Heute um 11.30 Uhr wurde sie nun eröffnet, die viel diskutierte Ausstellung
des "Heimatmalers" Jarren im Wenzel-Hablik-Museum.
wer erinnert sich nicht an die wochenlangen Debatten in der NR, ob die
Ausstellung zum 50. Todestages des Künstlers im WHM sattfinden soll
oder nicht.
Scharen von Leserbriefen trafen bei der NR ein.
Am Ende gab Hr.Brommer nach und die Ausstellung konnte beginnen.
Apropos beginnen! Um 11.30 Uhr brummte der Bär. Man kam die Stufen hoch,
öffnete die Tür und das wars. Man kam keinen Schritt weiter. Voll bis
Oberkante Oberlippe war es. Ab und zu konnte man den Laudator hören, die
Wortfetzen waren mir aber zu wenig. Also umgedreht und wieder raus.
Die Ausstellung kann man sich ja noch bis zum 14.März ansehen, die
Eröffnungsrede kommt nicht wieder. Schade :-\
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/51_28_02_10_8_50_24.jpeg)
Solch ein Interesse hat das erwürdige Haus wohl selten gesehen.
Gibt es die üblichen - raren Öffnungszeiten - oder darf man wegen dieser Ausstellung öfter ins Haus?
Ich finde es übrigens schade, dass die Ausstellung nicht länger läuft.
Man mag zu Heimatmalerei stehen wie man will, eine solche Ausstellung ist doch eine Chance, das Haus breiter bekannt zu machen und Wenzel Hablik gleich dazu im Doppelpack ist ein Schnäppchen, das man genießen sollte.
Ein wirklich schöner Beitrag für Itzehoe, organisiert von einem Buten-Itzehoer - Danke!
Matthias Jarren (*1872 +1960)
Ausstellung anlässlich des 50. Todestages des Itzehoer Malers zu Gast im Wenzel-Hablik-Museum (http://www.wenzel-hablik.de/)
28. Februar 2010 bis 14. März 2010
Montag geschlossen
Dienstag-Freitag 14-17 Uhr
Samstag 14-18 Uhr
Sonntag und Feiertag 11-18 Uhr
Weitere Informationen: http://www.m-jarren.de/ (http://www.m-jarren.de/)
Neben etlichen Postkarten seiner Werke steht ein umfangreicher Katalog über den Künstler ebenfalls zur Verfügung.
Einige Aufnahmen der Ausstellung aus Itzehoe von den Werken von Matthias Jarren:
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_01_03_10_1_00_43_0.jpeg)
Itzehoe, Bekstraße, Blick Richtung Kirchenstraße
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_01_03_10_1_00_44_1.jpeg)
Itzehoe, Breitenburgerstraße, am Westerhof, Mühlengraben
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_01_03_10_1_00_44_2.jpeg)
Itzehoe, Am Breitenburgerweg
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_01_03_10_1_00_44_3.jpeg)
Itzehoe, Am Holzkamp - Wo kann das gewesen sein?
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_01_03_10_1_00_44_4.jpeg)
Itzehoe, Klosterhof, Verbitterhaus während der Kastanienblüte
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_01_03_10_1_00_44_5.jpeg)
Itzehoe, Prinzesshof, Kutscherhaus
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_01_03_10_1_00_44_6.jpeg)
Itzehoe, Prinzesshof
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_01_03_10_1_00_44_7.jpeg)
Itzehoe, Störschleife, am Ende des Brookhafens, gegenüber die Fischerstraße mit dem "Strandhotel" am rechten Rand des Bildes
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_01_03_10_1_00_44_8.jpeg)
Itzehoe, Störschleife, Brookhafen unterhalb der Drehbrücke, Blick auf die Rückseite der Wallstraße
Danke für die Bilder - die haben etwas...
Zitat von: breughel in Sonntag, 28. Februar 2010 - 22:02:46
Gibt es die üblichen - raren Öffnungszeiten - oder darf man wegen dieser Ausstellung öfter ins Haus?
Ich finde es übrigens schade, dass die Ausstellung nicht länger läuft.
