Skaterrampe am Planschbecken und die sich verarscht fühlende Jugend

Begonnen von ToRü | ToРуз, Donnerstag, 10. Mai 2012 - 00:55:40

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ToRü | ToРуз



In der Tat hat sich seit damals nix getan:

Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz und Moral ist immer die Toleranz und Moral der anderen.

breughel

Musik ist gut - Skater sind anscheinend aber reine Konsumenten - haben Rampen geliefert bekomnmen, sie genutzt und anscheinend erwartet, dass der Service stets geliefert wird. Damit entsprechen sie dem heutigen Konsumentenideal. Konsumieren - die Arbeit übernehmen die dienstbaren Geister.

wassolls

ZitatSkater sind anscheinend aber reine Konsumenten - haben Rampen geliefert bekomnmen, sie genutzt und anscheinend erwartet, dass der Service stets geliefert wird. Damit entsprechen sie dem heutigen Konsumentenideal. Konsumieren - die Arbeit übernehmen die dienstbaren Geister

Versteh ich dich richtig?
Du willst das die Skater für die Kosten aufkommen?
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Rizzi
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rizzo

Zitat von: breughel in Donnerstag, 10. Mai 2012 - 09:00:52
Musik ist gut - Skater sind anscheinend aber reine Konsumenten - haben Rampen geliefert bekomnmen, sie genutzt und anscheinend erwartet, dass der Service stets geliefert wird. Damit entsprechen sie dem heutigen Konsumentenideal. Konsumieren - die Arbeit übernehmen die dienstbaren Geister.

Das wird im Haus der Jugend sicherlich ganz anders sein, weil dort selbstverständlich nur fleissige und engagierte Jugendliche selbstorganisiert aus freien Stücken etwas für die Gemeinschaft machen werden... >:D

Gibt/gab es bei den Rampen einen zuständigen Streetworker o.ä.? Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei entsprechender Anleitung mit einer gewissen finanziellen Unterstützung "sogar" Skater in der Lage sind, sich um "ihre" Rampen zu kümmern.

breughel

Das ganze Thema gab es schon mal in Glückstadt - da war eine Rampe mit viel geld gebaut worden und eine Halfpipe.
Zufällig saß der Vater eines Skaters in der größten Fraktion im Rathaus.
Dann wurde eine Weike fleißig geübt dort und dann gab es Beschwerden wegen vershcmutzung des Geländes und Beschädigung der Halfpipe - es beschwerten sich Skater. Dann wurden Haftungsfragen bearbeitet und Ende der Geschichte.
Ich halte übrigens auch ein HdJ nach sozialpädagogischem Muster für antiquiert.
Wir brauchen eine vielseitigere Szene mit verschiedenen "Locations" für Jugendliche und wir brauchen mehr Eigeninititative der Jugendlichen - es gab mal erheblich lebendigere und kreative Zeiten.

ToRü | ToРуз

Zitat von: breughel in Donnerstag, 10. Mai 2012 - 20:56:41
Das ganze Thema gab es schon mal in Glückstadt - da war eine Rampe mit viel geld gebaut worden und eine Halfpipe.
Zufällig saß der Vater eines Skaters in der größten Fraktion im Rathaus.
Dann wurde eine Weike fleißig geübt dort und dann gab es Beschwerden wegen vershcmutzung des Geländes und Beschädigung der Halfpipe - es beschwerten sich Skater. Dann wurden Haftungsfragen bearbeitet und Ende der Geschichte.
Ich halte übrigens auch ein HdJ nach sozialpädagogischem Muster für antiquiert.
Wir brauchen eine vielseitigere Szene mit verschiedenen "Locations" für Jugendliche und wir brauchen mehr Eigeninititative der Jugendlichen - es gab mal erheblich lebendigere und kreative Zeiten.

Genau. Die Stadtteiljugendarbeit wurde ja abgebaut und eingestellt. Dafür sollte ja die 'zentrale Jugendeinrichtund' HdJ geschaffen werde. Eine völlig verfehlte Jugendpolitik.

Stadt sozialraumindividuellen Lösungen lieber eine Einheitslösung. Einheitsjugendeinrichtung, Einheitskita, Einheitsschule, Einheitsuni - da ist der Weg zum Einheitsstaat mit Einheitspartei nicht weit. Überspitzt gesagt.
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz und Moral ist immer die Toleranz und Moral der anderen.

wassolls


Zitatwir brauchen mehr Eigeninititative der Jugendlichen - es gab mal erheblich lebendigere und kreative Zeiten.

Ich vermute mal das du das alte Haus der Jugend selbst mit aufgebaut hast.
Ich kann mich dran erinnern das viele Jugendliche früher in HC  rumgehangen haben.
Nun haben also die Jugendlichen Schuld das es kein neues HdJ und keine Skaterbahn gibt.


Ignorierliste:
Rizzi
Groundstar

Koch Th

JA ,   
Nicht nur IZ tut such schwer mit der Jugend. Die Kassen sind überall klam (Wo bleiben die ganzen überschüße
von denen man/frau liest)
??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ???
Mit Jungen Leuten bleibt mann jung

Katja

Zitat von: breughel in Donnerstag, 10. Mai 2012 - 20:56:41

- es gab mal erheblich lebendigere und kreative Zeiten.


Also ICH finde dieses Video absolut gelungen (das der Sudercrew sowieso!) - an Kreativität und Lebendigkeitscheint es also nicht zu hapern!

