Neues Kreishaus

Begonnen von ToRü | ToРуз, Freitag, 04. November 2011 - 14:29:18

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Katja

Zitat von: Moni84 in Freitag, 19. April 2013 - 20:01:52
Das sieht man in §6 Abs 3. Aber da Du ja gern das letzte Wort hast, habe ich hier noch eine sinnvolle Beschäftigung für Dich:



:lach :lach :lach
Moni, der war super!!

Neee, breughel, in dem Teil der Stadt ist die Verwüstung eben noch nicht so, vielleicht ist das der Grund, warum manch einer meint, es hätte Sinn, sich aufzuregen


breughel

Das jetzige Kreishaus - Bahnhofshotel ist potthässlich und nicht funktional und der Bahnhof wurde zu Tode modernisiert. Das Häusersammelsurium neben und hinter dem Soetjehaus ist absolut stillos.
Neben dem Kreishaus dann eine Abrisslücke mit vielen Parkplätzen und dann ein Haus
Gegenüber dann verschandelte Häuser und wie üblich Parkplätze überall dazu eine Anwaltskanzlei mit dem ehemaligen Bürokollegen des Nazianwalts aus Blankenese.
Da kann man ruhig alles bauen.

ToRü | ToРуз

#242
Zitat von: Moni84 in Samstag, 20. April 2013 - 14:23:56
Zitat von: ToRü in Freitag, 19. April 2013 - 22:41:54
[...] und eigentlich könnte es mir eh wurscht sein. Aber unter 6 Abs. 3 passt es eben nicht.

Da ist es wieder, das letzte Wort.

Wo ist Dein Problem mit dem Flyer? Es passt Dir anscheinend nicht, dass andere Leute eine andere Meinung und Auffasssung bzgl. des Kreishauses haben.

Ach so, ich soll meine Meinung zu Flyer und Thema also nicht vertreten dürfen. Ich habe nur auf 2 Dinge hingewiesen, Du hast darauf reagiert, ich eben auch. Wo ist jetzt Dein Problem? Wohl eher jenes, was Du mir unterstellst.

Und mal zurück zum Thema.

Ich finde es ja gut, wenn Menschen ihre Meinung vertreten, den Hintern hoch bekommen um jene zu vertreten. Passiert in IZ eh zu wenig.

Zu diesem speziellen Thema Kreishaus habe ich in der Tat eine eigene Meinung und Wahrnehmung. Wie so oft muss eine laute Gruppe nicht zwangsläufug eine Mehrheit vertreten. Und ganz allgemein:

Hätten unsere Vorfahren ähnlich gedacht, stünden da noch Holzhütten. Über Geschmack lässt sich immer streiten.
Hier haben wir aber eine Lage, dass das Bahnhofshotel marode ist. Wer von den Gegnern hat sich den Bau denn mal intensiv angesehen? Wer hat sich mit der wirtschaftlichen Seite befasst? Bisher alles Forderungen, die nur die Fassade betreffen. Aber das Innenleben?

Ich habe selbst schon ein Bürgerbegehren, in kleinerem Umfang, verantwortlich begleitet. Daher weiss ich, das es gut ist, einen kostruktiven Gegenvorschlag zu erarbeiten. Das ist schwierig. Aber dann wird man definitif ernster genommen.
Einfach nur den Fassadenerhalt zu fordern ist zu wenig. Ebenso die alternative Sanierung. Eine der Initiatorinnen ist ja parteipolitisch organisiert und könnte über deren Kreistagsfraktion an Informationen kommen. Alternatives Stichwort: Informationsfreiheitsgesetz.

Und die Qualität eines Druckerzeugnisses lässt oft auch auf die Qualität der Initiative schliessen.

Zudem war es ein Hinweis, der eventuell falsch ankam, oder von mir falsch formuliert wurde.
Ich habe schon viele solche Druckerzeugnisse erstellt und verbreitet. Und auch schon mal wegen dieser Kleinigkeit Ärger gehabt. Ging glimpflich ab, kann aber richtig teuer werden. Aber das ist dann ja auch bekannt.

Der Rest, moni84 sind die üblichen , inhaltsleeren, Vorwürfe und Unterstellungen.

