Nachdem in diversen Threads zur Bürgermeisterwahl hin und wieder die Thematik "theater itzehoe" aufkam, soll hier ein bisschen über den Bau am ZOB diskutiert werden.
Stehen die verursachten Kosten in einem vernünftigen Verhältnis zu dem Nutzen des Theaters? Wie ist das Programm zu werten? Ist das Theater wirklich, wie oft behauptet, ein Standortfaktor für die Stadt? Wie sieht die Zukunft des Theaters aus? Welche Vorteile und Chancen sind zu sehen?
Ich bin mir sicher, es wird hier sehr gegensätzliche Meinungen geben.
Natürlich passt da auch noch die Frage hin, wie ihr denn persönlich zum Theater steht bzw. wie oft ihr dort Vorstellungen besucht.
Kunst & Kultur sind grundsätzlich ein positver Standortfaktor für eine Stadt. Kunst & Kultur sind die Grundnahrung für die menschliche Seele. Inwieweit diese durch das Programm des Theater's hier gesättigt wird ... darüber läßt sich sicher trefflich streiten.
Wir sind sehr sehr selten im Theater, leider. Dies war zu Direktor Keupers Zeiten noch anders.
Ich war im vergangenen Jahr mehr als 40x im Theater, der Oper oder im Konzert - davon Itzehoe -0
In den letzten 10 Jahren war ich viermal im Theater Itzehoe
Kabarett: Lisa Politt und Heinrich Pachel Theater: Der Herr Karl (Heribert Sasse)
Bürgermeisterkandidatenvorstellung (2002)
Ich wollte das Studio einmal mieten - war nicht verfügbar im Zeitraum wegen Vorbereitung anderer Veranstaltungen - habe die Veranstaltung dann in Elmshorn durchgeführt.
Meine Kritik: Angebot zu oft billiges Tourneetheater bei relativ hohen Preisen
Gastronomie Fehlanzeige
Mangelnde Flexibilität des Hauses
Geringe Veranstaltungszahl im Jahr oft über Wochen nicht bespielt
Das Haus wirkt sehr kalt und die Architektur ist nur von außen ansprechend
Kein eigenes Profil
Keine Rücksicht auf regionale Aspekte - vor Weihnachten brummen alle Theater in Hamburg mit Weihnachtsmärchen - zum Teil dreimal täglich - hier verschenkt man eine große Chance, aus der Region die Leute nach Itzehoe zu locken.
Subventionsfresser!
Kein wirklicher Magnet - man müßte Tagungen nach Itzehoe holen - aber ohne Gastronomie und Flexibilität? Da reicht es nur für die FDP.
Das Theater steckt aus meiner Sicht in einem Dilemma. Wer wirklich an Theater interessiert ist, legt eben noch etwas mehr drauf und fährt nach Hamburg, auch wenn das vielleicht wieder einige nicht hören wollen. Das ist dann eben doch was anderes, wie z.B. das Kaufen eines Elektronikartikels, den man (noch) in der Itzehoer Innenstadt bekommen kann.
Für die Leute, die nur hier und da mal Lust auf ein bisschen Theater haben, mag das Programm zwar interessant sein, aber die Preise sind dann dafür einfach noch zu hoch.
Die restlichen Probleme wurden ja bereits angesprochen. Es wird zu wenig geboten und vieles wird verschlafen. Und da muss sich auch Frau H F fragen, was sie eigentlich über Jahre hinweg gemacht hat. Zudem muss ich zustimmen, dass das Theater mindestens von innen überhaupt keine Atmosphäre ausstrahlt. Da hat selbst der grottenhässliche 70er-Jahre-Bau der Staatsoper in Hamburg noch mehr Flair. Das furchtbare Umfeld schmälert dann auch noch den äußeren Eindruck.
Das Theater ist sicherlich eine wichtige kulturelle Einrichtung und ich habe noch kein Theater gesehen, das kostendeckend arbeitet.
