Gut/umfassend informiert mit der Norddeutschen Rundschau?

Begonnen von eilandhegel, Freitag, 13. August 2010 - 18:16:42

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breughel

Schreibfehler hier sind nicht zu vergleichen mit Schreibfehlern in einer Zeitung - wenn ich hier schreibe, achte ich kaum auf die Rechtschreibung - ist schießlich meine schnelles Hobby zwischendurch, hier zu schreiben. Von einer Zeitung erwarte ich schon, dass die Regeln der Rechtschreibung beachtet werden und auch andere Regeln eingehalten werden - Bericht und Kommentar klar erkennbar getrennt, Berichte sauber recherchiert, Quellen klar gekennzeichnet usw.
Kann man alles in Handbüchern des Journalismus nachlesen.
Ich war mal zwei Monate Korrekturleser bei der Hamburger Morgenpost - täglich vier Stunden in Zusammenarbeit mit 5 anderen Korrektoren - das war vor Einführung der "PC-Rechtschreibprüfung" und wir suchten auch nach formalen Fehlern, wie vertauschten Bildern, Unterschriften zu Bildern usw. Der Job war ziemlich anstrengend und endete, als ich den Beitrag des Chefredakreurs wegen zu vieler sprachlicher Fehler großflächig korrigierte - man gab mir zwar Recht was die Fehler anging, der Redakteur beanspruchte aber künstlerische Freiheit. Und ich ging weil ich in dem Rahmen nicht arbeiten konnte.
Was die NR angeht - das ist sprachlich und inhaltlich unterste Schublade -  sehr knapp über Hallo und all den anderen Mist, den ich kostenlos erhalte, wenn ich nicht aufpasse.

Desinfector

Zitat von: wutz in Donnerstag, 19. August 2010 - 07:48:13
Zitat von: equinox in Donnerstag, 19. August 2010 - 01:20:23
Am meisten regen mich die vielen Druckfehler auf, z. B. ist manchmal ein Bild mit einem anderen Namen untertitelt als im Bericht........

Die nächsten vielen Druckfehler wirst Du uns sicher hier posten.
Zitat
Die Annoncen sind oft so  falsch geschrieben, daß man raten muß, was gemeint ist. Es würde mich nicht so stören, wenn die Zeitung nicht so teuer wäre.
Dafür ist nicht die Zeitung verantwortlich!



Wer dann?

Wer macht dann solche Fehler und wer übernimmt dann auch noch die Fehler von anderen?

Es ist nun mal in eben dieser Zeitung so drin.

z.B. wurde aus einem Satz Autoräder den ich verkaufen wollte ein ganzes Auto,
das 250TKM auf dem Buckel hatte.
Diese Räder hätten auch noch nicht mal an das erfundene Auto gepasst

"Kann ich mich drauf verlassen, dass diese Annonce auch fehlerfrei so erscheint"?
-wie kommen Sie denn darauf?

gravity sux!

wutz

#47
Hast Du gegen gelesen?
Zähl mal die Anzeigen, die in einer Woche erscheinen, da darf bestimmt mal eine nicht ganz richtig gebracht werden.
Diese Anzeigen habe ich auch nicht gemeint.

Desinfector

Also in den Anzeigen steht schon viel Müll.
kann natürlich auch sein, dass Die Leute das auf den Vordrucken so abgeben.
Was wiederum den Vorteil automatisierter Datenverarbeitung zeigt...

Nee, was meinst Du denn jetzt?
den normalen Beitragsteil?
Der sieht doch mitunter nicht besser aus.

Dass die Fehler nicht von der NR kommen halte ich nicht wirklich für 'ne guteEntschuldigung/Begründung.
Man kann doch nicht blind alles übernehmen, was man geliefert(?) bekommt.
Wenn ich so arbeiten würde, und Geräte unkontrolliert von extern übernehmen würde,
gäbs relativ schnell Tote. Ich sach nur IT und Signaltechnik für die Bahn.

gravity sux!

Teatime

Zitat von: wutz in Donnerstag, 19. August 2010 - 11:50:51
Doch das glaube ich schon, aber nicht in den einsendeten Beiträgen, da liegt das Copyright beim Verfasser.
Also, da widerspreche ich Dir mal ein wenig. Ein Copyright gibt es in Deutschland nicht, wohl aber das Urheberrecht.

Wenn eine Pressemitteilung eingereicht wird, dann muss der Redakteur zwangsläufig an den Text ran, denn keine Pressemitteilung ist so geschrieben, dass er von der Länge her in das Layout der Zeitung 100%ig passt. (Ausnahmen bestätigen die Regel.) Das dürfte er aber nicht, wenn sich der Autor der Meldung auf das Urheberrecht beruft. Folge: es erscheint eben gar keine Meldung. So gesehen darf man einem Redakteur durchaus zutrauen, dass er (natürlich gilt das auch für die Redakteurin) eine Meldung so umschreiben kann, dass der Sinn nicht verfälscht wird und im Zweifel nochmal nachfragt. Das gehört zum guten Journalismus.