Ansonsten kenn ich das hier ja schon....

Übrigens wurde kaum ein Gebäude aus einen Architektenwettbewrb so gebaut, wie es ursprünglich gezeichnet wurde. Man kann noch sehr viel ändern, das wird beim Kreishaus auch so sein.
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz und Moral ist immer die Toleranz und Moral der anderen.

ToRü | ToРуз

Zitat von: breughel in Samstag, 20. April 2013 - 22:45:06
Das jetzige Kreishaus - Bahnhofshotel ist potthässlich und nicht funktional und der Bahnhof wurde zu Tode modernisiert. Das Häusersammelsurium neben und hinter dem Soetjehaus ist absolut stillos.
Neben dem Kreishaus dann eine Abrisslücke mit vielen Parkplätzen und dann ein Haus
Gegenüber dann verschandelte Häuser und wie üblich Parkplätze überall dazu eine Anwaltskanzlei mit dem ehemaligen Bürokollegen des Nazianwalts aus Blankenese.
Da kann man ruhig alles bauen.

Der nun rote Bahnhof ist ja auch ein optisches Highlight. Passt gut zum Bahnhofshotel, dass schon lange nicht mehr im erhaltenswertem Originalzustand ist.
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz und Moral ist immer die Toleranz und Moral der anderen.

ToRü | ToРуз

#244
Gestern hat der Kreistag die Beauftragung des Architekten des 2. Siegerentwurfs mehrheitlich beschlossen.

Es wurde mehrfach betont, dass die gestalterische Komponente noch nicht "in Stein gemeisselt" wurde, und es darum geht, den ersten Schritt zu tun. Das Büro des gewählten Architekten erscheint am geeignetsten, dieses Projekt zu begleiten.

Auch wurde darauf hingewiesen, dass das alte Bahnhofshotel sich schon seit langem nicht mehr im Orginalzustand befindet, die weiße Farbe, beispielsweise, nicht dem Original entspricht. Tatsächlich war das Gebäude mal mit roten und beigen Klinkern versehen.
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz und Moral ist immer die Toleranz und Moral der anderen.

Moni84

Weiß man denn, wann man ungefähr anfangen will, dass alte Gebäude abzureissen und das neue hinzustellen?

ToRü | ToРуз

Zitat von: Moni84 in Donnerstag, 25. April 2013 - 18:21:54
Weiß man denn, wann man ungefähr anfangen will, dass alte Gebäude abzureissen und das neue hinzustellen?

So weit ist die Planung noch lange nicht.
Ich denke, dass kann noch 2-3 Jahre dauern, bis die Bagger anrollen.
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz und Moral ist immer die Toleranz und Moral der anderen.

Hägar

...und bis dahin fliesst noch viel Wasser die Stör rauf und runter... ;)

Johomo

Zitat von: Hägar in Freitag, 26. April 2013 - 06:52:08
...und bis dahin fliesst noch viel Wasser die Stör rauf und runter... ;)
Da stellt sich doch die Frage: Was kommt eher, die Störschleife oder das Kreishaus?  :)

eilandhegel

http://www.shz.de/nachrichten/lokales/norddeutsche-rundschau/artikeldetails/artikel/kreishaus-entscheidung-gefallen.html

ZitatUnd Lorenz ließ eine Kostenobergrenze einstellen - die auch Abbruch, Herrichten und Erschließen, Außenanlagen, Kunstwerke und Baunebenkosten mit einschließt. Auf 15 Millionen Euro wurde die Summe festgelegt.

Was passiert denn nördlich von 15 Mio?

Wird dann aufgehört zu bauen? Zahlt das Architekturbüro bist es Pleite ist? Und danach?
Oder wird ein Bauträger gesucht der sich auf einen Festpreis einlässt? Und was passiert wenn der dann bei 21 Mio pleite ist?

