so nach dem wir firmen und gastronomie durch haben,können wir ja noch mal nach " persöhnlicheiten " aus dem öffenlichen leben suchen.
tollwähre auch wenn einer leine geschichten dazu weis.
ich fange mal an :er hatte sommer wie winter kurze lederhosen an: haase.
angeblich im krieg verschüttet und deswegen konnte er keinen stoff an den beinen haben.
Keine schlechte Idee.
Er hatte ein Pferd und Wagen und transportierte alles was ging. Den Namen habe ich nicht mehr.
Ich weiß nur, dass man damals die gesamte Feldschmiede in beiden Richtungen befuhr. Mein Vater hatte ein Auto. Wir kamen aus der F. von links aus der Bahnhofstrasse kam das Fuhrwerk. Mein Vater verdrehte die Vorfahrt, indem er sagte: Muskelkraft vor Motorkraft. Da war aber eigentlich eine Ampel hochoben oder ein Polizist.
Zitat von: wattwurm in Samstag, 20. Januar 2007 - 23:45:40
so nach dem wir firmen und gastronomie durch haben,können wir ja noch mal nach " persöhnlicheiten " aus dem öffenlichen leben suchen.
tollwähre auch wenn einer leine geschichten dazu weis.
ich fange mal an :er hatte sommer wie winter kurze lederhosen an: haase.
angeblich im krieg verschüttet und deswegen konnte er keinen stoff an den beinen haben.
Kein guter Einstieg für ein Thema - ich verstehe gar nicht, um was es geht.
Entweder fehlen auf Deiner Tastatur Buchstaben / Zeichen oder es liegt an mir ....
Der Mann mit dem Fuhrwerk war sicherlich " Bauer Straate".
Zitathochoben oder ein Polizist.
am Berliner Platz stand früher ein Polizist
Zitat von: Doberfrau in Sonntag, 21. Januar 2007 - 12:41:17
Der Mann mit dem Fuhrwerk war sicherlich " Bauer Straate".
Es war so ein ganz kleiner Mann.
Nicht ganz richtig hier, aber:
Möbeltransport Wiggers, war am Holzkamp, da wo das flache Gebäude auf der Ecke steht, wenn man vom Sandberg hochfährt.
ich habe eben mit plumbum telefoniert und der sagt der mann mit dem pferdewagen heist : hein schüttelkopf.
Ehrlich, jetzt wo ich das lese, kann es sein das er wirklich mit dem Kopf gewackelt hat?
Auf jeden Fall war ein ein Unikum.
Aber solche Itzehoer, wie sagt man, .... gab es immer und immer noch.
frida vom blauen lappen.
hatte eine kneipe richtung hunriger wolf.
wenn sie in die stadt kam , immer sehr schick angezogen aber auch immer sehr angetruncken und dann machte sie pi pi wo sie gerade ging oder stand. jedes kind kannte sie.
Tja...ich bin ähnlich wie Peter nicht wirklich im Bilde ???
Allerdings würde mir eine ungefähre Zeitangabe zum Verständnis helfen.
Und ich würde auch gerne wissen ob Hein Schüttelkopf und Blauer Straate die selbe Person ist. Oder haase?
Wäre nett, wenn jemand der "reiferen" Runde mir da mal helfen könnte :)
Oder wollt ihr unter Euch bleiben ? 8)
Und dann möchte ich auch mal einen Namen in die Runde werfen. allerdings nur vom Hörensagen:
Nato Ellie ? ? ?
Moin!
Zu "Hase", wie wir ihn auch nannten, weiß ich nur , dass er tatsächlich nur kurze Hosen trug, immer um den Lornsensplatz herum war (ich wohnte damals Lindenstraße), und eigentlich ganz nett war! Er hat sich bei dem damaligen Geschäft "Magdalena Schlack" (gegenüber der LVA) öfter versorgt, bzw. versorgen lassen!
BerndT.
Zeitraum 1971 - 1973
Passt auch in den anderen Thread: "Läden früher in IZ"
Also, Bauer Straate lebt nicht mehr. Scheinbar lebt " Hein Schüttelkopp " noch.
Bauer Straate ist noch ungefähr bis Anfang der 70er Jahre rumgefahren.
