Zwei-Klassen- Medizin ?
Also ich lasse mich sowiso nicht Impfen; wer weiss schon was das
"Gemeine Volk" da bekommt ?
Das Serum, welches auch immer, muss der Steuerzahler
ja jetzt schon bezahlen.
Hm - die "normale" Grippeimpfung hat doch auch fast nie was gebracht. Die meisten von denen, die sich aus meinem Bekannten- / Verwandtenkreis haben impfen lassen, sind anschliessend erst so richtig krank geworden.
Na gut - mag vielleicht nicht ganz das Gleiche sein. Aber ich werde mich - auch aufgrund der verschiedenen Seren - nicht impfen lassen.
Ich hab irgendwie den Eindruck, dass diese Impfung mehr so eine Art Großversuch ist, um zu sehen wie das klappt bzw. um Erfahrungen mit solchen Massenimfungen für die Zukunft zu sammeln. Außerdem hat man viel Geld ausgegeben für die Impfstoffe und nu müssen die auch verballert werden.
Ich seh da persönlich keine Notwendigkeit für eine Impfung. Wenn' s einen erwischt, muss man da durch.
Die Pharmaindustrie freut es so oder so...
Wir haben es ja bezahlt, also können wir uns auch impfen lassen.
ja klar Dr. immer rein damit.
Zitat von: Kuno in Dienstag, 20. Oktober 2009 - 13:57:14
ja klar Dr. immer rein damit.
Bevor das Zeug schlecht wird,
Steht das Leben auf der Kippe,
hilft nur noch eins,
die Spritze gegen Schweinegrippe ! ;D
Zitat von: DrKloebner in Dienstag, 20. Oktober 2009 - 13:55:17
Wir haben es ja bezahlt, also können wir uns auch impfen lassen.
Und tust du es??
Zitat von: Claudia in Dienstag, 20. Oktober 2009 - 14:04:47
Zitat von: DrKloebner in Dienstag, 20. Oktober 2009 - 13:55:17
Wir haben es ja bezahlt, also können wir uns auch impfen lassen.
Und tust du es??
Weiss ich noch nicht. Gegen normale Grippe habe ich mich bisher fast jedes Jahr impfen lassen. Hat auch geholfen. Jedenfalls hatte ich bisher keine Grippe, sondern nur Erkältungen.
ich werde mich nicht impfen lassen. wenn man diese schweinegrippe bekommen sollte dann ist der körper immun danach gegen diese schweinegrippe.
Also,wir lassen uns auch nicht impfen.
Wieviele Fälle von Schweinegrippe hatten wir denn in D?
Komischerweise werden ja bei der normalen Grippeimpfung Leute trotzdem krank. Soll man doch erst einmal abwarten, was mit den Laborr.... - Patienten passiert, die den neuen Impfstoff bekommen haben.
Solange die Impfung keine Pflicht ist, lasse ich es bei mir nicht machen.
Zitat von: Itzeflitze in Dienstag, 20. Oktober 2009 - 19:19:21
Wieviele Fälle von Schweinegrippe hatten wir denn in D?
22936 (http://www.rki.de/cln_160/nn_200120/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/Epidemiologischer-Wochenbericht,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Epidemiologischer-Wochenbericht.pdf), davon 2 Todesfälle.
"Die erste verstorbene Patientin war
Raucherin, Diabetikerin und hatte mit
180 kg starkes Übergewicht.Das zweite Opfer war ein 5-jähriger Junge aus dem Landkreis München
mit schweren Vorerkrankungen." (aus der Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Pandemie_H1N1_2009#Gemeldete_F.C3.A4lle_in_Deutschland) kopiert.)
Zum Vergleich die "normale" Grippe: "Im Winter 2002/2003 gab es nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Deutschland 5 Millionen Infizierte und 16.000 bis 20.000 Todesfälle, die auf eine Influenza zurückzuführen sind." (Ebenfalls aus der Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Influenza#Komplikationen) kopiert.)
Ich habe mich in den vergangenen 30 Jahren erst einmal gegen eine Grippe impfen lassen und habe auch noch nie eine Grippe gehabt. Und bisher sehe ich auch keinen Grund, mich nun unbedingt gegen diese Grippe impfen zu lassen.
Gerade im SH-Magazin: Je weniger Leute sich impfen lassen desto teurer wirds für das Land. Es wurden 1,5 Mio Imfdings bestellt. Die Krankenkassen zahlen aber nur die Impfdings, die auch verabreicht werden. Der Rest bleibt beim Land hängen. Also Impfen, um die Landeskasse zu entlasten?
Danke Slarti.
Verglichen mit der Standartgrippe ist die Schweinegrippe statistisch gesehen ein Witz (ausser natürlich für die Betroffenen).
Der Impfstoff wurde doch nicht etwa erfunden, um die Bevölkerung nach der durch die Presse unnötig geschürte Panik zu beruhigen?
Oh man.
Dass die Schweinegrippe bisher in Deutschland so wenig Todesopfer gefordert hat kann sich durchaus ändern: Die Wahrscheinlichkeit ist nicht ganz gering, dass während der anstehenden Grippesaison der Virus mutiert und z.B. Resistenzen gegen die bekannten Grippemittel entwickelt. Allein durch die zu erwartende stärkere Verbreitung wird es vermutlich auch zu mehr Todesfällen in Deutschland kommen.
Ich überlege ernsthaft, mich das erste Mal in meinem Leben gegen (Schweine-)Grippe impfen zu lassen und die 1-2 Tage Nebenwirkungen (Kopfschmerzen, Rötung der Einstichstelle...) in Kauf zu nehmen.
Schwangere und chronisch Kranke stehen möglicherweise vor einer schwierigeren Entscheidung, denn der Wirkungsverstärker könnte bei diesen Gruppen zu Komplikationen führen...
Für den Fall, dass es in Deutschland (u.a. wegen der Impfmüdigkeit) schlimmstenfalls zu einer Schweinegrippe-Epedemie kommt freue ich mich schon auf das große Geschrei der "Öffentlichkeit", dass nicht mehr Werbung oder Information zur Impfkampagne gemacht wurde oder warum es keine Impf-Pflicht in Deutschland gibt...
(-: rizzo
Würde ich in einem Ballungscentrum leben oder dort arbeiten wo ich mit Menschenmengen zu tun
hätte würde ich es mir überlegen.Da ich nach einer "normalen " Grippeschutzimfung böse krank geworden bin sehe ich für mich keine Notwendigkeit.Wenn das Land Angst hat auf den Kosten sitzenzubleiben spende ich 5 €. ;D
Wenn der jetzige Schweinegrippevirus mutiert, dürfte der Impfstoff sowieso nichts mehr bringen. Oder sehe ich das falsch ???
Ich finde es erstaunlich das man in so kurzer Zeit gleich mit 2 Impfstoffen um die Ecke kommt.
Ander Medikamente durchlaufen jahrelange Testphasen bis es zur Zulassung kommt.
Zitat von: washago in Mittwoch, 21. Oktober 2009 - 13:51:17
Ich finde es erstaunlich das man in so kurzer Zeit gleich mit 2 Impfstoffen um die Ecke kommt.
