In diesem Thread kann jeder seine kulinarische Spezialität präsentieren. Egal ob einfach oder raffiniert, aus dem Kochbuch oder von Oma überliefert. Hauptsache selbst zubereitet.
Ich fange mal mit einer lokalen saisonalen Spezialität an, denn es ist wieder soweit:
Stint zum sattttttttesssen.
Ein wenig Hintergrund: Der Stint ist ein kleiner Fisch, irgendwie verwand mit dem Lachs. Im Frühjahr wandert er aus der Nordsee kommend die Elbe rauf, um zu laichen. Etwa so Februar/März wird er in der Elbe in großen Mengen in Reusen gefangen und ist eine der Delikatessen in den Restaurants entlang der Elbe.
Was nicht alle wissen ist, dass in der Elbmündung schon im Januar auf Stint gefischt wird und daher gibt es Stint schon jetzt.
Der Fisch ist recht preiswert, heute z.B. EUR 11,60 per kg küchenfertig in einem Hamburger Fischgeschäft.
Meine persönliche Sattessmenge liegt bei etwa 600 g.
Die Zubereitung ist ebenfalls sehr einfach.
- Die Fische natürlich nochmal nachreinigen, der grüne Stint riecht übrigens etwas nach Gurke
- salzen und in Roggenmehl wenden
- in Butter oder Pflanzenfett oder Speck langsam krosch braten.
(https://www.itzehoe-live.net/images/pics/Stint.jpg)
Guten Appetit.
Danke, Capitano - auch dafür, daß ich jetzt hier sitze, daran erinnert werde, Hunger zu haben und meine Tastatur vollsabbere, weil mir das Wasser im Mund bächeweise zusammenläuft......
Oh man - ich glaube, für Dein Bild in echt würde ich einen Mord begehen....;)
Tolle Idee, dieser Thread, Capitano!!!!!!
Zitat von: Capitano in Freitag, 18. Januar 2008 - 20:21:45
Meine persönliche Sattessmenge liegt bei etwa 600 g.
Das ist eine ganze Menge. Entspricht in etwa einem T-Bone Steak oder einem Riesenschnitzel. Und dann Beilagen dazu, da ist man dann wohl auch satt. Gute Idee das hier Capitano, obwohl ich auf was anderes setze als auf Fisch. Ich mag keinen Fisch und habe noch nie Einen gegessen. ;) Freiwillig wird das auch nicht passieren.
Ich meine auch SATT essen, nicht naschen. Beilage: Ein wenig Kartoffelsalat und ein kühles Bier. ;D
Die "beste Ehefrau von allen" mag übrigens auch keinen Fisch, muss ich mir meistens alleine brutzeln.
Ab sofort nicht mehr, Capitano - ich würde mich bereit erklären, mit Dir Fisch zu brutzeln- ich bringe das Bier mit und spüle anschließend auch freiwillig, Kartoffelsaalt muß ich nicht haben ;D
Dafür habe ich hier einen ganz einfachen, sehr guten Möhrensalat:
- ca. 500 Gramm Möhren, einen säuerlichen Apfel raspeln
-eine Marinade aus Zitronensaft, Zucker (etwas Wasser), Olivenöl und Pfeffer zubereiten
Alles zusammenrühren - sofort fertig (hab ich eben gemacht - dauert 10 Minuten)
Das Gute an diesem Salat ist, daß er sich einige Tage im Kühlschrank halten würde....wäre er nicht so lecker! Bestimmt auch zu Fisch.... ;D
Dann noch eine kleine Ergänzung: Mein bevorzugter Fischhändler ist leider nicht nicht in Itzehoe, sondern in Hamburg-Volkspark, günstigerweise in der Nähe meines Büros. Kann ich nur empfehlen, die Fischtheke bietet wirklich alls, was das Herz begehrt.
www.hagenah.com (http://www.hagenah.com)
Zitat von: Alex in Freitag, 18. Januar 2008 - 20:37:09
... Ich mag keinen Fisch und habe noch nie Einen gegessen. ;) Freiwillig wird das auch nicht passieren.
Das ist eine klare Aussage, aber wenig verständlich.
1. Angst vor Gräten?
2. Isst Du keine toten Tiere?
3. Wasserscheu?
"Probiere es doch einmal!", sagte die Mutter zum Kinde.
Ich wünsche Dir und allen Forumsbesuchern ein schönes Sport-Wochenende.
Biathlon, Handball und Anderes!
Zitat von: Alex in Samstag, 19. Januar 2008 - 10:06:40
Zitat von: Bernd in Samstag, 19. Januar 2008 - 06:42:50
"Probiere es doch einmal!", sagte die Mutter zum Kinde.
Das hat sie damals versucht, aber sie hat es nie geschafft.
Vielleicht schaffst Du es, es einmal zu versuchen!
Deine Mutter meinte es sicherlich gut mit Dir!
Ich meine damit aber keine Fischstäbchen, sondern Lachsfilet im Kräutermantel, Steinbeißer auf Gemüse, gebratene Makrele mit Schmackes oder Anderes.
Rezepte gibt es tausendfach im Internet. Da kennst Du Dich doch aus!
Guten Appetit!
;D :) ;D
Zitat von: Capitano in Freitag, 18. Januar 2008 - 20:21:45
In diesem Thread kann jeder seine kulinarische Spezialität präsentieren. Egal ob einfach oder raffiniert, aus dem Kochbuch oder von Oma überliefert. Hauptsache selbst zubereitet.
Jetzt kommt sie wieder,
die SpargelzeitAssistiert von Spargelkönigin und Spargelherzogin hat der Präsident der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, Hermann Früchtenicht, am Mittwoch in Hamwarde (Kreis Herzogtum Lauenburg) die heimische Spargelsaison eröffnet. Bis zum 24. Juni, dem traditionellen Ende der Saison, werden in rund 80 Betrieben in Schleswig-Holstein etwa 1,4 Millionen Kilogramm des Edelgemüses geerntet werden. Die Gesamtanbaufläche beträgt nach Angaben der Landwirtschaftskammer rund 400 Hektar, die Haupterzeugungsgebiete liegen zwischen Lauenburg und Lübeck sowie im Raum Neumünster.
Wer hat denn hier Leckeres zu bieten? Dieser Thread bietet sich ja förmlich an für einige Tipps rund um den Spargel :)
Gurkensalat !
Kennt man , immer etwas zu sauer, Hälfte lässt man liegen.
Manche beurteilen das Restaurant danach, wenn es G- Salat als Beilage gibt,
is´nicht so doll ( meistens aus dem Glas.)
Aber nicht meiner !!
Also : Eine Salatgurke wenn es geht Bio, dann ungeschält,sost geschält.
Eine Schüssel , etwas Salz, Pfeffer, Muskat, gerieben hinein und dann
ca. ein Viertel der Gurke reinhobeln. Wer mag etwas Knoblauch, kleingewiegt
dazu und wieder Salz ,Pfeffer und Muskat. Wiederholen bis die Gurke alle ist.
Etwas Zitronensaft und eine Prise Zucker, alles gut unterheben.
Etwa eine Viertelstunde ziehen lassen, öfter mal durchmischen.
Das sich bildende Wasser abschmecken und mind. drei Esslöffel
Majonnaise unterheben und gut durchmischen
Eure Gäste werden Euch die Füsse küssen !
Gruss saab
Ein weiteres saisonales Highlight: Maischolle
Alles was man braucht:
Frische Schollen, ich nehm nicht die großen, sondern die kleineren. Tagespreis heute beim Fischhändler meines Vertrauens: EUR 8,20/kg küchenfertig.
Die kleinen Gräten an den Seiten schneide ich vorher ab. In Ei getunkt und mit Speck gebraten.
(https://www.itzehoe-live.net/images/pics/Scholle01.jpg)
Erst auf dem Rücken langsam knusprig braten
(https://www.itzehoe-live.net/images/pics/Scholle02.jpg)
Dann bäuchlings und etwas Butter bei die Fische
(https://www.itzehoe-live.net/images/pics/Scholle03.jpg)
Voilá, wie der Italiener so treffend sagt: Maischolle, wie Capitano sie mag.
(https://www.itzehoe-live.net/images/pics/Scholle04.jpg)
Gerade bin ich so gut davor, hab in denletzten Wochen 5 Kg abgespeckt und jetzt das !!!(https://www.itzehoe-live.net/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fmitglied.lycos.de%2Fdesinfector%2Fpic%2Fanim%2Fsmilies%2Fbig-eye.gif&hash=05275a4c0b886fede99b2388245eb1c2f711c2b3)
Sabber in der Tastatur macht sich nicht gut ;) - jetzt ist sie wieder trocken und ich schmeiß mal mein Lieblingsrezept für eine Spargelsoße auf den Markt:
Man braucht:
4 Eigelb
250 g zerlassene Butter
getrockneter Estragon
weißer Pfeffer
ein paar Krümel Salz (entfällt bei gesalzener Butter)
einen Spritzer Zitronensaft
Man trenne die Eigelb vom Eiklar, verrühre diese Eigelb mit den Gewürzen im Wasserbad. Dann gibt man nach und nach die zerlassene Butter unter ständigem Rühren dazu. Fertig!
Vorsichtshalber stelle ich immer ein Glas eiskaltes Wasser daneben; ist nämlich das Wasserbad zu heiß, kann das Ei stocken. Wird die Masse 'krümelig', schnell einen Schluck dieses eiskalten Wassers dazu und die Soße ist gerettet.
Getrockneter Estragon ist aromatischer als der frische - ich zerkrümel ihn immer, bevor er in die Eier kommt.
Immer ruff uffe Hüften ;) - in diesem Sinne:
Guten Hunger!
Sommerzeit ist Marmeladenzeit. Und bei schwarzen Johannisbeeren bin ich Purist. Da kommt nur meine selbsgepflückte Beerenauslese und Gelierzucker rein.
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/2/415_22_07_08_4_26_51_0.JPG)
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/2/415_22_07_08_4_26_52_1.JPG)
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/2/415_22_07_08_4_26_52_2.JPG)
Die Ausbeute aus einem Kilo:
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/2/415_22_07_08_4_26_52_3.JPG)
Ungefähr 270000 Kcal, aber ein Sünde Wert:
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/2/415_22_07_08_4_26_52_4.JPG)
Novemberrrrr ein Monat mit r - und das heißt Miesmuschelzeit.
Und bei Miesmuscheln gehe ich keine Kompromisse ein, wenn Muscheln, dann satt.
Zubereitung ist sehr einfach und man kann das nach eigenem Geschmack leicht variieren:
Zwiebeln + Knobi andünsten und mit Weißwein ablöschen
Sellerie und anderes Gemüse je nach Geschmack dazu geben und einige Tomaten.
Gewürze nach belieben: Thymian, Chillie, Lorbeerblatt ...
Den Sud köcheln/ziehen lassen.
Dann gewaschene Muscheln in den kochenden Sud geben, Deckel zu und ca. 5 Minuten bei voller Hitze kochen - fertig.
Dazu passt ein trockener Weißwein und z.B. ein Knobi-Baguette.
