Messerstecherei in der Schulstrasse ?!

Begonnen von JonnyWalker, Dienstag, 29. Mai 2007 - 16:56:43

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JonnyWalker

Moin,

hat von euch jemand zufällig davon was mitbekommen ?

Die ganze Polizeidirektion Itzehoe ist ausgerückt

Hat jemand Infos ?


War außerdem heute ein Teil der Autobahn noch gesperrt ?
SO viele Autos heute unterwegs gewesen, die Polizei hatte Schwierigkeiten da durchzukommen

DerDerbste

Was ist denn in der Schulstraße, dass sich sowas "lohnt"?

JonnyWalker

#2
Da ist doch irgendwo ne Hauptschule

Müsste Schulstrasse heissen

Edit: Hauptschule Sude ist dort

Katja

Hmmm, ich glaube die Sperrung hatte nichts mit dem Polizeieinsatz zu tun, denn die Meldung von der Sperrung kam schon heute Morgen im Radio und der Einsatzwagen der Polizei fuhr gegen Mittag hier (Dorfstraße) lang.
Genaueres weiß ich aber auch nicht.

Karkie

Die Sperrung hatte was mit dem Unfall auf der Autobahnbrücke zu tun, weil dort Leitplanken ausgetauscht wurden.

Torrex

Im Presseportal steht folgendes:
30.05.2007 | 13:09 Uhr
POL-IZ: Itzehoe: Polizei ermittelt wegen Freiheitsberaubung, Gefährliche Körperverletzung und Bedrohung
   Kreis Steinburg (ots) - Quer durch das Strafgesetzbuch gehen die
Anschuldigungen, die die Polizei gegen fünf Itzehoer erhebt:
Freiheitsberaubung, Gefährliche Körperverletzung und Bedrohung werden
den Jugendlichen (15 und 16 Jahre) laut Strafanzeige zur Last gelegt.
Sie sollen im Bereich der Schulstraße/Dorfstraße einen 16-jährigen
Itzehoer "unter Vorhalt eines Butterflymessers zum Mitkommen
aufgefordert" haben. Dieser "Aufforderung" sei der Jugendliche
"notgedrungen nachgekommen".
Mit den Vorwürfen konfrontiert, gaben die Beschuldigten und auch das
Opfer an, "dass man dort nur gestanden habe, um nach der Schule
gemütlich zu rauchen". Die Ermittlungen der Ordnungshüter ergaben
aber ein anderes Bild. Erhärtet wurden sie durch Zeugenaussagen.
Danach ist der 16-Jährige nicht freiwillig mit dem Quintett
mitgegangen. Dem Vernehmen nach schwelt ein längerer Streit zwischen
den Parteien.

   Auf die Wache des Polizeireviers Itzehoe wurden drei "aktiv
handelnde" Jugendliche (15/16/16) mitgenommen. Dort waren sie
"teilgeständig". Sie gaben zu, ihr Opfer "zu einem Gespräch gebeten"
zu haben. Von einem Messer wüssten sie angeblich nichts.
Interessant in diesem Zusammenhang: Trotz polizeilicher Aufforderung,
stehen zu bleiben, floh ein 16-Jähriger mit seinem Fahrrad. Er wurde
kurz darauf von einer Funkstreifenwagenbesatzung in der Schulstraße
gestoppt.

   Mit den Eltern der Beschuldigten (16/16) wurden noch gestern
"kriminalpräventive Gespräche" geführt. Bei anderen stehen sie noch
aus.
Alle drei wurden gestern aus der Obhut der Polizei entlassen.

   Zwei weitere Beschuldigte (16/16) wurden noch im Bereich der
Schulstraße entlassen.

   Die Tatwaffe wurde nicht gefunden. Die polizeilichen Ermittlungen
dauern an.


ots Originaltext: Polizeidirektion Itzehoe
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=52209


Björn

Zur Info - da wir das ja auch neu haben - siehe links im Menü unter "Polizeipresse Itzehoe"   ;)

JonnyWalker

Ein weiterer Bericht ist heute in der Norddeutschen Rundschau zu finden

Yogibaer

Quelle ShZ 31.Mai 2007:

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16-Jähriger mit Messer bedroht
Jugendlicher von fünf Gleichaltrigen ,,zum Gespräch gebeten"
Itzehoe
/
nr

– Fünf gegen einen, und das offenbar mit einem Messer: Ein Vorfall, der sich Dienstagnachmittag, 13.10 Uhr, in der Schul- und der Dorfstraße zutrug, beschäftigt die Polizei.

Fünf 15- und 16-jährige Itzehoer sollen einen Itzehoer (16) mit einem Butterfly-Messer bedroht und zum Mitkommen aufgefordert haben. ,,Notgedrungen", so der Polizeibericht, habe der Jugendliche gehorcht. Zeugen beobachteten das Geschehen und alarmierten die Ordnungshüter, die kurz darauf auf die Gruppe trafen. Einer der 16-Jährigen floh trotz der Aufforderung, stehen zu bleiben. Eine Streifenwagenbesatzung erwischte ihn in der Schulstraße.

Mit den Vorwürfen konfrontiert, gaben die Beschuldigten – und auch das Opfer – an, sie hätten dort nur gestanden, ,,um nach der Schule gemütlich zu rauchen". Die Ermittlungen ergaben aber ein anderes Bild, erhärtet durch voneinander unabhängige Zeugenaussagen. Danach ist der 16-Jährige nicht freiwillig mit dem Quintett mitgegangen. Dem Vernehmen nach schwelt ein längerer Streit zwischen den Jugendlichen.

Zwei der mutmaßlichen Angreifer durften gehen, drei wurden als ,,aktiv Handelnde" mit auf die Wache genommen. Sie gaben zu, ihr Opfer ,,zu einem Gespräch gebeten" zu haben. Von einem Messer wüssten sie angeblich nichts.

Mit den Eltern zweier 16-Jähriger wurden noch am gleichen Tag ,,kriminal-präventive Gespräche" geführt. Bei den anderen stehen sie noch aus. Die drei Jugendlichen durften nach Hause gehen.

Die Tatwaffe wurde nicht gefunden. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Die Vorwürfe: Freiheitsberaubung, gefährliche Körperverletzung und Bedrohung.