Ander Medikamente durchlaufen jahrelange Testphasen bis es zur Zulassung kommt.
Die ganzen Grippeviren sind ja mehr oder weniger miteinander verwandt, so dass gegen eine neue mutierte Virusfamilie der vorhandene Impfstoff ja auch "nur" ein wenig angepasst werden muss. Von daher ist man da immer relativ schnell.
Anders sieht es bei Impfstoffen gegen "neue" Krankheiten oder gar gegen Krebs oder HIV aus. Da ist man teilweise noch bei der absoluten Grundlagenforschung.
Dadurch, dass bei diversen Grippewellen immer das Ende der Welt heraufbeschworen wird, stumpfen wir Verbraucher aber immer weiter ab. Im Sommer war die Schweinegrippe das große Thema, vor ein paar Jahren wurde wegen der Vogelgrippe der Weltuntergang herbeigeredet und Itzehoe zum Sperrgebiet ausgerufen etc.
Wenn dann aber mal eine RICHTIGE Seuche ausbricht, dann denken wir wohl wieder nur "Hach, wieder so eine Panikmache".
Ich habe gestern Abend auf ARTE eine interessante Sendung zum Thema gesehen. Sie wird glücklicherweise wiederholt und ist sehr sehenswert:
23.10.2009 um 09:55
31.10.2009 um 10:40
Erst handeln - Dann denken? Der Kampf um die Schweinegrippe
(Deutschland, 2009, 52mn)
Mexiko, April 2009, die ersten Nachrichten über die Schweinegrippe gehen um die Welt. Ende April melden Mediziner die ersten Fälle von Schweinegrippe auch in Europa. Die Weltgesundheitsorganisation WHO veröffentlicht nahezu täglich neue Warnmeldungen, am 11. Juni ruft die Genfer Behörde die erste Influenzapandemie des 21. Jahrhunderts aus. Der große Medikamentenkaufrausch beginnt. Wie groß ist die Bedrohung tatsächlich und welche Interessen sind beim Kampf gegen die neue Grippe mit im Spiel? Der Film deckt auf, wie es zu dem Massenphänomen "Schweinegrippe" kommen konnte und wer dabei die Strippen zieht.
[...]
Quelle: ARTE
swetlana
Danke, swetlana, ich habe gestern zufällig in diese Sendung reinge'zappt' - leider nur noch einen kleinen Teil gesehen, jetzt kann ich mir die Wiederholung ganz anschauen.
Es war TOTAL interessant, denn es kommen auch UNABHÄNGIGE Experten zu Wort, aber auch die Hersteller der Impfstoffe. Sehr kurios, wie man Ergebnisse total unterschiedlich interpretiert!
Wirklich sehenswert!!
Slarti, ich glaube das nicht
Zitat von: Slartibartfass in Mittwoch, 21. Oktober 2009 - 14:19:13
Wenn dann aber mal eine RICHTIGE Seuche ausbricht, dann denken wir wohl wieder nur "Hach, wieder so eine Panikmache".
,
denn wenn WIRKLICH mal eine Pandemie vor der Tür steht, dann werden wir womöglich gar nichts mehr tun können ;)
Wer mag, kann sich diesen Artike (http://www.renegraeber.de/Die-Grippe-Luege.pdf)l einmal zu Gemüte führen, BEVOR er sich im Stil der Lemminge zum Impfen begibt.
Ich möchte mir nicht anmaßen zu beurteilen: Impfung ja oder Impfung nein. Selbst unter Medizinern ist sie ja umstritten. Doch ich bin skeptisch und Wachsamkeit ist angesagt. Erinnern wir uns:
Erst war da die Vogelgrippe. In welch unberechtigte Hysterie versetzte man uns. Jede tote Ente servierten sie uns in der Tagesschau. Es wurde den Leuten ein überteuertes Medikament aufgeschwatzt, dessen Wirkung in keiner Studie bewiesen wurde.
Wer profitierte? Roche wurde prima seinen Ladenhüter los und das US-Pharmazieunternehmen Gilead Sciences, das die Patentrechte an Tamiflu besaß und dessen Vorsitzender des Aufsichtsrates bis zu seiner Berufung zum Verteidigungsminister der zwielichtige Donald Rumsfeld war, rieb sich vor Freude die Hände. Natürlich profitierte auch dieser: der Wert seiner Aktienanteile von zigmillionen US-Dollar erhöhte sich um ein paar Peanuts. Wer denkt da schon an irgendwelche Zusammenhänge?
Die Lobbyisten lernen schnell: Bei der Vogelgrippe war die Rede von Übertragung von Vogel auf Vogel und...... vielleicht auf den Menschen. Das löst Panik aus, aber nicht genug. Dieses Mal heißt es: Ansteckungsgefahr von Mensch zu Mensch, das klingt viel gefährlicher.
Ich bleibe skeptisch. Ich traue Politikern, die offensichtlich von Lobbyisten beeinflußt werden, nicht über den Weg. Und es bleiben Fragen:
Wurde der Impfstoff ausreichend getestet?
Nebenwirkungen?
Besteht ein Zusammenhang zwischen der zügigen Ausrufung einer Pandemie und der Zulassung des Impfstoffes im Schnellverfahren?
Luxusserum für Politiker und Beamte?
Das Schweinegrippe-Virus kann mutieren und wird dadurch natürlich gefährlicher. Besteht diese Gefahr nicht bei jedem Virus?
Warum der jetzige hysterische Schweinegrippenjournalismus – bisher ,,nur" wenige Tote – und keine Hysterie bei der stinknormalen Grippe – immerhin ca. 8000 Tote pro Jahr allein in Deutschland?
Viele Fragen, keine Antworten, die mich überzeugen. Zurückbleibt eine gesundes Mißtrauen und die Gewißheit: ich lasse mich nicht impfen......noch nicht.
Ich muß Brilonius in vollem Umfang Recht geben.
Zwar stehe ich in meiner Apotheke an vorderster Front,aber meine Überzeugung ist ebenfalls:
Ich lasse mich noch nicht impfen.
Zitat von: Brilonius in Donnerstag, 22. Oktober 2009 - 18:16:41
[...] Wer profitierte?
Diesmal ist es Novartis.
Transplantierte und Patienten, die in Zukunft transplantiert werden müssen, sollten nach Auskunft der Ärzte geimpft werden.
Und nun?
Hallo,
Zitat von: Brilonius in Donnerstag, 22. Oktober 2009 - 18:16:41
Erst war da die Vogelgrippe. In welch unberechtigte Hysterie versetzte man uns.
Und was wäre wenn die Vorsorge berechtigt gewesen wäre? Um eine Lage zubeurteilen zu können,
benötigt man Informationen. Und dazu zählten in diesem Fall eben die Ursache des Todes eines Vogels.
Hinterher ist man immer schlauer. Vorsorge hat eben etwas mit Aktion zu tun, nicht mit aussitzen.
Leider trägt die Sensationsberichterstattung in solchen Fällen, nicht zur nötigen Abgeklärtheit bei.
Bei der Schweinegrippe fühlen sich fast alle komischerweise auf der sicheren Seite. Eine Schlagzeile und
man bekommt im Wartezimmer keinen Platz mehr.