Muscheln sind relativ günstig zu kaufen, ich rechne so ca. 1 kg pro Person, obwohl ich selbst damit nicht ganz hinkomme, 1300 g dürfens schon sein. Man braucht also einen großen Topf zum kochen.
(https://www.itzehoe-live.net/richedit/upload/2kb075109131.jpg)
(https://www.itzehoe-live.net/richedit/upload/2kd05b32def5.jpg)
So, und demnächst gifft dat Grönkohl...
Oh, wir hatten heute :
Putenröllchen mit Böhnchen gefüllt
das Rezept wird jeder kennen,
Aber ich möchte ein Hohes Lied auf den Lieferanten singen,
"Grevenkoper Pute" ( Heisst bei uns " Putenhausen")
Die Anreise lohnt allemal, das Fleisch hat mit dem, das
man im Supermarkt kauft , nichts zu tun .
www.Grevenkoper-Pute.de (http://www.grevenkoper-pute.de)
@ Capitano,
Wo kaufst Du Deine Muscheln ?
Um Antwort wird gebeten !!
Fisch kaufe ich fast ausschließlich in Hamburg und zwar bei Hagenah in der Schnackenburgallee - KLICK (http://www.hagenah.city-map.de/fisch_grosshandel_privatkunden.html)
Zitat von: Capitano in Samstag, 22. November 2008 - 18:24:07
Fisch kaufe ich fast ausschließlich in Hamburg und zwar bei Hagenah in der Schnackenburgallee - KLICK (http://www.hagenah.city-map.de/fisch_grosshandel_privatkunden.html)
BINGO, ich auch, Du Feinschmecker !
un öberhalf heet dat " Greunkohl !"
Gebeizte Forelle
Ich habe dies Rezept mal zu Sylvester ausprobiert,
es ist nicht sehr arbeitsintensiv, und man fragt sich danach,
muss es wirklich Lachs sein ?
Da swetlana ja Fisch isst, dachte ich, ich stelle es mal für eine Freundin ein.
12 portionen
6 Forellen, roh, filiert, Haut muss dranbleiben
weisser Pfeffer, 2 El. Salz und 1 Tl. Zucker, gemischt
6 Bund Dill
die filets mit der Hautseite auf Butterbrotpapier (ca. 25 X 20 cm) legen
mit reichlich Pfeffer aus der Mühle, dem Salz / Pfeffer Gemisch und viel Dill bestreuen.
Gewürze gut andrücken.
Das Papier rechts und links über dem Filet zusammenschlagen, und die Filets
zusammenrollen.
Die Filetrollen in einem flachen Gefäss senkrecht aufstellen
Im Kühlschrank 24 Std. durchziehen lassen.
Erst kurz vor dem servieren herausnehmen, wie Lachs aufschneiden.
Dazu Senf-Honig Sauce
Schampus und Prost Neujahr !
Habe mich heute zum X-ten Mal
an Scampis vergriffen.
Ich hatte sie aufgetaut, da uns ein Ruf ereilte,
eingeladen zu werden, musste ich ja nun etwas machen,
um das edle Fresschen nicht verkommen zu lassen.
1. Aioli, gerührt. selbstverständlich mit selbstgemachter majo.
2, Scampis abgegossen ( das Eiswasser kocht nachher die Dinger )
in Knoblauchöl, salz, Curry, 2 Min. von beiden Seiten,
Abkühlen lassen, und noch lauwarm in die Aioli.
Ab in den Kühlschrank
Ich kann es garnicht abwarten !
Ich bereite gerade für heute Abend einen Speckkartoffelsalat vor.
Den Speck kaufe ich vom Schlachter, möglichst mager.
Lasse ihn auf einem Holzbrett mehrere Tage, mit einem Tuch
bedeckt, trocknen.
Kartoffeln, festkochend, als Pellkartoffeln gekocht, nicht ganz durch.
im Kochwasser beiseite.
Marinade : 3 Esslöffel Essig, 8 Esslöffel Wasser, Salz,Pfeffer, eine feingewürfelte
Zwiebel, 4 Stangen Frühlingszwiebeln in dünne Ringe geschnitten, ein Prise Zucker
jezt den Speck, gewürfelt mit Butter und Öl in eine Pfanne,
Glasig werden lassen, die gepellten Kartoffeln in dünnen Scheiben dazu,
wie Bratkartoffeln würzen und braten.
Aber nicht sehr lange, 5-6 Minuten.
Dann die Kartoffeln incl. Butter und Öl in die Marinade.
Mehrmals wenden, abschmecken und lauwarm servieren .
Rezepte und Variationen für Grünkohl gibt das wohl so viele, wie es Familienclans gibt. Wobei jedes Rezept natürlich das einzig Wahre ist.
Bei uns sieht das so aus:
Grünkohl, Schweinebacke, Kochwurst und Kassler werden mitgekocht. Salzkartoffeln kommen dann dazu und werden mit dem gekochten Kohl gestampft.
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/4/415_25_01_09_1_57_16_0.jpeg)
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/4/415_25_01_09_1_57_16_1.jpeg)
Als Nachtisch gibt das mindestens einen Kümmel für den Hausherrn und Likörchen für die Damen.
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/4/415_25_01_09_1_57_17_2.jpeg)
Großes Kompliment für die beste Ehefrau von allen. Ihr Grünkohl ist schon Legende.
Das riecht ja schon sehr gut !
Und morgen nochmal warmmachen ?
Oder bleibt nix über ?
Aufgebraten schmeckt er am besten!
Zitat von: Capitano in Sonntag, 25. Januar 2009 - 14:11:06
Aufgebraten schmeckt er am besten!
Hör`auf , ich sabber` schon in die Tastatur !
Ich habe lange überlegt,
mich dann aber doch dazu entschlossen
Das Thema heisst : Nudeln kochen, sowie Produktempfehlung.
Klar, Nudeln kann jeder,
Aber, auf den Punkt, aber das sie Biss haben und doch auf der Zunge zergehen,
das erfordert eine Wissenschaft.
Topf, reichlich Wasser, Salz und ! Auch wenn alle Sternköche lächeln : Öl !
Wasser kocht, Nudeln hinein, 250 g langt für 2 Nasen,
sofort einmal umrühren, Temperatur runter.
Und, dabeibleiben, jede Sorte hat andere Garzeiten! Und die Angaben auf den Packungen,
denen darf man überhaupt nicht glauben !
Immerwieder umrühren, auf die Farbe achten, glasig= noch nicht gut,
eine Probe entnehmen, pröben, wenn noch zu kräftig Biss, ein bis zwei Minuten noch.
abgiessen, zurück in den heissen Topf, aber um Gotteswillen nicht den Deckel drauf,
die Dinger garen nach und sind in Kürze : Matsch !
Da Nudeln Naturprodukte sind, schwankt die Qualität,
momentan sind zu empfehlen : Gran Muli SKY 0,65 € aber nur die Spagetti, die Fusilli sind
ungeniessbar.
was auch im Moment sensationell gut ist, : Penne Rigate von Barilla !
Und, Wasser läuft mir im Mund zusammen,
Tomaten Sauce PENNY im tetrapack " Don Camillo" Tomato Phantastico !
Einfach genial, ich kniee vor dieser Packung ! ca, 80 Cent ! Göttlich !
Und der Parmesan von ALDI durchaus zu empfehlen !
Zitat von: saab in Sonntag, 22. Februar 2009 - 16:09:21
Aber, auf den Punkt, aber das sie Biss haben und doch auf der Zunge zergehen,
das erfordert eine Wissenschaft.
Topf, reichlich Wasser, Salz und ! Auch wenn alle Sternköche lächeln : Öl !
Dass die Köche lächeln, verstehe ich gut. Denn zu Nudeln gehört für mich eine leckere Soße und diese kann an den Nudeln nur haften, wenn sie nicht ölig sind. Wenn man häufig genug rührt, kleben die Nudeln beim Kochen nicht zusammen. Aus welchem Grund sollte sonst Öl hinzugefügt werden? Auch das kurze Abschrecken mit kaltem Wasser nach dem Kochen nicht vergessen. Es verhindert das Weitergaren und zusätzlich das Verkleben der Nudeln.
Zum Glück sind Geschmäcker verschieden. Ich bin eher ein Gegner von von Tütensuppen oder von Fertigsoßen. Miraculi - nein Danke!
Eine Soße für Spaghetti (Spargorskies, wie der Russe sagt) selbst machen ist nicht schwer und dauert nicht lange. Mein Favorit ist Thunfischsoße (Asche auf mein Haupt wegen Flipper). Zubereitungsdauer etwa 20 Minuten.
Spaghetti mit Thunfischsoße - schön pikant - gibt es übrigens wunderbar im Cappucino.
Zitat von: Bernd in Sonntag, 22. Februar 2009 - 17:49:51
Zitat von: saab in Sonntag, 22. Februar 2009 - 16:09:21
Aber, auf den Punkt, aber das sie Biss haben und doch auf der Zunge zergehen,
das erfordert eine Wissenschaft.
Topf, reichlich Wasser, Salz und ! Auch wenn alle Sternköche lächeln : Öl !
Dass die Köche lächeln, verstehe ich gut. Denn zu Nudeln gehört für mich eine leckere Soße und diese kann an den Nudeln nur haften, wenn sie nicht ölig sind. Wenn man häufig genug rührt, kleben die Nudeln beim Kochen nicht zusammen. Aus welchem Grund sollte sonst Öl hinzugefügt werden? Auch das kurze Abschrecken mit kaltem Wasser nach dem Kochen nicht vergessen. Es verhindert das Weitergaren und zusätzlich das Verkleben der Nudeln.
Neien !
Nudeln abschrecken, dann kannst Du sie gleich auf den Kompost werfen,
Alfons Schubeck, O Ton !!!
Allerdings ist er auch gegen das Öl,was mich nun wieder nachdenklich macht !
@ Capitano,
probiere mal die Tomatensauce , Du wirst mir recht geben !
Kein Öl - definitief!
Abschrecken auch nicht - lieber die italienische Art und die Spaghettis in die Pfanne zu der Soße.
Sonst habe ich auch immer eine Sugo selbst gemacht,
aber diese, SUPER !
Zitat von: saab in Sonntag, 22. Februar 2009 - 18:09:12
Neien !
Nudeln abschrecken, dann kannst Du sie gleich auf den Kompost werfen,
Alfons Schubeck, O Ton !!!
Aaaaargh..... Bayern und Nudeln?? Das ist ja so, als wenn Du Fußballer zu klassischem Ballet befragst!
Nee, neee, mein Lieber, Nudeln IMMER Abschrecken, SONST kannst Du sie auf den Kompost werfen! (https://www.itzehoe-live.net/Smileys/classic/wink.gif) Was vorher schön al dente war, wird unabgeschreckt dicker, fester Pamps.
Nudeln in die Soße - HIMMLISCH! - auch ohne Öl!
Ach Katja,
wer Nudeln abschreckt, Ach Gott was red`ich noch ?
Ihh Gitt..............................
im übrigen ist Bayern näher an Italien als die Dorfstrasse !
Na Ja, Da hab`ich ja mal etwas angerichtet !!!
Tja Saab, da hast du vielleicht was angerichtet!
Bei der Nudelkochfrage scheiden sich wirklich die Geister. Auch mein Mann und ich geraten hierüber regelmäßig in heftigen Konflikt.
