Klinikum kontra Wald

Begonnen von Peter, Freitag, 12. Januar 2007 - 16:36:28

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Peter

Zitat von: JonnyWalker in Freitag, 09. Februar 2007 - 15:10:50
Zitat
Würde ich jetzt schreiben, was ich denke, würde ich gegen die Forumregeln verstoßen ...

Du hast eine Meinung,andere haben eine andere ,akzeptier das !

....

Es ist ja schön,dass du mit deinem Fahrrad unter dem hängenden Ast durchfahren kannst,aber es ging bei diesem Punkt doch nur darum,dass man den Ast auch hätte stutzen können,sieht doch unmöglich aus wie auch der Wald.


Wer im Imperativ schreibt, muss wohl im Öfftl. Dienst (inkl. Buwe) bzw. Klinikum arbeiten. "Unterschreiben!", "Ruhe jetzt!".
Nee, ich akzeptiere gar nix.
Wir diskutieren und ich bin bereit zu lesen.
Dann wundere ich mich und denke mir meinen Teil zum Unsinn, der so in Foren hingekriddelt wird ...
Vor allem, wenn Leute Dinge wiederholen, die nicht der Wahrheit entsprechen - und wenn es nur hängende Äste seien, die da nicht sind.

Das alles lässt Rückschlüsse auf den Wert des Beitrages zu.

Blubb

Also, entschuldige mal bitte. Ich bin da sehr oft langgefahren und da hingen sehr wohl Äste bis fast auf den Radweg. Ich lass mich von dir ganz sicher nicht der Lüge bezeugen. Ich habe selber in Bezug darauf mit mehreren Leuten gesprochen und die empfanden diese Tatsache als ebenso störend.

JonnyWalker

Zitat von: Peter in Freitag, 09. Februar 2007 - 18:49:51
Zitat von: JonnyWalker in Freitag, 09. Februar 2007 - 15:10:50
Zitat
Würde ich jetzt schreiben, was ich denke, würde ich gegen die Forumregeln verstoßen ...

Du hast eine Meinung,andere haben eine andere ,akzeptier das !

....

Es ist ja schön,dass du mit deinem Fahrrad unter dem hängenden Ast durchfahren kannst,aber es ging bei diesem Punkt doch nur darum,dass man den Ast auch hätte stutzen können,sieht doch unmöglich aus wie auch der Wald.


Wer im Imperativ schreibt, muss wohl im Öfftl. Dienst (inkl. Buwe) bzw. Klinikum arbeiten. "Unterschreiben!", "Ruhe jetzt!".
Nee, ich akzeptiere gar nix.
Wir diskutieren und ich bin bereit zu lesen.
Dann wundere ich mich und denke mir meinen Teil zum Unsinn, der so in Foren hingekriddelt wird ...
Vor allem, wenn Leute Dinge wiederholen, die nicht der Wahrheit entsprechen - und wenn es nur hängende Äste seien, die da nicht sind.

Das alles lässt Rückschlüsse auf den Wert des Beitrages zu.

Und so einer wie du ist hier Moderator.....ich lache mich tot

Mullepapa

Sehr interessante Diskussion die Ihr hier führt ! Besonders unter dem Gesichtspunkt der geforderten SACHLICHKEIT  ;D

Ich war zum Glück schon ewig nicht mehr gezwungen das Klinikum zu besuchen, von daher kann ich nicht beurteilen ob es überfüllt ist oder nicht ! Aber das war ja wohl auch nicht unbedingt das Thema hier !
Hier wird ja der Erhalt eines Waldstücks propagiert .....

Aber zu welchem Preis soll dieser Wald erhalten bleiben ?

Die Parkmöglichkeiten rund ums KH sind ja nun wirklich nicht berauschend, das kann ja wohl keiner bestreiten.
Die Kosten für ein Parkhaus im vergleich zu einem Parkplatz sind ein Punkt den man auch nicht so einfach von der Hand weisen kann.

Ich bin eigentlich jemand der nicht erfreut darüber ist, wenn irgendwo Wälder abgeholzt werden.

Allerdings behaupte ich auch, das man Prioritäten setzen muss. Itztown ist arbeitsplatztechnisch gesehen nun nicht gerade eine Vorzeigestadt und wenn man auf einen Wald verzichten muss um langfristig dazu bei zu tragen, das diejenigen die im KH beschäftigt sind etwas beruhigter in die Zukunft sehen können, dann gibt es von mir ein klares JA ! Besonders weil Ersatzflächen ja wohl schon zugesagt sind.