Man mag zu Heimatmalerei stehen wie man will, eine solche Ausstellung ist doch eine Chance, das Haus breiter bekannt zu machen und Wenzel Hablik gleich dazu im Doppelpack ist ein Schnäppchen, das man genießen sollte.
Zwei Wochen Ausstellungsdauer für einen der wenigen Heimatkünstler, die die Region zu bieten hat, sind ja wohl ein schlechter Witz. Eine längere Dauer wäre wohl nicht nur eine Chance das Haus bekannter zu machen, sondern auch den Künstler, den vielleicht noch nicht allzu viele Itzehoer kennen.
Zwei Wochen Ausstellungzeit für einen unserer wenigen Heimatkünstler ist wirklich viel zu wenig.
Allerdings gebe ich zu bedenken, dass es die Verhinderer der Ausstellung viel mehr ärgern wird, wenn diese Veranstaltung ein Publikumsmagnet werden würde, als sie schon ärgern, das sie unterlagen. ;D
Mein Wunsch: Mehr Besucher in 14 Tagen, als vergleichbar in jeder anderer Ausstellung.
Also liebe Leute, stimmt mit den Füssen ab und geht in die Ausstellung, ihr helft den zukünftigen Ausstellungen. Wann wird mal eine Ausstellung über Otto Warnke in Itzehoe gezeigt, es gibt also noch einiges was gezeigt werden könnte...
Hat mich gefreut das die Veranstaltung so erfolgreich war. Hoffentlich kloppfen sich die Kritiker jetzt nicht auf die Schulter und verkaufen den Erfolg als ihren verdienst.
Ich verstehe nicht warum da vorher so ein Streß gemacht wurde? Positive Kritiken kommen dem Museum doch auch zu Gute oder soll das Fußvolk draußen bleiben?
Auf jeden Fall werde ich mir die Ausstllung anschauen und hoffe auf mehr gute Events die nicht unbedingt etwas mit Wenzel Hablik zuttun haben.
Ich will hier seine Kunst nicht schmälern,aber Musseen leben von der Vielfalt. :angel: ;)
Zitat von: Brüllmücke in Montag, 01. März 2010 - 01:21:45
Ein wirklich schöner Beitrag für Itzehoe, organisiert von einem Buten-Itzehoer - Danke!
Ein Buten-Itzehoer ist Hans-Peter Kruse nun grade nicht. Er ist geboren und aufgewachsen in Itzehoe. Seine Eltern hatten den Feinkostladen in der Kirchenstr.
Das Bild vom Holzkamp dürfte m.M.n. der Eingang zur Schlosserei Reinke oder Heintze sein. Sohn Gerd hat jahrelang bei Willem gearbeitet.
Reichelt
Zitat von: DrKloebner in Dienstag, 02. März 2010 - 15:47:30
Zitat von: Brüllmücke in Montag, 01. März 2010 - 01:21:45
Ein wirklich schöner Beitrag für Itzehoe, organisiert von einem Buten-Itzehoer - Danke!
Ein Buten-Itzehoer ist Hans-Peter Kruse nun grade nicht. Er ist geboren und aufgewachsen in Itzehoe. Seine Eltern hatten den Feinkostladen in der Kirchenstr.
Das Bild vom Holzkamp dürfte m.M.n. der Eingang zur Schlosserei Reinke oder Heintze sein. Sohn Gerd hat jahrelang bei Willem gearbeitet.
Laut diesem Bericht
lebt er seit 1968!! in München. (http://www.shz.de/nachrichten/lokales/norddeutsche-rundschau/artikeldetails/article/797/ein-heimatmaler-als-magnet.html)
Mehr über Jarren gibt es auf dieser homepage (http://www.m-jarren.de/)
Zitat von: wutz in Dienstag, 02. März 2010 - 15:57:51
Zitat von: DrKloebner in Dienstag, 02. März 2010 - 15:47:30
Zitat von: Brüllmücke in Montag, 01. März 2010 - 01:21:45
Ein wirklich schöner Beitrag für Itzehoe, organisiert von einem Buten-Itzehoer - Danke!
