Die neue Autobahnbrücke!

Begonnen von murxelhannes, Donnerstag, 30. März 2006 - 10:33:17

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rizzo

Heute war die A23 Fahrtrichtung Süden zwischen IZ-Nord und -Mitte eine ganze Weile gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Stadt geführt.
Gleichzeitig sah es vorhin (ca. 16 Uhr) doch tatsächlich so aus, als ob die Ausfahrt IZ-Mitte in Fahrtrichtung Norden wieder freigegeben ist. Weiß jemand, ob das jetzt dauerhaft so bleibt oder hing das nur mit der Sperrung zusammen?

Dr.Tossi

Abfahrt IZ Mitte Richtung Nord ist seit einigen Tagen wieder befahrbar, die Auffahrt allerdings noch nicht, so wie es scheint....

wutz

#482
Bin gespannt, wie sich die beiden Teile "verhalten".
Wenn Spannungen im Bau sind, werden die beiden Teile sich "bewegen".








wutz

Nachdem es in Nacht zu Donnerstag gelungen war,
die Strom(Stör)brücke nun in zwei Teile zu zerschneiden, geht es nun ans Abknappern. Wie ich fand, ziemlich umständlich, da der Baggerfahrer blind seine Arbeit machen musste. Dafür wird man wohl eine Lösung finden müssen. Es war schon etwas unheimlich, die beiden Brückenteile hatten sich nach der Trennung um ca. 15cm gesenkt. Damit nicht genug, rutschte die Schere am Beton ab, schwankte das Nordteil erheblich von oben nach unten. Von der Südseite konnte man das sehr gut sehen.









Mehr im NDR Schleswig-Holstein Magazin 19:30Uhr
Bald mehr Fotos auf meiner Homepage.
Klickst Du HIER.

Matze

Hey Wutz, danke für die Bilder.
Ich bin gespannt wie es weitergeht.
Gruß Matze ;)

Teatime

Zitat von: Matze in Donnerstag, 01. Dezember 2011 - 18:25:44
Hey Wutz, danke für die Bilder.
Ich bin gespannt wie es weitergeht.
Gruß Matze ;)
Würde mich mal interessieren, wieso die um diese Zeit seit ca. 14 Tagen (auch am Wochenende) ständig durcharbeiten dürfen. Ich bekomme hier vor lauter Lärm kein Auge zu! Es ist jetzt 1:45 Uhr und der Krach ist unerträglich. Anfrage bei der Polizei gab nur zur Antwort, dass die nichts machen können, wäre wohl vom Bund genehmigt. Ich sollte doch froh sein, dass die auch nachts arbeiten, dann wären die schneller fertig. Tolle Sache, das! Bin komplett genervt im Moment!

wutz

Seit Beginn im Jahre 2006 wird immer mal wieder an Wocheneden und bis spät in der Nacht gearbeitet. Im Augenblick sind die wohl wegen unvorhersehbarer Problemen im Verzug. Der Termin für den Abbruch der Strombrücke muss eingehalten werden, die Stör ist ja eine Bundeswasserstraße. Der ganze Abbruch wird sehr laut werden.

Koch Th

Hoffendlich klappt das mit dem Ponton. Nicht das zuviel daneben fällt. und die Stör läuft über  :ironie
Mit Jungen Leuten bleibt mann jung

Teatime

Zitat von: wutz in Montag, 05. Dezember 2011 - 08:27:43
Seit Beginn im Jahre 2006 wird immer mal wieder an Wocheneden und bis spät in der Nacht gearbeitet.
Na, "gelegentlich" heisst aber nicht ständig.

ZitatIm Augenblick sind die wohl wegen unvorhersehbarer Problemen im Verzug.
Aber das kann doch nicht das Problem der Anwohner sein, wenn die beauftragte Firma die Vorgaben nicht einhalten kann. Die Anwohner leiden darunter, dass die Firma sich vielleicht beim Temin etwas verrechnet hat.

ZitatDer Termin für den Abbruch der Strombrücke muss eingehalten werden, die Stör ist ja eine Bundeswasserstraße.
Sagt wer? Und dass die Stör eine Bundeswasserstrasse ist, halte ich persönlich sowieso für einen Witz. Ich habe ja auch keine Ahnung, welche Masstäbe da angelegt werden, aber viel fährt da nicht drauf rum, was in meinen Augen eine Bundeswasserstrasse begründen würde.

ZitatDer ganze Abbruch wird sehr laut werden.
Und nur deswegen sollen die Anwohner nicht schlafen dürfen? Dass der Abriss Lärm verursacht, damit kann man ja tagsüber bis 22:00 Uhr leben. Aber Nachts um 2:00 Uhr?!?