Gruß Martin
Was mich tierisch nervt, ist die Tatsache, daß man von einer 'Impfmüdigkeit' spricht. Das suggeriert, daß man eine Prophylaxe 'verschlafen' haben könnte.
In Wahrheit (und das zeigt dieser Thread auch) gibt es Menschen, die sich Gedanken über das Pro und Contra einer Impfung machen - egal, ob es sich um Schweinegrippe, Masern oder Keuchhusten handelt.
Wer sich informiert und dann selbst darüber bestimmt, ob er für sich eine Impfung für nötig hält (oder nicht), ist u.U. nicht 'impfmüde', sondern aufgeklärt.
Sonst könnte man die Impfwilligen ja auch 'impfgeil' oder 'ärztehörig' nennen.
Ob die politischen oder finanziellen Hintergründe zur Entscheidungsfindung WIRKLICH beitragen können, bezweifel ich.
Es sollte hier für den Einzelnen NICHT vorrangig um Geld oder Politik oder Gruppenzwang gehen, sondern um den eigenen Körper.
Wenn ich weiß, wie eine Impfung wirkt, welche Nebenwirkungen sie haben kann, wenn ich weiß, ob sich Nachteile und Vorteile zu meinen Gunsten messen lassen, DANN habe ich die Entscheidung pro oder contra Impfung!
Na dann auf zum fröhlichen impfen:
Die Frau ist nach der Schweinegrippeimpfung für den Rest ihres Lebens ein Pflegefall. Hirnschaden :(
man munkelt ja auch, dass man längst ein heilmittel gegen aids gefunden hat, aber das nicht öffentlich wird, weil zu viel an den medikamenten verdient würde.
Ich lasse mich weder gegen Grippe noch gegegn :quieken Grippe impfen.
Habe mich mal impfen lassen gegen Grippe, beim 1. Mal ging es gut, im Jahr darauf ging es mir nach der Grippeimpfung schlecht.Kein :quieken hat :quieken Grippe, ich auch nicht....
:quieken :quieken :quieken muesli :quieken :quieken :quieken
Anbei noch ein ganz anderer Aspekt zum Thema Impfstoff Pandamrix. Der Artikel/Interview mit dem Umweltchemiker Gary Zörner wurde mir von Herrn Zörner direkt zugesandt.
Er schreibt mir außerdem:
Desweiteren sind gesundheitsschädliche Nanopartikel enthalten. Dies Thema muss noch vertieft bearbeitet werden.
Es ist verantwortungslos Produkte mit extrem gesundheitsschädlichen Inhaltstoffen (Ethylquecksilber, Nanopartikel) auf den Markt zu bringen, die sogar zu akuten Todesfällen führen können. Im Interesse eines vorbeugenden Verbraucherschutzes sollten diese Impfungen entschieden abgelehnt werden.
Wir lassen uns auch nicht impfen
Ich finde es affig .
So, ich habe mich am Mittwoch morgen gegen H1N1 impfen lassen und - berühmte letzte Worte: ich lebe noch!
Im Folgenden schildere ich mal, wie das bei mir abgelaufen ist:
- Dienstag beim Arzt angerufen: "Kommen Sie morgen zwischen 9 und 11 vorbei. Wir impfen, wie die Leute kommen"
- Mittwoch ca. 10 Uhr in die Praxis gegangen. Krankenkassenkarte abgegeben und Fragebogen ausgefüllt, der in meinem interessanterweise in erster Linie Fragen über Vorerkrankungen, Allergien und Schwangerschaften enthielt. Ob ich zur "wichtigen" Gruppe (chronisch Kranke, Klinikpersonal....) gehöre, mußte ich weder angeben, noch wurde ich danach gefragt
- fünf Minuten später saß ich dann im Behandlungsraum und habe meine Spritze gekriegt
- der eigentliche Impfvorgang (bei mir in den rechten Oberarm - bin Linkshänder) war schon etwas unangenehm dem Pieks folgte ein Brennen um die Einstichstelle während des Einspritzens. So oft lasse ich mich nicht impfen, aber meine letzte Tetanus-Impfung habe ich "angenehmer" in Erinnerung. Keine Ahnung, ob das mit der Menge des Impfstoffes, der Einstichstelle (Nerv in der Nähe), der Arzthelferin, die recht schnell gespritzt hat, oder was auch immer zu tun hatte
- ich konnte dann ohne Arztgespräch oder Beobachtungszeit nach der Impfung dann direkt aus der Praxis raus zur Arbeit
Impfsymptome:
- die Einstichstelle fühlt sich bis jetzt (48 Stunden nach der Impfung) wie ein Wespenstich an: Der Bereich ca. 5 cm um den Piekser herum ist geschwollen und ist punktuell druckempfindlich (ohne Juckreiz). Auf dem Arm liegen ist aber kein Problem
- am Tag der Impfung hatte ich dann ein leichtes Taubheitsgefühl im Arm (kurz vor "Arm eingeschlafen"- Gefühl)
- Richtung abend habe ich dann gemerkt, dass die Lymphknoten in meinen Achseln etwas geschwollen sind und sich (bis jetzt anhaltende) gaaanz leichte Kopfschmerzen einstellten
- geschlafen habe ich in den letzten beiden Nächten nicht so superdoll und bin den Tag nach der Impfung mit leichten Gliederschmerzen aufgewacht (muss aber nicht unbedingt an der Impfung liegen)
- Fieber, Schwindel oder Schüttelfrost habe ich nicht gehabt und konnte auch meinem ganz normalen Alltag nachgehen (Arbeiten, Radfahren, Einkaufen)
- Heute Abend mache ich das erste Mal wieder Sport, momentan habe ich nicht das Gefühl, dass meine Leistung eingeschränkt ist, aber mal schauen....
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich auf jeden Fall Nebenwirkungen der Impfung gemerkt habe bzw. merke. Diese fallen aber (bei mir) wesentlich geringer aus, als ich es von den Warnungen auf den Info-Seiten erwartet habe. Dazu muss man sagen, dass ich meiner Meinung nach ein recht gut funktionierendes Immunsystem habe, mich zum Zeitpunkt der Impfung rundum gesund gefühlt habe und außerdem in den Tagen danach keinem akuten Stress ausgesetzt war.
Kurz noch zu meiner Entscheidungsfindung:
Ich arbeite täglich im Kontakt mit einer großen Gruppe von Menschen und habe mich impfen lassen, um weder Gefahr zu laufen, angesteckt zu werden (bin Freiberufler: keine Arbeit- kein Geld), noch selbst für den massenhaften Ausbruch von H1N1 in Itzehoe verantwortlich zu sein. In zwei Wochen werde ich mich noch gegen die "normale" Grippe impfen lassen. Ich schaue praktisch kein Fernsehen und lese auch keine Bild-Zeitung. Die Entscheidung, mich impfen zu lassen habe ich, abgesehen davon, schon vor dem ganzen Medienhype getroffen.
Zitat von: Capitano in Freitag, 30. Oktober 2009 - 23:25:02
Anbei noch ein ganz anderer Aspekt zum Thema Impfstoff Pandamrix. Der Artikel/Interview mit dem Umweltchemiker Gary Zörner wurde mir von Herrn Zörner direkt zugesandt.