Ein Buten-Itzehoer ist Hans-Peter Kruse nun grade nicht. Er ist geboren und aufgewachsen in Itzehoe. Seine Eltern hatten den Feinkostladen in der Kirchenstr.
Das Bild vom Holzkamp dürfte m.M.n. der Eingang zur Schlosserei Reinke oder Heintze sein. Sohn Gerd hat jahrelang bei Willem gearbeitet.
Laut diesem Bericht lebt er seit 1968!! in München. (http://www.shz.de/nachrichten/lokales/norddeutsche-rundschau/artikeldetails/article/797/ein-heimatmaler-als-magnet.html)
Dieses Buch (http://openlibrary.org/b/OL3234027M/Matthias_Jarren_1872-1960) wurde von "H-P kruse (Ölixdorf) 1979 herausgegeben. Ein Hinweis?
Er lebt zwar in München, ist aber gebürtiger Itzehoer, also somit kein Buten-Itzehoer. Buten wäre er, wenn er in München geboren wäre und hierher gezogen ist.
Zitat von: DrKloebner in Dienstag, 02. März 2010 - 16:31:59
Er lebt zwar in München, ist aber gebürtiger Itzehoer, also somit kein Buten-Itzehoer. Buten wäre er, wenn er in München geboren wäre und hierher gezogen ist.
Einerseits Richtig.
Andererseits: Wer als gebürtiger Itzehoer seit 42 Jahren nicht mehr in Itzehoe lebt kann ja keinen so starken Bezug zur Stadt haben, wie ein z.B. gebürtiger Münchner, der seit 42 Jahren it Itzehoe wohnt. Oder?
Zitat von: groundstar in Dienstag, 02. März 2010 - 16:37:23
Zitat von: DrKloebner in Dienstag, 02. März 2010 - 16:31:59
Er lebt zwar in München, ist aber gebürtiger Itzehoer, also somit kein Buten-Itzehoer. Buten wäre er, wenn er in München geboren wäre und hierher gezogen ist.
Einerseits Richtig.
Andererseits: Wer als gebürtiger Itzehoer seit 42 Jahren nicht mehr in Itzehoe lebt kann ja keinen so starken Bezug zur Stadt haben, wie ein z.B. gebürtiger Münchner, der seit 42 Jahren it Itzehoe wohnt. Oder?
Einerseits Richtig.
Andererseits: Habe ihn in dieser Zeit in Itzehoe öfter getroffen, als jemanden, der 42 Jahre in Itzehoe gelebt hat. ;)
Zitat von: DrKloebner in Dienstag, 02. März 2010 - 15:47:30
Zitat von: Brüllmücke in Montag, 01. März 2010 - 01:21:45
Ein wirklich schöner Beitrag für Itzehoe, organisiert von einem Buten-Itzehoer - Danke!
Ein Buten-Itzehoer ist Hans-Peter Kruse nun grade nicht. Er ist geboren und aufgewachsen in Itzehoe. Seine Eltern hatten den Feinkostladen in der Kirchenstr.
Das Bild vom Holzkamp dürfte m.M.n. der Eingang zur Schlosserei Reinke oder Heintze sein. Sohn Gerd hat jahrelang bei Willem gearbeitet.
Ist mir just in moment eingefallen: Reichelt hieß die Schosserei.
Zitat von: DrKloebner in Dienstag, 02. März 2010 - 16:59:37Ist mir just in moment eingefallen: Reichelt hieß die Schosserei [auf dem Holzkamp].
Wo war die denn damals auf dem Holzkamp?