Ich koche die Nudeln ohne Öl, nur in Salzwasser. Kurz bevor ich sie abgieße, nehme ich sie vom Herd, gebe einen Schuß Öl hinein und rühre nochmal kräftig. Dann abgießen. Abschrecken tue ich sie nicht. Ein Klecks Öl in den Nudeltopf, Nudeln wieder rein und ein wenig schwenken. So erziele ich eigentlich meistens gute Ergebnisse.
Allerdings kommt es auch wirklich sehr auf die Qualität der Nudeln an. Die Biospaghetti von Penny (Naturgut) sind sehr gut und preisgünstig.
swetlana
Jetzt, zur späten Stunde,
ein Rezept, das mir ein Koch, der ein " Ambulantes" Restaurant am Eingang zu Port Grimaud
betrieb, verraten hat.
Allerdings braucht es einen Zinkeinsatz im Magen !
Der Drei Tassen Kalmar !
1kg. Kalmar, gesäubert, in Stücke geschnitten,
1 Tasse Meerwasser ( Salzwasser)
1 Tasse Olivenöl
1 Tasse Brandy
Alles in eine gusseiserne Pfanne , bei mittlerer Hitze solange brutzeln lassen,
bis nur noch der Kalmar und das Öl übrig ist,
Alles ohne Gewähr und auf eigene Gefahr !
Hallo Saab!
Hier ein kleiner Tip damit der Kalmar nicht zäh wird wie Gummi!
Schmeiß beim kochen einen Echten Wein- oder Champagnerkorken mit rein!
Frag mich nicht wie so, aber das funzt!
MfG
MO
Ein tolles Rezept!
Wir haben jetzt eine Flasche Brandy auf und eine Buddel Schampus.
Da wird der Kalmar zur Nebensache ;)
Zitat von: mo in Freitag, 13. März 2009 - 10:53:44
Hallo Saab!
Hier ein kleiner Tip damit der Kalmar nicht zäh wird wie Gummi!
Schmeiß beim kochen einen Echten Wein- oder Champagnerkorken mit rein!
Frag mich nicht wie so, aber das funzt!
MfG
MO
Hallo MO, das hab`ich ja noch nie gehört !
Aber probieren geht über studieren !
Dies Rezept habe ich nur einmal ausprobiert, das Essen liegt Dir wie ein Stein im Magen !
ich geb mein senf auch noch zu den nudeln dazu :gekocht besser ohne Öl und ab in die sosse ,anderfalls werden sie woohol beim italiener abgeschreckt und anschließend etwas öl drauf das sie nicht matschiger werden und zamme kleben.
Guuut !
Kein Öl in`s Nudelwasser.
(aber, wenn keiner kuckt, tu ich es doch !)
Zitat von: saab in Freitag, 13. März 2009 - 16:57:20
Guuut !
Kein Öl in`s Nudelwasser.
(aber, wenn keiner kuckt, tu ich es doch !)
Wie wäre es denn mal mit einem Vergleichsessen?
Dabei könnte man doch feststellen, was besser ist (und schmeckt).
*Nurmalsolautgedacht*
Von meiner Seite aus, Thk, Du hast es Dir verdient,
gerne würde ich Dir meine , von allen verschmähten , Nudeln servieren !
Please, make a date !
Danach könnten wir ja auch in meinem Dreirad Büchlein blättern !
Zitat von: saab in Freitag, 13. März 2009 - 23:24:20
Von meiner Seite aus, Thk, Du hast es Dir verdient,
gerne würde ich Dir meine , von allen verschmähten , Nudeln servieren !
Please, make a date !
Danach könnten wir ja auch in meinem Dreirad Büchlein blättern !
Auf das Angebot komme ich bei Gelegenheit zurück! (https://www.itzehoe-live.net/richedit/smileys/Happy/21.gif) (https://www.itzehoe-live.net/richedit/smileys/Happy/19.gif)
Ich koche heute Soleier,
habe aber nur ein sehr einfaches Rezept meiner Grossmutter,
hat da jemand evtl. etwas raffinierteres anzubieten ?
freue mich auf Vorschläge ! (https://www.itzehoe-live.net/Smileys/classic/cheesy.gif)
Heute machen wir mal ein Zitronen Huhn.
Für alle die glauben, ein Huhn wird mit einer Metallstange durch den
Körper direkt in einem gelben fettstink Verkaufs Wagen im Grill geboren.
kurze Anleitung : Huhn, ca 17-1800 Gramm von der Eierfrau unseres
Vertrauens, waschen, Hals ab, innen würzen, nix dolles Pfeffer und Salz, etwas
Rosenpaprika. Aber nu! eine Zitrone, waschen dann mit der flachen Hand
und Druck hin und herrollen auf einem Holzbrett. Damit sie weich wird,
dann mit einer Gabel rundrum tief einpieksen, dann ab in das Huhn.
den Vogel zunähen, aussen mit der angegebenen Gewürzmischung
einreiben, in einem Butter -Ölgemisch rundum anbraten und ab in den Ofen.
Entsprechend wenden, mit Öl Gewürz Mischung regelmässig bepinseln,
kurz bevor fertig mit kaltem Salzwasser einpinseln.
Die knusprige Haut löst sich vom Fleisch ,bläht sich, (Heisst auch Bläh Huhn)
da die äthärischen Öle
vergasen , das Fleisch wird saftig und hat einen ganz
zarten Geschmack nach Zitrus.
Eure Gäste küssen Euch die Füsse !
Hört sich gut an!
Aber bitte nur mit Bio-Zitrone. Tote Hähne (nicht Hühner) von guter Qualität gibts übrigens z.B. in Schmabek. Den Roaster dort kann man wirklich empfehlen.
Damit kein falscher Eindruck entsteht, das Rezept habe ich von Biolek.
Habe es aber schon mehrfach ausprobiert.
Ein Päckchen Pfanni-Bratkartoffeln, dazu ein paar Eier in die Pfanne gehauen. Diese noch salzen und/oder pfeffern. Lecker!!!
Da küss ich mir selbst die Füße, falls ich runterkomm. ;D
Zitat von: DrKloebner in Freitag, 22. Mai 2009 - 13:45:11
Ein Päckchen Pfanni-Bratkartoffeln
Du bist doch echt schmerzfrei :D.
Zitat von: Muckel in Freitag, 22. Mai 2009 - 16:08:40
Zitat von: DrKloebner in Freitag, 22. Mai 2009 - 13:45:11
Ein Päckchen Pfanni-Bratkartoffeln
Du bist doch echt schmerzfrei :D.
der Dr. liebt Rinderchackfleisch !
Beiträge zusammengefasst: Freitag, 22. Mai 2009 - 16:32:24
Hilfe !
wie schält man Spargel ?
wie man ihn kocht, wie man ihn isst, das weiss ich,
wie man ihn schält, ist mir bislang entgangen !
Ich muss mit 1,5 Kilo in 15 Minuten fertig sein !
Beiträge zusammengefasst: Freitag, 22. Mai 2009 - 17:44:55
Per PM. Kartoffelschäler , das ist aber mühevoll ! Danke !
Beiträge zusammengefasst: Freitag, 22. Mai 2009 - 19:18:41
Wollen wir heute Abend mal " Rulle Pölse " machen ?
Beiträge zusammengefasst: Freitag, 22. Mai 2009 - 23:31:32
Rulle Pölse !
Sollte ich das schonmal eingestellt haben, bitte ich um Verzeihung
ich meine aber nicht!
1. zum Schlachter, ein cà 35 x35 cm grosses Stück "Schlag "bestellen
hat er nicht am Lager, dauert, es ist Bauchfleisch vom Schwein,
ohne Rippenknochen, möglichst mager !
Wenn er es dann hat,
geht es los, die Sache dauert 2 Tage, Ihr habt also Zeit.
den Schlag waschen, ausbreiten, Schwarte muss dranbleiben!
Eine Kräutermischung, alles was Ihr habt,kleingewiegt,
auf die Fleischseite streichen, die ganze Angelegenheit aufrollen,
mit einem Paketband, wie ein Paket fest verschnüren,
inzwischen habt Ihr 2,5 liter Wasser mit kräftig Salz, etwas Essig
und reichlich Zucker zum Kochen gebracht, abkühlen lassen
die Rolle hinein.
Ab in die Speisekammer. kühl ! 24 Stunden müsst Ihr nun etwas anderes essen
und warten.
Aber dann, Topf mit Brühe und Rolle auf den Herd, 3/4 Stunde kochen,
abkühlen lassen, bis ganz kühl, dann aus dem Topf,
Und jetzt ist der Handwerker gefragt, um die Marinade und vorallem das Salz aus
aus der Rolle zukriegen, auf ein Brett legen, ein zweites darüber
mit drei Schraubzwingen etwas zusammenpressen.
Nicht so doll, mann o mann !
bis alles abgekühlt und ausgelaufen ist.
Dann, das schöne Kind befreien, in dünne Scheiben schneiden,
Tuborg dazu, Dänischen Senf.
es ist eine Spezialität, die es nur in Däneland gibt !
Oder...........bei OBI ?
Beiträge zusammengefasst: Samstag, 23. Mai 2009 - 00:39:04
Wollen wir morgen mal was Englisches kochen ?
Einen Pie ?
Zitat saab: Wollen wir morgen mal was Englisches kochen ?
Einen Pie ?
Aber hallo!
Das würde mich auch mal interessieren.
Die dänische Spezialität hört sich für mich eher nach einer bayrischen Innerei an :hammer
Zitat von: ThK in Samstag, 23. Mai 2009 - 15:37:09
Zitat saab: Wollen wir morgen mal was Englisches kochen ?
Einen Pie ?
Aber hallo!
Das würde mich auch mal interessieren.
Die dänische Spezialität hört sich für mich eher nach einer bayrischen Innerei an :hammer
das ist doch keine Innerei !
Das ist Bauchfleisch ! Bayrische Innereien sind aber auch total lecker !
Ein etwas anderer Nudelsalat geht so:
500g Kritharaki (griechische Nudeln, sehen aus, wie Reis)
1 grüne, 1 rote und 1 gelbe Paprika
1 Zwiebel
2-3 kleine Gewürzgurken (oder besser: eingelegte Gurkenscheiben)
Essig-Öl-Dressing (oder wahlweise: Knorr Salatdressing 'Gartenkräuter', 5 Tüten)
Dressing zubereiten, Paprika, Zwiebeln und Gurken in ganz kleine Würfel schneiden,
Nudeln nach Vorschrift kochen, abgießen, ABSCHRECKEN ;) - alles vermengen - FERTIG!
Der Salat sollte mindestens 3-4 Stunden - besser noch über Nacht - ziehen.
Eine echte Alternative zu schweren Mayonnaise-Salaten - und besser aussehen tut er auch! ;)
hört sich gut an, trotzdem bin ich ein wenig "ABGESCHRECKT "
Dann jetzt den " Shepherds Pie"
Lammfleisch, ( kann man auch mit Schweinefleisch machen)
Waschen, abtupfen , in kleine Würfel schneiden, anbraten , würzen
mit Bratenfond ablöschen, nicht durchbraten!
