Nachdem wir ja schon mal mit "Breite Straße" vorausgeprescht sind, sollten wir uns jetzt, weil konkret, der Feldschmiede zuwenden. Das Geld in den Workshop zu investieren und sich vorher Meinungen einzuholen, scheint mir absolut sinnvoll investiertes Geld. Besser so und den Bürger mit einbezogen, als alleine was zurechtgeschustert und vielleicht an Etwas nicht gedacht. Muß zu einem späteren Zeitpunkt noch geklärt werden, wer für uns am Workshop teilnimmt. Meldungen werden hier gerne entgegengenommen. ;)
NR:Bericht (http://www.shz.de/nachrichten/lokales/norddeutsche-rundschau/artikeldetails/article/797/buerger-ideen-fuer-feldschmiede.html)
Kinners, ich weiß ja nicht, ob es schon wieder zu spät für meinen Kopf ist oder was sonst der Grund sein könnte, warum ich nicht kapiere, wieso ein Workshop so teuer sein muß.
70.000 Euro werden für ein anderthalb tägiges Treffen ausgegeben? Was (oder WER??) kostet so viel Geld? Selbst wenn ein Architekt diese ganze Sache moderiert, wäre der Stundenlohn unverschämt hoch.
Der NR einen Druckfehler zu unterstellen wäre noch eine Idee, aber daran glaube ich nicht wirklich.
Weia, wäre das wohl wieder eine Geschichte der Partnerstadt von Schilda?
7000,- ;D Katja nimm die Brille ab, dann siehst Du besser. Bei 70000,-Hätte ich auch gemeckert.
NEIN, ich habe einen Dreck-/Schreibfehler gemacht!! 7.000 Euro sollte es heißen, bei 70.000 wäre ich in Ohnmacht gefallen und wäre morgen ins Rathaus gegangen zum Fiebermessen! Es ist zu spät.. ich sollte ins Bett gehen!
Ein Vergleich der Weihnachtsbeleuchtung aus den 1960ern und von 2009/2010 sagt schon alles:
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_24_11_09_4_08_55.jpeg)
(https://www.itzehoe-live.net/gallery/8/661_22_01_10_12_03_30.jpeg)
Für mich ist die untere Feldschmiede nur noch Durchgangsweg vom Holstein-Center / der oberen Feldschmiede zum Parkplatz auf den Malzmüllerwiesen. Nach dem Wegfall von Hertie und weiteren Geschäften in der Kirchenstraße und der Breiten Straße werde ich aber in Zukunft nun durch den hübschen Klosterhof gehen, das ist viel schöner. :-)
Mit den geplanten Kanalarbeiten und der Umgestaltung der unteren Feldschmiede wird der gesamte südliche Teil der Fußgängerzone praktisch vom Geschäftsleben abgeklemmt. Das Holstein-Center und die obere Feldschmiede werden davon profitieren, auch wenn die Parkplatzsituation im Südosten der Innenstadt besser ist.
Sehr sinnvoll finde ich auch, den Workshop von Freitag bis Sonnabendnachmittag stattfinden zu lassen. Ist die arbeitende Bevölkerung als Teilnehmer nicht erwünscht? Oder würde ein Workshop an einem Sonnabendnachmittag und einem ganzen Sonntag durch Wochenendzulagen das Budget sprengen?
Durch die Beteiligung der Öffentlichkeit an dem Arbeitskreis lassen sich hohe Kosten, auch die Eigentümer- und Anliegeranteile (die UWI zeigt schon Ablehnung!) , sowie eine Verschiebung anderer Projekte (HdJ?) viel leichter erklären.
Bemerkt die Verwaltung ihre fehlende Planungsfähigkeit und -sicherheit?
Die angegebenen Kosten von ca. 7000.-€ erscheinen mir sehr hoch.
Ein solcher Workshop könnte von Mitarbeitern der Verwaltung am Wochenende durchaus geleitet werden. Woher die hohen Kosten?
Vielleicht moderiert Jörg Pilawa die Veranstaltung.
Zitat von: Paul Schrader in Freitag, 22. Januar 2010 - 11:41:41
Vielleicht moderiert Jörg Pilawa die Veranstaltung.
Gunter Gabriel macht es für 1.000 € und singt auch noch dazu!