Wenn ich um 22:00 anfange, meinen Rasen zu mähen, steht innerhalb Minuten die halbe Nachbarschaft auf dem Plan, wenn nicht gleich die Polizei ankommt. Da interessiert es nicht, dass ich es nicht geschafft habe, den Rasen früher zu mähen und noch unbedingt fertig werden muss.


rizzo

Zitat von: Teatime in Montag, 05. Dezember 2011 - 17:55:49
Zitat von: wutz in Montag, 05. Dezember 2011 - 08:27:43

ZitatDer Termin für den Abbruch der Strombrücke muss eingehalten werden, die Stör ist ja eine Bundeswasserstraße.
Sagt wer? Und dass die Stör eine Bundeswasserstrasse ist, halte ich persönlich sowieso für einen Witz. Ich habe ja auch keine Ahnung, welche Masstäbe da angelegt werden, aber viel fährt da nicht drauf rum, was in meinen Augen eine Bundeswasserstrasse begründen würde.

Dass die Stör bis zum Itzehoer Hafen eine Bundeswasserstrasse ist habe ich von den Stör-Anglern auch schon gehört. Weiß jemand wie häufig im Itzehoer Hafen Schiffe abgefertigt werden? Es gibt doch eigentlich nur noch zwei Unternehmen die die Stör in dieser Form nutzen, oder? Hätte man nicht einfach die Stör mit 10 Jahren Vorwarnzeit umwidmen können und eine niedrige Brücke bauen können? Mit dem dadurch eingesparten Geld hätte man ja imKreis Steinburg andere (Infrastruktur-) Projekte unterstützen können.

Johomo

Von Pegel Rensing bis zur Mündung in die Elbe sind 51,180 km der Stör Bundeswasserstrasse. siehe hier

rizzo

Zitat von: DrKloebner in Dienstag, 06. Dezember 2011 - 07:36:50
Von Pegel Rensing bis zur Mündung in die Elbe sind 51,180 km der Stör Bundeswasserstrasse. siehe hier

Hmm, aber von einer niedrigeren Störbrücke wäre ja nur der Itzehoer Hafen betroffen. Ist natürlich auch ein bisschen müßig, darüber zu spekulieren, weil die Brücke ja ohnehin so gebaut wird/wurde wie sie jetzt ist/wird.

ae8090

Zitat von: rizzo in Dienstag, 06. Dezember 2011 - 12:00:21
Zitat von: DrKloebner in Dienstag, 06. Dezember 2011 - 07:36:50
Von Pegel Rensing bis zur Mündung in die Elbe sind 51,180 km der Stör Bundeswasserstrasse. siehe hier

Hmm, aber von einer niedrigeren Störbrücke wäre ja nur der Itzehoer Hafen betroffen. Ist natürlich auch ein bisschen müßig, darüber zu spekulieren, weil die Brücke ja ohnehin so gebaut wird/wurde wie sie jetzt ist/wird.

sie wäre nicht ohnehin so gebaut worden, sondern wird nur deshalb so in dieser Art (=Höhe) gebaut, weil die Stör an dieser Stelle eine Bundeswasserstraße ist. Dazu gibt es ein Gesetz, welches besagt, dass Brücken über eine Bundeswasserstraße eine Mindeshöhe von soundsoviel Metern haben müssen. Sollte das für Itzehoe bzw die Stör nicht gelten, hätte es als Ausnahme ins Gesetz aufgenommen werden müssen. Ist es aber nicht. Klingt komisch, ist aber so.

Und die Beobachtung, dass diese Bundeswasserstraße wenig genutzt wird, mag durchaus auch korrekt sein. Aber in dieser Aussage steckt ja auch die Bestätigung, dass sie genutzt wird. Nur eben wenig. In der Tat sind es zwei anliegende Unternehmen, die bestehende Rechte haben, die man ihnen nicht so ohne weiteres nehmen kann. Wer das will, wird entweder rechtsbrüchig oder muss den Unternehmen ihre Rechte abkaufen. Das kostet Geld. Und zwar nicht wenig. Bauen wir lieber die Brücke, könnte günstiger werden.

@ teatime: Dass Dich der Baulärm nervt, dafür habe ich jedes Verständnis. Und es würde uns allen wahrscheinlich so gehen, wären wir direkt Betroffene.
Trotzdem ist nicht alles ein Vergleich, was hinkt. Die Brücke ist, wer will es bestreiten, ein öffentliches Interesse. Wir profitieren ganz direkt von ihr (übrigens auch Heiligenstedten: ob sich tlw. überregional tätige Unternehmen wie Wohnlicht, Antikmarkt und Obi/Heiligenstedten dort ohne die Brücke angesiedelt hätten bzw. dort bleiben würden, darf bezweifelt werden), aber zB auch der gesamte Tourismusverkehr für Büsum, Eiderstedt und Sylt fährt über diese Brücke. Darum sollten wir alle ein Interesse daran haben, dass der derzeitige und unbefriedigende status quo ein Ende hat und die Bauarbeiten zügig zuende geführt werden können.

Dein Garten hingegen ist Deine ureigenste private Angelegenheit. Ob Du den mähst oder Dir stattdessen eine Tasse kalten Kaffee eingießt - ich vermag da kein öffentliches Interesse zu erkennen.

wutz

Ich weiß nicht ob man mit der Art des Abbruchs im Zeitplan bleiben kann.