Jetzt aber schon die Sosse binden.
Alles in eine flache Auflaufform. inzwischen haben wir ein feines Kartoffelpü.
gemacht, gewürzt mit etwas Muskatnuss. Das Pü. über dem Fleisch mit der
Sosse verteilen, mit einer Gabel etwas aufzupfen, ab in den Ofen bei 180 Grad,
je nach Fleischmenge, 1/2 bis 1 Stunde backen, spätestens wenn das Kartoffel Pü
bräunt , ist die Sache fertig, aber vorsichtig, HEEIISS !
Dieser Nudelsalat ist ;D
Zur Englischen Küche,
1986 wollten wir einen 14 Tägigen Urlaub in Südengland machen,
ich kannte die Gegend schon von früheren Aufenthalten recht gut,
mein Mädchen war aber noch nie dagewesen, da sie mir prinzipiell
nichts glaubt, " Ich will vom ADAC Reiseberichte und Prospekte haben! "
Ich ja los, eine ganze Tüte voller Prospekte, Berichte, Beschreibungen.
in einem Heft stand etwas, das ihr die Perlen auf die Stirn trieb ,
" Mahlzeiten misslingen den Briten traditionell "
Da willst Du mit mir hin ?
Unser Auto, unsere Mägen , wir haben es überstanden.
Bekommst Du in England Hunger, bekommst Du Angst !
Und morgen machen wir eine provenzialische Daube !
Mit Pü und Tapenade ! Dazu einen schweren trockenen franz. Rotwein !
Cotes du Rhòne
Hier habe ich ein FF-Schlachter für Euch. Das Fleisch liegt schon mitnahmebereit auf dem Fußboden wo jeder rüberlatschen kann. ;D
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/6/888_25_05_09_12_43_11.jpeg)
Zitat von: saab in Freitag, 22. Mai 2009 - 12:53:58
Damit kein falscher Eindruck entsteht, das Rezept habe ich von Biolek.
Habe es aber schon mehrfach ausprobiert.
Biolek? Den haben wir hier gar nicht als Nutzer ;D
Zitat von: groundstar in Montag, 25. Mai 2009 - 16:32:25
Zitat von: saab in Freitag, 22. Mai 2009 - 12:53:58
Damit kein falscher Eindruck entsteht, das Rezept habe ich von Biolek.
Habe es aber schon mehrfach ausprobiert.
Biolek? Den haben wir hier gar nicht als Nutzer ;D
Er nennt sich hier natürlich nicht "Biolek" :lach
Mit etwas Zeitverzögerung kommt hier die "Daube"
Zutaten für 4-6 Personen
1.6 Kg durchwachsenes Rinder Goulasch,
350 g. Zwiebeln
450 g. Wurzeln
6-8 Knoblauchzehen
10 Wacholderbeeren
4-5 lorbeerblätter
2-3 kleine Rosmarinzweige
1/2 Bund Thymian
1/2 Bund Kerbel
1,8 Liter schwerer Rotwein ( Cotes du Rhone) keinen anderen, sonst geht es in die Hose !
12 El. Olivenöl
Grobes Meersalz
Schw. Pfeffer
2 El. Speisestärke
Für die Tapenade :
300 g. schwarze, nicht entkernte Oliven
4 gepellte knoblauchzehen
12 sardellenfilets in Öl
200 ml Olivenöl
Zubereitung der Daube : Tapenade folgt!
alle Zutaten für die Daube in einen Topf
gut durchmischen , 24 Std an einem kühlen Ort marinieren lassen.
Fleischstücke aus der Marinade nehmen und in 3 Portionen
in jeweils 4 El. Öl bei starker Hitze in einer Pfanne rundum anbraten.
Dann alles wieder in die Marinade.
Einmal kurz aufkochen lassen, mit Meersalz und Pfeffer würzen.
Anschliessend im geschlossenem Topf im vorgeheitzten Ofen
bei 150 Grad auf dem Ofenboden 1 1/2 Std schmoren
den Ofen ausschalten und 4 Std in der Restwärme garen lassen.
Fleischstücke aus der Sauce nehmen, Kräuter ebenfalls, das Gemüse in der
Sauce sehr fein pürieren, die Sauce passieren, die Gemüserückstände fein durchdrücken.
Die Sauce zum kochen bringen, Stärke mit Wasser glattrühren und in die Sauce geben.
Inzwischen haben wir die Tapenade zubereitet, die Oliven entkernt
Alle Zutaten fein püriert.
In die köchelnde Sauce die Tapenade langsam einrühren,
am besten mit dem Pürierstab.
Fleisch wieder zugeben, 10 Minuten köcheln lassen,
abschmecken, evtl nachwürzen.
Feddich !
Dazu gibt es Kartoffelpüree a la Provence
1 kg fest kochende Kartoffeln in Salzwasser weich kochen,
abgiessen , stückig schneiden nach und nach 200 ml. Olivenöl
beim Rühren zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen.
Ich habe mir diesen Aufwand 4 mal angetan, es war jedesmal göttlich !
saab, und was willst Du essen? ;D
Zitat von: DrKloebner in Mittwoch, 27. Mai 2009 - 17:23:01
saab, und was willst Du essen? ;D
Ich schliesse dabei immer die Küche von innen ab ;D
Zitat von: saab in Mittwoch, 27. Mai 2009 - 17:25:15
Zitat von: DrKloebner in Mittwoch, 27. Mai 2009 - 17:23:01
saab, und was willst Du essen? ;D
Ich schliesse dabei immer die Küche von innen ab ;D
Dann muss ich jetzt doch meine Pfanni-Bratkartoffeln mit Spiegeleiern essen.
Kennt Ihr Grissinis?
Die macht man so:
GRISSINI
etwa 27 Stück
Für das Backblech:
Backpapier
Hefeteig:
500 g Weizenmehl
1 Päckchen Trockenbackhefe
1 TL Salz
1 TL Zucker
5 EL Olivenöl
125 ml Milch
175 ml lauwarmes Wasser
Außerdem:
1/2 TL gerebeltes Basilikum
1/2 TL gerebelter Oregano
etwas grobes Meersalz
etwas geschälte Sesamsamen
etwas Mohnsamen
1. Hefeteig: Mehl mit Hefe in einer Rührschüssel sorgfältig vermischen.
Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Handrührgerät (Knethaken)
zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe etwa 5 Minuten zu einem
glatten Teig verkneten. Teig zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen
lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
Inzwischen das Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen vorheizen.
Ober-/Unterhitze: etwa 200°C
Heißluft: etwa 180°C
2. 1/4 des Teiges mit Basilikum und Oregano verkneten, zu einer Rolle
formen und in 7 gleich große Stücke schneiden. Den übrigen Teig in etwa
20 gleich große Stücke schneiden. Jedes Teigstück zu einer etwa 30 cm
langen Rolle formen, auf das Backblech legen und nochmals 20 Minuten gehen
lassen.
3. Alle Rollen mit Wasser bestreichen und die ohne Kräuter mit Meersalz,
Sesamsamen oder Mohn bestreuen. Das Blech in den Backofen schieben.
Backzeit: etwa 20 Minuten
4. Die Stangen sollen nicht mehr weich, sondern trocken und knusprig sein.
Stangen mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und erkalten lassen.
TIPPS:
- Grissini können maximal 10 Tage vor dem Verzehr gebacken werden.
Erkaltetes Gebäck am besten in einer fest schließenden Dose aufbewahren.
- Mit rohen Schinkenstreifen umwickelt, sind Grissini gut als Vorspeise
zu servieren.
Gute Idee und schönes Rezept,
schmeckt auch sehr gut mit geräuchertem Lachs umwickelt !
Ab heute beginnt die Kohlernte !
Wer kennt schöne Kohlrezepte ?
Zitat von: SAPP in Dienstag, 15. September 2009 - 19:55:26
Ab heute beginnt die Kohlernte !
Wer kennt schöne Kohlrezepte ?
Meine Mutter ;)
Die Kohlrouladen esse ich am liebsten.
Zitat von: SAPP link=topic=5085.msg90015#msg90015 date=125303
Wer kennt schöne Kohlrezepte ?
/quote]
Er kennt auch ein leckeres Rezept:
Ich dachte eher an Rezepte, die die Köchin/ Koch
nicht gleich in den Himmel abrufen . :D
Hörte ich Kohlrouladen???
Hier ein leckeres Rezept dafür, gerade vorgestern gekocht und lecker zum Niederknien!!!
Ich habe dazu Kartoffeln mit etwas Kümmel und Salz im Ofen gebacken, weil ich Salzkartoffeln nicht so gerne mag.
Omas Kohlrouladen
1 Wirsing oder Weißkohl, 500 g Hackfleisch, gemischt, 1 Zwiebel, 1 Brötchen, altbacken oder Semmelbrösel, 1 Ei, 100 g Speck, gewürfelt, 750 ml Brühe und Kohlwasser, 100 ml Sahne, Salz und Pfeffer, 2 EL Senf, Paprikapulver, scharf, Majoran
Acht schöne Blätter vom Kohl ablösen und blanchieren. In Eiswasser abschrecken und mit einem Küchentuch etwas trocknen. Kohlwasser aufbewahren. Den Hackfleischteig wie folgt zubereiten: hinein gehört ein Ei, ein eingeweichtes und ausgedrücktes Brötchen bzw. Semmelbrösel, 2 EL Senf, eine fein gewürfelte Zwiebel, ordentlich Salz, Pfeffer und scharfes Paprikapulver. Zum Schluss nach Belieben noch getrockneten Majoran hineinstreuen. Das Ganze vermengen. Kleine Häufchen auf die ausgelegten Kohlblätter verteilen, zusammenrollen und mit einem Küchengarn zusammenbinden. Die Kohlrouladen in einer hohen Pfanne anbraten, sodass sie Farbe bekommen. Dabei auch einige Speckwürfel mit auslassen. Haben die Kohlrouladen etwas Farbe angenommen, das Ganze mit Brühe und dem Kohlwasser aufgießen. Zugedeckt eine halbe Stunde schmoren lassen. Zum Schluss die Rouladen herausnehmen und die Flüssigkeit mit Sahne aufgießen, etwas einkochen lassen oder evtl. leicht abbinden. Das Ganze mit wenig Salz und Pfeffer abschmecken und die Soße zu den Kohlrouladen servieren.
swetlana :)
@swetlana,
Danke für Dein Kohlrouladen Rezept, habe ich letzte Woche ausprobiert !
habe noch Schwielen an den Knien ! :)
Jetzt aber etwas , speziell für Dich, ( Du isst doch Scampi ?)
Aioli rühren (Majonnaise natürlich selbstgemacht)
Scampi auftauen ( Menge nach Bedarf)
sehr gut abtropfen lassen, müssen fast trocken sein.
Öl und etwas Butterschmalz in der Pfanne erhitzen, etwas Salz hinzugeben,
spritzt dann nicht so, falls die Scampi doch noch etwas Nässe haben.
Scampi sorgfältig einlegen, würzen mit Salz, Pfeffer und Curry (nicht so sparsam)
max. eine Min. dann schnell drehen, nochmal würzen, nach einer Min.
vom Feuer, sofort in die Aioli geben, halb zugedeckt in den Kühlschrank.
