ITZEHOE-LIVE

STADT - LAND - STÖR => ITZEHOER BERICHTE => Thema gestartet von: Capitano in Donnerstag, 30. September 2010 - 11:15:28

Titel: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: Capitano in Donnerstag, 30. September 2010 - 11:15:28
Das Stadttheater macht pro Veranstaltung durchschnittlich einen Verlust von 9.600 Euro! Negatives Ergebnis aus 2009: 1,95 Mio Euros!

So stand es gestern in der NR, der ganze Artikel hier (http://www.shz.de/nachrichten/lokales/norddeutsche-rundschau/artikeldetails/browse/3/article/797/theaterbilanz-korrigiert.html).

Ist da irgendwie mal ein Ende abzusehen in diesem bodenlosen Subventionsfass?
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: wutz in Donnerstag, 30. September 2010 - 11:28:40
Es müssen nur mehr ITzler und andere zu den Vorstellungen gehen.
Nur so als Beispiel.
Die Ballettschule Jungclaus aus Neumünster hat für ZWEI Ballettabende das theater itzehoe gemietet. Beide waren ausverkauft. Alles Zuschauer aus dem Raum Neumünster.
Gestern waren kaum 150 Gäste im Theater, es gab "Der Liebestrank", gut ist nicht jedermans Fall, aber gibt ja auch andere interessante Vorstellungen. Die Preise sind nicht ohne, aber bei dem Def. werden sie wohl wieder steigen müssen.
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: Rizzi in Donnerstag, 30. September 2010 - 11:35:30
Der "Raum" Neumünster verfügt ja auch gleich mal über 3 - 4 x soviele Einwohner wie der Raum Itzehoe.    ;)

Capitano, es handelt sich um ein bodenloses Subventionsfass.
Aber dieses ist von den von euch gewählten Politikern und somit VON EUCH gewollt !!!

Gründet ne Wählergemeinschaft zur abschaffung des t. i. oder aber überzeugt eine Partei zur nächsten Kommunalwahl, das Theater stillzulegen. Möglicherweise erhaltet ihr eine Mehrheit. Möglicherweise auch nicht. Ach ja, und ein Folgekonzept sollte auch existieren, sonst vergammelt die Ecke dort mit Herti, Bar Central, etc. komplett.
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: Capitano in Donnerstag, 30. September 2010 - 11:41:01
Durchschnittlich kostete eine Veranstaltung roundabout 12500 Euros. Bei einem immer noch recht hohen Eintrittsspreis von 30 Euros müssten zur Kostendeckung mindestens 417 Leute in jede Veranstaltung. Ob das zu schaffen ist?

@ Rizzi: hast Du etwa nicht gewählt?
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: Rizzi in Donnerstag, 30. September 2010 - 13:12:40
Zitat von: Capitano in Donnerstag, 30. September 2010 - 11:41:01
Durchschnittlich kostete eine Veranstaltung roundabout 12500 Euros. Bei einem immer noch recht hohen Eintrittsspreis von 30 Euros müssten zur Kostendeckung mindestens 417 Leute in jede Veranstaltung. Ob das zu schaffen ist?

@ Rizzi: hast Du etwa nicht gewählt?

Nicht in IZ.  ;-)
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: Paul Schrader in Donnerstag, 30. September 2010 - 13:16:35
Zitat von: Rizzi in Donnerstag, 30. September 2010 - 11:35:30
Der "Raum" Neumünster verfügt ja auch gleich mal über 3 - 4 x soviele Einwohner wie der Raum Itzehoe.    ;)

Die Subventionen für die Besucher aus dem "Raum Itzehoe" zahlt ja auch die Stadt. Oder beteiligt sich der Kreis inzwischen an der Finanzierung des Theaters?
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: Rizzi in Donnerstag, 30. September 2010 - 13:21:22
Meine Erinnerungen sind nur dunkel, evtl. kann sie jemand erhellen ...

Ich meine, der Kreis hat sich anteilig an den Baukosten beteiligt und gleichzeitig wurde mit der Stadt eine Vereinbarung abgeschlossen, dass Folgekosten nur die Stadt trägt.

Wie gesagt, ich weiß nicht, ob ich da jetzt etwas durcheinander bringe ...
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: Capitano in Donnerstag, 30. September 2010 - 13:22:21
Ich  bin gar nicht so sehr dafür das Theater einfach so zu schließen. Das schafft nur neue Probleme.

Und Kultur muss sicher auch nicht unbedingt profitabel bzw. kostendeckend sein. Aber jedes Jahr fast 2 Mios durch den Theaterschornstein rauchen zu lassen ist angesicht der leeren Kassen jetzt und der sehr düsteren Zukunftsaussichten nicht akzeptabel.