Aber man muss eben auch die finanzielle Seite sehen und sich darüber im Klaren werden, wie ich als Stadt meine knappe resource Geld einsetze:
Das theater itzehoe ist der größte Subventionsposten im Itzehoer Haushalt, ca. 2,8 Mio EUR werden jährlich zugeschossen, mit steigender Tendenz.
Zum Vergleich: der nächstgrößte Subventionsposten ist die Bücherei mit ca. 500.000 EUR.
Der Kostendeckungsgrad des Theaters liegt derzeit bei ca. 25%. jedes Unternehmen mit ähnlichem Wert würde geschlossen werden.
Im Schnitt besuchen 160 Gäste das Theater pro Vorstellung, um und bei 50,000 pro Jahr.
Mit steigendem Erhaltungsaufwand steigen auch die Kosten. Gleichzeitig steigt auch die Verschuldung der Stadt bis 2013 rapide und sehr Steil an.
Wie gesagt, man muss sich überlegen, was einem die Sache Wert ist.
Wären höhere Eintrittspreise für die Theaterbesucher zumutbar? Oder muss ich den Mehraufwand künftig bei Schulen, Kindergärten, Büchereien, Schwimmbad, Straßenreinigung etc. einsparen?
Ich weiß, dafür bekomm ich hier wieder Prügel, aber man muss das ja mal diskutieren.
Dass Kultur ein Zuschussgeschäft ist, war bereits bei der Planung des Theaters eine Binsenweisheit.
Die Frage ist doch, wie der Zuschussbedarf in Grenzen gehalten werden kann. Da gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen muss man das Angebot hinterfragen, um eine höhere Frequentierung zu erreichen, zum anderen kann man -wie bereits in vielen Städten umgesetzt - über die Einführung einer "Kulturabgabe" für Hotelübernachtungen nachdenken.
Kunst & Kultur sind keine Wirtschaftsbetriebe im eigentlichen Sinne. Kunst & Kultur funktioniert (von einigen wenigen Ausnahmen sicher abgesehen) nur durch finanzielle Unterstützung seitens der Gesellschaft. Der Mehrwert, der durch Kunst & Kultur für die Gesellschaft geschaffen wird, wird für meinen Geschmack sträflich vernachlässigt. Dies geht schon in der Schule los. Kunstunterricht, Ethikunterricht, Musikunterricht ... Mathe, Chemie, Sprachen - das zählt, das braucht die Wirtschaft!
Das Mensch-Sein definiert sich nicht über Zahlen. Das Mensch-Sein definiert sich über seine kulutrellen Werte. Große Dichter & Denker, Maler & Bildhauerinnen, Theater & Literatur - all dies schafft Identität und bereichert unser Leben.
Wir geben gern immer wieder einen Teil unseres Geldes aus, um KünstlerInnen jeglicher Coloeur - ob bekannt oder noch nicht bekannt - zu unterstützen. Es macht Spaß und bringt mehr Freude als z.B. ein neues Auto oder die 23zigste Armbanduhr.
Zitat von: Michael Hein in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:03:55
Kunst & Kultur sind keine Wirtschaftsbetriebe im eigentlichen Sinne. Kunst & Kultur funktioniert (von einigen wenigen Ausnahmen sicher abgesehen) nur durch finanzielle Unterstützung seitens der Gesellschaft. Der Mehrwert, der durch Kunst & Kultur für die Gesellschaft geschaffen wird, wird für meinen Geschmack sträflich vernachlässigt. Dies geht schon in der Schule los. Kunstunterricht, Ethikunterricht, Musikunterricht ... Mathe, Chemie, Sprachen - das zählt, das braucht die Wirtschaft!
Das Mensch-Sein definiert sich nicht über Zahlen. Das Mensch-Sein definiert sich über seine kulutrellen Werte. Große Dichter & Denker, Maler & Bildhauerinnen, Theater & Literatur - all dies schafft Identität und bereichert unser Leben.