Am nächsten Abend, Fussili kochen, gleichzeitig Cherrytomaten vierteln,
rote Zweibeln in Scheiben schneiden, Öl in die Pfanne, Zwiebeln hinein,
glasig werden lassen, Tomaten dazu, würzen Salz, Pfeffer, einen Hauch Curry,etwas reduzieren lassen,
eine kräftige Prise Zucker, Basilikum, gerupft dazu, die abgegossenen Fussili mit in die Pfanne,
schwenken, fertig.
Auf den Teller, die Scampi mit der kalten Ajoli dazugeben und..................... im Genuss versinken.
Dazu passt ein schwerer Südfranzösischer Roter !
Hach, ist das Leben nicht schön ? :)
Danke Saab, dein Rezept werd ich testen!
Bin aber gerade in der Kohlphase und habe heute eine leckere Rotkohl-Torte gemacht.
Zwar etwas aufwendig, aber es lohnt sich. Oberlecker!
Zutaten für 6 Portionen
1/2 Rotkohl
4 Zwiebel(n)
1 Knoblauchzehe
80 g durchwachsener Speck (gewürfelt)
8 EL Olivenöl
200 ml Gemüsebrühe
200 g Kräuterquark
6 EL Milch
300 g Dinkelmehl
1 Pck. Backpulver
50 g Kräuter, gemischte (TK)
300 g Kutschermettwurst oder ungarische Paprikawurst
2 EL Paniermehl
400 g Saure Sahne
5 Eier
2 EL Weichweizengrieß
2 TL Kräuter, gemischt
Salz und Pfeffer
Den Rotkohl in dünne Streifen schneiden, Zwiebeln schälen und in Halbringe schneiden, Knoblauchzehen schälen und durchpressen.
2 EL Öl erhitzen und den Speck auslassen. Rotkohl, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und alles kurz andünsten. Mit Brühe ablöschen und ca. 20 Minuten köcheln lassen, dann abkühlen lassen.
Für den Teig Kräuterquark, restliches Öl, Milch, 1 TL Salz, Mehl und Backpulver mit den Knethaken des Rührgerätes zu Teig verarbeiten. Gemischte Kräuter untermischen, den Teig für 30 Minuten kühl stellen.
Springform mit Backpapier auskleiden und den Teig darin ausrollen, Rand hochziehen.
Kutscherwurst bzw. ungarische Paprikawurst in Scheiben schneiden. Den Teigboden mit Paniermehl bestreuen, die Wurstscheiben darauf verteilen und die Rotkohlmischung darauf geben.
Schmand, Eier, Grieß, Kräuter, Salz und Pfeffer miteinander mischen und über den Rotkohl gießen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 75 Minuten backen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Die Torte ca. 10 Minuten in der Form ruhen lassen, danach herauslösen und in Stücke schneiden. Heiß oder lauwarm genießen.
Dazu passt ein kühles Holsten Edel! :)
swetlana
@ swetlana: Ich wäre auch nur mit HoPiHaLiDo zufrieden. Dazu brauch ich keine Rotkohltorte. ;)
Das mit der Rotkohltorte hört sich wirklich lecker an, das werden wir mal testen.
Aber auf Holsten Ekel kann ich verzichten. Es wird wohl auch mit einem ASTRA oder einem Duckstein gehen. :bierfass
@capitano:
Tja, da scheiden sich dann wohl die Geister. Ich bin eigentlich Rotweintrinker, und Holsten Edel ist das einzige Bier, das ich gerne mal trinke.
swetlana
@swetlana,
ich bin nicht sosehr der Gemüse-Koch,
aber sind insgesamt 95 Min. Garzeit für den Kohl nicht etwas viel ? ???
Zitat von: SAPP in Dienstag, 03. November 2009 - 14:55:47
aber sind insgesamt 95 Min. Garzeit für den Kohl nicht etwas viel ? ???
Das hatte ich auch befürchtet, dem Kohl hat es aber nicht geschadet. :)
swetlana
Rotkohl schmeckt eigentlich am Besten wenn er den ganzen Tag im Topf auf dem holzbeheizten Küchenherd vor sich hingeschmurgelt hat - mit Äpfeln und Gänseschmalz.
Zitat von: Capitano in Dienstag, 03. November 2009 - 18:11:25
Rotkohl schmeckt eigentlich am Besten wenn er den ganzen Tag im Topf auf dem holzbeheizten Küchenherd vor sich hingeschmurgelt hat - mit Äpfeln und Gänseschmalz.
Holzbeheizt ? ;D
Ja, so war das früher bei Muttern.
Zitat von: Capitano in Dienstag, 03. November 2009 - 18:22:56
Ja, so war das früher bei Muttern.
und ich dachte Du bistmal mit einer Ladung Rotkohl, Äpfel und Gänseschmalz
schiffbrüchig geworden, hast dann die Decksplanken verheizt ! :D
Oh nee Otee ! ;D
Am Freitag hatten meine Frau und ich ein befreundetes Paar zu Gast. Das Menu, welches wir angeboten haben, stelle ich hier gerne mal vor:
Ciabatta mit Salz und etwas Butter
Gefüllter Lauch
Dazu
2008, Grauer Burgunder, Baden, Qualitätswein trocken
2007 Chardonnay Spätlese, halbtrocken
Bandnudel mit Streifen vom Rumpsteak, Rucola, Cherrytomaten und Parmesanhobelspäne an zweierlei Soße
Dazu
2008, Grauer Burgunder, Baden, Qualitätswein trocken
2007 Chardonnay Spätlese, halbtrocken
Apfelküchle an Vanilleeis mit Schokoladenvariationen
Dazu
2008 Romulus Rotweincuvee, Rheinhessen
wahlweise:
Espresso
Calvados
Obstbrand
Empfehlung für den weiteren Abend:
2008 Poggio Ai Santi, Montepulciano d'Abruzzo
Weitere Getränke
Säfte:
Orange
Kirsch
Banane
Apfel
Selter
Puh, und noch´n Kohlrezept. Allmählich kann ich dann aber keinen Kohl mehr sehen. :-\
Ich hab noch einen Rotkohl. Daraus koche ich morgen traditionellen Rotkohl für den Weihnachtsbraten und frier ihn ein. Schätze, meine Kohlphase ist zumindest für dieses Jahr dann abgeschlossen. Na mal sehen. Hier noch mein Kohlrezept von heute. Das ganze sieht zwar etwas breiig aus und ist nicht unbedingt was für´s Auge, aber dennoch einfach zu machen und äußerst wohlschmeckend!
Weißkohl mit gestampften Kartoffeln
1 mittelgroßer Weißkohl
1 kg Kartoffeln
4 Kochwürste (am besten vom Bioschlachter auf dem Wochenmarkt)
ca. 80 g durchwachsener Speck
2 mittelgroße Zwiebeln
2 EL Petersilie (am besten frisch, geht aber auch getrocknet)
2 TL Paprikapulver
2 Knoblauchzehen
Olivenöl zum Anbraten
Salz und Pfeffer
n. B. Wasser
Speck würfeln und mit etwas Olivenöl anbraten. Die Zwiebeln schälen, in halbe Ringe schneiden und mit Olivenöl in einem großen Topf (Suppentopf) glasig dünsten.
Den Weißkohl in Streifen schneiden und dazu geben. Ganz kurz mit anschmoren, dann Wasser dazu gießen (nicht zu viel, es soll keine Suppe werden). Kochwürste ganz dazu geben. Petersilie, Paprikapulver sowie die ausgepressten Knoblauchzehen zugeben. Noch nicht salzen, da Würstchen und Speck viel Salz abgeben. Das ganze umrühren und ca. 20 - 30 Min. köcheln lassen. Ab und zu das verkochte Wasser nachfüllen, damit es nicht anbrennt. Eventuell mit etwas Brühe abschmecken.
Die Kartoffeln mit der Schale separat in einem Topf kochen.
Wenn Weißkohl und auch Kartoffeln gar sind, Kochwürste aus dem Topf herausnehmen. Die Kartoffeln pellen, in den Topf zu dem Kohl geben und mit einem Kartoffelstampfer oder einer robusten Gabel kräftig durchstampfen/zermusen. Kochwürstchen kommen anschließend wieder in den Topf zurück. Noch ein paar Minuten auf der noch heißen Herdplatte ziehen lassen, dabei umrühren und mit Salz, Pfeffer und Kümmel abschmecken.
Das ganze sieht zwar aus wie ein riesiger Topf voll Brei, schmeckt aber total lecker und lässt sich prima aufbewahren und bei Bedarf wieder aufwärmen. Aufgewärmt schmeckt es - wie könnte es anders sein - noch besser.
Dazu Bier: Ich empfehle wie immer Holsten Edel. Es kann aber auch gerne ein Astra sein! ;D
Guten Appetit!
swetlana
@ae8090,
Die Getränkeliste beeindruckt !
aber wo bleiben die Rezepte für das Menue ? :-\
Zitat von: SAPP in Sonntag, 08. November 2009 - 22:32:01
@ae8090,
Die Getränkeliste beeindruckt !
aber wo bleiben die Rezepte für das Menue ? :-\
... sehe ich auch so. Besonders das Rezept für die Bandnudeln würde mich mal schwer interessieren.
swetlana
... sehe ich auch so. Besonders das Rezept für die Bandnudeln würde mich mal schwer interessieren.
swetlana
[/quote]
....und ich würde gern das Rezept vom "gefüllten Lauch" bekommen
Gruß
delling
Ich will es mal auf sächsisch versuchen :
erst machst uns gläbrisch, dann lääst uns liechen ! :D
Wir hatten heute Sauerbraten, mit einem schönen Roten.
da brauche ich das Rezept aber nicht einstellen, oder ?
Rezepte kommen morgen, versprochen. Alles ganz einfach, nix großes dabei.
Zitat von: ae8090 in Sonntag, 08. November 2009 - 22:51:15
Rezepte kommen morgen, versprochen. Alles ganz einfach, nix großes dabei.
Na, Gottseidank, ich vermutete schon Catering ! :D
Zu den Ciabatta muss ich wohl nicht viel sagen, die waren vom Bäcker, der sie ganz fein zubereitet hat. Dazu hatte ich eine Schale mit gesalzener Butter von der Milchzentrale Breitenburg in Wellenkamp gestellt und eine Schale mit groben gekörnten Meersalz. Konnte so jeder nach Belieben nehmen.
So, nun das erste Rezept, der gefüllte Lauch.
Auch wenn ich bei Lauchgemüse sonst die oberen Teile des Lauchs gerne mit nutze, hier konnte ich sie nicht gebrauchen. Also den Lauch kappen, dort wo er auseinandergeht, die untere Hälfte ordentlich putzen und in ca 10 cm lange Stückchen schneiden. Pro Nase zwei solche Stückchen, ist ja lediglich eine Vorspeise. Dann den Lauch zwei bis drei Minuten in kochender Brühe blanchieren, aus dem Wasser nehmen, bis zur Hälfte der Länge nach mit einem scharfen Messer öffnen und in eine ofenfeste, zuvor leicht gefettee Schale legen. Etwas von der Brühe mit dazu.