Kostenobergrenze ist doch Quatsch.
Man sollte ehrlich sagen, wir bemühen uns um Sparsamkeit, aber das Ding wird gebaut bis es fertig ist, egal was es kostet.
"Everybody is a genius. But if you judge a fish by its ability to climb a tree, it will live its whole life believing that it is stupid."
A. Einstein

ToRü | ToРуз

Zitat von: DrKloebner in Freitag, 26. April 2013 - 08:42:58
Zitat von: Hägar in Freitag, 26. April 2013 - 06:52:08
...und bis dahin fliesst noch viel Wasser die Stör rauf und runter... ;)
Da stellt sich doch die Frage: Was kommt eher, die Störschleife oder das Kreishaus?  :)

Das ist klar zu beantworten: Das Kreishaus!
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz und Moral ist immer die Toleranz und Moral der anderen.

ToRü | ToРуз

#251
Zitat von: eilandhegel in Freitag, 26. April 2013 - 08:48:56
http://www.shz.de/nachrichten/lokales/norddeutsche-rundschau/artikeldetails/artikel/kreishaus-entscheidung-gefallen.html

ZitatUnd Lorenz ließ eine Kostenobergrenze einstellen - die auch Abbruch, Herrichten und Erschließen, Außenanlagen, Kunstwerke und Baunebenkosten mit einschließt. Auf 15 Millionen Euro wurde die Summe festgelegt.

Was passiert denn nördlich von 15 Mio?

Wird dann aufgehört zu bauen? Zahlt das Architekturbüro bist es Pleite ist? Und danach?
Oder wird ein Bauträger gesucht der sich auf einen Festpreis einlässt? Und was passiert wenn der dann bei 21 Mio pleite ist?

Kostenobergrenze ist doch Quatsch.
Man sollte ehrlich sagen, wir bemühen uns um Sparsamkeit, aber das Ding wird gebaut bis es fertig ist, egal was es kostet.

Kostenobergrenze ist kein Quatsch. Es ist ein klares Signal an den Architekten, dass es nicht mehr kosten darf. Deshalb soll er ja auch ein Festhonorar bekommen, denn sonst würde er an den Kostensteigerungen verdienen.

Er wird also so planen, dass es nicht mehr kostet. Zudem wird ja im Vertrag dann ganz klar festzulegen sein, was der Kreis für 15 Mio EUR bekommt. Das ist schon auch im Sinne des Architekten.

Klar:
Kommt es während dem Bau zu einer nicht vorher planbaren Kostensteigerung, dann muss man sehen.
Und jeder Beschluss kann durch einen neuen Beschluss ersetzt werden.
Dann muss aber sehr genau erklärt werden, warum die Kosten steigen. Ohne diese Obergrenze wäre es für den Architekten leichter höhere Kosten anzusetzen und abzurechnen.
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz und Moral ist immer die Toleranz und Moral der anderen.

eilandhegel

Na wenn das so einfach ist...

Schade das Hamburg das nicht gewusst hat. Hätten sie doch bloß die Kostenobergrenze für die Elbphilharmonie auf die ursprünglich veranschlagten 78 Mio festgesetzt.
Dann würde sie heute nicht 780 Mio kosten...  ;D
"Everybody is a genius. But if you judge a fish by its ability to climb a tree, it will live its whole life believing that it is stupid."
A. Einstein

breughel

Zitat von: eilandhegel in Freitag, 26. April 2013 - 10:19:10
Na wenn das so einfach ist...

Schade das Hamburg das nicht gewusst hat. Hätten sie doch bloß die Kostenobergrenze für die Elbphilharmonie auf die ursprünglich veranschlagten 78 Mio festgesetzt.
Dann würde sie heute nicht 780 Mio kosten...  ;D
und bei der Elbphilharmonie, die vermutlich doch dann 1 Milliarde kosten wird (da herrscht inzwischen doch Narrenfreiheit) werden die Architketen erheblich mehr verdienen wegend er Mehrkosten und Aufwand.
ich finde die deckelung gut - sie wird sicher nicht funktionieren aber begrenzen.
Es grüßt der Tunnel der zum Wellenkamp.............

eilandhegel

Das Architekten an von ihnen verursachten Mehrkosten verdienen ist ein Skandal für sich und sollte generell ausgeschlossen werden.
Besonders im öffentlichen Bereich.
"Everybody is a genius. But if you judge a fish by its ability to climb a tree, it will live its whole life believing that it is stupid."
A. Einstein