Gedanke zum Wochenende:
Wenn es psychologisch ein schlechtes Signal wäre, wenn das Kreishaus auf Alsen gebaut würde, weil es so aussähe "als ziehe der Kreis aus Itzehoe weg", welches Signal ist es dann, dass der Bürgermeister in Wellenkamp wohnt und werden die Wellenkamper nun nicht mehr zu Itzehoe gezählt? ???
Das Kreishaus will von der Itzehoer Viktoriastraße aufs Alsen-Gelände ziehen, der Bürgermeister zog von Hamburg in den Itzehoer Stadtteil Wellenkamp.
Korrekt wäre wohl eher, dass dann die Kreisverwaltung aus der Innenstadt weg zieht. Koeppen ist nach Itzehoe gezogen.
Unabhängig davon entzöge so ein Umzug an Itzehoes Peripherie in der Tat eine Menge Umsatzpotenzial in den Geschäften der Innenstadt. Dann nehmen die Kreisangestellten wohl eher ein Schnittchen mit zur Arbeit als den Mittagstisch in einem Itzehoer Lokal zu genießen.
Dennoch verstehe ich Misere mit dem baufälligen und viel zu kleinen Gebäude. Dank Bürgerentscheid bleibt also gar keine andere Wahl.
Das Jobcenter mit 130 Mitarbeitern und tausenden Kunden wollte man damals nicht in der unmittelbaren Innenstadt halten.
Zitat von: ToRü | Superheftig Schreiber in Samstag, 20. Juni 2015 - 19:01:30
Das Jobcenter mit 130 Mitarbeitern und tausenden Kunden wollte man damals nicht in der unmittelbaren Innenstadt halten.
..fataler Fehler - das Leben und die Menschen gehören wieder in die Stadt: der (u.a.Internet)handel macht Platz dafür, die Handelspole schmelzen ab, die 1a-Lagen werden immer kleiner.
Vorausschauende Stadtentwicklung sieht anders aus - was sagt der Guru eigentlich dazu???
Im Zweifel mietet/kauft die Kommune einen der Wohntürme am HC (vgl. Staatsanwaltschaft) oder wartet bis B&H auszieht - dann gibt es für das ganze Quartier Entwicklungsbedarf ohne Ende...
...wenn man die Geschichte der Stadt ein wenig verfolgt wird man sehen dass sie immer ein wenig "expandiert" hat...ich denke das ist normal bei steigender Einwohnerzahl - und natürlich zählt Wellenkamp zu Itzehoe....Veränderung sind normal - life is change.....ich sehe kein Problem für einen möglichen Neubau auf dem ehemaligen Alsen-Gelände....soooo weit weg ist das nun auch nicht....ich bin allerdings KEIN Politiker und schau weniger hinter die "Kulissen".....
Im Kreis Pinneberg ist die Kreisverwaltung auch nach Elmshorn gezogen. Warum sollte denn ein Umzug innerhalb Itzehoes nicht klappen?
Die Kreisverwaltung könnte sich in Glückstadt auf dem alten Kasernengelände ansiedeln. Oder auf dem Gelände des alten Bahnausbesserungswerks. Dort ist genug Platz! ;)
:dafuer
Zitat von: Paul Schrader in Sonntag, 21. Juni 2015 - 14:43:32
Die Kreisverwaltung könnte sich in Glückstadt auf dem alten Kasernengelände ansiedeln. Oder auf dem Gelände des alten Bahnausbesserungswerks. Dort ist genug Platz! ;)
:dafuer
:dafuer daumenhoch
....man sieht - es gibt Alternativen....und davon sicher noch mehr..... ;D
Laut Presse von Heute gibt es eigendlich keine alternativen .Es gibt doch diesen Bürgerentscheit.
...lasse mich gerne überraschen..... ;D
Zitat von: Hägar in Montag, 22. Juni 2015 - 17:20:32
...lasse mich gerne überraschen..... ;D
Nicht nur du ;D
Der Aufschrei wäre groß, würde das Kreishaus nach Glückstadt, Kellinghusen oder Hohenlockstedt gehen. Diese Alternativen sind eher hypothetischer Natur.
Real geht es nur darum, ob es bleibt wo es ist, oder nach Alsen zieht, also nur ein paar hundert Meter weiter.
Hätte die Bürgerinitiative eine historisierte Fassade in Erwägung gezogen, wäre es einfacher. Wollten die aber von Anfang an nicht.