Wenn jede Veranstaltung so viele Miese bringt, dann stimmt was nicht mit den Kosten und es stimmt was nicht mit dem Konzept - behaupte ich mal. Aber, was kann man ändern?
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: ToRü | ToРуз in Donnerstag, 30. September 2010 - 13:30:02
Zitat von: Rizzi in Donnerstag, 30. September 2010 - 13:21:22
Meine Erinnerungen sind nur dunkel, evtl. kann sie jemand erhellen ...

Ich meine, der Kreis hat sich anteilig an den Baukosten beteiligt und gleichzeitig wurde mit der Stadt eine Vereinbarung abgeschlossen, dass Folgekosten nur die Stadt trägt.

Wie gesagt, ich weiß nicht, ob ich da jetzt etwas durcheinander bringe ...

Ist schon im Kern Richtig so:

Der Kreis wollte damals eigentlich ein Multifunktionstheater haben, die Stadt versteifte sich auf einen Kulturtempel.
Daraufhin beschloss der Kreis zwar einmalig den Bau mitzufinanzieren, nicht jedoch die Folgekosten. Es gab im Kreis schon damals Leute, die erkannten, dass Theater alleine Schwierig sein wird.
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: ToRü | ToРуз in Donnerstag, 30. September 2010 - 13:39:04
Zitat von: Paul Schrader in Donnerstag, 30. September 2010 - 13:16:35
Zitat von: Rizzi in Donnerstag, 30. September 2010 - 11:35:30
Der "Raum" Neumünster verfügt ja auch gleich mal über 3 - 4 x soviele Einwohner wie der Raum Itzehoe.    ;)

Die Subventionen für die Besucher aus dem "Raum Itzehoe" zahlt ja auch die Stadt. Oder beteiligt sich der Kreis inzwischen an der Finanzierung des Theaters?

Ohne die Umlandbesucher wäre der "Subventionsanteil" der Stadt noch wesentlich höher.
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: ToRü | ToРуз in Donnerstag, 30. September 2010 - 13:52:17
Zitat von: Rizzi in Donnerstag, 30. September 2010 - 11:35:30
..oder aber überzeugt eine Partei zur nächsten Kommunalwahl, das Theater stillzulegen...

Nun, Stilllegen wurde nicht gefordert, aber Deckelung des Zuschusses bzw. Überführung in einen kommunalen Eigen- / Wirtschaftsbetrieb, der einen fixen Zuschuss bekommt und dann halt wirtschaften muss.

Bei den knapp 2MioEUR Zuschuss sind übrigens fast 950,000 EUR Zins / Abschreibung / Erhaltungsaufwendungen für den Bau, das muss man fairnishalber sagen.
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: Rizzi in Donnerstag, 30. September 2010 - 14:01:08
Bin grad am rechnen ...

Geh ich recht in der Annahme, dass gem. VV-Abschreibung der GemHVO-Doppik das Theater über 80 Jahre abgeschrieben wird?
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: breughel in Donnerstag, 30. September 2010 - 14:02:07
Wir können die alte Gebetsmühle wieder drehen -

das Theater braucht dringend eine funktionierende Gastronomie
das Theater muss endlich als Veranstaltungsort für Veranstaltungen aller Art genutzt werden
das Programm muss drigend entstaubt und auf Zielgruppen ausgerichtet werden
mehr Kooperationen starten
mehr Kulturvernetzung und Themenwochen
Schluss mit dem Besitzdenken einiger Theraterfreunde...

Aber in Itzehoe machen halt gesetztere Damen die Kultur....
Und die Ratsherren (die Quotenfreuen bitte ich um Nachsicht) ziehen ja stets den Schwanz ein wenn es mal etwas heftiger wird.
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: Rizzi in Donnerstag, 30. September 2010 - 15:42:41
Achtung, Milchmädchenrechnung:

Das Theater ist ca. 17 Jahre alt.
17 x 2 Mio EUR Zuschuss = 34 Mio EURO

Ohne Theater wäre Itzehoe Schuldenfrei und hätte gut 15 Mio. Euro auf der hohen Kante bzw. in andere (bessere?) Projekte stecken können.
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: rizzo in Donnerstag, 30. September 2010 - 17:48:53
Mein Eindruck ist, dass das Theater Itzehoe inhaltlich zwischen allen Stühlen sitzt: Einerseits möchte man ganz gerne "Hochkultur" bieten und führt recht ambitionierte Theaterstücke auf, die sich eher an die "kulturelle Oberschicht" richten. Andererseits gibt es wohl auch einiges an "volkstümlichen" Inhalten - ich sage nur "Captain Cook und seine singenden Saxophone".
Ich bin der Meinung, dass zumindest mit den anspruchsvolleren Stücken in Itzehoe wegen der Nähe zu Hamburg und dem fehlenden Publikum keinen Blumentopf gewinnen kann.