Blubb

Ich möchte auch nochmal klarstellen, dass ich ebenso gegen grundloses Abholzen von irgendwelchen Wäldern bin.

Daher kann ich Mullepapa auch nur zurstimmen, denn der Hackstruck wird ja nun nicht grundlos abgeholzt, sondern es geht darum Arbeitsplätze hier in Itzehoe gehalten werden können. Im Übrigen freue ich mich nicht über die Expansion des Krankenhause, weil so viele Leute krank werden, sondern weil es dabei vor allem um die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen geht.

Peter

Zitat von: JonnyWalker in Freitag, 09. Februar 2007 - 19:37:12

Und so einer wie du ist hier Moderator.....ich lache mich tot

Na und? Was hat das damit zu tun, daß ich eine Meinung habe?
Was Du möglicherweise an meinem leicht zornigen Beitrag nicht verstanden hast, ist, daß hier einige Nick-Personen "Meinungen" verkaufen, die gespickt sind mit nicht immer den Tatsachen entsprechenden Behauptungen.
Und sie tun das im Schutz der Anonymität eines weingeistreichen oder anderen Nicknamen.
Sie könnten Interessen ihres Arbeitgebers vertreten - wäre ja nicht das erste Mal, wie ich aus der Erfahrung weiß - aber man weiß es nicht.

Und ich tippe eben aufgrund einiger Formulierungen in "Ich bin dafür, daß sich das Klinikum die ganze Natur in seiner Nähe untertan machen kann" - Beiträgen .... nach dem Motto "Erst Arbeitsplätze - dann Umwelt!" ... daß  es so ist (und eventuell auch Du dazu gehörst).

Da gehst Du nicht drauf ein.

Und natürlich kann ich eine Meinung auch kontra Foren äußern.
Ich spreche eben Kritik aus, wenn sie angebracht ist und orientiere mich nicht daran, ob ich irgendwo meine Finger mit im Spiel habe oder nicht.

Es gibt im Gegensatz dazu Leute, die selbst unter einem Nick noch in erster Linie persönliche oder übernommene Interessen vertreten ... allerdings nicht zu einem weiterbringenden Dialog fähig sind.

Es kann nicht die Losung rausgegeben werden:

Arbeitsplätze ja - aber ohne Geldausgabe.
Es kann in der heutigen Zeit nicht angehen, daß man für einen PKW-Stellplatz zwei Bäume fällt ... weil es billiger ist, als ein Parkhaus zu erbauen.
Das  ist rückständig und (Entschuldigung!) doof!

Mullepapa

Zitat von: Peter in Samstag, 10. Februar 2007 - 11:03:03
Zitat von: JonnyWalker in Freitag, 09. Februar 2007 - 19:37:12

Und so einer wie du ist hier Moderator.....ich lache mich tot

Na und? Was hat das damit zu tun, daß ich eine Meinung habe?
Was Du möglicherweise an meinem leicht zornigen Beitrag nicht verstanden hast, ist, daß hier einige Nick-Personen "Meinungen" verkaufen, die gespickt sind mit nicht immer den Tatsachen entsprechenden Behauptungen.
Und sie tun das im Schutz der Anonymität eines weingeistreichen oder anderen Nicknamen.
Sie könnten Interessen ihres Arbeitgebers vertreten - wäre ja nicht das erste Mal, wie ich aus der Erfahrung weiß - aber man weiß es nicht.

Und ich tippe eben aufgrund einiger Formulierungen in "Ich bin dafür, daß sich das Klinikum die ganze Natur in seiner Nähe untertan machen kann" - Beiträgen .... nach dem Motto "Erst Arbeitsplätze - dann Umwelt!" ... daß  es so ist (und eventuell auch Du dazu gehörst).

Da gehst Du nicht drauf ein.

Und natürlich kann ich eine Meinung auch kontra Foren äußern.
Ich spreche eben Kritik aus, wenn sie angebracht ist und orientiere mich nicht daran, ob ich irgendwo meine Finger mit im Spiel habe oder nicht.

Es gibt im Gegensatz dazu Leute, die selbst unter einem Nick noch in erster Linie persönliche oder übernommene Interessen vertreten ... allerdings nicht zu einem weiterbringenden Dialog fähig sind.