Zwischenzeitlich hatte ich die Hackfüllung vorbereitet: Reines Rinderhack (ca 80 g pro Nase, ich hatte einiges mehr, hatte ein Pfund gekauft, das war sehr sehr reichlich!), dazu zwei Eier, eine kleine, sehr fein gehackte Zwiebel (besser: eine Charlotte), eine Knoblauchzehe und sehr reichlich Kräuter: Petersilie, Thymian, Oregano, Rosmarin, Basilikum und Majoran sowie etwas Salbei und etwas Bohnenkraut. Das ganze ordentlich mit den Händen durchkneten und auf die bereitgestellten geöffneten Lauchstangen packen.
Ab in den Ofen. Umluft bei ca 180°C, zunächst ca 12 - 15 min im Ofen garen, dann kurz rausnehmen und mit Käsestreusel bestreuen (ich hatte den 45%igen Gouda aus der Milchzentrale genommen). Nochmals kurz rein ijn den Ofen (ca 5 - 7 min) bis der Käse verlaufen ist und ab auch den Tisch.
Guten Appetit!
Und hier die Bandnudeln, oberlecker und extrem "easy":
Pro Person habe ich ca ein 3/4 Rumpsteak gerechnet, wer etwas mehr Fleisch mag, nimmt ein Steak p.P., wer weniger Carnophil ist, rechnet eben nur ein halbes Steak).
Ferner lege ich mir parat: Rauke (so der deutsche Name des Rucola), kleine Kirsch- oder Cocktailtomaten, einen gut abgelagerten Parmesan am Stück, Olivenöl, Zitronenpfeffer, frisch gemörsert (Tipp: Dritte Welt Laden Oelixdorf, den gibt's aber auch im MGH ev. FBS (http://www.fbs-itzehoe.de/)).
Das Steak scheide ich in Streifen, so dass der Fettrand an jedem Streifen oben ist. Die Streifen werden in dem Öl angebraten, gewürzt mit etwas Salz und dem Zitronenpfeffer. Erst ganz zum Schluss gebe ich die Tomaten dazu. Die Tomaten sollen nicht zerbraten, sondern nur warm werden.
Parallel koche ich dazu in Salzwasser die Bandnudeln (ich hatte gute gekauft, der Einfachheit halber; sie ließen sich aber auch selbst machen). Nudeln abgießen und zu den Steakstreifen und Tomaten in die Pfanne.
Das ganze noch einen Augenblick drehen und wenden, damit sich Nudeln, Tomaten und Fleisch gut verteilen, dann auf dem Teller anrichten. Einige Blätter Rauke obendrauf, von dem mittlerweile gehobelten Parmesan und zu guter letzt noch eine Prise von dem Zitronenpfeffer.
Guten Appetit!
Und last but not least das Dessert:
Aus Mehl, Milch und Eiern, einer Prise Salz und Zucker nach Geschmack udn Belieben einen ganz normalen Pannkokenteich (manche sagen auch Eíerkuchen) machen.
Beachte: Der Pfannkuchen ist dieses mal nicht Hauptspeise, sondern lediglich nachtisch; wir brauchen also pro Nase nur ein Pfannküchlein!
Ich hatte 150 g Mehl und zwei oder drei Eier genommen, die übrigen Zutaten entsprechend. Und das war fast schon zuviel, die Küchlein wurden doch recht groß, kleiner wäre auch ok gewesen. Die Eier habe ich getrennt und erst das Eigelb untergezogen, später das zu Schaum geschlagene Eiweiß.
Dann habe ich drei große Äpfel (Sorte weiß ich nicht, waren bei mir aus dem Garten, grün, kräftig und fruchtig, nicht zu süß) geschält, entkernt, geviertelt und in kleine Stückchen geschnitten. Die Konsistenz soll so sein, dass es eher Äpfelstückchen mit Teig sind als umgekehrt. Also im Zweifelsfall einen Apfel mehr nehmen.
Damit es abends schneller geht, hatte ich den Teig nachmittags bereits vorbereitet, lediglich den Eischnee und die Apfelstückchen noch nicht untergehoben. Damit letztere nicht braun werden während der Wartezeit, sie in etwas Zitronensaft schwenken und dann ebenso wie den Teig kühl stellen.
Unkittelbar vor dem Braten der Küchlein dann die Apfelstückchen und zuletzt den Eischnee unterheben und ab in die Pfanne, kleine Teile, man grade Handteller groß braten.
Eine Kugel lecker Vanilleeis auf einen Teller plazieren, das Apfelküchlein daneben, dann zwei oder drei Schokoladenstückchen oder Pralinees nach Geschmack. Garnieren mit etwas Schokoladensauce (Tipp: eine kleine Spur mit Schokosauce und eine Spur mit Bols Schokolikeur rund um das ganze ziehen).
Guten Appetit
Danke ae8089!
Hört sich lecker und auch nicht schwierig an. Ich werde das eine oder andere mal nachkochen und meine Erfahrungen berichten.
swetlana :)
Zitat von: swetlana in Montag, 09. November 2009 - 11:28:58
Danke ae8089!
Hört sich lecker und auch nicht schwierig an. Ich werde das eine oder andere mal nachkochen und meine Erfahrungen berichten.
swetlana :)
vor allem ließ sich alles super vorbereiten. So konnte ich dann alles, während die Gäste da waren, frisch zubereiten und hatte doch Zeit für meine Gäste
Auch das Lauchrezept hört sich einfach an und ist gut umzusetzen. Habe meist Porree und Gehacktes im Haus, da ich in regelmäßigen Abständen Hack-Lauchsuppe koche (mit Schmelzkäse). Von daher werde ich bald mal deinen gefüllten Lauch ebenfalls ausprobieren. Danke für´s Rezept
Gruß
delling
Wer gern Käse isst, sollte einmal diese "Käse Quiche" probieren. Sie lässt sich relativ schnell herstellen und man kann mit ihr auch bei Gästen "punkten".
Zutaten: Teig: 150 g Mehl
150 g Magerquark alles verkneten, 1 Std kühlen, Form mit Rand auslegen
150 g Margarine
1 Prise Salz
dann 200 g Mozarella würfeln und auf den Teig in die Sprinform geben
100 g Parmesankäse gerieben
100 g Hartkäsegerieben
(z.B. Bergkäse)
200 g Mascarpone diese Zutaten verrühren und auf die Mozarellawürfel
geben
200 g Creme fraiche
3 Eier
1 EL Mehl
Salz, Pfeffer
alles bei 200 Grad auf der mittleren Schiene 30 Min backen
Zitat von: delling in Dienstag, 10. November 2009 - 07:41:18
Auch das Lauchrezept hört sich einfach an und ist gut umzusetzen. Habe meist Porree und Gehacktes im Haus, da ich in regelmäßigen Abständen Hack-Lauchsuppe koche (mit Schmelzkäse). Von daher werde ich bald mal deinen gefüllten Lauch ebenfalls ausprobieren. Danke für´s Rezept
Gruß
delling
delling, wenn Du mal wieder eine Hack-Lauchsuppe machst, dann sag Bescheid! (https://www.itzehoe-live.net/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.smileygarden.de%2Fsmilie%2FFood%2Fessen.gif&hash=daba110f5f5fcb38aa6a2b7c4d555830c80caa93) (http://www.smileygarden.de)
Kloebi...die kann man auch in kleinen Portionen kochen ;D
Zitat von: Claudia in Dienstag, 10. November 2009 - 10:39:23
Kloebi...die kann man auch in kleinen Portionen kochen ;D
Man kann für Klöbi auch den Lauch weglassen ! ;D
Habe heute ein nahrhaftes Süppchen gekocht. Nach den vielen Weihnachtsleckereien machte sich diese leckere Suppe ganz ausgezeichnet und weicht wohltuend von den "0815-Suppen" ab.
Möhrensüppchen mit Ingwer und Avocado
1 kleine Zwiebel, 500 g Möhren, 10 g Ingwer, 1 Limette, 30 g Butter, Salz und Pfeffer, 1 EL Zucker, 800 ml Gemüsebrühe, 1 Avocado, 1 TL Koriandersamen (optional), 100 ml Crème fraîche
Zwiebel und Ingwer schälen und fein würfeln. Möhren waschen, schälen, in Stücke schneiden. Limettenschale mit dem Zestenreißer schälen und die Limette auspressen.
Zwiebel, Ingwer und Limettenschale in heißer Butter andünsten. Möhrenstücke kurz mitdünsten, mit Salz und Pfeffer würzen, mit Zucker bestreuen. Zwei Minuten weiterdünsten, Brühe angießen, aufkochen, alles ca. 20 Minuten köcheln lassen.
Avocado schälen, halbieren und den Stein entfernen (logisch), Fruchtfleisch würfeln, Koriandersamen mörsern und zur Avocado geben. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken.
Suppe pürieren, Creme fraiche unterrühren. Mit Salz und Pfeffer und nochmals mit Limettensaft abschmecken.
Möhrensuppe mit den Avocadowürfelchen anrichten.
Guten Appetit!
swetlana
Hallo swetlana,
ist ja unglaublich GENAU diese Suppe gab's Heiligabend bei uns als Vorspeise. Super lecker!!!
Heute gab's bei uns Langos (ungarisches Fladenbrot). Sehr, sehr zu empfehlen:
http://www.chefkoch.de/rezepte/1079911213693643/L-ngos.html
Hallo Haihappen,
freut mich ja, dass dir die Suppe genau so gut geschmeckt hat wie mir/uns!
Die LANGOS werd ich auch mal probieren. Danke für den Tipp!
swetlana
Kampf den Weihnachts-Pfunden!
Höllen-Suppe >:D
Zutaten:
250g Hähnchenbrustfilet
2-3 Chilischoten (je mehr, desto besser)
2 Frühlingszwiebeln
4-5 frische Champignons
1/2 rote Paprika
2 EL Olivenöl
3 TL Gemüsebrühe
1 Stck. Ingwer (Durchmesser eines Euro-Stücks)
1 Stange Zitronengras
Zubereitung:
Hähnchenbrust in dünne Streifen schneiden und beseite legen. Chili, Frühlingszwiebeln, Paprika und Champignons klein (also sehr fein) schnibbeln und auch beiseite legen. Im Olivenöl das Fleisch und die Zwiebeln andünsten, danach das Chili, Paprika und die Champginons hinzu geben. Kurz anbraten lassen. 1 Liter Wasser mit der Gemüsebrühe hinzu tun und gut verrühren. Nun den Ingwer schälen, mehrmals einschneiden und zusammen mit der längstseits halbierten Zitronengrasstange in die Suppe geben. 15 Minuten köcheln lassen. Zitronengras und Ingwer rausfischen und servieren.
Die Suppe ist sehr scharf. Das Chili, der Ingwer und das Zitronengras bringen den Stoffwechsel auf Trab. Zudem enthält sie kaum bis gar keine Kohlenhydrate (nur ein paar wenige durch die Gemüsebrühe). Je mehr eure Augen tränen, desto besser. >:D Die Suppe hilft auch gegen Gewichtsstillstand, für diejenigen, die den Kampf gegen den Weihnachtsspeck schon begonnen haben und nicht weiter kommen.