Er war ein grosser, dünner, grauhaariger Mann der auch immer einen Hund mit auf dem Kutschbock hatte. Er wohnte am Kamperweg.
Alfred Haase hatte einige Kinder und seine Frau hieß " Elli ". Er hat im Stadtpark neben der AVS immer Müll gesammelt. Einer seiner Söhne hat bis zur Jahrtausendwende in Itzehoe Pfandflaschen gesammelt. Der war immer mit seiner langhaarigen Frau auf dem Fahrrad unterwegs.
Gestern ist mir noch der "Eismann " in die Erinnerung gesprungen. Bothmann, mit seiner Spezialmofa / moped hat er viele Kinder glücklich gemacht. Ich erinnere mich dass er immer gut aufpasste, damit die Kinder sicher über die Strasse kamen. Erinnert sich noch jemand an Herrn Bothmann?
Zu den "Originalen" gehörten sicher auch der Maler Bröcker und seine Frau - zwei seltsam entrückte Persönichkeiten.
Beide tot aber noch lebendig in der Erinnerung.
Stimmt Bröcker hat viele Bilder von Gebäuden und Straßen in Itzehoe und Umgebung gemalt. Mittlerweile sind die auch schon historisch.
Mir ist da noch ein Herr Dreessen (wenn man den Namen denn so schreibt) in Erinnerung.
Und zwar aus dem Schwimmbad Itzehoe. Bis ins hohe Alter hinein war er dort Schwimmen und gab uns dann und wann Tipps.
In den 90er Jahren ist er verstorben.
Noch heute habe ich das Bild vor den Augen , wie er, trotz seines Alters, vom Startblock ins Wasser hechtete.
Einen Schwimmeister hatten wir schon mal am Wickel. Ich habe noch in der alten Halle bei ihm gelernt. War ein richtiger Spieß. Er hatte eine lange Bambusstange mit einem Metallring. Ich meine aber er hieß Detlefs(en).
Keine guten Erinnerungen an ihn. >:(
unter uns wollen wir älteren sicher nicht bleiben! aber so ein paar erinnerungen an vergangene tage sind doch nicht schlecht.
zu nato elli. ich hoffe es lesen nicht so viele männer sonst hätten wir gleich 10 seiten voll mit erinnerungen.
Zitat von: wattwurm in Montag, 22. Januar 2007 - 22:54:08
unter uns wollen wir älteren sicher nicht bleiben! aber so ein paar erinnerungen an vergangene tage sind doch nicht schlecht.
zu nato elli. ich hoffe es lesen nicht so viele männer sonst hätten wir gleich 10 seiten voll mit erinnerungen.
Mit Genuss lese ich Eure Erinnerungen....weiter so
:clap
Nur bei Nato Ellie da scheint es Gedächtnislücken zu geben ;)
Zitat von: wattwurm in Montag, 22. Januar 2007 - 22:54:08
unter uns wollen wir älteren sicher nicht bleiben! aber so ein paar erinnerungen an vergangene tage sind doch nicht schlecht.
zu nato elli. ich hoffe es lesen nicht so viele männer sonst hätten wir gleich 10 seiten voll mit erinnerungen.
"Ha, Ha, Jutta, an Nato Elli kann ich mich sehr gut erinnern im King George!"
cafe lage habt ihr wohl alle vergessen.
mutti lage die sich nicht scheute auch einem erwachsenen mann eine ohrfeige zu verpassen falls die sich vorbei benommen haben.
oder ingo mit seiner frau friedel. beide ihre besten kunden.
Hallo,
..
Er war ein grosser, dünner, grauhaariger Mann der auch immer einen Hund mit auf dem Kutschbock hatte. Er wohnte am Kamperweg.
Alfred Haase hatte einige Kinder und seine Frau hieß " Elli ". Er hat im Stadtpark neben der AVS immer Müll gesammelt. Einer seiner Söhne hat bis zur Jahrtausendwende in Itzehoe Pfandflaschen gesammelt. Der war immer mit seiner langhaarigen Frau auf dem Fahrrad unterwegs.
Gestern ist mir noch der "Eismann " in die Erinnerung gesprungen. Bothmann, mit seiner Spezialmofa / moped hat er viele Kinder glücklich gemacht. Ich erinnere mich dass er immer gut aufpasste, damit die Kinder sicher über die Strasse kamen. Erinnert sich noch jemand an Herrn Bothmann?