Wir geben gern immer wieder einen Teil unseres Geldes aus, um KünstlerInnen jeglicher Coloeur - ob bekannt oder noch nicht bekannt - zu unterstützen. Es macht Spaß und bringt mehr Freude als z.B. ein neues Auto oder die 23zigste Armbanduhr.
Das ist der Punkt: Muss die Allgemeinheit es bezahlen oder die Nutzer.
Wenn das Theater vermietet wird, dann bestimmt ja auch der Veranstalter den Eintrittspreis, und der ist meist um ein Vielfaches Höher als der "normale" Preis. Wird aber bezahlt.
Wer Qualität will, der bezahlt meist dafür auch gerne. Warum also nicht auch im Kunst und Kulturbereich?
Für finanziell schwache Besucher kann es ja weiterhin Sozialtarife geben, das Stünde also nicht im Weg.
Ich sehe z.B. auch die Polizeieinsätze bei Fußballspieln kritisch: das sollten die vereine schon selbst bezahlen.
Zitat von: Michael Hein in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:03:55
Kunst & Kultur sind keine Wirtschaftsbetriebe im eigentlichen Sinne. Kunst & Kultur funktioniert (von einigen wenigen Ausnahmen sicher abgesehen) nur durch finanzielle Unterstützung seitens der Gesellschaft. Der Mehrwert, der durch Kunst & Kultur für die Gesellschaft geschaffen wird, wird für meinen Geschmack sträflich vernachlässigt. Dies geht schon in der Schule los. Kunstunterricht, Ethikunterricht, Musikunterricht ... Mathe, Chemie, Sprachen - das zählt, das braucht die Wirtschaft!
Das Mensch-Sein definiert sich nicht über Zahlen. Das Mensch-Sein definiert sich über seine kulutrellen Werte. Große Dichter & Denker, Maler & Bildhauerinnen, Theater & Literatur - all dies schafft Identität und bereichert unser Leben.
Wir geben gern immer wieder einen Teil unseres Geldes aus, um KünstlerInnen jeglicher Coloeur - ob bekannt oder noch nicht bekannt - zu unterstützen. Es macht Spaß und bringt mehr Freude als z.B. ein neues Auto oder die 23zigste Armbanduhr.
Stimmt alles, auch wenn ich wenig davon halte Mathe und Chemie gegen Kunst und Musik auszuspielen. Ist alles gleich wichtig. Und letzteres würde ich so auch nicht unterschreiben. Bringt alles irgendwie gleich viel Freude. Die Diskussion würde aber zu weit führen.
Trotzdem muss man sich die Frage gefallen lassen, inwieweit das Theater durch sein Programm überhaupt noch einen kulturellen Auftrag erfüllt und ob man ihm nicht ein anderes, angepassteres Profil gibt. Dass kaum ein Theater in unseren Land kostendeckend arbeitet, ist keine große Überraschung, nur lässt sich ein Subventionieren bei vielen Theatern eben damit rechtfertigen, dass diese Häuser meist, wie in einem anderen Thread geschrieben, Renommee oder ein Profil haben. Beides fehlt dem Theater. Somit kann ich auch jeden verstehen, der für diese Zwecke lieber nach HH fährt Ersteres wird es wohl auch nie bekommen, was durch den Standort bedingt ist, zweiteres wäre möglich, wenn man sich mal richtig Gedanken machen würde. Das tut man aber anscheinend nicht und deswegen ist die Kosten-Nutzen-Frage auch eine berechtigte.
Warum beteiligt sich der Kreis eigentlich nicht an der Finanzierung des Theaters? Schließlich ist es ja nicht nur für Itzehoer da, sondern für den ganzen Kreis Steinburg.
Zitat von: Blubb in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:26:12
und deswegen ist die Kosten-Nutzen-Frage auch eine berechtigte.
Da stimme ich Dir absolut zu. Einen Freifahrtsschein kann es natürlich nicht geben - gesellschaftlicher Nutzen hin oder her.
Und leider sind nie Anstrengungen unternommen worden, durch Gastronomie vor Ort und flexible Raumnutzung sowie technische Ausstattung das Theater auch als Tagungsort attraktiv zu machen und damit Itzehoe auch als Stadt zu fördern.
Wenn ich sehe, was ich in Hamburg zahle - für einen noch recht guten Platz in der Oper zahle ich 30 Euro, für ein gutes Konzert in der Fabrik - ca. 17 Euro; Jazz beim NDR (Spitzenklasse) 17 Euro und fast immer HVV bis Elmshorn eingeschlossen. Große Veranstaltungen im Körberforum in Hamburg - kostenlos bei erstklassigen Referenten, Politttheater mit erstklassigem Kabarett 15.-€
Hier für ein abgwracktes Operettenteam 30.-€.
So wie vielen Geschäften in Itzehoe fehlt dem Theater ein echtes Konzept und ein klares Profil - so wie ich Geld für Kultur reichlich außerhalb ausgebe, tue ich es aus der Not heraus. Ich würde hier öfter hingehen wenn das Angebot für mich attraktiv wäre.
Eine Kulturabgabe auf Übernachtungen in IZ wäre sinnlos - zu wenig Übernachtungen weil kaum attraktives Angebot und auch noch trotzdem recht teuer.
Also, schnellstens das schaffen, was zu Beginn versprochen aber nie eingelöst wurde: Multifunktionstheater mit vielen Tagungen und eigenem Profil bei guter Gastronomie auch außerhalb der Veranstaltungen. Man hat auch schon genug Gastwirte dort ruiniert - das ist geradezu fies.
Zitat von: Blubb in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:26:12Dass kaum ein Theater in unseren Land kostendeckend arbeitet, ist keine große Überraschung, nur lässt sich ein Subventionieren bei vielen Theatern eben damit rechtfertigen, dass diese Häuser meist, wie in einem anderen Thread geschrieben, Renommee oder ein Profil haben. Beides fehlt dem Theater. Somit kann ich auch jeden verstehen, der für diese Zwecke lieber nach HH fährt Ersteres wird es wohl auch nie bekommen, was durch den Standort bedingt ist, zweiteres wäre möglich, wenn man sich mal richtig Gedanken machen würde. Das tut man aber anscheinend nicht und deswegen ist die Kosten-Nutzen-Frage auch eine berechtigte.
Um ein eigenes Profil zu erhalten, müsste aber ein eigenes Ensemble geschaffen werden, welches die Unterdeckung kaum vermindert. Allerdings kann man durch die Programmauswahl - zumindest in Teilen - ein Profil entwickeln.
Zitat von: Paul Schrader in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:37:11
Warum beteiligt sich der Kreis eigentlich nicht an der Finanzierung des Theaters? Schließlich ist es ja nicht nur für Itzehoer da, sondern für den ganzen Kreis Steinburg.
Der Kreis gab damals einen einmaligen Baukostenzuschuss;
Zitat von: Albrecht in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:39:05
Zitat von: Blubb in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:26:12Dass kaum ein Theater in unseren Land kostendeckend arbeitet, ist keine große Überraschung, nur lässt sich ein Subventionieren bei vielen Theatern eben damit rechtfertigen, dass diese Häuser meist, wie in einem anderen Thread geschrieben, Renommee oder ein Profil haben. Beides fehlt dem Theater. Somit kann ich auch jeden verstehen, der für diese Zwecke lieber nach HH fährt Ersteres wird es wohl auch nie bekommen, was durch den Standort bedingt ist, zweiteres wäre möglich, wenn man sich mal richtig Gedanken machen würde. Das tut man aber anscheinend nicht und deswegen ist die Kosten-Nutzen-Frage auch eine berechtigte.