Guten Hunger - wünscht Haihappen
;D ;) Passt bei den Chillischoten auf. Die Kerne sollten ausgeschabt werden. Die Kerne sind nicht scharf sondern tierisch,höllisch scharf=Verbrenungsgefahr. :o :o :lach
Zitat von: Koch Th in Donnerstag, 14. Januar 2010 - 11:21:30
;D ;) Passt bei den Chillischoten auf. Die Kerne sollten ausgeschabt werden. Die Kerne sind nicht scharf sondern tierisch,höllisch scharf=Verbrenungsgefahr. :o :o :lach
Also ich lass die Kerne drin. Stimmt schon, wenn man drauf beißt, dann gibts Hölle auf Zunge. Aber das ist ne klare Suppe, die eh kaum gekaut wird (außer beim Fleisch), demnach ist das Risiko auf einen Kern zu beißen niedriger als der Rand meines Wohnzimmerteppichs. *muaha*
Dieses vegetarische Rezept habe ich gestern probiert und für gut befunden:
Grünkernfrikadellen mit Quark und Kohlrabigemüse
Für die Grünkernfrikadellen:
200 g Grünkerne
ca. 1 l Gemüsebrühe
2 Schalotten
3 EL Olivenöl
3 Eier
100 g Bergkäse, gerieben
2-3 EL gehackte Petersilie
Muskat, Salz und Pfeffer
Für das Kohlrabigemüse:
600 g Kohlrabi (am besten Bioware)
1 EL Butter
1 TL Zucker
70 ml Gemüsebrühe
1/2 Bund glatte Petersilie
etwas Salz, Pfeffer, Muskat
Zubereitung:
Den Grünkern ca. 30 Minuten bei schwacher Hitze in Brühe köcheln lassen, bis die Körner weich sind. Flüssigkeit abgießen und die gegarten Körner zum Abkühlen auf einem Blech mit einem Küchentuch verteilen, trocknen und dann in eine Schüssel geben.
Die Schalotten schälen, fein hacken und mit 1 EL Olivenöl in einer Pfanne anrösten. Eier, Schalotten, den geriebenen Käse und Petersilie unter den Grünkern geben und alles gut vermengen. Die Masse mit Muskat, Pfeffer und Salz abschmecken. Für die Frikadellen jeweils ca. 2 Esslöffel der Masse in eine Pfanne mit Olivenöl geben und leicht flachdrücken. Langsam von beiden Seiten goldbraun braten.
Kohlrabi waschen, schälen und in Streifen schneiden. In einem Topf Butter erhitzen Kohlrabi zugeben, mit Zucker bestreuen und karamellisieren lassen. Mit Gemüsebrühe ablöschen und bei geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten dünsten. Petersilie abspülen, trocken schütteln und fein schneiden. Gemüse mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und mit Petersilie bestreuen.
Zu den Grünkernfrikadellen passt gut ein Quarkdip. Dafür 200 g Magerquark, 70 ml Milch und 1 EL Olivenöl gut verrühren, eine gewürfelte Tomate und fein geschnittenen Schnittlauch untermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
:) swetlana
Das hört sich wirklich lecker an!
Jetzt ist der Frühling da. Mal was leichtes!!!!
LAUCHSUPPE
Lauchstangen putzen und fein schneiden
in Butterschmalz an dünsten
mit Brühe (Instent oä.) auffüllen, gleiche menge Sahne dazu
mit Schmelzkäse absähmen
mit frischen Kräutern und Gewürzen (aus dem Forum ;D) abschmecken
einige Krabben machen eine gute einlage
wer kein Fisch mag kann auch angebratenes Hackfleisch nehmen
Ich habe noch nie Kalbfleisch zubereitet und wollte mich heute endlich mal dran versuchen. Alle Rezepte, die ich finden konnte, beinhalteten irgendwas, das ich entweder nicht mag oder zu kompliziert finde. Da hab ich mir dann selbst was ausgedacht und siehe da - mein Süßer, eine äußerst kritische Testperson - war nachhaltig angetan. Da ich ja eigentlich irgendwie Vegetarierin bin, habe ich nur die Sauce getestet. Ich denke aber: Nachkochen lohnt!
Kalbsgulasch à Swetlana (2 Personen)
500 g Kalbsgulasch (Bio oder zumindest von Schlachter Asmussen/Kremperheide)
2 kleine Zwiebeln
1/2 Knoblauchzehe
1 rote Paprika
1 EL getrocknete Tomaten (nicht die in Öl!)
4 EL Olivenöl
1 TL Paprika rosenscharf
1 TL Parika edelsüß
2 EL Tomatenmark
1/4 l Weißwein/trocken
1/4 l Gemüsebrühe
ca. 80 ml süße Sahne
evtl. etwas Soßenbinder
200 g frische Champignons
1 TL getrockneter Thymian
1/2 Zitrone
2 EL frische Petersilie
500 g Bandnudeln
Kalbsgulasch (ca, 2-3 cm große Stücke) in 2 EL heißem Olivenöl scharf anbraten. In kleine Würfel geschnittene Zwiebeln und gehackten Knoblauch dazugeben und mitbraten. Nach und nach die feingehackten getrockneten Tomaten, Paprikapulver und Tomatenmark zugeben und mitrösten lassen. Etwas pfeffern und salzen, mit Weißwein ablöschen und etwa 5 Minuten schmoren lassen, damit die Säure und der Alkohol entweicht. In kleine Würfel geschnittene rote Paprika und Brühe zugeben, ca. 45 Minuten auf kleiner Flamme mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Inzwischen Champignons mit einem Küchentuch abreiben und - wenn nötig - Stiel entfernen, in Scheiben schneiden. In einer Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen und Champignonscheiben darin in ziemlich großer Hitze braun braten. Mit dem Thymian würzen und vom Feuer nehmen. Nudelwasser zum Kochen bringen, salzen und Bandnudeln nach Packungsangabe al dente kochen. Die Sahne zum Gulasch geben, einkochen lassen, eventuell mit etwas Soßenbinder andicken. Gulasch auf kleinste Flamme stellen. Ein paar Spritzer Zitronensaft, die gebratenen Champignons und die gehackte Petersilie unterrühren und ggfs. mit Pfeffer, Salz und Paprika nachwürzen. Nudeln vom Herd nehmen, einen Schuß Olivenöl ins Nudelwasser geben, durchrühren und Nudel abgießen.
Dazu passt ein grüner Salat und ein Glas trockener Weißwein.
Lasst es Euch schmecken!
swetlana
swetlana, endlich mal eine Mahlzeit, die ich gerne von Dir annehmen würde. Außer den Keksen natürlich.
Du weisst ja, wo ich wohne. ;)
Zitat von: DrKloebner in Freitag, 26. März 2010 - 22:01:01
swetlana, endlich mal eine Mahlzeit, die ich gerne von Dir annehmen würde. Außer den Keksen natürlich.
Du weisst ja, wo ich wohne. ;)
Na, da bin ich ja jetzt echt mal beruhigt, Doc!
Mal sehen, was sich machen läßt...
Die Nudeln könntest du dann aber auch selbst kochen, oder?
;) swetlana
Ich bin absoluter Spargelfan und kann es immer kaum abwarten, bis die Saison beginnt. Am liebsten esse ich die Spitzen roh oder ich brate sie in Olivenöl und Knoblauch, dann schwenke ich noch ein paar gekochte Spaghetti oder Tagliatelle in der Pfanne mit. Lecker!
Aus den restlichen Spargelstücken und den Schalen koche ich dann noch ein feines Spargelsüppchen. Und das geht so:
500 g Biospargel (in meinem Fall ohne Spitzen und die Spargelschalen)
ca. 1/2 l Gemüsebrühe
40 g Mehl
40 g Butter
2 Eigelb
4 EL Sahne
Salz, weißer Pfeffer, Muskat, fein gehackten Schnittlauch
Spargel waschen, schälen und in 2 bis 3 cm lange Stücke schneiden, mit Wasser bedeckt ca. 15 Minuten gar kochen und abseihen. Spargelstücke beiseite stellen, Schalen wegwerfen.
Mehl in Butter anschwitzen, mit dem Spargelwasser auffüllen, mit dem Schneebesen laufend rühren und ca. 5 Minuten durchkochen.
Die Gemüsebrühe nach und nach dazugeben, je nachdem, wie dick die Suppe sein soll, auch weniger als 1/2 Liter.
Eigelb mit Sahne verrühren, die Suppe damit legieren, mit den Gewürzen abschmecken und die Spargelstücke hineingeben.
Mit Schnittlauchröllchen nach Geschmack garnieren.
Neulich haben wir ein ähnliches Rezept ausprobiert, swetlana!
Spargel (wie bei Dir) in Öl anbraten, Nudeln, dazu noch Sahne, Eigelb und ein bißchen geraspelter Käse darüber ein bißchen glatte, gehackte Petersilie.... ich sabber schon wieder! ;)
Hier noch eine schnelle Spargelsuppe (und man muss gar nicht schälen): Beim Supermarkt zwei Tüten Spargelsuppe (Knorr oder Maggi) kaufen und dann noch schnell zum Aldi. Dort gibt es schlanke Gläser mit Spargel: gleich zwei Gläser in den Einkaufswagen packen und schon gehts wieder zur Kasse. Zu Hause angekommen, die Tütensuppen zubereiten und den Spargel aus den Gläsern (zerkleinert in Stücke) dazugeben. Alles ist in Windeseile fertig, wenn mal wenig Zeit zum Kochen bleibt....
Eine andere Version: "Kartoffeln und Spargel" :
Manchmal kaufe ich auch eine Hollandaise (in der Packung " light"), erhitze sie und gebe die Spargelstangen als Ganzes dazu. Alles erwärmen und parallel in einem anderen Topf ein paar Salzkartoffeln kochen. Wenn die fertig sind, zusammen mit dem Spargel und der Hollandaise auf einen Teller geben. Wer mag, legt sich noch Schinkenscheiben dazu. Geht supereinfach und vor allem : gelingt immer ;)
Zitat von: delling in Freitag, 28. Mai 2010 - 08:22:52
Hier noch eine schnelle Spargelsuppe (und man muss gar nicht schälen): Beim Supermarkt zwei Tüten Spargelsuppe (Knorr oder Maggi) kaufen und dann noch schnell zum Aldi. Dort gibt es schlanke Gläser mit Spargel: gleich zwei Gläser in den Einkaufswagen packen und schon gehts wieder zur Kasse. Zu Hause angekommen, die Tütensuppen zubereiten und den Spargel aus den Gläsern (zerkleinert in Stücke) dazugeben. Alles ist in Windeseile fertig, wenn mal wenig Zeit zum Kochen bleibt....
Eine andere Version: "Kartoffeln und Spargel" :
Manchmal kaufe ich auch eine Hollandaise (in der Packung " light"), erhitze sie und gebe die Spargelstangen als Ganzes dazu. Alles erwärmen und parallel in einem anderen Topf ein paar Salzkartoffeln kochen. Wenn die fertig sind, zusammen mit dem Spargel und der Hollandaise auf einen Teller geben. Wer mag, legt sich noch Schinkenscheiben dazu. Geht supereinfach und vor allem : gelingt immer ;)
Heinrich, mir graut vor Dir!
