einer Halbinsel)?

breughel


Paul Schrader

Man munkelt auch, dass einige sagen: "Ich geh mal nachm Wellenkamp hin." ;D

alemandealemania

Zitat von: wutz in Dienstag, 19. Oktober 2010 - 08:43:17
Es darf spekuliert werden
Klickst Du HIER.
Ich war als Vertreter des ADFC bei dem Gespräch dabei, habe aber Stillschweigen vereinbart und halte mich auch daran. Das offensichtliche Problem wurde von allen einmütig erkannt. Jetzt warten wir ab, denn es gibt noch Abhängigkeiten von anderen Behörden. Jedenfalls sind alle beteiligten Personen mit der jetzigen Regelung unglücklich und wir haben gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet. Hier muss ich trotz des anfänglichen Zornes über die Beschilderung die beteiligten Ämter und den Bürgermeister loben, denn alle Lösungsvorschläge beider Seiten waren konsenzfähig.  :)

Slartibartfass

Zitat von: alemandealemania in Dienstag, 19. Oktober 2010 - 22:34:33
Jetzt warten wir ab, denn es gibt noch Abhängigkeiten von anderen Behörden. Jedenfalls sind alle beteiligten Personen mit der jetzigen Regelung unglücklich und wir haben gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet. Hier muss ich trotz des anfänglichen Zornes über die Beschilderung die beteiligten Ämter und den Bürgermeister loben, denn alle Lösungsvorschläge beider Seiten waren konsenzfähig.  :)
Und, gibt es schon Neuigkeiten?
Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

alemandealemania

Die letzte mir bekannte Neuigkeit ist, das es von der zuständigen Landesbehörde wieder abgelehnt wurde und das sich Bau- und Ordnungsamt eine brauchbare Lösung einfallen lassen wollen. Sie haben noch bis Weihnachten Zeit. Danach wird es heiß unter ihren Hintern, sollte nichts passiert sein.  :fechten

Slartibartfass

Hm, klingt nicht gut. :(

Da liest sich die Homepage unserer Stadt ja doch recht lustig:
ZitatIn Itzehoe radelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnet, denn für ihr Radel-Konzept wurde die Stadt Itzehoe im Jahre 2002 als "fahrradfreundliche Gemeinde" ausgezeichnet
Quelle: www.itzehoe.de

>:D
Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

breughel

Zitat von: Slartibartfass in Dienstag, 23. November 2010 - 15:15:19
Hm, klingt nicht gut. :(

Da liest sich die Homepage unserer Stadt ja doch recht lustig:
ZitatIn Itzehoe radelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnet, denn für ihr Radel-Konzept wurde die Stadt Itzehoe im Jahre 2002 als "fahrradfreundliche Gemeinde" ausgezeichnet
Quelle: www.itzehoe.de

>:D
Sehr hilfreich sind aber z.B. Wegweiser an der Mauer der Kirche in der Kirchenstraße, die den Weg nach Fehmarn und anderen Orten für Radler anzeigen - siezeigen entgegen der üblichen Fahrtrichtung aber immerhin weiß man dann als Radler, wie man nach Fehmarn kommt.
Es gibt viele solcher Wegweiser für Radler in Itzehoe und so erschließt sich uns die Welt.

burmel

Anbei mal ein Gerichtsurteil: http://www.tour-magazin.de/?p=9453

Das heißt auf den (Auto-)Tunnel bezogen, das ein Verbot von Fahrrädern mit Sicherheit nicht gerichtsfest ist. In einem anderen Fall ist festgestellt worden, das eine "erhebliche Gefährdung der Verkehrsteilnehmer" bei einem Überholverbot, wie es ja im Autotunnel auch der Fall ist, nicht gegeben ist.
Ich denke es ist den Autofahrern durchaus zuzumuten, mal einen Augenblick hinter einem Radler hinterherzufahren.

alemandealemania

So ist es. Wenn man es darauf anlegt, wird das Verbot für Radfahrer in der ersten Instanz vom Gericht kassiert. Das der Fußgänger -/ Radfahrertunnel als Radweg gegen mehrere Vorschriften der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung verstößt, ist dem Gericht bei der Entscheidungsfindung hilfreich. :police: