Ich hatte in meinem gelben Sack Plastiktöpfe von Pflanzen - Durchmesser von 10 bis 16 cm. Neben dem gelben Sack stellte ich noch ein halbierten Plastiktopf von einerf größeren Pflanze - hier Durchmesser 35 cm. Diese Sachen wurde von der Müllabfuhr nicht mitgenommen. Nach Rückfrage bei der Fa. Bischof, warum dieser Plastikmüll nicht mitgenommen wurde, sagte mir die Dame, es kein Haushalts-Verpackungs-Müll! Die Pflanzen sind ja aber in den Plastiktöpfen eingepackt - sie habe ihre Vorschrift.
Ich habe bei derf Kreisverwaltung angerufen, der gute Mann war überfragt. Er wollte mich anrufen - dass ist schon paar Tage her - kein Anruf! Scheint ein größeres Problem zu sein!
Dies blos als Info, das gekaufte Blumen in Plastiktöpfe bei der Müllabfuhr Probleme geben kann.
Zitat von: moneypeng in Freitag, 06. Juli 2007 - 18:41:24
Ich hatte in meinem gelben Sack Plastiktöpfe von Pflanzen - Durchmesser von 10 bis 16 cm. Neben dem gelben Sack stellte ich noch ein halbierten Plastiktopf von einerf größeren Pflanze - hier Durchmesser 35 cm. Diese Sachen wurde von der Müllabfuhr nicht mitgenommen. Nach Rückfrage bei der Fa. Bischof, warum dieser Plastikmüll nicht mitgenommen wurde, sagte mir die Dame, es kein Haushalts-Verpackungs-Müll! Die Pflanzen sind ja aber in den Plastiktöpfen eingepackt - sie habe ihre Vorschrift.
Ich habe bei derf Kreisverwaltung angerufen, der gute Mann war überfragt. Er wollte mich anrufen - dass ist schon paar Tage her - kein Anruf! Scheint ein größeres Problem zu sein!
Dies blos als Info, das gekaufte Blumen in Plastiktöpfe bei der Müllabfuhr Probleme geben kann.
Das gleiche Problem hatte ich vor ca zwei Jahren.
Ich habe dann einfach die Übertöpfe in eine Plastiktüte von EDEKA-Aldi-Lidl-Weiß-der-Geier gepackt, diese dann in den Gelben Sack und ab ging die Post.
Klappte prima.
So ein Blödsinn!
Grundsätzlich darf nur das im Gelben Sack entsorgt werden, was mit einem grünen Punkt gekennzeichnet ist.
Ob das bei Plastiktöpfen der Fall ist, kann ich nicht sagen, hab gerade keinen zur Hand.
Von daher kann die Aussage der Fa. Bischof vom Ergebnis her durchaus korrekt sein.
Die Tarntaktik funktioniert nach meiner Erfahrung auch sehr gut. :-)
Auch hier blieben Säcke stehen in dene einer von diesen plastiktöpfen drin waren.
Sind sowieso sehr pingelig geworden
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID7035226_REF1,00.html
dann zieht ins Ausland da gibt es keine, bzw. kaum Mülltrennung, da kannst alles auf die Straße schmeissen oder halt alles in eine Tonne ^^ und wenn da die Müllabführ mal streikt, dann riecht es auch noch "himmlisch"
Vor allem kann man auch erwähnen, dass manche bei solchen Anrufen immer einen sehr höflichen Umgangston an den Tag legen ;) darüber sollte manch einer mal nachdenken und sich fragen, wie man in einer solchen Situation selbst gern angesprochen werden würde
Zitat von: Atermis in Samstag, 07. Juli 2007 - 18:07:58
dann zieht ins Ausland da gibt es keine, bzw. kaum Mülltrennung, da kannst alles auf die Straße schmeissen oder halt alles in eine Tonne
Warum so weit fahren? Das haben wir auch in der Itzehoer Fußgängerzone. Da kann man auch alles auf die Straße schmeißen, so wie es aussieht und dort stehen auch "Tonnen" herum, in die man alles werfen kann.
Hallo,
..
Warum so weit fahren? Das haben wir auch in der Itzehoer Fußgängerzone. Da kann man auch alles auf die Straße schmeißen, so wie es aussieht und dort stehen auch "Tonnen" herum, in die man alles werfen kann.
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Hallo,
gesehen am Gesamtmüllaufkommen ist das, was in Feldschmiede geworfen wird nicht viel. Und ein bis drei Prozent Arschlöcher gibt es überall.
Leider ist es nicht verhältnismäßig zu anderen Vergehen, ansonsten könnte man versuchen, diesen Anteil durch ein Bußgeld von 500 Euro nach unten zu drücken.
Gruß Martin
Zitat von: Martin100 in Sonntag, 08. Juli 2007 - 09:14:16
gesehen am Gesamtmüllaufkommen ist das, was in Feldschmiede geworfen wird nicht viel. Und ein bis drei Prozent Arschlöcher gibt es überall.
Leider ist es nicht verhältnismäßig zu anderen Vergehen, ansonsten könnte man versuchen, diesen Anteil durch ein Bußgeld von 500 Euro nach unten zu drücken.
Im Prinzip richtig. Nur interessiert das im Rathaus keine &%§%$! :-X
Im Prinzip richtig. Nur interessiert das im Rathaus keine &%§%$! :-X
[/quote]
....was hat das denn mit dem Rathaus zu tun???
Ach so, Du meinst, die könnten ja extra einen Müllkontrolierer einstellen, der Tag und Nacht durch die Fußgängerzone läuft um den Leuten ein 500,00 € Bußgeld aufzudrücken..... ;)
Schient mir auch sehr praktikabel.... :-*
Zitat von: Hexe in Sonntag, 08. Juli 2007 - 11:14:21
....was hat das denn mit dem Rathaus zu tun???
Ach so, Du meinst, die könnten ja extra einen Müllkontrolierer einstellen, der Tag und Nacht durch die Fußgängerzone läuft um den Leuten ein 500,00 € Bußgeld aufzudrücken..... ;)
Schient mir auch sehr praktikabel.... :-*
Bußgelder werden vom Ordnungsamt verhängt und das sitzt im Rathaus. Habe ich da einen wunden Punkt getroffen?
Und ja: Wenn es nicht anders geht, könnte das Ordnungsamt tatsächlich jemanden einstellen, der kontrolliert ob
- außerhalb der Lieferzeiten Fahrzeuge durch die Fußgängerzone fahren
- Fahrradfahrer die Fußgängerzone nutzen
- Müll weggeworfen wird
Hast mal geguckt, wieviele Kippen allein auf den Wegen liegen? Es gibt Städte, wo auch das Wegschmeißen einer Kippe mit einem Bußgeld versehen wird. Machen die Leute das zuhause im Wohnzimmer auch?
So einen Arbeitsplatz könnte man prima von den eingenommenen Geldern finanzieren.
Nur wie ich schon sagte: Es interessiert niemanden!
Immerhin nahm man sich im letzten Umweltausschuß schonmal der Problematik der Mülleimer an. Die sollen dann vielleicht doch schon im nächsten Jahr mal ausgetauscht werden.
Auch hier in Paderborn sieht die Stadt blitzblank aus!
Bußgelder werden vom Ordnungsamt verhängt und das sitzt im Rathaus. Habe ich da einen wunden Punkt getroffen?
[/quote]
Nö, ich finde nur solche Pauschalaussagen nicht gut.
Ob es einem im Ordnungsamt interessiert, weiß ich nicht, aber frag doch mal nach.... ;D :angel:
Hallo liebe Leute die mir auf mein Problem mit dem gelben Sack geantwortet haben - die Zuschriften finde ich ganz toll, besonders den mit der "Tarnung". Danke für den guten Tipp und die Beiträge dazu. Kam heute aus einem Kurzurlaub von Usedom zurück und freute mich richtig über die zahllreichen Beiträge.
