Itzehoer Woche 2007

Begonnen von Yogibaer, Freitag, 01. Juni 2007 - 17:03:06

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wutz

#15
Meine Bilder von der Itzehoer Woche. Nach und nach stelle ich sie hier
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Edendorf

zum Thema Weinfest:
Ich war sehr enttäuscht. Mittlerweile bin ih seit 26 Jahren beim Weinfest tätig, aber so wenig Wein wie dieses Jahr haben wir noch nie ausgeschenkt. Außerdem ging jeder Dritte mit nem Bier bei unserem Stand vorbei. Ich hab echt nur mit dem Kopf geschüttelt, als ich dann las, dass das Stadtmanagment die Bierstände genehmigt hat.
Als furchtbar empfand ich auch die Musik auf dem Rathaus-Innenhof, dieser Heavy-Metal-Kram war wirklich nicht für ein Weinfest geeignet. Die einzige Ausnahme war nur die Band mit den Jugendlichen, die etwa um 16:30 Uhr spielte. Leider konnte ich nicht vom Stand weg und die Band sehen, aber die Musik fand ich echt gut, ne Demo-CD bitte zu mir!!!
Mein Fazit: Wenn man sich nicht wieder auf die Wurzeln besinnt, war es das letzte Weinfest, wo ich mit gemacht habe.

wutz

Die jenigen, die diesmal ein Bier gefunden haben, kommen nächstes Jahr wieder, wegen dem BIER. Sonst bleiben sie zu Hause. Nun kannst Du wählen. Sinnvoll wäre einen Bier- und einen Weinstand zu haben.
Für mich war es nie ein Weinfest in dem Sinne. Wer mal ein Weinfest in einem Anbaugebiet mit gemacht hat, der weiß, was ich meine.
Trotzdem, so wie es ist, ist es gut.
Mit der Musik im Rathaushof, hast Du recht. Die auf dem Wochenmarkzplatz, waren gut.

Edendorf

@ Wutz:
Ich habe auch schon dierse Weinfeste in Süddeutschland mitgemacht. Trotzdem ist es ja nun mal ein Weinfest! Bier bekommt man bei jedem anderen Fest sowieso. Hast Du irgendjemanden gehört, der gesagt hat: " Oh das war aber ein echt klasse Bier, deswegen komme ich nächstes Jahr bestimmt wieder!" Oder gibt es in Süddeutschland auch Bier auf den Weinfesten? Oder Metal-Musik?
Das Konzept ist einfach dieses Jahr krass von dem eines Weinfestes abgewichen und mehr und mehr ein Straßenfest geworden. Und ein gewöhnliches Straßenfest zieht keine Besucher aus ganz Schleswig-Holstein an, so wie es noch von ein paar Jahren war, als Zehntausende von überall her mit Bussen und Bahn gekommen sind, als wir Angst haben mussten, die Stände würden durch die Menschenmassen eingedrückt werden. Teilweise kam der Menschenfluss zum Erliegen und es staute sich... dieses Jahr war echt viel Luft in den Straßen, kein Gedränge... meiner Meinung nach schade, dass das Weinfest kein Weinfest mehr ist...

Slartibartfass

Wir sind hier nicht in Süddeutschland, und es ist doch gut, dass es ein breites musikalisches Spektrum gibt.
Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

Juliane

Vom Fest, wo es nur Wein gab und Schlager o. ä. gespielt wurden, hat sich das Fest eine breite Angebotspalette zugelegt, mit Bier- und Weinständen, mit Schalgermusik, Hip Hop Musik, Rockmusik.

Das spricht viel mehr Leute an, jeder kann wählen, was ihm am liebsten ist. Enn dann ein paar Leute a la "Edendorf" wegbleiben ist das sicher verschmerzbar, da viele viele junge Leute die Musik auf dem Innenhof klasse fanden. Und wer sie eben nicht mochte, ist zum Wochenmarkt weitergezogen . . .  Ich fands klasse.

Und im übrigen, das viele Bier wurde schon immer getrunken, nur wurde es in Rucksäcken mitgebracht. Nun wird es ordnungsgemäß an den Ständen gekauft.

Alles in allem ist das neue Konzept sehr gut aufgegangen!

Jeitz

Ich gebe Juliane Recht, den die Itzehoer Woche war früher sehr einseitig und heute hat sie für jeden Geschmack etwas.

An Edendorf, sicher sind die Umsatzzahlen von den Besuchern abhängig, aber auch von den Ständen selber, bei mir auf dem Stand macht sich seit Jahren der Wunsch höherer Qualität bemerkbar und wird von dem Besucher m. E. belohnt, abgesehen davon trinken Menschen ab einem gewissen Niveau in der Öffentlichkeit weniger. Das Niveau der Besucher war für ein Weinfest dieses Jahr schon wesentlicher höher als in den letzten Jahren. Zugegebenweise schadet dies dem Umsatz, aber was wollen wir zukünftig?

Ein Weinfest in Itzehoe mit irgendeinem Weinfest in einer Region zu vergleichen, die vom und mit Wein leben und arbeiten, ist m. e. absurd.

Besuch denn mal einen Matjesmarkt in Süddeutschland!