Um ein eigenes Profil zu erhalten, müsste aber ein eigenes Ensemble geschaffen werden, welches die Unterdeckung kaum vermindert. Allerdings kann man durch die Programmauswahl - zumindest in Teilen - ein Profil entwickeln.
Ein eigenes Profil kann vollständig auch als Spielstätte aufgebaut werden.!!!!
Zitat von: breughel in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:40:50
Zitat von: Albrecht in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:39:05
Um ein eigenes Profil zu erhalten, müsste aber ein eigenes Ensemble geschaffen werden, welches die Unterdeckung kaum vermindert. Allerdings kann man durch die Programmauswahl - zumindest in Teilen - ein Profil entwickeln.
Ein eigenes Profil kann vollständig auch als Spielstätte aufgebaut werden.!!!!
So habe ich das auch gemeint. Ein eigenes Ensemble ist utopisch, das weiß ich auch. Es geht in IZ nur über das Programm.
Zitat von: Michael Hein in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:03:55
Kunst & Kultur sind keine Wirtschaftsbetriebe im eigentlichen Sinne. Kunst & Kultur funktioniert (von einigen wenigen Ausnahmen sicher abgesehen) nur durch finanzielle Unterstützung seitens der Gesellschaft. Der Mehrwert, der durch Kunst & Kultur für die Gesellschaft geschaffen wird, wird für meinen Geschmack sträflich vernachlässigt. Dies geht schon in der Schule los. Kunstunterricht, Ethikunterricht, Musikunterricht ... Mathe, Chemie, Sprachen - das zählt, das braucht die Wirtschaft!
Das Mensch-Sein definiert sich nicht über Zahlen. Das Mensch-Sein definiert sich über seine kulutrellen Werte. Große Dichter & Denker, Maler & Bildhauerinnen, Theater & Literatur - all dies schafft Identität und bereichert unser Leben.
Wir geben gern immer wieder einen Teil unseres Geldes aus, um KünstlerInnen jeglicher Coloeur - ob bekannt oder noch nicht bekannt - zu unterstützen. Es macht Spaß und bringt mehr Freude als z.B. ein neues Auto oder die 23zigste Armbanduhr.
Grundsätzlich habe ich mit den ersten Sätzen kein Problem. Dass letztlich die Allgemeinheit auch für ein kulturelles Angebot zuständig ist - keine Frage.
Aber das darf nicht dazu führen, und solche Tendenzen gibt es m.E. durchaus, dass die gesamte Kunstszene machen kann, was sie will. Immer frei nach dem Motto: Egal ob's jemanden interessiert, wir verdienen gut und der Steuerzahler zahlt's ja.
Ich wünsche mir ein bisschen mehr auch unternehmerisches Engagement wie Corny Littmann. Jede Eintrittskarte, die zu einem halbwegs realistischen Preis verkauft wird, muss nicht vom Steuerzahler qualsi als Restbestand nach Ende der Vorstellung übernommen werden.
Und der Grad der Auslastungist m.E. ein ziemlich guter Maßstab zur Qualität der Arbeit der Leitung eines Theaters wie dem in Itzehoe. Ich bin sicher, dass der Zuschuss deutlich kleiner sein könnte. Mit dem dann freiwerdenden Geld ließe sich anderes (nicht "besseres"!!!) machen.
Zitat von: groundstar in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:40:01
Zitat von: Paul Schrader in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:37:11
Warum beteiligt sich der Kreis eigentlich nicht an der Finanzierung des Theaters? Schließlich ist es ja nicht nur für Itzehoer da, sondern für den ganzen Kreis Steinburg.
Der Kreis gab damals einen einmaligen Baukostenzuschuss;
Und warum beteiligt sich der Kreis nicht am Betrieb?
Zitat von: groundstar in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:40:01
Zitat von: Paul Schrader in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:37:11
Warum beteiligt sich der Kreis eigentlich nicht an der Finanzierung des Theaters? Schließlich ist es ja nicht nur für Itzehoer da, sondern für den ganzen Kreis Steinburg.
