Schöne Häuser in Itzehoe

Begonnen von Peter, Samstag, 14. Oktober 2006 - 11:06:49

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bruellmuecke

Zitat von: wutz in Dienstag, 19. Februar 2008 - 07:51:14
Noch jemand?

Eine Version der Schloßstr. Nr. 36 in Heiligenstedten von April 2005 habe ich auch noch:



Der Obelisk am Deich führt ein ruhiges Leben seitdem die alte Wegverbindung zum Sanddeich nicht mehr existiert und die Schloßstrasse zur Sackgasse wurde:




Alex

Ohne Brückenbau wäre ich dort nie hingekommen, im Gegensatz zu Dir, Brüllmücke :)

DerDerbste

Zitat von: Alex in Dienstag, 19. Februar 2008 - 22:51:04
Ohne Brückenbau wäre ich dort nie hingekommen, im Gegensatz zu Dir, Brüllmücke :)

dito

Lampe


Plumbum

Wenn nur die "Olle Hütte" an der Ecke nicht wäre!

Aber ein super Bild

DerDerbste

Zitat von: Plumbum in Sonntag, 24. Februar 2008 - 20:45:03
Wenn nur die "Olle Hütte" an der Ecke nicht wäre!

Genau das war auch mein erster Gedanke

Alex

Zitat von: Der Derbste in Sonntag, 24. Februar 2008 - 21:56:47
Zitat von: Plumbum in Sonntag, 24. Februar 2008 - 20:45:03
Wenn nur die "Olle Hütte" an der Ecke nicht wäre!
Genau das war auch mein erster Gedanke
Das Haus wurde ja vom Einfamilienhaus in ein Mehrfamilienhaus umgewandelt. Villa Sonneneck hieß es früher und ich war da ziemlich oft ;) 

Lampe

Zitat von: PlumbumWenn nur die "Olle Hütte" an der Ecke nicht wäre!

Ich hab' auch erst überlegt, ob ich die Hütte kurz mal zur Seite stelle... ;D

Angel


Lampe

#84
Im schönen Dichterviertel gibt es auch noch so manch' andere hübsche "Häuschen", wie ich finde:



Schöne Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
Lampe

Lampe

Ein imposantes und, wie ich finde, sehr schönes Gebäude in Itzehoe:



Schöne Grüße von
Lampe

Plumbum

#86
Für mich gibt es nur ein Haus in Itzehoe............



Übrigens zu verkaufen:

Hausangebot bei Immobilienscout

DerDerbste



Leider wird der Westerhof mit den Jahren nicht besser...

wutz

#88
Ich wollte es schon lange fotografieren. Mich störte das Gerüst, bald aber ist es von grünen Sträuchern und Bäumen verdeckt.


Zu dem Haus dieser Bericht aus der NR vom 15.04.2008

Alte Villa erstrahlt in neuem Glanz
Itzehoe
– Es ist eine geräumige, stilvolle Villa aus dem Jahre 1909 – doch zuletzt sah das Haus in der Lindenstraße 94, neben der Eisenbahnbrücke, arg mitgenommen aus. Jetzt ist es wieder ein Schmuckstück.

Erbauerin war Catherina Fuhlendorf, deren Monogramm ,,CF" noch heute den Westgiebel ziert. Auf dem Erbweg gelangte das Anwesen an Familie Holm, von der mehrere Generationen dort gewohnt haben, darunter Wilhelm und Martha Holm mit ihren Kindern Ilse, Carsten und Peter.

Ursprünglich war das Grundstück viel größer, der Garten reichte bis zu dem nebenan gelegenen Bauernhof Gravert, wo jetzt das Hochhaus steht. Doch 1931 wurde ein Teil des Geländes für die Verlegung der Bahnstrecke benötigt. Erhalten geblieben sind ein alter Baum und ein Stück der schmiedeeisernen Garteneinfassung.

In den Kellerräumen begann Wilhelm Holm seine berufliche Selbstständigkeit. Er eröffnete einen Großhandel für Farben und Malerbedarf, der heute am Liethberg sitzt.

Später ging die Villa in andere Hände über und verkam zusehends. Dass sie nun wieder in alter Pracht erstrahlt, liegt am neuen Besitzer: Uwe Salchow, Malermeister aus Norderstedt und Spezialist für Altbausanierung, hat das Haus (,,Es stand kurz vor dem Bagger") gründlich renoviert. Alles wurde erneuert: Dach, Fenster, Balkone. Auch die Haustür bekam ihr ursprüngliches Aussehen wieder. Vor allem fällt der elegante Außenanstrich ins Auge. Auch das Innere mit den hübschen Stuckdecken erstrahlt in neuem Glanze.

,,Es ist immer noch unser Elternhaus", sagte Ilse Holm, die mit ihren Brüdern zur Besichtigung eingeladen hatte. Uwe Salchow gab dazu gern die Erlaubnis. Mit dabei waren ehemalige Mitbewohner, Nachbarn und Freunde. ,,In diesem Haus ist vieles passiert", blickte Ilse Holm zurück, ,,hier haben wir schöne Kinder- und Jugendjahre verbracht."

Aber es gab auch harte Zeiten. Bei den Gesprächen – später im ,,Adler" fortgesetzt – wurde so manche Erinnerung wach, vor allem an die Kriegs- und Nachkriegsjahre. Man rückte enger zusammen damals, bei den Nächten im Luftschutzkeller und später, als die Besatzungsmacht Häuser beschlagnahmte. ,,Wir hatten zwei Stunden Zeit zum Packen", berichtete Karl-Wilhelm Lassen, dessen Familie, aus der Lehmwohldstraße vertrieben, bei Holms Unterschlupf fand. ,,Mit zwei Bollerwagen kamen wir an." Im Haus herrschte drangvolle Enge, jeder Raum war belegt. ,,Aber wir hielten zusammen und halfen uns gegenseitig."

Danach kam es dann umgekehrt: Auch die Villa in der Lindenstraße musste geräumt werden. Für ein paar Monate wohnten dort britische Soldaten – ,,hausten" wohl eher: Als die Besitzer zurückkehrten, fanden sie alles ramponiert, das Klavier auf dem Balkon und Reste eines Lagerfeuers auf dem Boden.

Es gab viel zu erzählen. In einem waren sich alle einig: Wie schön, dass das schmucke Haus von 1909 erhalten bleibt und nun wieder eine Zierde des Stadtbildes ist. Wo doch in Itzehoe so viele alte Gebäude verschwunden sind...

heinz longerich



Das Zauberlicht

Der Artikel ist schön. Ich finde es immer toll, wenn Altes erhalten bleibt, besonders, wenn es so zum Stadtbild gehört; an diesem Haus kommt man ja oft vorbei.
Da kann man mal sehen, daß sich eine Sanierung lohnt, auch wenn's teuer ist! So schön baut heutzutage niemand mehr, und je älter ein Haus ist, desto mehr hat es "erlebt", und strahlt deswegen auch mehr Charakter aus - und der wiederum prägt den Stadtcharakter!

Dazu könnte ich  noch viel schreiben, aber das laß' ich jetzt mal sein... ( >:( ich rege mich immer so auf, wenn schönes abgerissen wird)

Ein Lob an alle, die sich um die Sanierung eines Hauses bemühen, statt es abzureißen!!!  :top
das wär's gewesen...