Zitat von: DrKloebner in Freitag, 22. Januar 2010 - 12:10:49
Zitat von: Paul Schrader in Freitag, 22. Januar 2010 - 11:41:41
Vielleicht moderiert Jörg Pilawa die Veranstaltung.
Gunter Gabriel macht es für 1.000 € und singt auch noch dazu!
Er sollte nicht 1000,-- sondern 2000,-- Euro dafür geben, dass er singen darf ;D
So, nachdem jetzt ausgiebig diskutiert wurde, warum die Veranstaltung so teuer ist, sollte man vielleicht mal in medias res gehen und sich mal Gedanken über die Fußgängerzone machen.
Da lohnt es sich z.B. im "Zentrum" der Fußgängerzone anzufangen, nämlich am La-Couronne-Platz, den ich in seinem jetzigen Zustand als wirkliches Ärgernis empfinde. Die gestalterischen Möglichkeiten dort sind doch so vielfältig, da es sich hierbei um den zentralen Platz der Fußgängerzone handelt. Doch anstatt dieser Bedeutung auch Geltung zu verschaffen, steht dort an einem Ende eine überdimensionierte und hässliche Bude und am anderen Ende wird er durch serh unschöne Wände begrenzt. Gruselig ist das. Die Pflasterung dieses Teils der Feldschmiede, die ja bald angegangen wird, trägt dann zur allgemeinen Trostlosigkeit bei.
Was wäre dort also zu tun? Natürlich gehört dieses Monstrum da weg. Vielleicht könnte man stattdessen wieder einen Brunnen dort aufbauen. Zusammen mit der neuen Pflasterung und vielleicht noch ein paar netten Sitzgelegenheiten gäbe das im Endeffekt ein schönes Bild ab.
Und nun rate mal, warum die UWI gegen den Workshop ist!
Zitat von: Paul Schrader in Freitag, 22. Januar 2010 - 12:37:51
Und nun rate mal, warum die UWI gegen den Workshop ist!
Das war der Gedanke, den ich schon beim Schreiben des Wortes "Bude" hatte. Vielleicht kann man hier ja auch mit dem neuen Entflechtungsgesetz arbeiten. ;)
Dann müßte noch geklärt werden, wer die Ruine Eissalon bearbeiten will und wer sich um die anderen Leerstände kümmert, wer die Brandruine wieder aufbauen oder abreissen will usw.
Und es müßte geklärt werden, wann die Hobbybaustelle am Durchgang zum Klosterhof denn mal so fertig sein soll. vermutlich werden Bauarbeiten in der Feldschmiede ja auch Auswirkungen auf diese epochalen Baustellen, Leerstände und Ruinenverwaltung haben.
Das wird ein dynamisches Programm.
Nun beginne ich, die Kosten zu verstehen...
Das Thema 'Feldschmiede' müßte eigentlich ein anderes sein - man kann nicht an einer Straße/einem Platz aufhängen, ob eine Stadt attraktiv ist oder nicht.
Die Entwicklung nach unten kann auch nicht aufgehalten werden, indem ein Teil eines Straßenzuges und/oder Fußgängerzone neu gestaltet wird, es müßte viel mehr ein Gesamtkonzept erarbeitet werden, in dem diese Art Verschönerung EIN TEIL sind.
Teilsanierungen der Gebäude sind doch schon im Gang, man muß nur die Augen öffnen und sehen WOLLEN, daß etwas passiert: in der Rubrik 'Hier tut sich was' ist doch der Umbau von Främcke z.B. bebildert, mein 'Lieblingsfassade' des Friseurladens links neben Rossmann ist super-schön, der kleine Juwelier in der Feldschmiede mit dem aubergine-farbenen Anstrich hat was, das von Rolf unter 'schönes Itzehoe' gepostete Arko-Gebäude usw. usf.
Vielleicht sind wir auch nur zu ungeduldig?! Gut Ding will ja Weile haben ;)
Die 'Brandruine', in dem die Fielmann-Niederlassung war, soll verkauft werden - die Verhandlungen sind zäh, aber laufen - man wird sehen, wie es ausgeht.
Eine liebe Freundin von mir, die in NRW wohnt, kommt ab und zu zu Besuch. Sie mag gerne durch die Innenstadt laufen, findet sie sehr schön. Und sie hat Recht... 'man sieht nur mit dem Herzen gut!' (Zitat: Der kleine Prinz)