Der Kreis gab damals einen einmaligen Baukostenzuschuss;
Wie großzügig. Und warum wird für die laufenden Kosten kein Zuschuss gezahlt?
Zitat von: Paul Schrader in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:50:04
Zitat von: groundstar in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:40:01
Zitat von: Paul Schrader in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:37:11
Warum beteiligt sich der Kreis eigentlich nicht an der Finanzierung des Theaters? Schließlich ist es ja nicht nur für Itzehoer da, sondern für den ganzen Kreis Steinburg.
Der Kreis gab damals einen einmaligen Baukostenzuschuss;
Wie großzügig. Und warum wird für die laufenden Kosten kein Zuschuss gezahlt?
Weil der Vertrag dies nicht verlangt und weil Itzehoe damals mit dem Zuschuss zufrieden war. War halt ein Fehler..
Zitat von: groundstar in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:53:36
Zitat von: Paul Schrader in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:50:04
Zitat von: groundstar in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:40:01
Zitat von: Paul Schrader in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:37:11
Warum beteiligt sich der Kreis eigentlich nicht an der Finanzierung des Theaters? Schließlich ist es ja nicht nur für Itzehoer da, sondern für den ganzen Kreis Steinburg.
Der Kreis gab damals einen einmaligen Baukostenzuschuss;
Wie großzügig. Und warum wird für die laufenden Kosten kein Zuschuss gezahlt?
Weil der Vertrag dies nicht verlangt und weil Itzehoe damals mit dem Zuschuss zufrieden war. War halt ein Fehler..
Butter bei die Fische: Wessen Fehler?
Zitat von: ae8090 in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:54:40Butter bei die Fische: Wessen Fehler?
Seinerzeit konnte der Subventionsbedarf nicht quantifiziert werden. Die legendäre "Sparsamkeit" von Landrat Rocke hat die Kreistagsabgeordneten davon abgehalten, die überörtliche Bedeutung des Theaters anzuerkennen und sich an den laufenden kosten zu beteiligen. Wer hier "Fehler" gemacht hat, ist sicherlich nur subjektiv zu beurteilen, wie es bei allen politischen Entscheidungen ist.
Zitat von: Albrecht in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 12:05:48
Zitat von: ae8090 in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 11:54:40Butter bei die Fische: Wessen Fehler?
Seinerzeit konnte der Subventionsbedarf nicht quantifiziert werden. Die legendäre "Sparsamkeit" von Landrat Rocke hat die Kreistagsabgeordneten davon abgehalten, die überörtliche Bedeutung des Theaters anzuerkennen und sich an den laufenden kosten zu beteiligen. Wer hier "Fehler" gemacht hat, ist sicherlich nur subjektiv zu beurteilen, wie es bei allen politischen Entscheidungen ist.
Da stimme ich gerne zu. :)
Wie lange ist eigentlich Frau H F noch Direktorin?
Die wirkt auf mich übrigens wie ein Fußballmanager, der seine Mannschaft in der Champions-League sehen möchte, den Kader, abgesehen von zwei/drei Ausnahmen, aber auf Zweitliga-Niveau zusammenstellt.
Zitat von: Blubb in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 13:15:44
Wie lange ist eigentlich Frau H F noch Direktorin?
Die wirkt auf mich übrigens wie ein Fußballmanager, der seine Mannschaft in der Champions-League sehen möchte, den Kader, abgesehen von zwei/drei Ausnahmen, aber auf Zweitliga-Niveau zusammenstellt.
zu lange!
Zitat von: Blubb in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 13:15:44
Wie lange ist eigentlich Frau H F noch Direktorin?
War nicht Mitte 2010 der Wechsel geplant?
Zitat von: Blubb in Mittwoch, 24. Februar 2010 - 13:15:44Wie lange ist eigentlich Frau H F noch Direktorin?