Es kann nicht die Losung rausgegeben werden:

Arbeitsplätze ja - aber ohne Geldausgabe.
Es kann in der heutigen Zeit nicht angehen, daß man für einen PKW-Stellplatz zwei Bäume fällt ... weil es billiger ist, als ein Parkhaus zu erbauen.
Das  ist rückständig und (Entschuldigung!) doof!

Tja ! Peter dann gehöre ich eben zu den "Doofen" ! Denn wie schon gesagt, mir ist ein sicherer Arbeitsplatz (übrigens nicht am oder im KH) lieber als noch mehr Menschen die unfreiwillig Kosten verursachen die dann vom Steuerzahler getragen werden müssen.

Peter

Mullepapa, ich bezeichne hier niemanden als "Doofen"!
Ich weise nur darauf hin, daß die Argumente es sind.

Immerhin haben fast alle Politiker weltweit (bis auf uneinsichtige Ausnahmen) mehrere Jahrzehnte gebraucht, um einzugestehen, daß die Umwelt unseres Planeten ziemlich kaputt ist. Zur Vorbeugung war man nicht bereit.

Da braucht es in der Privinz sicher länger, zumal wenn man einen vom Kloster momentan in Unordnung gebrachten Hackstruck (mit Absicht?) vor Augen hat.

Und sicher sieht man es anders, wenn der eigene Arbeitsplatz betroffen ist.

Ich sage nicht, daß Klinikum darf sich nicht ausdehnen - NEIN! - ich sage:

Man muss ALLE Alternativen ohne Rücksicht auf mögliche Kosten prüfen. Nur wenn absolut keine Alternative besteht, dann darf über den Wald gesprochen werden!

An allerletzter Stelle.

Mullepapa

Zitat von: Peter in Samstag, 10. Februar 2007 - 11:25:16
Mullepapa, ich bezeichne hier niemanden als "Doofen"!
Ich weise nur darauf hin, daß die Argumente es sind.

Immerhin haben fast alle Politiker weltweit (bis auf uneinsichtige Ausnahmen) mehrere Jahrzehnte gebraucht, um einzugestehen, daß die Umwelt unseres Planeten ziemlich kaputt ist. Zur Vorbeugung war man nicht bereit.

Da braucht es in der Privinz sicher länger, zumal wenn man einen vom Kloster momentan in Unordnung gebrachten Hackstruck (mit Absicht?) vor Augen hat.

Und sicher sieht man es anders, wenn der eigene Arbeitsplatz betroffen ist.

Ich sage nicht, daß Klinikum darf sich nicht ausdehnen - NEIN! - ich sage:

Man muss ALLE Alternativen ohne Rücksicht auf mögliche Kosten prüfen. Nur wenn absolut keine Alternative besteht, dann darf über den Wald gesprochen werden!

An allerletzter Stelle.

Naja ! Ich will hier keine Haarspalterei betreiben !

Ich glaube nur, das es mehr als berechtigt ist zuerst die günstigste Möglichkeit in betracht zu ziehen, bevor ich mir Kosten aufbürde die ich nicht sicher tragen kann.

Ok ! Ich kenn den Finanzierungsplan für das ganze nicht, aber es ist doch nicht von der Hand zu weisen, das die Kosten für einen teurere Variante dann irgendwann wieder rein geholt werden müssten ! Und was meinst du, wer dann die Leidtragenden sind ?
Bestimmt nicht die Herrschaften die sich für die teure Möglichkeit entschieden haben. Das dürfen dann, wie es ja üblich ist in Deutschland, die Kleinen übernehmen ! Im schlimmsten Fall durch Arbeitsplatzverlust aufgrund von Einsparungen !

bemaa

Als Gast und "Hin-Und-Wieder-Reinleser" muss ich mich da jetzt auch mal einklinken und Peter auf die Schulter klopfen, bevor er noch vom Glauben abfällt.

Ich denke, man kann nicht den Verlust eines Stückes Natur leichtfertig hinnehmen mit dem Argument, dass man nicht mit dem Fahrrad unter den Ästen durchfahren kann. So eine Denkweise habe ich auch für längst überholt erachtet. Mann muss sicher nicht darüber diskutieren, ob man einen Baum fällen darf, um eine zwingende bauliche Erweiterung durchzuführen, aber leichtfertig ein ganzes Gehölz auf die Seite legen zu lassen, weil es keinen Parkanlagen-Normen entspricht, ist ein wenig, wie sich über den Klimawandel zu freuen, weil dann unsere Sommer wärmer werden.