Er schreibt mir außerdem:
Desweiteren sind gesundheitsschädliche Nanopartikel enthalten. Dies Thema muss noch vertieft bearbeitet werden.
Es ist verantwortungslos Produkte mit extrem gesundheitsschädlichen Inhaltstoffen (Ethylquecksilber, Nanopartikel) auf den Markt zu bringen, die sogar zu akuten Todesfällen führen können. Im Interesse eines vorbeugenden Verbraucherschutzes sollten diese Impfungen entschieden abgelehnt werden.
Zu angeblichen Problematik von Nanopartikeln im H1N1-Impfstoff gibt es eine kritische Stellungnahme vom Paul Ehrlich - Institut (http://www.pei.de/DE/infos/fachkreise/impf-fach/schweineinfluenza/pand-impf/keine-nanopartikel-in-impfstoff.html__nnn=true (http://www.pei.de/DE/infos/fachkreise/impf-fach/schweineinfluenza/pand-impf/keine-nanopartikel-in-impfstoff.html__nnn=true)).
Zu Thiomersal (in dem das oben gen. Ethylquecksilber enthalten ist) gibt es einen Wikipedia-Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Thiomersal (http://de.wikipedia.org/wiki/Thiomersal)), in dem steht, dass es keine Anzeichen dafür gibt, dass Ethylquecksilber sich schädlich auf den Körper auswirkt. Sämtliche angenommen schädlichen Auswirkungen gelten als widerlegt. Der Stoff wird seit mehreren Jahrzehnten in Arzneien und Kosmetika verwendet. In diesem Zeitraum hätte sich doch eigentlich was finden lassen müssen...
In dem angehängten Artikel nimmt Herr Zörner Bezug auf "vier Todesfälle durch die Impfung" in Schweden. Alle Betroffene hatten eine chronische Grunderkrankung. Zwei davon waren dazu noch älter als 74. Momentan liegen keine Anzeichen vor, dass die Todesfälle ursächlich auf die Impfung zurückzuführen seien (s. http://de.news.yahoo.com/1/20091031/twl-schweden-verffentlicht-nebenwirkunge-1be00ca.html (http://de.news.yahoo.com/1/20091031/twl-schweden-verffentlicht-nebenwirkunge-1be00ca.html)
Dass die Pharma-Industrie ein Interesse daran hat, ihren Impfstoff zu verkaufen und entsprechend Lobbyarbeit dafür macht ist klar und muss meiner Meinung nach auch kritisch beobachtet werden.
Leider wird häufig vergessen, dass auch die Impf-Kritiker häufig eine Agenda haben: Über Herrn Zörner habe ich auf die Schnelle außer einer kurzen Erwähnung bei Spiegel Online über die Giftigkeit von Energiesparlampen und in den Delmenhorster Regionalblättern keine weiteren Zitate oder Veröffentlichungen gefunden. Der Internetauftritt des "Labors für chemische und Mikrobiologische Analytik GmbH" (http://www.lafu-gmbh.com/ (http://www.lafu-gmbh.com/)), von dem Herr Zörner "Gründer, Inhaber und Geschäftsführer" ist, läßt allerdings meiner Meinung nach einige Fragen offen. Herr Zörner muss sein privates Labor ja auch irgendwie finanzieren. "Klappern gehört zum Handwerk" sagt man ja...
(-: rizzo
SUPER!!!
Da impft eine Sprechstundenhilfe, ohne daß Dich ein Arzt zumindest abgehört hat?
Dann brennt es an der Einstichstelle, was mir ganz klar sagt, daß sie keine neue Nadel genommen hat, nachdem sie den Impfstoff aus der Ampulle gezogen hat - an der Nadel war noch Impfserum vom 'Eintauchen' in die Flüssigkeit - das brennt, eine saubere Nadel hingegen brennt nicht!
Die Rötung mag auch an der verunreinigten Nadel liegen - selbst bei Tieren nehme ich IMMER eine sterile Nadel, denn ein Spritzenabszeß macht sich nicht gut vor der Kundschaft... Sauberkeit kostet CENTS!
Danke Dir, rizzo, dafür, daß meine schlechte Meinung von Ärzten durch Deinen Bericht wieder einmal bestätigt wird.
Sollte ich ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln über so viel Verantwortungslosigkeit bekommen, weiß ich, was ich zu tun habe - NICHT ZUM ARZT GEHEN!!
Rizzo schrieb "Arzthelferin" - das kann auch eine Krankenpflegerin sein.
Sprechstundenhilfe ist Umgangsdeutsch.
Ich würde hier nichts unterstellen.
Zitat von: breughel in Freitag, 13. November 2009 - 13:28:43
Rizzo schrieb "Arzthelferin" - das kann auch eine Krankenpflegerin sein.
Sprechstundenhilfe ist Umgangsdeutsch.
Ich würde hier nichts unterstellen.
Nach dem Gespräch heute mit meinem Hausarzt, lasse ich mich, wurscht von
wem , überhaupt nicht pieken !
Aha, was hat er denn gesagt: "Sie dürfen sich auf keinen Fall mehr pieken lassen?"
Zitat von: breughel in Freitag, 13. November 2009 - 13:28:43
Rizzo schrieb "Arzthelferin" - das kann auch eine Krankenpflegerin sein.
Sprechstundenhilfe ist Umgangsdeutsch.
Ich würde hier nichts unterstellen.
Wenn ich mir Haare ausgerauft habe, dann kriegst Du sie zum Spalten, breughel! ;)
Zitat von: breughel in Freitag, 13. November 2009 - 13:38:31
Aha, was hat er denn gesagt: "Sie dürfen sich auf keinen Fall mehr pieken lassen?"
Nächstes Mal kommst Du einfach mit , OK ?
Du machst es dir da etwas einfach, Katja.
Rizzo schreibt über seinen Besuch und es folgt dazu ein Kommentar von Dir, der darauf hinaus läuft, eine unqualifizierte Mitarbeiterin habe geimpft und es sei sogar unhygienisch zugegangen.
Wenn Du Vorbehalte gegen Ärzte hast finde ich das in Ordnung.
Wenn dann gleich eine pauschale Kritik mit nicht belegbaren Annnahmen kommt , ist das bedenklich.
Man kann für oder gegen Impfung sein und das begründen. Du hast den Arzt und die Ärzte hier allgemein böse angegriffen.
Eine Moderatorin sollte das bedenken.
Kurz zum Thema "Impfhygiene":
Ich habe nicht darauf geachtet, ob die Nadel nach dem Aufziehen ausgetauscht wurde oder nicht. Insgesamt hatte ich schon das Gefühl, dass in der Arztpraxis (ein Allgemeinmediziner, den ich vorher nicht kannte), die H1N1-Impfung in Massenabfertigung "schnell schnell" ablief, um den "normalen" Praxisbetrieb nicht zu stören. Solange mir keine Schäden oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch das Beibehalten der "Aufzieh-Nadel" entstehen nehme ich das einfach mal so hin. Ich bin forh, dass der Arzt sich überhaupt dazu entschieden hat, an der Impfkampagne teilzunehmen, obwohl damit offenbar kein Geld zu verdienen ist. Bei der Impfung gegen die "normale" Grippe in zwei Wochen werde ich mal auf die Spritze achten und ggf. darauf hinweisen, dass ich eine neue möchte. Danke für den (als mittleren Anfall getarnten) Hinweis Katja ;)
So, jetzt würde ich mich aber freuen, wenn hier mal wieder etwas mehr zum Thema diskutiert wird. Die beiden (oder drei) "Kombattanten" können ihre Fehde dann ja per E-Mail weiter ausfechten.