Wieso ist es offenbar so schwierig, das Theater mit "Events" auszulasten?
Wie breughel schon sagt wäre das Theater doch prima für Tagungen oder "Projektwochen" geeignet, oder übersehe ich da irgendwas? Ein Busshuttle-Service zu den größeren Hotels sollte sich doch eigentlich machen lassen.

Was mich außerdem wundert ist die Tatsache, dass es selten mal bekannte Künstler nach Itzehoe verschlägt. Klar, dass ein Hape Kerkeling oder Xavier Naidoo nicht nach Itzehoe kommen, wenn sie im benachbarten Hamburg in größeren Häusern vor ausverkauftem Publikum auftreten können, aber es gibt doch genug Künstler aus der 2. Reihe, die sich gerne auch mal in Kleinstädte verlaufen. Jürgen von der Lippe oder die Kabarettgruppe "Missfits" oder irendeinen bekannten Autor auf Lesereise... 
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: Rizzi in Donnerstag, 30. September 2010 - 17:56:00
Für die Belustigung des primitiven Pöbels hat Frau HF scheinbar nichts übrig.   ;)
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: Katja in Donnerstag, 30. September 2010 - 18:13:39
Neee, is klar.... da antwortet Rizzi auf rizzo ;D - erstes Mal, glaube ich! Ihr macht das bestimmt nur, um mich durcheinander zu bringen ;)

Selbst WENN jemand privat eine kulturelle Veranstaltung planen würde, stehen dagegen diese Kosten (http://www.theater-itzehoe.de/pdf/k_v_entgelt.pdf).
Nehmen wir mal an, ich hätte einen B-Promi in petto, wie hoch wäre der Eintrittspreis dann?

Das KANN nur Frau HF machen, weil sie so fein unterstützt wird - auch wenn es 'nur' 1 Mio. ist, weil der Rest für Zinsen u.ä. verwendet wird ;)
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: ToRü | ToРуз in Donnerstag, 30. September 2010 - 18:46:49
Zitat von: Rizzi in Donnerstag, 30. September 2010 - 17:56:00
Für die Belustigung des primitiven Pöbels hat Frau HF scheinbar nichts übrig.   ;)

Populärkultur - igittigittigitt...  ;D
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: ToRü | ToРуз in Donnerstag, 30. September 2010 - 18:48:23
Zitat von: breughel in Donnerstag, 30. September 2010 - 14:02:07
Wir können die alte Gebetsmühle wieder drehen -

das Theater braucht dringend eine funktionierende Gastronomie
das Theater muss endlich als Veranstaltungsort für Veranstaltungen aller Art genutzt werden
das Programm muss drigend entstaubt und auf Zielgruppen ausgerichtet werden
mehr Kooperationen starten
mehr Kulturvernetzung und Themenwochen
Schluss mit dem Besitzdenken einiger Theraterfreunde...

Aber in Itzehoe machen halt gesetztere Damen die Kultur....
Und die Ratsherren (die Quotenfreuen bitte ich um Nachsicht) ziehen ja stets den Schwanz ein wenn es mal etwas heftiger wird.

breughel, musste vorhin an Dich denken - kam an Deiner Lieblingsfischbude vorbei - heute mit Nachbarschaft durch UNICEF...   :angel:
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: Purple Joe in Donnerstag, 30. September 2010 - 19:04:19
Vergesst das Theater  ---

Hier findet Kultur statt! http://www.pep-kulturverein.de/ (http://www.pep-kulturverein.de/)

Am 29.10 kommt Jimi Hendrix in die Ulmenhofschule in Kellinghusen  ... na ja, fast  ;D ;D ;D

(https://www.itzehoe-live.net/gallery/10/1837_30_09_10_5_40_15.jpeg)

Purple

Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: Purple Joe in Donnerstag, 30. September 2010 - 19:17:10
Vergesst das Theater --- geht in die Piano-Bar  ;D ;D ;D

jetzt am WE die lange Musiknacht !

http://www.musiknacht-itzehoe.de/ (http://www.musiknacht-itzehoe.de/)

Big Tom
Atze mit Unterstützung
Elvis
Dire Straits

für jemanden der Blues mag ein muß, dieses Event

Halb Itzehoe auf den Beinen, und die Flitzpiepen kriegen das im Theater nicht hin  **kicher


Purple
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: Blubb in Samstag, 02. Oktober 2010 - 17:43:20
Welch "große" Neuigkeit! ;) Das Theater in Itzehoe ist hochdefizitär. Woran das wohl liegen mag?

