Itzehoer Kulturpalast

Begonnen von Capitano, Donnerstag, 30. September 2010 - 11:15:28

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Rizzi

Für die Belustigung des primitiven Pöbels hat Frau HF scheinbar nichts übrig.   ;)

Katja

Neee, is klar.... da antwortet Rizzi auf rizzo ;D - erstes Mal, glaube ich! Ihr macht das bestimmt nur, um mich durcheinander zu bringen ;)

Selbst WENN jemand privat eine kulturelle Veranstaltung planen würde, stehen dagegen diese Kosten.
Nehmen wir mal an, ich hätte einen B-Promi in petto, wie hoch wäre der Eintrittspreis dann?

Das KANN nur Frau HF machen, weil sie so fein unterstützt wird - auch wenn es 'nur' 1 Mio. ist, weil der Rest für Zinsen u.ä. verwendet wird ;)

ToRü | ToРуз

Zitat von: Rizzi in Donnerstag, 30. September 2010 - 17:56:00
Für die Belustigung des primitiven Pöbels hat Frau HF scheinbar nichts übrig.   ;)

Populärkultur - igittigittigitt...  ;D
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz und Moral ist immer die Toleranz und Moral der anderen.

ToRü | ToРуз

Zitat von: breughel in Donnerstag, 30. September 2010 - 14:02:07
Wir können die alte Gebetsmühle wieder drehen -

das Theater braucht dringend eine funktionierende Gastronomie
das Theater muss endlich als Veranstaltungsort für Veranstaltungen aller Art genutzt werden
das Programm muss drigend entstaubt und auf Zielgruppen ausgerichtet werden
mehr Kooperationen starten
mehr Kulturvernetzung und Themenwochen
Schluss mit dem Besitzdenken einiger Theraterfreunde...

Aber in Itzehoe machen halt gesetztere Damen die Kultur....
Und die Ratsherren (die Quotenfreuen bitte ich um Nachsicht) ziehen ja stets den Schwanz ein wenn es mal etwas heftiger wird.

breughel, musste vorhin an Dich denken - kam an Deiner Lieblingsfischbude vorbei - heute mit Nachbarschaft durch UNICEF...   :angel:
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz und Moral ist immer die Toleranz und Moral der anderen.

Purple Joe

Vergesst das Theater  ---

Hier findet Kultur statt! http://www.pep-kulturverein.de/

Am 29.10 kommt Jimi Hendrix in die Ulmenhofschule in Kellinghusen  ... na ja, fast  ;D ;D ;D



Purple

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Purple Joe

Vergesst das Theater --- geht in die Piano-Bar  ;D ;D ;D

jetzt am WE die lange Musiknacht !

http://www.musiknacht-itzehoe.de/

Big Tom
Atze mit Unterstützung
Elvis
Dire Straits

für jemanden der Blues mag ein muß, dieses Event

Halb Itzehoe auf den Beinen, und die Flitzpiepen kriegen das im Theater nicht hin  **kicher


Purple
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Blubb

Welch "große" Neuigkeit! ;) Das Theater in Itzehoe ist hochdefizitär. Woran das wohl liegen mag?

Ich behaupte, dass dies vordergründig an dem fehlenden Konzept des Theaters liegt. Das Programm ist nicht Fisch und nicht Fleisch, liegt irgendwo zwischen in kriminellster Weise banal und halbgarer Hochkultur. Ich würde fast behaupten, dass dies nicht der Rede wert ist und das geneigte Publikum eher gewillt ist nach Hamburg zu fahren. Wo nichts Interessantes geboten wird, kann man auch nichts gucken, so einfach ist das. Die Leitung des Spielhauses ist gefragt, nun endlich etwas vorzulegen, dass man weitesgehend als Konzept bezeichnen kann. Es passiert in der Richtung seit Jahren nichts und es wird so weiter gewurschtelt wie bisher. So vertreibt man auch noch den letzten Kulturjünger aus der Kreisstadt. Ich beschrieb es im Rahmen eines ähnlichen Threads schonmal und ich halte dies nachwievor für einen treffenden Vergleich: Die Leitung des Spielhauses agiert wie ein Bundesligatrainer, der den Anspruch hat, in der Championsleague zu spielen, die Mannschaft aber nur auf Zweitliga-Niveau zusammenstellt.