Vielen Dank - hat mir Spaß bereitet - auch wenn es einen ernsten Intergrund hat. Man sah es an den Beiträge.
Mit besten Dan
Moneypeng
Zitat von: moneypeng in Freitag, 06. Juli 2007 - 18:41:24
Ich hatte in meinem gelben Sack Plastiktöpfe von Pflanzen - Durchmesser von 10 bis 16 cm. Neben dem gelben Sack stellte ich noch ein halbierten Plastiktopf von einerf größeren Pflanze - hier Durchmesser 35 cm. Diese Sachen wurde von der Müllabfuhr nicht mitgenommen. Nach Rückfrage bei der Fa. Bischof, warum dieser Plastikmüll nicht mitgenommen wurde, sagte mir die Dame, es kein Haushalts-Verpackungs-Müll! Die Pflanzen sind ja aber in den Plastiktöpfen eingepackt - sie habe ihre Vorschrift.
Ich habe bei derf Kreisverwaltung angerufen, der gute Mann war überfragt. Er wollte mich anrufen - dass ist schon paar Tage her - kein Anruf! Scheint ein größeres Problem zu sein!
Dies blos als Info, das gekaufte Blumen in Plastiktöpfe bei der Müllabfuhr Probleme geben kann.
:D
Ich bekam jetzt einen Anruf von Herrn Lang vom Umweltamt des Kreises Steinburg mit folgendem Inhalt:
Die Plastikblumentöpfe sind doch Gelbersack-tauglich! Es sei Verpackungsmüll und kann in den gelben Sack.
Ist das nicht toll !!
Zitat von: moneypeng in Mittwoch, 11. Juli 2007 - 10:16:02
Ich bekam jetzt einen Anruf von Herrn Lang vom Umweltamt des Kreises Steinburg mit folgendem Inhalt:
Die Plastikblumentöpfe sind doch Gelbersack-tauglich! Es sei Verpackungsmüll und kann in den gelben Sack.
Ist das nicht toll !!
Hoffentlich geht die Info auch an die "Streetworker" der Müllentsorgungsfirmen!
die sind ja auch nicht doof und kennen solche Tricks auch ;) und wenn man Pech hat, bleibt dann auch mal was "getarntes" stehen.... und ansonsten es gibt ja auch noch andere legale Wege seinen Müll zu entsorgen
Hallo,
das ist echt unglaublich! Ich habe Freunde in Hamburg und dort wird ALLES in eine Tonne geworfen- Glas, Papier, Plastik, Essensreste, einfach alles, dort gibt es gar keine Gelben Säcke!! Und hier stellen die sich so an! ???
Zitat von: Mia in Donnerstag, 12. Juli 2007 - 01:40:48
Hallo,
das ist echt unglaublich! Ich habe Freunde in Hamburg und dort wird ALLES in eine Tonne geworfen- Glas, Papier, Plastik, Essensreste, einfach alles, dort gibt es gar keine Gelben Säcke!! Und hier stellen die sich so an! ???
In welchem Stadtteil wohnen Deine Freunde denn?
Meine Eltern, Geschwister, viele Freunde wohnen in HH. Zumindest in jenen Stadtteile, die ich überblicke (Rahlstedt, Bramfeld, Tonndorf, Farmsen) wird der Müll getrennt.
Und eigentlich dachte ich, HH sei eine einzige kommunale Gemeinde, so dass es im gesamten Staatsgebiet die gleiche Regelungen geben müsste. Naja, vielleicht irre ich mich ja auch. Ich dachte auch, dass die Mülltrennung auf bundesgesetzlichen Vorgaben basiert und dass Bundesrecht im gesamten Bundesgebiet gilt. Ok, schon wieder ein Irrtum meinerseits.