Wie man auch in dieser Diskussion merkt, ist das Thema "Schweinegrippe" offenbar sehr emotional besetzt.
Ich ärgere mich im Nachinein fast, dass ich mich in meinem Bericht schon halb für meine Impfung gerechtfertigt habe. Es gibt gute Gründe für und auch gegen eine Impfung, die jeder für sich selbst abwägen muss. Ich finde es toll, dass mir in diesem Land diese freie Entscheidung ermöglicht wird (Impfstoff wird kostenlos zur Verfügung gestellt, aber es gibt keine Impfpflicht). Kaum ein anderes (auch westliches) Land bietet seinen Bürgern diese Möglichkeit.
Vielleicht bereue ich es irgendwann mal, dass ich mich habe impfen lassen (wg. irgendwelcher Langzeitschäden, die nicht hinreichend in Studien untersucht wurden), dann kann ich zwar die Pharma-Firma verklagen, aber ich kann mich nicht beschweren, ich wurde nicht auf Risiken hingewiesen.
Möglicherweise verläuft die H1N1-Grippewelle ja auch wie jede andere auch und die Zahl der Grippetoten bleibt im statistischen Mittel, dann ist ja alles in Ordnung.
Für den Fall, dass aber in zwei Monaten das öffentliche Leben in Itzehoe zum Erliegen kommt, weil Hunderte mit schweren Grippesymptomen im Kreiskrankenhaus liegen und es aus welchen Gründen auch immer zu vielen Todesfällen kommt, möchte ich aber auch niemanden, von den "mirdochegal ich lass mich nicht impfen"-Leuten aus dem Forum bzw. den "Impfablehnern aus inhaltlicher Überzeugung" jammern hören, sie wären nicht gewarnt gewesen.
(-: rizzo
Danke für den Bericht, rizzo.
Ich weiß persönlich noch nicht richtig, ob ich mich impfen lassen werde, tendiere aber im Moment eher zu einem "Ja". Warum? Ich erachte es als sinnvoll, da ich die eventuellen Nebenwirkungen eher in Kauf nehme, als die aggressive Schweinegrippe.
Zitat von: breughel in Freitag, 13. November 2009 - 21:28:11
Du machst es dir da etwas einfach, Katja.
Ich? Ich habe nicht geimpft - der ARZT hat es sich einfach gemacht, indem er eine Helferin seinen Job hat machen lassen!
Zitat von: breughel in Freitag, 13. November 2009 - 21:28:11
Rizzo schreibt über seinen Besuch und es folgt dazu ein Kommentar von Dir, der darauf hinaus läuft, eine unqualifizierte Mitarbeiterin habe geimpft und es sei sogar unhygienisch zugegangen.
Es bleibt Dir überlassen, wenn Du Dich von Hilfspersonal behandeln lassen willst - ich habe nur darauf hingewiesen, daß dieser Arzt seiner Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen ist, indem er keine Voruntersuchung gemacht hat. Daß rizzo gesund sein muß, wenn er sich impfen lassen will, ist also nur durch die Sichtprüfung einer Helferin 'diagnostiziert' worden.
Wenn also demnächst eine OP-Schwester einen Blinddarm heraus nimmt, weil der Arzt gerade anderes zu tun hat, kannst Du Dich gerne auf den Tisch legen...
Zitat von: breughel in Freitag, 13. November 2009 - 21:28:11
Wenn Du Vorbehalte gegen Ärzte hast finde ich das in Ordnung.
Wie schön, danke! Es ist ein Unterschied, ob ich Vorbehalte begründen kann (so wie in diesem geschilderten Fall) oder das einfach nur aus einem 'Bauchgefühl' heraus mache, oder nicht?!
Zitat von: breughel in Freitag, 13. November 2009 - 21:28:11
Wenn dann gleich eine pauschale Kritik mit nicht belegbaren Annnahmen kommt , ist das bedenklich.
Wo hast Du pauschale Kritik gelesen? Ich mag keine Ärzte. Das ist (m)eine Überzeugung und keine Kritik.
Da ich aber bei einem Arzt als Helferin gearbeitet habe, desweiteren eine (tier-)medizinische Ausbildung habe, kann ich sehr wohl behaupten, daß die Injektion mit Substanzen an der Nadel brennen - glaub' es oder nicht - mir ist es wurscht!
Zitat von: breughel in Freitag, 13. November 2009 - 21:28:11
Man kann für oder gegen Impfung sein und das begründen. Du hast den Arzt und die Ärzte hier allgemein böse angegriffen.
Eine Moderatorin sollte das bedenken.
Eine Moderatorin darf auch hier durchaus eine Meinung haben, breughel. DIESEN Arzt (Ärzteabneigung ist eine Meinung) habe ich nicht böse angegriffen, sondern kritisiert - zu Recht, wie ich finde, denn er hat seinen Auftrag nicht erfüllt. Es geht und ging in meinem Posting keineswegs um Pro und Contra Impfen, sondern darum, daß hier unsauber gearbeitet wurde.
Unsauber definiere ich hier nicht nur im Sinne von unhygienisch.
Hallo,
Zitat von: Blubb in Samstag, 14. November 2009 - 01:27:26
Ich weiß persönlich noch nicht richtig, ob ich mich impfen lassen werde, tendiere aber im Moment eher zu einem "Ja". Warum? Ich erachte es als sinnvoll, da ich die eventuellen Nebenwirkungen eher in Kauf nehme, als die aggressive Schweinegrippe.
Die Stimmung wird kippen wenn es in IZ (z.B) dern ersten Grippetoten gibt. (Ob real oder als Gerücht ist egal).
Noch sehen die Leute nur die (eingeredeten?) Nebenwirkungen und keine reelle Gefahr.
Selbst bei Masern und Polio gibt es schon die wildesten Impfablehnungsgründe, und da sind sich die Mediziner
über die Notwendigkeit einig.
Gruß
Jakob Heine
Was ich nicht verstehe: Jedes Jahr sterben tausende (zehntausende) von Menschan an der "normalen" Grippe. Wieso wird da jetzt bei dieser Grippe so ein Affentanz mit Bericht über jeden Toten drum gemacht?
Was verunsichert sind Aussagen in den Medien wie: Die Grippe kann auch so verlaufen, das man es nicht merkt. Nebenwirkungen können auftreten.
Wer Medikamente nimmt, findet in der Regel auf dem Beipackzettel so viele mögliche Nebenwirkungen aufgelistet, dass er eigentlich dann lieber kein Medikament nehmen sollte.
Ich werde mich nicht impfen lassen und habe so oder so ein ungutes Gefühl.
Obwohl ich trotz aller Kritik an Ärzten durchaus sehr viele gute Ärzte kenne.
