Bundestagswahl 2013

Begonnen von ToRü | ToРуз, Montag, 01. Oktober 2012 - 12:03:22

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Ben

Naja, dass die Kanzlerin weiter regiert stand ja quasi schon um 18 Uhr fest ;)
Bevor die SPD die Koalition mit der SE...Linken eingeht, wäre Schwesterwelle Kanzlerin geworden :o. Spaß beiseite, Ich hab ja gehofft das die FDP einen Schuß vor den Bug bekommt, aber das war echt Mist.
Gut das Fipsi und Renten-Rainer ihren Hut nehmen! Lindner und Bahr werden es schon richten.Hauptsache sie kommen von der Lobbypolitik weg.

Peter D.

Zitat von: Ben in Montag, 23. September 2013 - 20:52:37
...Schwesterwelle ...

Was soll das?? Derartig erbärmliche Wortspiele sind zum Kotzen!
"Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht. Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten." (Dieter Nuhr)

Ben


Geschrieben ist geschrieben.
Will damit niemanden hier direkt angreifen, aber ich bleib dabei.
Mir geht es dabei nicht um seine sexuellen Neigungen sondern eher um seine Diven-Auftritte. Denk was du möchtest.











Peter D.

Alles gut!  :lach031:

Habe nur auf diese unnötige 'Homophobie' (vielleicht etwas zu heftig!) reagiert.
Gründe für Kritik an Westerwilles Auftreten gibt es ja reichlich  - losgelöst von seiner sexuellen Orientierung...
"Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht. Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten." (Dieter Nuhr)

Ben

Was ich am schlimmsten finde, und wo sich nur die wenigstens darüber Gedanken machen, ist die Tatsache das 600 Arbeitplätze nun gestrichen sind! Vor allem tut es mir um die Leid die keine Übergangsgelder bekommen.
Schon heftig viele Existenzen daran hängen...

Slartibartfass

Das habe ich mir gestern beim Lesen des Spiegel-Artikels auch gedacht.
Die Minister und abgeordneten fallen weich.

Aber die kleinen Bürosachbearbeiter fallen hart. :( Laut ehemaligem Arbeitgeber wartet spätrömische Dekadenz auf sie, in Realität werden sie Bekanntschaft mit den Unannehmlichkeiten und Konsequenzen von ALG I und evtl auch ALG II machen müssen. :(

Aber gleichzeitig werden ja viele neue Jobs geschaffen.
Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

Brilonius

Zitat von: Slartibartfass in Mittwoch, 25. September 2013 - 07:30:47
Aber gleichzeitig werden ja viele neue Jobs geschaffen.
Fast ein Nullsummenspiel. Es werden sogar 8 Abgeordnete nebst deren Bürokräfte mehr im 18. Bundestag sitzen bzw. dort beschäftigt sein.

Ben

Zitat von: Brilonius in Mittwoch, 25. September 2013 - 10:27:29
Zitat von: Slartibartfass in Mittwoch, 25. September 2013 - 07:30:47
Aber gleichzeitig werden ja viele neue Jobs geschaffen.
Fast ein Nullsummenspiel. Es werden sogar 8 Abgeordnete nebst deren Bürokräfte mehr im 18. Bundestag sitzen bzw. dort beschäftigt sein.

Hast du ne Quelle dazu? Das interessiert mich.

Slartibartfass

Zitat von: Ben in Mittwoch, 25. September 2013 - 19:45:27
Fast ein Nullsummenspiel. Es werden sogar 8 Abgeordnete nebst deren Bürokräfte mehr im 18. Bundestag sitzen bzw. dort beschäftigt sein.
Hast du ne Quelle dazu? Das interessiert mich.[/quote]Für die Anzahl der Abgeordneten oder dafür, dass diese auch Büroangestellte haben?
Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

Ben

Weder noch. Habe die Aussage so verstanden das die "alten Bürokräfte" übernommen werden. ;D
Alles gut

Deichlamm

ZitatWeder noch. Habe die Aussage so verstanden das die "alten Bürokräfte" übernommen werden. ;D
Alles gut

Nö. Für seine Angestellten ist jeder Abgeordnete selbst verantwortlich - und da werden sich wohl die wenigsten ehemalige FDPler ans Bein binden. Angestellt ist man als Mitarbeiter eines Abgeordneten nicht beim Bundestag, einer Partei oder Fraktion, sondern ganz direkt beim Abgeordneten. Der Job ist nicht an das Mandat, sondern direkt an die Person gebunden. Standardermahnung für den Chef: "Fahr vorsichtig!"

In Sachen Arbeitsplätze gibt es da eher die Entsprechung zur alten Börsenwahrheit: "Das Geld ist nicht weg, es gehört nur jemand anderen." Bei der ungefähr gleichen Menge an Abgeordneten, gibt es ungefähr die gleiche Menge an Mitarbeitern. Werden aber wohl nicht die gleichen wie vorher sein...

Stefan

Ben

Danke, das wusste ich nicht. Bin davon ausgegangen dass die Leute bei er Partei angestellt sind.

Brilonius

Zitat von: Deichlamm in Mittwoch, 25. September 2013 - 20:46:47

Nö. Für seine Angestellten ist jeder Abgeordnete selbst verantwortlich - und da werden sich wohl die wenigsten ehemalige FDPler ans Bein binden. Angestellt ist man als Mitarbeiter eines Abgeordneten nicht beim Bundestag, einer Partei oder Fraktion, sondern ganz direkt beim Abgeordneten. Der Job ist nicht an das Mandat, sondern direkt an die Person gebunden.

Das stimmt. Doch es gibt ein wesentliches Merkmal: Die Gehälter der Angestellten des Abgeordneten werden von der Bundestagsverwaltung direkt an die Mitarbeiter gezahlt. Und zwar bis zu 16.019 € pro Monat. Nicht schlecht, oder?

Deichlamm

ZitatUnd zwar bis zu 16.019 € pro Monat. Nicht schlecht, oder?

Der Etat verteilt sich aber auf eine ganze Reihe von Mitarbeitern - sonst würde der Angestellte deutlich mehr verdienen als der Abgeordnete.

Brilonius

Dieser Betrag (16.019 €, brutto) muß ja nicht bis zum letzen Cent ausgeschöpft werden. Wird er nicht ausgereizt, verfällt er.
Die Rahmenbedingungen der Anstellungen bei einem MdB werden in einer Mitarbeiterkommission geregelt. Ihre Arbeit in Berlin und in den entsprechenden Wahlkreisen geht von Kaffee kochen ;), Büroarbeit, Beratung beim politischen Tagesgeschäft, Reden schreiben, Anfragen aus dem Wahlkreis beantworten und Informationen recherchieren etc.

Die Bezahlung ist Verhandlungssache, ein Tarif existiert nicht, als grober Anhaltspunkt gilt der BAT. Ich schätze mal, daß ein wissenschaftlicher Mitarbeiter ca. 3000 bis 4000 €/Monat bekommt.

Hier z. B. ein realer Fall in der letzten Wahlperiode:

Beschäftigt waren für einen bestimmten Abgeordneten:

3 wissenschaftliche Mitarbeiter (2,5 Stellen)
1 Sachbearbeiter
Studentische Hilfskräfte
Etliche Praktikanten

Außerdem beschäftigte er einen Fachreferenten und eine Sekretärin. Deren Gehälter wurden allerdings von der Fraktion bezahlt.