Die Möglichkeit des Irrtums Dritter ist hier natürlich ebenso auszuschließen wie der Gedanke, nicht alle könnten sich an geltendes Recht halten. Und Unfug wird diesbezüglich sicherlich absolut niemand erzählen. Oder?
Über den Sinn oder Unsinn der derzeitigen Praxis der Mülltrennung lässt sich ja trefflich streiten. Es gibt Aussagen, dass sich der Müll maschinell deutlich besser trennen ließe, als es jetzt geschieht mit der derzeit doch recht hohen Fehlerquote. Allerdings ist umstritten, ob die Technik wirklich schon ausgereift genug ist.
Auch chemisch lässt sich Müll deutlich besser in seine Bestandteile zerlegen, als wir das mit drei, vier oder fünf Tonnen könnten. Das wird in modernen Müllerbrennungsanlagen ja auch schon gemacht. Und die arbeiten sogar nahezu emissionsfrei (von banalem Wasserdampf einmal abgesehen, der zwar immer sehr spektakulär wirkt, aber völlig harmlos ist. Dafür ist er auf so manchem Poster von Gegnern der Müllverbrennungsanlagen als "Argument" zu sehen...).
Übrigens ist der Restmüll, der in unseren Städten und Dörfern in den scharzen Tonnen bzw den schwarzen Säcken so gesammelt wird, durch die Mülltrennung kaum noch brennbar. Darum wird in den Müllverbennungsanlagen gezielt brennbarer Müll (hölzener Sperrmüll, Papier u.a.m.) zugegeben.
Grundsätzlich halte ich diese gezielte Zugabe brennbaren Mülls nach der haushaltlichen manuellen Trennung für sinnvoller, als alles wieder in eine Tonne zu hauen. Aber nur solange bis eindeutig und klar ist, dass die Technik so weit ist. Dann lässt sich technisch und chemisch deutlich mehr erreichen.
Die gesetzlichen Grundlagen zur Mülltrennung incl Dualem System wurden, wenn ich mich recht entsinne, ca Anfang der 90er Jahre gemacht. Vielleicht wurde politisch-handwerklich nicht alles richtig gemacht damals, aber grundsätzlich war es wohl ein Schritt in die richtige Richtung. Aber was damals richtig war, muss ja nicht bis in alle Ewigkeit auch so bleiben. Manchmal überholen sich Dinge.
Vielleicht sind die Menschen in einem hamburger Stadtteil ihrer Zeit schon weit voraus.
Zitat von: Atermis in Mittwoch, 11. Juli 2007 - 17:43:26
die sind ja auch nicht doof und kennen solche Tricks auch ;) und wenn man Pech hat, bleibt dann auch mal was "getarntes" stehen.... und ansonsten es gibt ja auch noch andere legale Wege seinen Müll zu entsorgen
Genau, Nachbars Garten..... :lach :lach :lach
Hallo,
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Ich dachte auch, dass die Mülltrennung auf bundesgesetzlichen Vorgaben basiert und dass Bundesrecht im gesamten Bundesgebiet gilt.
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Da steht nur das getrennt werden muß. Nicht ob vor oder nach der Sammlung.
Ich kenne aber keinen Bereich in dem nach der Sammlung getrennt wird.
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Über den Sinn oder Unsinn der derzeitigen Praxis der Mülltrennung lässt sich ja trefflich streiten. Es gibt Aussagen, dass sich der Müll maschinell deutlich besser trennen ließe, als es jetzt geschieht mit der derzeit doch recht hohen Fehlerquote. Allerdings ist umstritten, ob die Technik wirklich schon ausgereift genug ist.
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Restmüll und gelber Sack landen beide nach der Trennung von Metall in der
Müllverbrennung.
Das Duale System ist ein reines Lobbyprodukt.
Mit mülltechnischen Grüßen
Martin