Katja leidet da wohl an Nebenwirkungen ihrer Tätigkeit als Sprechstundenhilfe und ich will zu dem Thema hier Ruhe geben.
Zitat von: Slartibartfass in Samstag, 14. November 2009 - 08:15:15
Was ich nicht verstehe: Jedes Jahr sterben tausende (zehntausende) von Menschan an der "normalen" Grippe. Wieso wird da jetzt bei dieser Grippe so ein Affentanz mit Bericht über jeden Toten drum gemacht?
juhuu endlich mal jemand der realistisch ist. danke bin der selben meinung
Zunächst mal danke an rizzo für seinen Bericht hier, den ich sehr gut, weil informativ finde. Ich finde, keiner muss sich rechtfertigen, ob er sich nun impfen lässt oder nicht. Diese Entscheidung muss jeder selber treffen und mit den Konsequenzen leben.
Ich bin mir aber einfach nicht sicher, ob diese Impfung nicht eine riesige Verarsche ist, an der sich ein (?) großes Pharmaunternehmen mit Hilfe der westlichen Regierungen und Institutionen wie der WHO bereichert, indem gezielte Panikmache betrieben wird. Möchte hier noch mal auf die die am 20.10.09 auf Arte gesendete, meines Erachtens nach fundiert recherchierte Reportage "Profiteure der Angst - Das Geschäft mit der Schweinegrippe" hinweisen. Weiß nicht, ob es die Sendung noch als Podcast gibt. Hier wurden wirklich mal Zusammenhänge aufgezeigt, wie hier die Meinungen manipuliert werden.
Ich habe weniger Angst vor den Nebenwirkungen als davor, manipuliert und missbraucht zu werden.
swetlana
Persönlich halte ich wenig von den beiden Extrempositionen "Wir werden alle sterben!" und "Die böse Pharmaindustrie will uns doch eh nur abzocken!". Das wird auf beiden Seiten so stark aufgebauscht, das am Ende nämlich nur ein verunsicherter Bürger, der nicht weiß ob es richtig ist sich zu impfen oder nicht. Und das ist das eigentliche Dilemma der ganze Geschichte. Man kann kann kaum einem Bericht über die Gefahren oder Nicht-Gefahren der Schweinegrippe mehr Glauben schenken, weil viele denken: "Das ist eh alles nur Panikmache." oder "Die Pharmaindustrie will uns doch eh nur manipulieren." Dass die Medien bei Berichten über die Pharmaindustrie nicht immer eine glückliche Figur machen beweist die Berichterstattung um die in der ARD gelaufene Reportage um eine merkwürdie Neurodermitis-Salbe (Nachzulesen hier (http://www.stefan-niggemeier.de/blog/das-wundersalbenmassaker/), hier (http://gesundheit.blogger.de/stories/1511299/) und hier (http://www.principien.de/2009/10/21/die-supersalbe-regividerm/)). Da ging der Schuss des Journalisten nämlich gewaltig nach hinten loss. Das soll heißen, dass sowohl die Seite der sehr kritischen und auch ablehnenden Medien als auch die Seite derer, die die Impfungen durchführen lassen bzw. selbst durchführen immer von der eigenen Position aus kritisch betrachten muss. Auch der Hinweis von Slarti ist sehr richtig, denn an der saisonalen Grippe erkranken und versterben mehr Menschen als an der Schweinegrippe. Wie ich es aber auch von einem Bekannten mitbekommen habe, der Schweinegrippe hatte, wütete diese bei ihm sehr aggressiv. Er gehört nicht zur Risikogruppe. Natürlich reagiert jeder Körper unterschiedlich auf die Krankheit, wie das bei der saisonalen Grippe auch der Fall ist.
Als sehr unverfängliche Quelle erachte ich den epidomiologischen Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (http://www.rki.de/cln_153/nn_200120/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/Epidemiologischer-Wochenbericht,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Epidemiologischer-Wochenbericht.pdf), da hier weniger Meinung und mehr wissenschaftliche Fakten geboten werden. Dort wird auch deutlich, dass jene die daran gestorben sind an einer entsprechenden Vorerkrankung litten bzw. dies unklar war. Auch wird klar in welchen Bundesländern sich das H1N1-Virus sehr stark und weniger stark ausbreitet.
Da ich nicht zur Risikogruppe gehöre, habe ich auch noch ein paar Wochen Zeit mir das Ganze zu überlegen, da ich noch nicht dran bin. Im Endeffekt muss das jeder aber für sich entscheiden.
Hallo,
Zitat von: Blubb in Samstag, 14. November 2009 - 21:46:12
Da ich nicht zur Risikogruppe gehöre, habe ich auch noch ein paar Wochen Zeit mir das Ganze zu überlegen, da ich noch nicht dran bin. Im Endeffekt muss das jeder aber für sich entscheiden.
Mit der Zeit ist das so eine Sache, Viren halten sich weder an zeitliche noch geografische Grenzen.
Wenn es "wirklich" fährlich wird, wird halt die Impfpflicht verordnet.
Gruß Martin
Zitat von: Martin100 in Sonntag, 15. November 2009 - 09:29:25
Wenn es "wirklich" fährlich wird, wird halt die Impfpflicht verordnet.
§§ 223 (http://bundesrecht.juris.de/stgb/__223.html) bis 231
Zitat von: Katja in Sonntag, 15. November 2009 - 13:21:29
Zitat von: Martin100 in Sonntag, 15. November 2009 - 09:29:25
Wenn es "wirklich" fährlich wird, wird halt die Impfpflicht verordnet.
§§ 223 (http://bundesrecht.juris.de/stgb/__223.html) bis 231
Ich würde eher noch sagen Art. 2 GG (http://bundesrecht.juris.de/gg/art_2.html).
Es ist aber durchaus möglich eine Impfpflicht dann einzuführen, wenn ein Rechtsgut ein anderes überwiegt, nämlich hier die Volksgesundheit oder auch die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens und die damit zusammenhängende Versorgung der Bevölkerung. Momentan ist beides aber noch recht unwahrscheinlich. Die Einführung der Impfpflicht ist generell jedoch nicht abwegig.
Na, da sollte aber mal jemand daher kommen und mich gegen meinen Willen impfen lassen. Geht ja wohl gar nicht!!!
Davon ab...ich glaub durch die Schweinegrippe sind grad mal in Deutschland 6 Todesfälle bekannt. Das ist doch wohl peanuts im Gegensatz zu dem, was ansonsten durch die normale Grippe dahin rafft. Somit komme ich persönlich zu dem Entschluß...da hat die Pharmaindustrie ganz heftig
ihre Finger im Spiel.
Zitat von: Ego in Sonntag, 15. November 2009 - 14:21:39
Na, da sollte aber mal jemand daher kommen und mich gegen meinen Willen impfen lassen. Geht ja wohl gar nicht!!!
Natürlich geht das, wenn - wie bereits gesagt - andere Rechtsgüter mit der Freiheit des Einzelnen im Widerspruch stehen, nämlich z.B. die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens. Dann muss man abwägen, welches Rechtsgut höher anzusiedeln ist und dann muss die Freiheit des Einzelnen in den Hintergrund treten. Aber auch wirklich nur in diesem Extremfall und davon sind wir noch meilenweit entfernt und diese Situation werden wir nach jetzigem Stand auch wohl nicht erreichen.