Bis August 2011! Wenn du =neue&sword_list[1]=direktorin&sword_list[2]=theater]hier klickst (http://www.shz.de/artikel/article//neue-direktorin-im-theater.html?cHash=a45384e0df&no_cache=1&sword_list%5B0), erfährst du etwas über die Nachfolgerin.
Da ist ja dann wohl Kontinuität gesichert.
Heute stand in der Rundschau dieser Artikel (http://www.shz.de/nachrichten/lokales/norddeutsche-rundschau/artikeldetails/article/797/unverkrampfter-kaestner-echt-cool-und-richtig-witzig.html), der dem Theater ja einen Bildungsauftrag bescheinigt.
Bezug auf Antwort 3 und Antwort 12:
Falsche Behauptungen werden nicht richtiger durch ständiges Wiederholen, auch wenn Jahre dazwischen liegen.
Kennen Sie ein Gastspielhaus in Schleswig-Holstein, das profilierter wäre als das theater itzehoe?
Kennen Sie ein Gastspielhaus in Schleswig-Holstein, das ein umfangreicheres Angebot für Kinder und Jugendliche bereit hält, und zwar während der ganzen Spielzeit und nicht nur zur Weihnachtszeit?
Wer jahrelang gar keine Vorstellung im theater itzehoe besucht hat, möge sich davor hüten, von ,,billigem Tourneetheater" und ,,abgewracktem Operettenteam" zu sprechen.
Wer den Unterschied zwischen ,,Tourneetheater" und ,,Ensemblehäusern" nicht kennt, unterliegt leicht einer Verwechslung: Im aktuellen Spielplan des theater itzehoe sind 27 von 34 Theater-Abonnementveranstaltungen keine Tourneetheaterproduktionen!
Kennen Sie eigentlich die Gestaltung der Eintrittspreise für theatereigene Veranstaltungen im theater itzehoe?
Bezug auf Antwort 5:
Der Kostendeckungsgrad ist eine rein rechnerische Größe. Entscheidend für die Wertschätzung und Akzeptanz des theater itzehoe in Stadt und Region sind die absoluten Zahlen: Ca. 58.000 Besucher pro Jahr, ca. 220 Veranstaltungen pro Jahr, Zuschussbedarf etwas über 2.000 000 € mit sinkender Tendenz!
Bezug auf Antwort 24:
Beleidigende Pauschalangriffe auf einen Personenkreis fallen auf den Autor des Beitrags zurück!
Billiges Tourneetheater und abgewracktes Operettenteam - die Begriffe sind auf dem Hintergrund von Kritken des NR- Theater-Itzehoe -Hauskritikers -Herrn Ka. sowie Absagen durch die Theaterleitung wegen zu schlechter Qualität (man zahlte wohl auch noch Konventionalstrafe weil man dem Ensemble wegen schlechter Qualität absagte) oder zu geringer Nachfrage sowie leidvollen Berichten aus dem Freundeskreis entstanden.
Multifunktion? Nein! Gastronomie? Nein! Gute Auslastung und viele Termine? Nein!
Klares Profil? Nein!
Viele Wochen ohne Bespielung? Ja!
Sommerpause über Monate? Ja!
Flexible Nutzung? Nein!
Sind in die Besucherzahlen alle Veranstaltungen - auch die von Aktienclubs und Reisebilderzeigern sowie Sonderveranstaltungen einbezogen?
Hallo Peter,
zunächst einmal: herzlich Willkommen hier bei uns im Forum!
Scheinbar hat Dich die Diskussion sehr hier erregt - aber wie immer in einer Diskussion gibt es mehrere Meinungen. Es bleibt Dir also selbstverständlich frei, mit einer schlagkräftigen Argumentation Deine Meinung zu vertreten.
Manche Argumente sind nur deshalb 'erregend', weil das Hintergrundwissen bei Diskussionspartnern nicht vorhanden ist. Wenn Du in der Materie bis, wäre es schön, z.B. den Unterschied zwischen Ensemble- und Tournee-Theater zu erklären oder die Gestaltung der Eintrittspreise zu erläutern.
