Autor Thema: Man redet wieder miteinander  (Gelesen 513 mal)

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Offline NF

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Man redet wieder miteinander
« am: Dienstag, 22. Oktober 2013 - 20:48:51 »
Das es nun überhaupt in den Verhandlungen zwischen der Türkei und der EU wieder vorangehen soll ist bei weitem keine Selbstverständlichkeit.
Viele Beobachter hatten längst die Frage gestellt, ob in der Türkei noch ein Interesse am Beitritt besteht und ob sich in der EU noch genügend Befürworter finden würden.
Seit dem Beginn der Verhandlungen vor gut acht Jahren hatte es praktisch vom ersten Tag an gehakt...bislang ist lediglich über 14 (von 35) eher unbedeutenden Kapiteln geredet worden, ohne auch nur eins davon abzuschließen. Die gleichzeitig mit der Türkei gestartete Republik Kroatien hat dagegen in derselben Zeit ihre Beitrittsgespräche erfolgreich absolviert.
Nach wie vor äußert die EU massive Kritik an der Lage der Menschenrechte in der Türkei, etwa an der eingeschränkten Meinungsfreiheit,  der politisch gefärbten Justiz, der Trennung zwischen Staat und Kirche usw.
Wie seht IHR die Bemühungen um eine Annäherung mit dem Ziel des Beitritts der Türkei?
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Offline Koch Th

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Re: Man redet wieder miteinander
« Antwort #1 am: Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 07:35:53 »
Nach wie vor äußert die EU massive Kritik an der Lage der Menschenrechte in der Türkei, etwa an der eingeschränkten Meinungsfreiheit,  der politisch gefärbten Justiz, der Trennung zwischen Staat und Kirche usw.
Wie seht IHR die Bemühungen um eine Annäherung mit dem Ziel des Beitritts der Türkei?



Solang diese Bedenken bestehen,hatt die Türkei nichts in der EU verloren.Und da Sie dieses auch nicht ändern wollen,wird es wohl noch lange dauern bis Gespräche sich überhaubt lohnen.Denn die Türkei möchte in die EU!!!!
Mit Jungen Leuten bleibt mann jung

breughel

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Re: Man redet wieder miteinander
« Antwort #2 am: Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 08:40:23 »
Nachdem nun Bugarien udn Rumänien in der EU sind, sollte man den rest auch aufnehmen - Ukraine, Israel, Türkei, Aserbaidschan,
Russland (aber nur bis zum Ural),Weissrussland - so wie beim Songcontest.

Offline NF

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Re: Man redet wieder miteinander
« Antwort #3 am: Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 10:00:07 »
Nachdem nun Bugarien udn Rumänien in der EU sind, sollte man den rest auch aufnehmen - Ukraine, Israel, Türkei, Aserbaidschan,
Russland (aber nur bis zum Ural),Weissrussland - so wie beim Songcontest.

Möööönsch breughel - Dein Wunsch wurde erhört - zumindest teilweise:

ZITAT:
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat sich für die Aufnahme aller Balkan-Länder in die EU ausgesprochen. "Langfristig werden wir die Balkan-Länder aufnehmen, wenn sie die Voraussetzungen und Kriterien erfüllen", sagte Barroso der "Bild"-Zeitung.Es dürfe nicht vergessen werden, dass viele der Balkan-Länder noch vor wenigen Jahren Krieg gegeneinander geführt hätten. "Der EU-Betritt gibt ihnen eine Perspektive und ist ein wichtiger Hebel zu Befriedung der Region."

Na - ist doch schön, wenn die Nachbarn endlich Frieden haben...

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breughel

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Re: Man redet wieder miteinander
« Antwort #4 am: Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 11:35:24 »
Die Eu hat mit Griechenlad, Zypern, Bulgarien und Rumaänien zumindest einige Staaten aufgenommen, die vo vorn herein zu einer Last werden mußten - das hätte man auch deutlich wissen können - wenn man gewollt hätte.
Spanien, italien udn Portugal waren ebenfalls problematisch - Italien kann man z.B. kaum als Rechtsstaat bezeichnen, der diese Bezeichnung real verdient.
Aber - am deutschen Wesen soll ja die Welt genesen.
Also gleich Afrika dazu, Afghanistan und ebenfalls.

Offline ToRü | ToРуз

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Re: Man redet wieder miteinander
« Antwort #5 am: Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 15:17:06 »
Israel darf man natürlich auch nicht vergessen, eigentlich den ganzen Mittelmeerraum.

Aber mal im Ernst: Ich kann oben nicht abstimmen, denn meine Meinung ist: Die Türkei ist noch nicht soweit. In vielerlei Hinsicht.
Die wirtschaftliche Seite betrachtet, könnte das Land schon ein Gewinn für die EU sein. Die Verflechtungen sind derart eng, da könnte ein Beitritt schon Sinn machen.
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz ist immer die Toleranz der anderen.
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Offline Brilonius

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Re: Man redet wieder miteinander
« Antwort #6 am: Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 19:52:10 »
Die Verhandlungen zum EU-Beitritt der Türkei werden in der Öffentlichkeit sehr emotional diskutiert, da die Für- und die Gegenargumente ihre Berechtigung haben. Keiner weiß, was richtig ist, da die Beantwortung dieser Frage nur in der Zukunft möglich ist.
Die Gegenwart sieht so aus: Die Türkei ist Europa-untauglich, siehe Verletzung der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit, brutale Polizeigewalt – auch politisch gewollt - gegen Minderheiten. Die EU ist heute schon ein instabiles Gebilde und durch einen  solchen Wackelkandidaten würde alles noch viel schlimmer.

Andererseits sehe ich die Türkei als Brücke zwischen dem Christentum und dem Islam, zwischen unterschiedlichen Kulturen und Werten. Eine Einbindung in die EU brächte auch den türkischen Reformern Rückenwind und uns durch die besondere geographische Lage der Türkei Sicherheit.

Ich glaube, die EU-Europäer vergäben bei einem Nichtbeitritt der Türkei eine große Chance, aber was heißt schon glauben, nicht wissen wäre besser, also glauben ohne Beweise.

Offline NF

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Re: Man redet wieder miteinander
« Antwort #7 am: Freitag, 25. Oktober 2013 - 19:28:46 »

Fazit:

Eh Wurscht zweitstärkste Fraktion nach den Total-Verweigerern. Quasi wie im echten Leben eben...
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