Kann ja mal passieren --> klick! (http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/schweinegrippe/schweinegrippe-mann-stirbt-nach-impfung_aid_454477.html)
Zitat von: Katja in Sonntag, 15. November 2009 - 19:46:08
Kann ja mal passieren --> klick! (http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/schweinegrippe/schweinegrippe-mann-stirbt-nach-impfung_aid_454477.html)
Ich will nicht von einem Toten auf die große Mehrheit schlussfolgern, aber wenn ein Medikament "selten" (1 bis 10 von 10000) oder "sehr selten" (weniger als 1 von 10000) tödlich wirken kann, so sind das bei einer Massenimpfaktion ("Alle Deutschen" bzw "50 Mio Deutsche") eine nicht gerade geringe Anzahl von zu erwartenen Todespofern.
Ich halte weder etwas von einem Hype nach dem Motto "Es sind schon 10 Leute an der Schweinegrippe gestorben, wir werden alle sterben" noch von einem Hype nach dem Motto "Bei 100000 Impfungen gab es einen Todesfall, man will uns alle vergiften."
Zitat aus einem meiner Lieblingscomics: "Ich fress das Zeug seit 3 Jahren. Manchmal war mir schlecht, meistens hab ich Durchfall,
aber Leberversagen mit Todesfolge hatte ich selten". ;D ;D
Natürlich geht das,
@Blubb
Ich verwette meinen Allerwertesten darauf, daß mich niemand und nichts auf dieser
Welt dazu zwingen könnte...das höchste Rechtsgut ist das Leben...und solange ich lebe, entscheide einzig und allein ich über meine Gesundheit!
Und du hast ja oben gesehen was nach einer Impfung passieren könnte...insofern
in meinen Augen absolut indiskutabel.
Dann glaub das mal gerne weiter. Falsch ist es trotzdem. Es gibt nämlich das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (IfSG), welches auch in soweit mit Art. 2 I GG vereinbar ist. In § 20 Abs. 6 IfSG (http://bundesrecht.juris.de/ifsg/__20.html) heißt es:
(6) Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates anzuordnen, dass bedrohte Teile der Bevölkerung an Schutzimpfungen oder anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe teilzunehmen haben, wenn eine übertragbare Krankheit mit klinisch schweren Verlaufsformen auftritt und mit ihrer epidemischen Verbreitung zu rechnen ist. Das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz) kann insoweit eingeschränkt werden. Ein nach dieser Rechtsverordnung Impfpflichtiger, der nach ärztlichem Zeugnis ohne Gefahr für sein Leben oder seine Gesundheit nicht geimpft werden kann, ist von der Impfpflicht freizustellen; dies gilt auch bei anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe. § 15 Abs. 2 gilt entsprechend.
Ich sage es aber gerne nochmal: Da das Robert-Koch-Institut beratende Institution ist und dessen wöchentliche Berichte zur Schweinegrippe bisher nichts Schlimmes verheißen, ist eine Impfpflicht momentan sehr abwegig.
Blubb...das ist mir ehrlich gesagt völlig schnurzpiepegal...Ich würde mich dem
trotzdem widersetzen. Und ich denke auch nicht, daß ich die einzige wäre ;)
Wir könnten ja gerne mal darüber debattieren was passieren würde, wenn die
Zwangsimpfung eingeführt werden würde. Abwegig...aber egal...stellen wir uns
die Situation doch einmal vor...und keiner würde hingehen. Was dann? Würde man
versuchen uns zwangsvorzuführen??? Wie soll das gehen? Erläuter doch mal bitte
die Rechtlage für den Fall, daß die Behörde sich in meine Bude Zutritt verschaffen
möchte. Erstens wäre so etwas gar nicht praktikabel, weil nicht genügend Leute
zur Verfügung stehen würden...und zweitens müßte man mir erst einmal nachweisen,
daß ich ein potentieller Überträger für die Schweinegrippe wäre, wo ich doch nie
mein Haus verlasse... ::) Und nu???
Hallo,
Zitat von: Ego in Montag, 16. November 2009 - 16:29:44
Und nu???
Die Maßnahmen hängen immer mit der Gefährdung für die Allgemeinheit ab.
Als SARS-Virusträger kann man z.B. auch gegen seinen Willen "weggeschlossen" werden.
Bevor aber eine Impfpflicht gegen eine akut drohende gefährliche Pandemie angeordend wird,
wird es eher Probleme mit der Abwehr der Impfwilligen bei den Impfstellen geben.
Aber mögliche allgemeine Zwangsmaßnahmen gehören nicht mehr zu diesem Thema.
Gruß Mahrtin
@ Ego:
Da es Dir ja egal ist, brauchen wir ja auch nicht weiterzudiskutieren. Da machst Du deinem Nick hier aber auch alle Ehre. Schon mal drüber nachgedacht, warum es im Falle des Falles einer Epidemie oder, wie Martin100 richtig anmerkt, einer Allgemeinheitsgefährdung eine solche Regelung gibt? Wahrscheinlich nur, um so arme arme Bürger, wie Dich zu gängeln. ::)
Wie die Rechtslage aussieht wird Dir wohl kaum jemand sagen können, da man dafür die entsprechende Rechtsverordnung kennen muss. Da diese aber nicht erlassen ist (und nach heutigem Kenntnisstand auch nicht erlassen wird, weswegen wir hier darüber auch nicht ernsthaft diskutieren müssen!), ist es nicht möglich zu sagen, wie man eine Impfpflicht durchsetzen möchte.
Im Übrigen ist auch auf die Impfpflicht und die ach so bösen Pharmaunternehmen zurückzuführen, dass in Deutschland Pocken und Polio ganz oder beinahe ausgerottet wurden.
Polio und/oder Pocken mit der Schweinegrippe zu vergleichen ist so, als würde man eine Kinderbastelschere mit einer Kalaschnikow vergleichen!
Die Ausrottung einer Krankheit, die auch aufgrund verbesserter Hygienebedingungen, Eindämmung der Überträger etc. ausschließlich der Pharma-Industrie zuzuschreiben, ist m.M.n. auch nicht ganz korrekt. Dennoch: es gibt tatsächlich Impfungen, die auch m.M.n. sinnvoll sind. Doch auch HIER sollte niemand dem anderen (gedanklich und tatsächlich) einfach so folgen - sondern für sich selbst entscheiden - eigenverantwortlich!
Es geht bei dieser Diskussion auch um Impfungen gegen eine Krankheit, die NICHT immer tödlich enden muß und darüber hinaus behandelbar ist.
Die einfachste Prophylaxe gegen JEDE Erkrankung ist ein starkes Immunsystem - warum klärt niemand darüber auf?
'One apple a day keeps the doctor away' zum Beispiel - allerdings wäre eine solche Kampagne sicherlich auch nicht im Sinne der Fastfood-Hersteller. ;)
Leicht könnte ich jedem Pharmaunternehmen zustimmen, die Nahrungsergänzungsmittel in Form von Vitaminen, Mineralstoffen etc. herstellen, diese zu bewerben! Obwohl deren Produkte bei einer vernünftigen Ernährung auch nicht nötig wären ... ;)
Der größte medizinische Fortschritt beruht auf den Erkenntnissen der Hygiene.