Bevor jetzt wieder jemand kommt und sagt, man könne das Kulturangebot in Itzehoe nicht mit jenem in Hamburg vergleichen, so würde ich ihm natürlich Recht geben. Ich möchte in der Hinsicht auch nicht falsch verstanden werden. Man muss ein Programm schaffen, dass anspruchsvoll ist, aber dennoch ein möglichst breites Publikum anspricht. Schafft man dies nicht, interessiert das Dargebotene auch kaum jemanden und dann tritt man sehr wohl in Konkurrenz zu Hamburg. Die Eintrittspreise sind dort auch gar nichtmal so überbordend. Verstanden hat man dies beim theater itzehoe nicht.

rizzo

Zitat von: Blubb in Samstag, 02. Oktober 2010 - 17:43:20
[...]
Man muss ein Programm schaffen, dass anspruchsvoll ist, aber dennoch ein möglichst breites Publikum anspricht.

Das ist ja gerade das Problem, glaube ich. Was wäre denn Deiner Meinung nach mal ein Beispiel für etwas "anspruchsvolles", was gleichzeitig ein breites Publikum aus dem Itzehoer Umfeld anzieht?
Momentan ist es ja, wie Du schon sagst entweder anspruchsvoll oder für die breite Masse.

Was hat eigentlich die Intendantin am Theater Itzehoe faktisch für einen Bewegungsspielraum? Die Landesbühne scheint ja momentan ein ziemliches Politikum zu sein. Ich nehme an, dass der Druck recht hoch ist, dort zumindest einige Produktionen einzukaufen, um den Bestand der Landesbühne zu sichern. Ich lasse mich gerne von einem Experten korrigieren, aber Landesbühnen haben bei mir immer ein Image, zwar ambitioniert zu arbeiten, letztlich aber doch in der "B-Klasse" zu stehen.
Wie ist das übrigens mit den "Volkstheater"-Stücken- also den Sachen "op platt"? Tragen die sich über die Eintrittspreise von selbst oder werden die auch subventioniert.

Insgesamt könnte ich mir vorstellen, dass auf die Theaterleitung von allen Seiten Druck ausgeübt wird, das Geld nach dem Gießkannenprinzip in alle möglichen "wichtigen" Projekte zu stecken, die sonst vom Untergang bedroht sind. Keine einfache Sache, in so einer Situation den Daumen zu senken.


breughel

Das Programm ist sehr dünn - wenige Termine im Jahr - man könnte sehr viel mehr Angebote aufnehmen und z.B. Veranstaltungen aus der Hamburger Szene her holen - die kommen gerne.
Es könnten mehr sein: Kabarett (war stets gut besucht wenn es mal angeboten wurde), Jazz, Folk, Soul, Liedermacher, Klezmer,  Comedy! (ist überall in -außer bei mir -), Lesungen, Politik, Tanz, (eher populäre Sachen),Feste, Operette (mit Niveau).
Das muß gut beworben und aufgebaut werden - zu Lesungen kommen mitlerweile sehr viele Zuhörer,
Comedy ist fast in Selbstgänger und da wir ja nun ein problem mit dem HdJ haben, könnte das Theater kompensatorisch mehr Jugenangebote (und bitte nicht die Tanten vom Gesundheitsamt mit
ihren Nodrugsfilmen) im bereich FILM, Musik, Theater anbieten.
Dazu Vermietung - aber wo ist die gastronomie, wo sind die flexiblen Nutzungen?
Leider sitzen im Rahaus fast nur Kulturbanausen, die sich schon freuen wenn es mal klappt, ins Theater zu gehen.
Ich bin für Blubb als Kulturberater, dann kann es besser werden.