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Hier noch zwölf weitere Bilder von Matthias Jarren von der Stör und Nebengewässern:
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_02_03_10_10_20_46_0.jpeg)
An der Bekau
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_02_03_10_10_20_46_1.jpeg)
Bramau, Rote Brücke
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_02_03_10_10_20_46_2.jpeg)
Breitenburger Kanal, Lehmkuhl
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_02_03_10_10_20_46_4.jpeg)
Lägerdorf, Moorkanal
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_02_03_10_10_20_46_3.jpeg)
Wilster Marsch, Bockmühle
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_02_03_10_10_20_46_5.jpeg)
An der Wilster Au
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_02_03_10_10_20_46_6.jpeg)
Stör, an der Breitenburger Fähre
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_02_03_10_10_20_46_7.jpeg)
Stör, an der Breitenburger Fähre
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_02_03_10_10_20_47_8.jpeg)
Stör, Amönenhöhe, Blick nach Münsterdorf
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_02_03_10_10_20_47_9.jpeg)
Stör, Amönenhöhe, Blick störabwärts
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_02_03_10_10_22_08_0.jpeg)
Stör, bei Amönenhöhe
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_02_03_10_10_22_08_1.jpeg)
Stör, Hodorf, Hollers Fähre
Zitat von: Brüllmücke in Dienstag, 02. März 2010 - 22:31:25
Zitat von: DrKloebner in Dienstag, 02. März 2010 - 16:59:37Ist mir just in moment eingefallen: Reichelt hieß die Schosserei [auf dem Holzkamp].
Wo war die denn damals auf dem Holzkamp?
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Zwischen Bäcker Wilde und Weberei Hablik-Lindemann.
Zitat von: DrKloebner in Dienstag, 02. März 2010 - 22:40:33Zwischen Bäcker Wilde und Weberei Hablik-Lindemann.
Danke, mal sehen wo ich auf alten Luftbildern wiederfinde.
So, wie schaut's aus?
Haben alle diese Ausstellung besucht?
Is ja klar, ich war noch nicht da :P
Aber kein Problem, am Sonntag ist MEIN Jarrentag.
Bis dann
ThK
wir sind dabei !
Ich habe mir heute die Ausstellung angesehen - gleich zur Öffnung am Vormittag war ich da und der Andrang war schon groß.
Das Erdgeschoss ist voll mit Jarrenbildern - leider ausschließlich Landschaftsbilder (er hat laut Legende auch Portraits gemalt, dich ich gerne gesehen hätte), von denen ich einige recht schön fand (Lüneburger Heide mit Schaafherde, Beekstraße, Holzkamp).
Verständlich, dass in Zeiten der Unruhe udn Unsicherheit eine solche Ausstellung auch die Sehnsucht nach heiler Natur und Nostalgie bedient und vorwiegend älteres Publikum sich in Erinnerungen (vorwiegend romantisierender Art) erging.
Unverständlich, warum es soviel Hickhack um die Überlassung der Räume dafür gab und warum diese Ausstellung nicht länger geöffnet wird.
Diese Ausstellung hätte auch sehr gut ins Kreismsuseum gepasst - vielleicht in einer Aussetllungsreihe
mit anderen Malern des Kreises wie Wehrmann und Warnke.
Dazu dann Vorträge über Heimat- Und Landschaftsmalerei usw.
Aber leider sind Itzehoer/Steinburger Museumsleiter ja recht eigensinnige (um es mal freundlich zu schreiben) Wesen.
Eine nette Ausstellung also mit netten Bildern, die Ruhe vermitteln.
Darin liegt wohl die Stärke.
Jarrens Bilde sind handwerklich gut gemacht, ihnen fehlt der "Tiefgang" und die Ausdrucksstärke, wie sie bei den "Skagenmalern", den "fünischen Malern" oder auch bei dem aktuellen Heimatmaler Friedel Andersson erkennbar ist.
Im November war eine große Ausstellung mit Werken des Malers Andersson in Hamburg in der Börse (kostenlos zu besichtigen).
Schön wäre, davon etwas auch in Itzehoe zu zeigen.
Auf www.itzehoe.de (http://www.itzehoe.de/Jarren_Gedaechtnisausstellung/) hat es eine Nachlese zur "Matthias Jarren Gedächtnisausstellung" im Wenzel-Hablik-Museum gegeben, Zitat:
"Die Matthias-Jarren-Ausstellung ist inzwischen zu Ende gegangen. Rund 1.800 Besucher sahen in 14 Tagen 78 Exponate des Itzehoer Malers, ..."
Vielleicht ist der Erfolg der Jarren-Ausstellung ein Ansporn an weitere Künstler aus unserer Heimat wie z.B. Otto Warnke zu erinnern.