Hier können wir durchaus alle etwas tun.
Häufig Hände waschen, Papiertaschentücher, Reinigung etc.
Und statt Fastfood dann lieber frisches Essen mit Ingwer, Knoblauch, Kräutern und Chilli.
Das kann man schon tun.
@ Blubb
Du hörst dich jetzt ganz schön angezischt an. Sorry, wegen meines nic...mir fiel
spontan nix besseres ein. ::)
Ich kann deine Besorgnis ja schon in der ein oder anderen
Weise verstehen, habe doch bitte aber auch etwas Verständnis für mich.
Sitze ich nur zu Hause rum, stelle ich doch gar kein Gefährdungspotenzial dar.
Und da ich auf Medikamente angewiesen bin, die mit einer Grippeimpfung nicht
kompatibel wären (das hätte ich vielleicht schon viel früher erwähnen sollen, woll),
wäre das wahrscheinlich evt. mein Todesurteil. Aus diesem Grund würde ich die
Impfung verweigern. Aber du hast recht, das ist in meinem Fall indiskutabel...
steht ja auch in dem Auszug vom Gesundheitsministerium drin...insofern ist das
jetzt gar keine Aufregung wert.
Hoffen wir mal für uns alle das Beste.
Ganz liebe und vor allem nicht egoistische Grüße vom Ego ;D
Zitat von: Katja in Dienstag, 17. November 2009 - 08:00:51
Polio und/oder Pocken mit der Schweinegrippe zu vergleichen ist so, als würde man eine Kinderbastelschere mit einer Kalaschnikow vergleichen!
Ich habe die Schweinegrippe
nicht mit Polio und Pocken verglichen. Es ging mir allgemein um die Impfpflicht, denn das sind die einzigen beiden mir bekannten Fälle, in der alle bzw. die die den Impfstoff vertragen, wie im § 20 Abs. 6 IfSG zu lesen ist, verpflichtend geimpft wurden. Das war auch sinnvoll, da es sich zum damaligen Zeitpuntk um wirkliche Epidemien handelte. Vielleicht sollte ich dahingehend noch darauf hinweisen, dass es somit auch eine Impfpflicht gegen die Schweinegrippe wenig wahrscheinlich ist, denn das Ausmaß dieser Krankheit ist nicht mal ansatzweise so zu betrachten, wie in den anderen beiden Fällen.
Aber Katja hat natürlich Recht. Da eine Impfpflicht auch nicht im Gespräch ist bzw. diese hier auch gar nicht sinnvoll wäre, sollten wir diesen Strang doch lieber beenden und uzns wieder der Schweinegrippe zuwenden. Es ging mir allgemein nur daraum darauf hinzuweisen, dass es durchaus möglich ist in Deutschland Impfungen verpflichtend durchzuführen, da dies bestritten wurde.
"Seuchenwarnung!!!!!!"
"Schweinegrippe!!1!!!!"
"Wir werden alle sterben!!!!!!111!!!111!!!elf!!!"
Wochenlang wurden wir mit solchen "Horrormeldungen" überschüttet. Jetzt, da die Impfstoffherrsteller ihre Mittelchen verkauft haben, können die Medien den Hype ja wieder abklingen lassen.
>:D
Zumindest kommt es mir so vor.
Gibt es die Schweinigrippe überhaupt noch? Ich glaub, die ist jetzt "durch" ;D
Hallo,
Zitat von: Slartibartfass in Freitag, 18. Dezember 2009 - 09:13:35
Zumindest kommt es mir so vor.
Hinterher ist man immer Schlauer. Viren lesen keine Bildzeitung.
Gruß Martin
Ich bin auch jeden Fall schon gespannt, wann die nächste Mediengrippe kommt und wie sie heißen wird. 8)
Die Himalaya-News berichten, das sich wegen der Kälte der Yetipestvirus ausbreitet. Normalerweise mögen diese Viren ja die Kälte nicht, aber beim Yetipestvirus ist es anders.
Hoffen wir für die Yetis, das sich der Klimawandel noch schneller ausbreitet und somit die Gletscher auch im Himalaya tauen, damit die Viren ertrinken.
Hallo,
Zitat von: Slartibartfass in Freitag, 18. Dezember 2009 - 19:05:34
Ich bin auch jeden Fall schon gespannt, wann die nächste Mediengrippe kommt und wie sie heißen wird. 8)
Grippeviren und ihre Mutationsmöglichkeit sind real. Wird da keine Vorsorge getroffen, könnte man auch
die eingelagerten Sandsäcke wegwerfen.
Gruß Martin
Zitat von: Slartibartfass in Freitag, 18. Dezember 2009 - 09:13:35
Jetzt, da die Impfstoffherrsteller ihre Mittelchen verkauft haben, können die Medien den Hype ja wieder abklingen lassen.
>:D
So, das Konjunkturprogramm für die Pharmakonzerne wurde nun auch offiziell beendet. (http://www.n24.de/news/newsitem_6255589.html) >:D
Die Masken werden nach Russland geschickt. So hat die Schweinegrippe doch was Gutes.
Gerade in der Tagesschau gesehen: Das MHD der gebunkerten Impfstoffe läuft jetzt ab, und Impfdosen im Wert von Dutzenden Millionen Euro müssen vernichtet werden.
Ein mitleidiges 'ooooh' für die Pharmaindustrie, und ne Packung Taschentücher werfe ich auch auf den Markt!
Mal sehen, wie sie das nächste Mal für steigende Umsätze sorgen - was hatten wir denn lange nicht? BSE - dagegen könnten sie doch jetzt mal was erfunden haben. Und wenn sie Glück haben, bricht ja vielleicht auch aus Versehen wieder irgendwo eine Kuh zusammen...
Aber es ist fein, daß sie sich einmal selbst ins Knie geschossen haben, indem sie so auf Verwendbarkeitsdaten gepocht haben, die auf jeder Pillenschachtel vermerkt ist. Medikamente sind nämlich durchaus wesentlich länger haltbar.
Einer Studie zurfolge, die ich mal gelesen habe, soll ein trockenes Medikament innerhalb von 25 Jahren bei extremsten klimatischen Veränderungen nur 0,1 % seiner Wirkung verloren haben. Bei sachgerechter Lagerung wäre eine Verringerung der Wirkeinbuße sicherlich noch zu vermindern. Steril und in luftdichten Ampullen verpackte flüssige Mittel (wie Injektionen) sollen noch geringere Wirkverluste haben.
Neulich mußt ich auch eine Tablette nehmen - deren Verwendbarkeitsdatum war bereits irgendwann 2004 abgelaufen. Sie hat prima gewirkt! ;D
Zitat von: Katja in Dienstag, 09. August 2011 - 19:29:12
Ein mitleidiges 'ooooh' für die Pharmaindustrie, und ne Packung Taschentücher werfe ich auch auf den Markt!
Naja, da ja die Länder die Medikamente gekauft haben, haben die Pharmakonzerne schon ganz gut verdient. Die Kosten trägt mal wieder der Steuerzahler.