Ob durch solche Maßnahmen Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten werden, halte ich für fragwürdig. Wer einmal z.B. auf einer Inneren Station im Klinikum gelegen hat, der weiß, was die Leistungsverdichtung der letzten Jahre gebracht hat: Immer weniger Personal für immer mehr Patienten. Das Klinikum Itzehoe konnte trotzdem (oder gerade deshalb) regional überdurchschnittlich schwarze Zahlen schreiben und gute Rücklagen bilden. Letztlich auch wegen des Ausstiegs aus alten Tarifverträgen und damit verbundener Einfrierung der Gehälter. Ob nun ein gefällter Hackstruck einen Wendepunkt in dieser Entwicklung für das Personal darstellt?

Seit langer Zeit wird darüber diskutiert, ob nicht die kleinen Krankenhäuser sich auf wenige medizinische Schwerpunkte konzentrieren sollten, statt von allen Leistungen  etwas in halbwegs akzeptabler Qualität zu offerieren. Aber das soll an anderer Stelle diskutiert werden.

Wie gut man künftig durch Belegpraxen oder beschrankte Parkplätze sein Fahrrad navigieren kann, wird sich dann zeigen.

Und ob es im Sinn der Patienten ist, nicht nur in sterilen OPs versorgt zu werden, sondern noch eine sterile Krankenhausumgebung aus dem Patientenzimmern zu sehen? Ich weiß nicht.

Ich werde das Grün jedenfalls im Frühling vermissen und als Nicht-Itzehoer mit noch mehr Kopfschütteln auf diese Stadt blicken.

Slartibartfass

Ich bin da gerade mit dem Fahrrad langgefahren, und habe nach oben noch ein gutes Stück Luft zwischen mir und den Ästen gehabt.
Ich kann mich aber auch daran erinnern, dass ich im Frühjahr beim Joggen häufiger den von oben runterhängenden Ästen ausweichen musste.

Ja, der Wald sieht ziemlich "unordendlich" aus und läd nicht zum Spazieren ein. Das ist mir auch 1000 Mal lieber als ein zugepflasterter Parkplatz oder eine steriles parkanlagenähnliches Waldstück.
Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

boeni

Hallo,

es ist schon schlimm, wenn in einer Diskussion nur Schlagworte wie "Wirtschaftlichkeit,  Wettbewerb etc.) benutzt werden, statt sich mal Gedanken über die Ursachen des Problems zu machen und ob sich danach andere Lösungen ergeben.

Wer morgens um 7 Uhr schon mal im Klinikum zu tun hatte, wird feststellen, dass die meisten Stellplätze bereits belegt sind. Wohl kaum von Besuchern oder Patienten der Ambulanz, aber vom Personal, das den kurzen Arbeitsweg von der Danzigerstraße bis zum Klinikum natürlich im Auto zurücklegt und dem 15 Euro monatlich für den klinikinternen Parkplatz zu viel sind.

Vielleicht hätte man  Anreize für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel geben können (verbesserte Buslinien, Parkplatzgebühren in unmittelbarer Nähe des Klinikums etc.).

Solange nur unter dem Gesichtspunkt Wirtschaftlichkeit kontra Wald diskutiert wird, wird der Wald immer den kürzeren ziehen, auch wenn er noch so tief herabhängende Äste hat.

sorry, just my 2cents
boeni

Blubb

Ich möchte meine Meinung nochmal etwas genauer darlegen, da mein erster Beitrag zum Thema etwas schwammig in der Argumentation war.

Natürlich sind die tief hängenden Äste, die jetzt hier immer weder zitiert werden, nicht mal ansatzweise ein Grund einen ganzen Wald abzuholzen. Es zeigt mir aber nur, dass das Kloster in gewisser Weise überfordert mit der Pflege des Waldes bzw. Forstes zu sein scheint. Denn auch ein Wald bzw. Forst braucht ein gewisses Maß an Pflege, natürlich nicht so wie in einem Park, denn sonst verlöre ja der Forst seinen Reiz. Auch das Fehlen von Pflege ist noch kein grund gleich den ganzen Hackstruck der Säge zum Opfer fallen zu lassen. Es wäre aber ein Grund warum das Kloster bereit wäre zu verkaufen, schlichtweg aus der Überlegung den Forst loszuwerden (Man verzeihe mir diesen etwas flapsigen Ausdruck). Ob es nun an das Krankenhaus sein muss sei mal dahin gestellt.