Vielleicht kann dann der eine oder andere vom 'Saulus zum Paulus' werden ;) und künftig die Vorzüge des Itzehoer Theaters auch nach außen tragen!
Zitat von: Peter in Freitag, 26. Februar 2010 - 09:50:24
Bezug auf Antwort 24:
Beleidigende Pauschalangriffe auf einen Personenkreis fallen auf den Autor des Beitrags zurück!
Beleidigung? Wo? Was? Sensationell. Selten so gelacht.
Zitat von: Peter in Freitag, 26. Februar 2010 - 09:50:24
Bezug auf Antwort 5:
Der Kostendeckungsgrad ist eine rein rechnerische Größe. Entscheidend für die Wertschätzung und Akzeptanz des theater itzehoe in Stadt und Region sind die absoluten Zahlen: Ca. 58.000 Besucher pro Jahr, ca. 220 Veranstaltungen pro Jahr, Zuschussbedarf etwas über 2.000 000 € mit sinkender Tendenz!
Da wiederspreche ich: Der Kostendeckungsrad ist eine betriebswirtschaftliche Größe, die mir zeigt, wie wirtschaftlich eine Unternehmung ist. Das Verhältnis Einnahme zu Kosten stimmt im theater itzehoe also ganz klar nicht! Es wird ja kaum der Deckungsbeitrag erwirtschaftet! Und was einer Stadt, die kaum Geld für Kindergärten und Schulen hat die Wertschätzung und Akzeptanz Wert ist - das ist zu diskutieren! Und was ist im Übrigen den Besuchern diese Wertzschätzung und Akzeptanz wert?
Besucherzahlen: Es wahren Rund 48.000 in 2008 bei 183 Veranstaltungen und Rund 50.000 bei 194 Veranstaltungen in 2009.
2008 ergibt sich eine durchschnittliche Besucherzahl von ca. 260 und für 2009 von 256.
Für dieses und nächstes Jahr wird nicht mit einer Steigerung gerechnet.
Steigende Tendenz also?
Der Zuschussbedarf liegt bei 2,8 Mio - ich habe den Haushalt neben mir liegen...
Zitat von: Blubb in Freitag, 26. Februar 2010 - 10:04:24
Zitat von: Peter in Freitag, 26. Februar 2010 - 09:50:24
Bezug auf Antwort 24:
Beleidigende Pauschalangriffe auf einen Personenkreis fallen auf den Autor des Beitrags zurück!
Beleidigung? Wo? Was? Sensationell. Selten so gelacht.
Um das mal in eine geordnete Bahn zu bringen. Ich habe niemanden beleidigt, sondern lediglich die Leitung - und nicht die Person - des Theater Itzehoes mittels eines Vergleichs deutlich kritisiert. Das aufgrund des Eindrucks, den ich aus den Veröffentlichungen in der NR und dem bereits mehrfach kritisiertem Programm gewinnen konnte. Wo kämen wir denn hin, wenn man schon nicht mehr deutliche Kritik üben darf?
Im Übrigen unterstütze ich die nochmals vorgebrachte Kritik breughels sehr deutlich, denn das ist exakt der Eindruck, den ich bisher aus eigenen Besuchen und Erzählungen aus dem Bekanntenkreis gewinnen konnte. Mir erscheint es sehr einfach zu sagen, das stimme doch alles nicht und der Diskussionsgegner habe dann doch eh keine Ahnung.
Die Zahlen, die groundstar hier genannt hat erscheinen mir doch sehr viel glaubwürdiger, als jene, die Peter genannt hat.
Zitat von: groundstar in Freitag, 26. Februar 2010 - 10:04:38
Der Zuschussbedarf liegt bei 2,8 Mio - ich habe den Haushalt neben mir liegen...
Sorry, korrigiere mich, falsche Zeile: 2,2 Mio EUR