Verkauft - Pest und/oder Cholera

Begonnen von NF, Donnerstag, 25. Juli 2013 - 20:42:00

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NF


Die Marktkonzentration setzt sich fort - heute wieder mal eine spektakuläre Meldung aus der bundesdeutschen Medienbranche:

Die Axel Springer AG hat den Verkauf ihrer Regionalzeitungen Berliner Morgenpost und Hamburger Abendblatt sowie ihre Programm (HörZu/Gong...) - und Frauenzeitschriften an die Funke Mediengruppe beschlossen.

Das meint unsere örtliche Gazetta dazu: http://www.shz.de/artikel/artikel/axel-springer-verkauft-hamburger-abendblatt.html

Da die Funke-Truppe als Nachfolger und (Fast)Zerschlager der WAZ-Gruppe sowieso Liquiditätsprobleme hat, darf sie die Raten der Kaufsumme über insgesamt ca. 920 Mio. € in entsprechend verzögerten Zeiträumen bezahlen.
Ratet mal wer wieder die Zeche zahlt - das Personal und natürlich durch Synergieefffekte...
EINFACH MAL MACHEN.
KÖNNTE JA GUT WERDEN.

breughel

Meinetwegen können sämtliche verkauften Blätter dicht gemacht werden.
Das wäre ein Beitrag zum Umweltschutz und zur Volksbildung.
Springer behält die "Welt" - ein Printmedium, das noch nie in Jahrzehnten Gewinn abwarf. Mna galubt also immer noch, irgendwie Qualität herstellen zu können - entsprechend heißt es, man wolle in neue Qualität investieren.
Und für das blöde Volk nach wie vor BILD - das ist natürlich die Volksdroge mit viel Profit für den Verlag.
Wie würde die Schlagzeile bei Bild lauten wenn es nicht um den eigenen Verlag ginge:

Bild deckt auf: Sozis verschaukeln ihr eigenen Genossen! Gemein!


TR

und so vor der Bundestagwahl kauft sich der SPD Konzern auf Pump noch Meinungsmache... Na Klasse..

NF



..interessiert wohl auch Keinen / kaum Jemanden- Konzentration eben  >:(
EINFACH MAL MACHEN.
KÖNNTE JA GUT WERDEN.