Ich behaupte, dass dies vordergründig an dem fehlenden Konzept des Theaters liegt. Das Programm ist nicht Fisch und nicht Fleisch, liegt irgendwo zwischen in kriminellster Weise banal und halbgarer Hochkultur. Ich würde fast behaupten, dass dies nicht der Rede wert ist und das geneigte Publikum eher gewillt ist nach Hamburg zu fahren. Wo nichts Interessantes geboten wird, kann man auch nichts gucken, so einfach ist das. Die Leitung des Spielhauses ist gefragt, nun endlich etwas vorzulegen, dass man weitesgehend als Konzept bezeichnen kann. Es passiert in der Richtung seit Jahren nichts und es wird so weiter gewurschtelt wie bisher. So vertreibt man auch noch den letzten Kulturjünger aus der Kreisstadt. Ich beschrieb es im Rahmen eines ähnlichen Threads schonmal und ich halte dies nachwievor für einen treffenden Vergleich: Die Leitung des Spielhauses agiert wie ein Bundesligatrainer, der den Anspruch hat, in der Championsleague zu spielen, die Mannschaft aber nur auf Zweitliga-Niveau zusammenstellt.

Bevor jetzt wieder jemand kommt und sagt, man könne das Kulturangebot in Itzehoe nicht mit jenem in Hamburg vergleichen, so würde ich ihm natürlich Recht geben. Ich möchte in der Hinsicht auch nicht falsch verstanden werden. Man muss ein Programm schaffen, dass anspruchsvoll ist, aber dennoch ein möglichst breites Publikum anspricht. Schafft man dies nicht, interessiert das Dargebotene auch kaum jemanden und dann tritt man sehr wohl in Konkurrenz zu Hamburg. Die Eintrittspreise sind dort auch gar nichtmal so überbordend. Verstanden hat man dies beim theater itzehoe nicht.
Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: rizzo in Sonntag, 03. Oktober 2010 - 04:08:58
Zitat von: Blubb in Samstag, 02. Oktober 2010 - 17:43:20
[...]
Man muss ein Programm schaffen, dass anspruchsvoll ist, aber dennoch ein möglichst breites Publikum anspricht.

Das ist ja gerade das Problem, glaube ich. Was wäre denn Deiner Meinung nach mal ein Beispiel für etwas "anspruchsvolles", was gleichzeitig ein breites Publikum aus dem Itzehoer Umfeld anzieht?
Momentan ist es ja, wie Du schon sagst entweder anspruchsvoll oder für die breite Masse.

Was hat eigentlich die Intendantin am Theater Itzehoe faktisch für einen Bewegungsspielraum? Die Landesbühne scheint ja momentan ein ziemliches Politikum zu sein. Ich nehme an, dass der Druck recht hoch ist, dort zumindest einige Produktionen einzukaufen, um den Bestand der Landesbühne zu sichern. Ich lasse mich gerne von einem Experten korrigieren, aber Landesbühnen haben bei mir immer ein Image, zwar ambitioniert zu arbeiten, letztlich aber doch in der "B-Klasse" zu stehen.
Wie ist das übrigens mit den "Volkstheater"-Stücken- also den Sachen "op platt"? Tragen die sich über die Eintrittspreise von selbst oder werden die auch subventioniert.

Insgesamt könnte ich mir vorstellen, dass auf die Theaterleitung von allen Seiten Druck ausgeübt wird, das Geld nach dem Gießkannenprinzip in alle möglichen "wichtigen" Projekte zu stecken, die sonst vom Untergang bedroht sind. Keine einfache Sache, in so einer Situation den Daumen zu senken.

Titel: Re: Itzehoer Kulturpalast
Beitrag von: breughel in Sonntag, 03. Oktober 2010 - 09:39:27
Das Programm ist sehr dünn - wenige Termine im Jahr - man könnte sehr viel mehr Angebote aufnehmen und z.B. Veranstaltungen aus der Hamburger Szene her holen - die kommen gerne.
Es könnten mehr sein: Kabarett (war stets gut besucht wenn es mal angeboten wurde), Jazz, Folk, Soul, Liedermacher, Klezmer,  Comedy! (ist überall in -außer bei mir -), Lesungen, Politik, Tanz, (eher populäre Sachen),Feste, Operette (mit Niveau).
Das muß gut beworben und aufgebaut werden - zu Lesungen kommen mitlerweile sehr viele Zuhörer,
Comedy ist fast in Selbstgänger und da wir ja nun ein problem mit dem HdJ haben, könnte das Theater kompensatorisch mehr Jugenangebote (und bitte nicht die Tanten vom Gesundheitsamt mit
ihren Nodrugsfilmen) im bereich FILM, Musik, Theater anbieten.
Dazu Vermietung - aber wo ist die gastronomie, wo sind die flexiblen Nutzungen?
Leider sitzen im Rahaus fast nur Kulturbanausen, die sich schon freuen wenn es mal klappt, ins Theater zu gehen.
Ich bin für Blubb als Kulturberater, dann kann es besser werden.