Zitat von: delling in Freitag, 28. Mai 2010 - 08:22:52
Hier noch eine schnelle Spargelsuppe (und man muss gar nicht schälen): Beim Supermarkt zwei Tüten Spargelsuppe (Knorr oder Maggi) kaufen und dann noch schnell zum Aldi. Dort gibt es schlanke Gläser mit Spargel: gleich zwei Gläser in den Einkaufswagen packen und schon gehts wieder zur Kasse. Zu Hause angekommen, die Tütensuppen zubereiten und den Spargel aus den Gläsern (zerkleinert in Stücke) dazugeben. Alles ist in Windeseile fertig, wenn mal wenig Zeit zum Kochen bleibt....
Eine andere Version: "Kartoffeln und Spargel" :
Manchmal kaufe ich auch eine Hollandaise (in der Packung " light"), erhitze sie und gebe die Spargelstangen als Ganzes dazu. Alles erwärmen und parallel in einem anderen Topf ein paar Salzkartoffeln kochen. Wenn die fertig sind, zusammen mit dem Spargel und der Hollandaise auf einen Teller geben. Wer mag, legt sich noch Schinkenscheiben dazu. Geht supereinfach und vor allem : gelingt immer ;)
die passenden Müllbeutel zum Menue gibt es preisgünstig bei Schlecker, Rossmann, Budnikowsky...
Wer weiß, was ein 'prullensakje' ist? >:D
Zitat von: Katja in Freitag, 28. Mai 2010 - 12:44:58
Wer weiß, was ein 'prullensakje' ist? >:D
#
Meinst Du pruilenzakje?
Jau ;D - könnte sein!
Haaaaalt! Dat Ding heißt 'Prullenzakje'
Guckst Du hier (http://cgi.ebay.ch/KLM-Spuckbeutel-Kotztute-Prullenzakje-Sickness-Bag-/220605317304?cmd=ViewItem&pt=Transportwesen&hash=item335d1a00b8)!
Was ist das denn nu???
swetlana
Zitat von: Katja in Freitag, 28. Mai 2010 - 20:23:28
Jau ;D - könnte sein!
Haaaaalt! Dat Ding heißt 'Prullenzakje'
Guckst Du hier (http://cgi.ebay.ch/KLM-Spuckbeutel-Kotztute-Prullenzakje-Sickness-Bag-/220605317304?cmd=ViewItem&pt=Transportwesen&hash=item335d1a00b8)!
:bier:
@delling: Was würdest Du aus dem Prullenzakje schönes zaubern?! :lach
@ Schmarni: So eine Tüte wird vielleicht der ein oder andere beim heutigen Weinfest brauchen können....Übrigens: mein Geheimtipp für eine ansehnliche Portion frischen Spargel: Das Restaurant bei Möbel Kraft ;)
Kartoffel-Kürbis-Puffer
500 g Kürbis (wir nahmen Hokaido-Kürbis)
500 g Kartoffel (festkochende)
3 Eier (Größe M)
150 g Haferflocken (wir nahmen 'Kölln zartschmelzend')
25 g Stärke
2 Zwiebeln (mittelgroß)
Salz, Pfeffer
Öl zum Ausbacken
Kartoffeln, Zwiebeln und Kürbis schälen (VORSICHT: die Kürbisschale ist messerscharf!) und grob raspeln - eine Küchenmaschine ist hier sehr hilfreich.
Alle übrigen Zutaten dazu geben und sorgfältig vermengen.
Löffelweise in heißem Öl goldbraun ausbacken
Dazu paßt hervorragend Kräuterquark - aber auch klassisch ein selbstgemachtes Apfelmus
Guten Hunger!
Da ich morgen Kochtag habe, probiere ich das.
Beim Hokkaidokürbis kann man die Schale mit verarbeiten.
Uhh das passt ja, ich habe heute 2 Kürbisbrote und 20 Pumpkin-Cupcakes gebacken :D Dazu noch zusätzlich 4Kilo Kürbis nebenbei eingekocht...
Hab allerdings noch nichts probiert^^
Wenns schmecken sollte poste ich mal die Rezepte :D
Zutaten:3 Eier
halbe Hefe
250 g Mehl
120 g Butter
120 g Puderzucker
120 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
300 g Kürbisfleisch, fein geraspelt
Zubereitung:Eier trennen. Aus Eiweiß und Kristallzucker einen sehr steifen Schnee schlagen. Eigelb, kleinegebröselte Hefe, Butter, Staub- und Vanillezucker schaumig rühren. Eischnee. Mehl versieben und mit den Kürbisraspeln unterheben. 2 TL Teig je in kleine Muffinförmchen geben und bei 180 Grad (Heißluft) 25 Minuten backen.
Varianten: Dieser Kuchen schmeckt auch sehr lecker, wenn man statt Kürbis Zucchini verwendet.
Eine weihnachtliche Note bekommt das Ganze wenn man etwas Lebkuchengewürz dazugibt. Falls man dieses nicht bei der Hand hat - einfach mit Nelkenpulver und/oder Zimt abschmecken.
Für die Glasur:50g Butter
150g Frischkäse
125g Puderzucker
Spritzer Zitronensaft
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/10/1783_23_10_10_11_25_49.jpeg)
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/10/1783_23_10_10_11_27_11.jpeg)
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/10/1783_23_10_10_11_27_25.jpeg)
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/10/1783_23_10_10_11_27_41.jpeg)
So Leute, jetzt gibts was auf die Hüften!
Da ich unerwarteterweise heute Nachmittag/Abend frei hatte, machte ich mir Gedanken, wie ich den Stoffbeutel voller Maronen, die Schwiegereltern frisch aus Rheinland-Pfalz mitgebracht haben, wohl verarbeiten könnte.
Wichtig ist, dass die Dinger frisch sind, denn, nachdem ich sie kreuzweise eingeritzt und im Backofen ca. 20 Minuten bei ordentlich Zunder gebacken habe, muß die braune dünne Haut unter der Schale durch Rubbeln leicht zu entfernen sein. Das ist bei älteren Exemplaren schwierig und vor allem sehr zeitraubend.
Wer möchte, kann auch fertig gekochte Maronen nehmen. Schmecken aber nicht ganz so gut. Hier mein Rezept:
Nudelauflauf mit Maronen (3-4 Portionen)
1 mittelgroße Zwiebel
1,5 Esslöffel Olivenöl
2 Eßlöffel Tomatenmark
2 Dosen gehackte Tomaten (à 400 g)
150 ml trockener Rotwein
Meersalz
1/2 Telöffel Chilipulver
2 Teelöffel Zucker
1 großes Bund glatte Petersilie
200 g Parmesankäse
ca. 150 - 200 g Maronen (gekocht oder gebacken, auf jeden Fall küchenfertig)
400 g Nudeln (ich nehme große Muschelnudeln, heißen Conchigloni oder so ähnlich)
frisch gemahlener Pfeffer
Zwiebel abziehen und fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel drin anschwitzen. Das Tomatenmark dazu und kurz mitbraten lassen. Dosentomaten und Rotwein dazu. Bei mittlerer Hitze 20 Minten köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Mit Salz, Chilipulver und Zucker würzen.
Petersilie abspülen, trocken schütteln und fein hacken. Den Parmesankäse grob reiben, gehäutete Maronen je nach Geschmack halbieren, vierteln oder was auch immer, ich mag die Maronenstücke gerne etwa haselnussgroß.
Backofen auf 200 Grad vorheizen. Nudeln bis kurz vor al dente kochen, abgießen und abtropfen lassen.
Nudeln, Tomatensoße, Petersilie, Maronen und die Hälfte vom Käse mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nudelmischung in eine Auflaufform geben, restlichen Käse drüberstreuen und im vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten backen.
Lecker! Der angebrochene trockene Dornfelder macht das Ganze perfekt.
Guten APPETIT.
Swetlana
Zitat von: Katja in Samstag, 23. Oktober 2010 - 20:36:17
Kartoffel-Kürbis-Puffer
500 g Kürbis (wir nahmen Hokaido-Kürbis)
500 g Kartoffel (festkochende)
3 Eier (Größe M)
150 g Haferflocken (wir nahmen 'Kölln zartschmelzend')
25 g Stärke
2 Zwiebeln (mittelgroß)
Salz, Pfeffer
Öl zum Ausbacken
Kartoffeln, Zwiebeln und Kürbis schälen (VORSICHT: die Kürbisschale ist messerscharf!) und grob raspeln - eine Küchenmaschine ist hier sehr hilfreich.
Alle übrigen Zutaten dazu geben und sorgfältig vermengen.
Löffelweise in heißem Öl goldbraun ausbacken
Dazu paßt hervorragend Kräuterquark - aber auch klassisch ein selbstgemachtes Apfelmus
Guten Hunger!
ich habe das Rezept mal als Grundrezept verstanden den Haferflockenanteil auf 100g reduziert und die Stärke durch Puderzucker (in Kartoffeln ist ja schon Stärke) ersetzt und dann noch Piment und Kardamom als Gewürz zugefügt. Dazu noch einen Apfel eingerieben und dann kleine Fladen geformt und ausgebacken in Sonnenblumenöl.
Kam gut an!
Das klingt aber weihnachtlich.
Zitat von: Alex in Sonntag, 24. Oktober 2010 - 22:06:24
Das klingt aber weihnachtlich.
Kardamom und Piment sowie Ingwer, Koriander, Kreuzkümmel, Knoblauch, Langpfeffer, Chili, Nelken, Zimt, Sesam, Schwarzkümmel und Safran sind für mich das ganze Jahr beliebte Gewürze. Man muß sie gut abstimmen auf das Essen und einbinden in die Speisen, dann hat man einfach orientalische Küche ohne, dass ein Gewürz dominiert und es fördert ungemein das Befinden.
Die sogenannten Weihnachtsgewürze sind hier fast immer penetrant überdosiert - vom Glühwein schweige ich lieber gleich.
;D Butterfley =
Schöne Bilder , Aber probieren wäre auch schön.
blblume
Zitat von: swetlana in Sonntag, 24. Oktober 2010 - 20:51:57
...1/2 Telöffel Chilipulver...
Möchte jemand Chilipulver haben? Oder ganze Chili?
Wir haben eine Chilipflanze auf der Fensterbank, die sieht mit ihren roten "Kugeln" fast wie ein Weihnachtsbaum aus. Jetzt haben wir die letzte Ernte mal in Stücke geschnitten und zum Trocknen aufgehängt und wollen das mahlen.
Bloß: wir essen gar nicht so scharf, und das Zeug ist höllisch!
Also können wir gern etwas abgeben, bitte melden.
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/10/870_25_10_10_3_32_11.jpeg)
Zitat von: Koch Th in Montag, 25. Oktober 2010 - 11:25:18
;D Butterfley =
Schöne Bilder , Aber probieren wäre auch schön.
blblume
hab ich, hab ich ;D
Törtchen sah so aus wie es schmeckte: leeeeeecker ;D
geschätze 5 Millionen Kaloriechen pro Gramm ;D
Dat Brot war nicht so dolle, deswegen hab ich mir das Rezept gespart, war eine Eigenkreation ;)