..
Bauer Straat hatte auch die Wiese hinter seinem Haus. Dort stand sein Pferd, konnte man von dem Fussweg neben der Umgehungsstrasse aus füttern.
Zum Herrn Hase wurde erzählt, er hätte aus dem Krieg Splitter in den Beinen und
könne nur kurze Hosen tragen.
Herr Bothmann wohnte in Wellenkamp in der Nähe der jetzigen Kirche (Struwestrasse?). Dort gab es auch einen Eis-Hausverkauf. Ansonsten begann er mit
einem zu Fuß gezogen Wagen, weiter mit einer Fahrradrikscha und am Ende die Mopedrikscha.
Gruß Martin
eine tolle beschreibung.
wir müssen plumbum fragen ob er nicht davon bilder hat.
Zitat von: wattwurm in Freitag, 09. Februar 2007 - 01:01:45
eine tolle beschreibung.
wir müssen plumbum fragen ob er nicht davon bilder hat.
Nein, leider nicht Jutta.
(https://www.itzehoe-live.net/images/pics/Hafen-Blick-von-der-Langen-.jpg)
Ich meine, die 3 Speicherhäuser im Hintergrund gehörten zu der Seifenfabrik Carl Hirschberg, davor der Anleger.
(https://www.itzehoe-live.net/images/pics/Luftaufnahme.jpg)
Auf diesem Photo (habe ich im Netz gefunden) kann man genau erkennen, wie die Bekstrasse bis zur Stör hinuntergeht, wo der Anleger mit dem Schiff ist. Links davon ist die Ölmühle und Seifenfabrik Hirschberg.
cooles Foto.
Das wäre heute echt romantisch gewesen, aber auf dem Bild sieht man ja nicht den Gestank, der früher dort durchgezogen sein soll...
So, nun geht es mal weiter mit unseren Erinnerungen!
Ich erinnere mich noch an einen Elektrokarren mit mindestens zwei Anhängern.
Dieser fuhr immer von der Post, damals noch Viktoriastraße, zum Bahnhof (damals und heute) in der Bahnhofstraße.
Habe leider in meinem Fundus noch kein Bild von diesem damaligen, täglichen Erscheinungsbild gefunden.
Nachtrag zu Hein Schüttelkopf ( Antwort 6):
Ich kam 1958 von Bad Segeberg nach Itzehoe und lernte ihn auch vom Sehen her kennen. Mir ist in Erinnerung, dass er den Kopf nur dann schüttelte, wenn er nüchtern war; hatte er dagegen einen im Tee, hielt er seinen Kopf still.
Ganz sicher bin ich mir nicht, aber ich meine damals gehört zu haben, er hiesse "Hein Schüttelfrost", aber ich kann mich auch irren.
Habe jetzt erst dieses Thema gelesen und möchte auch noch einen Kommentar dazu abgeben.
Dieser Hein Schüttelkopf, der mit seinem Fuhrwerk durch Itzehoe zog, hieß meiner Meinung nach Olsen und war ein Schrotthändler.
Die Nato-Elli hieß Renate. Der Nachname war phonetisch gleich wie Nato, nur eben halt anders geschrieben. Trotz ihren Rufs konnte man sich mit ihr wunderbar unterhalten.
Ich habe ein Buch, "Gedichte zur Geschichte der Stadt Itzehoe" aus dem Jahre 1892
darin sind 30 sehr interessante Gedichte,
es ist gewidmet von der Gräfin Bertha Rantzau, an Agnes Bandissins
Ich habe Sie schon einmal im "Anderen" Forum forgestellt,
weiß aber nicht wie viele es da schon gesehen haben.
Wenn die Interresse da ist, würde ich es hier auch noch einmal vorstellen.
(https://www.itzehoe-live.net/images/pics/x-1.jpg)
(https://www.itzehoe-live.net/images/pics/x-2.jpg)
(https://www.itzehoe-live.net/images/pics/x-3.jpg)
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So alle 2 Tage ein neues Gedicht.
Ich hab's nicht gesehen, Plumbum - es würde mir SEHR gefallen!! Toll - danke schön!
ZitatSo alle 2 Tage ein neues Gedicht.
Gerne plumbum tolles Heft so gut erhalten trifft man selten.