Man hat die Rampen abgebaut - und mit keinem Wort erwähnt, warum! DAS kritisiere ich! Für jeden Scheiß werden Schilder aufgestellt - nur hier hat man es versäumt. Warum?
Und nun weist nicht auf irgendwelche Homepages hin - die Kids sind DORT, draußen und nicht vor dem PC Zuhause!

Wie groß wäre der Aufschrei, wenn von einem gut besuchten Spielplatz die Schaukeln und die Rutsche abgebaut würden?
Machen wir uns nichts vor - für die Jugend wird hier verdammt wenig getan!

Wenn sie sich hingehalten fühlen, was das HdJ betrifft (das man ihnen VERSPROCHEN hat!!! Ungeachtet, ob es eine 'antiquierte Einrichtung' ist) und dann auch noch die Skater-Rampen abbauen, verstehe ich absolut, wenn sie sich verarscht fühlen und über eine Flucht aus Itzehoe nachdenken.

breughel

Zitat von: wassolls in Freitag, 11. Mai 2012 - 06:34:28

Zitatwir brauchen mehr Eigeninititative der Jugendlichen - es gab mal erheblich lebendigere und kreative Zeiten.

Ich vermute mal das du das alte Haus der Jugend selbst mit aufgebaut hast.
Ich kann mich dran erinnern das viele Jugendliche früher in HC  rumgehangen haben.
Nun haben also die Jugendlichen Schuld das es kein neues HdJ und keine Skaterbahn gibt.
ich will mal großzügig sein und trotz des pampigen Stils antworten:
Ich ging als Juendlicher ins HdJ, fand es langweilig und steril. Sozialpädogisch korrekt eben.
Ab dem 16. Lebensjahr begann ich dann zusammen mti anderen Jugendlichen ein eigenes "Programm" zu entwickeln.
Dazu gehörte:  Nach Hamburg ins Kino und zu Konzerten (Abaton und Fabrik), in Itzehoe eigenes Programm mit Freizeitfußballmanschaft, Band, Erstellugn von Flugblättern und Zeitung, Literaturstudiengruppe, Veranstatultung von Konzerten in IZ,
Diskobesuche bis zur Erschöpfung; Kickerturnieere privat organisiert, Demoteilnahmen, Engagement für Jugendrechte in der öffentlichkeit dazu Teilnahme an zig Veranstaltungen, gemeinsame Reisen.
Nicht schlecht oder?

wassolls

ZitatNicht schlecht oder?

Ich bin stolz auf dich.

Aber viele Sachen die du gemacht hast,kontest du dir scheinbar finanziell leisten.
Wenn du aber diesen finaziellen Hintergrund nicht hast, dann reduziert sich dein eigenes Programm aber um Diskobesuche,Konzertbesuche,gemeinsame Reisen,Kino in HH.(warum nicht in IZ)
Demobesuche...hier in IZ?
Dafür fahren sie heute doch zur Schanze nach HH.Ob ich das so gut finde, weiß ich nicht.
Ignorierliste:
Rizzi
Groundstar

breughel

Zitat von: wassolls in Freitag, 11. Mai 2012 - 12:50:15
ZitatNicht schlecht oder?

Ich bin stolz auf dich.

Aber viele Sachen die du gemacht hast,kontest du dir scheinbar finanziell leisten.
Wenn du aber diesen finaziellen Hintergrund nicht hast, dann reduziert sich dein eigenes Programm aber um Diskobesuche,Konzertbesuche,gemeinsame Reisen,Kino in HH.(warum nicht in IZ)
Demobesuche...hier in IZ?
Dafür fahren sie heute doch zur Schanze nach HH.Ob ich das so gut finde, weiß ich nicht.
im Rahmen meiner sozialen Betreuung für Dich dann auch noch die Entgegnung auf Deine weiteren Vorurteile:
Nein, ich hatte keinen familiären finanziellen Hintergrund. Ich war Azubi seit dem zarten Alter von 15,5 Jahren und bekam ein bescheidenes Lehrlingsgeld - Freunde waren Azubis und Schüler und wir haben viel organisiert udn unsere wenige Kohle zusammengelegt udn improvisiert. Hinzu kam dann pro Woche 40 Stunden Lehre und Berufsschule und reichlich Bahnfahrt um den Lehrbetrieb zu erreichen und die entfernte Berufsschule.
Disko war ohne Eintritt und ein Bier mußte reichen, Reisen wurden gesponsort durch Vereine/Parteien/Verbände es gab für Engagierte hier und da Zuschüsse.
Also viel Anstrengung und Kreativität und Konzerte haben wir selbst veranstaltet - insofern war unser Eintritt bezahlt.
Mach so weiter mit Deinen bescheidenen Vorurteilen.

wassolls

Zitates gab für Engagierte hier und da Zuschüsse
Und die wollen die Skater auch.
Es hat sich also doch nicht viel geändert.
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Rizzi
Groundstar

ToRü | ToРуз

Zitat von: Koch Th in Freitag, 11. Mai 2012 - 08:13:00
JA ,   
Nicht nur IZ tut such schwer mit der Jugend. Die Kassen sind überall klam (Wo bleiben die ganzen überschüße
von denen man/frau liest)
??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ???

Welche Überschüsse? Die Stadt kann ihren laufenden Betrieb doch nur mit weiterhin stark ansteigeneden Krediten aufrecht erhalten.
Hilfreich wäre es, wenn man das bestehende erstmal erhalten würde und bedarfsgerecht Investiert.

Aber hier Kostensteigerung um 370TEUR, da mal eben 400TEUR mehr - so wird das Geld verschleudert.
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz und Moral ist immer die Toleranz und Moral der anderen.

Koch Th

Mit Jungen Leuten bleibt mann jung