Nun möchte ich gerne noch einie Überlegungen zum Thema Krankenhaus, Parkplätze, Expansion anstellen.

1. Die Parkplatzsituation am Krankenhaus ist sehr schlecht. Die Plätze nahe an der Klinik sind ständig belegt. Ob nun aus dem Grund, wie boeni ihn meint erkannt zu haben, oder dass schlicht viele Besucher im Krankenhaus sind sei mal dahin gestellt. Jedoch ist es eine Tortur mit älteren Menschen, die nicht mehr so gut gehen können ins Krankenhaus zu fahren, da man die Alternative hat ganz weit unten auf den Parkplätzen sich hinzustellen, was einen längeren, anstrengerenden Weg für die älteren Leute bedeutet (Mir macht das ja nichts aus. Ich bin ja noch jung und fit ;D). Oder man parkt auf dem Seitenstreifen gegenüber der Klinik, was relativ gefährlich ist, da ältere Menschen nicht so schnell über die Straße kommen. Auch ansonsten ist das Aussteigen dort eher hinderlich, da kein Abstand zur Fahrbahn besteht, man teilweise nur unter Unfallgefahr dort aussteigen kann. Wenn nun unter anderem ein Parkplatz dort entstehen soll, wo jetzt der Hackstruck ist, muss auch in der Hinsicht eine Lösung gefunden werden, was natürlich nur eine Ampel sein kann.
Sicherlich gibt es noch die Alternative des Parkhauses auf der Fläche des jetzigen Parkplatzes, aber ob dies aus Sicht des Krankenhauses allzu wirtschaftlich ist, ist meiner Meinung nach, eher fraglich.

2. Das Krankenhaus ist suboptimal gelegen, was eine weitere Expansion angeht. Man konnte natürlich beim Bau der Klinik nicht wissen, welche Dimensionen das ganze Projekt mal annehmen würde. Bei der aktuellen Lage des Klinikums bleibt bei einer Erweiterung eigentlich nur noch in die Richtung des Hackstrucks, denn in Richtung Edendorfer Straße hin befinden sich Wohnblöcke und nach hinten und zum Albert-Schweitzer-Ring hin sind ebenso Wohngebiete.  Das Gebiet des Hackstrucks ist nun fast die letzte Möglichkeit sich auszudehnen. Die Überlegung, ob man nun expandieren muss, überlassen wir hier lieber der Klinikleitung, denn da hat keiner von uns Einblick. Ein Abholzung des Hackstruckes wäre aber nur unter Bereitstellung von Ausgleichsflächen vertretbar.

So, ich hoffe, ich konnte euch meine Meinung nun etwas exakter vertreten, als ich es beim ersten Mal getan habe. Und bitte, lasst die hängenden Äste in den Folgebeiträgen weg, sie waren nur ein Beispiel ;).

waldi

Boeni ist zuzustimmen.
Es geht nicht um Wirtschaftlichkeit ohne Alternativen. Es geht um Bequemlichkeit im Geist und im Körper - natürlich gibt es öffentliche Verkehrsmittel und natürlich kann man noch verschiedene Alternativen entwickeln, um das Krankenhaus besser erreichbar zu machen, um die geistlose Nutzung des Autos zu begrenzen.
Natürlich wäre es auch sinnvoll zu überlegen, ob nicht verschiedene Leistungen besser dezentral erbracht werden können.
Aber "wozu" fragt der Bequeme - lieber pöbel ich die "Ökos" an.
Im Krankenhaus werden auch sehr viele Patienten sein, die wegen Bewegungsmangel, Übergewicht und Bequemlichkeit in der jeder Hinsicht dort landeten - sollen die nun auf einmal anders leben?
Genau diese Haltung zeigt auch an anderen Plätzen Wirkung - Parkplätze statt Beweglichkeit, billige Ware statt überlegter Auswahl - geistlos.

Peter


Irgendwer äußerte hier, er kenne den Hackstruck gar nicht. Nicht nur deswegen, sondern auch als Beleg dafür, daß es sich hier um einen richtigen Wald handelt, habe ich jetzt eine Sonderseite auf PMIX eingerichtet.

Wer mag schaue hier:
http://www.pmix.de/bilder/hackstruck/