Schule: Kein G9 im Kreis Steinburg

Begonnen von ToRü | ToРуз, Freitag, 28. Januar 2011 - 16:27:25

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ToRü | ToРуз

Heute in der NR:

Trotz G8: Viele Wege zum Abi

Im Kreis Steinburg wird es weder an den Gymnasien noch an den Gemeinschaftschulen ein G9 Abitur geben.

G8 finde ich prinzipiell gut; die Lehrpläne gehören jedoch entzerrt, damit die Hauptlernlast nicht in der 5. - 7. Klasse liegt, sondern kontinuierlich und altersgerecht anwächst. Eventuell ist es auch Zeit, über Ganztagsschulen, so wie es in allen anderen euiropäischen Ländern Standard ist, nachzudenken.

Die Eltern, die ihr Kind im Vertrauen auf Einführung einer Oberstufe mit G9 auf eine Gemeinschaftsschule schicken, werden sich wohl veräppelt fühlen.

Zudem wird den Eltern des Kreises nun eine Wahlmöglichkeit genommen.

Entschieden wird das übrigens nicht in Kiel, sondern von den Schulkonferenzen der jeweiligen Schule.
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz und Moral ist immer die Toleranz und Moral der anderen.

murkel

Bei 3 Gymnasien in Itzehoe wäre es gut gewesen, wenn eins davon G9 anbieten würde. Nur welches möchte wieder zu G9 zurück, nachdem  die ersten 3 Jahrgänge schon auf G8 umgestellt sind? Dann sollten aber wenigstens die Gemeinschaftsschulen Abitur anbieten oder eine Kooperation mit Gymnasien anstreben, sonst ist der Sinn der Geminschaftsschule in Frage gestellt. Wozu brauche ich denn einen gymnasialen Zweig, wenn das Abitur dort doch nicht zu erreichen ist? Wie ist es in anderen Bundesländern, gibt es dort auch die Wahlmöglichkeit der Schulen bei G8/G9?

Sanni

Zitat von: groundstar in Freitag, 28. Januar 2011 - 16:27:25
Entschieden wird das übrigens nicht in Kiel, sondern von den Schulkonferenzen der jeweiligen Schule.

:lach :lach :lach

Bei diesem Schlußsatz habe ich wirklich überlegt, ob ich mich vor Lachen ausschütten soll,
oder laut schreien!

Die Schulkonferenzen haben (gezwungenermaßen) entschieden -JA.
Nur eine wirkliche Wahl hatte keiner.

Denn zurück zu G9 = Ok da streichen wir mal die Mittel hierfür und dafür...

Y-Modell = oh fein, prima Idee - ABER Schule seh zu, wie du das bewerkstelligt kriegst.
Von uns (Kiel) kriegste weder Geld für Schulbücher und Lehrer, ja ne die kriegste schon
mal gar nicht!

Weder Schüler noch Eltern und Lehrer schon gar nicht wollen sich weiterhin als Versuchskarnickel
missbrauchen lassen!

Also jeder der behauptet, die Schulen hätten eine Wahl gehabt, möge doch mal aufzeigen wie
das zu realisieren gewesen wäre (vielleicht hat man uns ja noch was verheimlicht).

Darf ich hier eigentlich Bullshit schreiben, oder ist das gegen die Netiquette?

Bernd

Zitat von: Sanni in Samstag, 29. Januar 2011 - 08:33:28
Zitat von: groundstar in Freitag, 28. Januar 2011 - 16:27:25
Entschieden wird das übrigens nicht in Kiel, sondern von den Schulkonferenzen der jeweiligen Schule.

:lach :lach :lach

Bei diesem Schlußsatz habe ich wirklich überlegt, ob ich mich vor Lachen ausschütten soll,
oder laut schreien!
...
...
Chapeau, Sanni! Und hinterher wird den Menschen auf die zuckenden Schultern geklopft, wie tapfer sie an der Haushaltskonsoldierung mitgearbeitet haben, die von der derzeitigen Regierung unter strengstem eigenen Einsatz initiiert wurde.
Die Bildung und Ausbildung steht stets oben auf der Liste.
:lach  :lach  :lach

bikersemmel

Die Wahlmöglichkeit, die die Politiker den einzelnen Schulen eingeräumt haben, ist
nur die Flucht davor, eine in der Vergangenheit getroffene Entscheidung = G 8 vernünftig für die Zukunft umzusetzen- anpassen des Lehrplanes z.B.
Nun haben wieder Schulleitung und sonstige Gremien vor Ort den schwarzen Peter und die Politiker klopfen sich wieder auf die Schulter, wie weise sie doch entschieden haben.

ToRü | ToРуз

#5
Ist es nicht so, dass an den Gymnasien noch die selben Lehrer, also auch zahlenmäßig, arbeiten, wie noch zu G9 Zeiten?

Wozu also mehr Lehrer? Statt, z.B.:, 3 Zügig G8 kann die Schule doch 2 Zügig G8 und 1-Zügig G9 anbieten. Eine Sache der Organisation?

Für die jetzigen G8-Schüler würde sich doch nichts ändern, die sind ja bereits in ihrer Schiene.
Es geht doch erstmal um die Schüler, die 2011/2012 and die weiterführenden Schulen kommen.

Fakt ist aber, dass das Schulgesetz den Schulen vor Ort die Wahl lässt.

Und das es an den Gemeinschaftsschulen keine Oberstufe, wie versprochen, geben wird, ist damit auch nicht erklärt.

Mit dem Y-Modell können leistungsstarke und -schwache Schüler ihren Fähigkeiten entsprechend unterrichtet werden. Zudem ergibt sich eine geringere Wochenstundenzahl.

Das käme den Schülern zugute, die mit dem Bus zur Schule fahren müssen. Für jüngere Kinder ist es eine gewaltige Belastung, wenn sie um 6 Uhr in den Bus steigen und erst gegen 17 Uhr wieder zu Hause sind.

Wird nach G9 unterrichtet, ist der Schultag um 13 Uhr vorbei.
Ein weiterer Punkt für das Y-Modell: Wer im schnellen System überfordert ist, kann in eine langsamere Parallelklasse wechseln und umgekehrt.

Klar, jede Medallie hat 2 Seiten:

In der Schulgesetz-Novelle wird eindeutig darauf hingewiesen, dass einer Änderung (z.B.: ein Angebot beider Bildungsgänge nebeneinander) nur dann zugestimmt wird, wenn für den Schulträger keine zusätzlichen Aufwendungen (z.B.: Raumbedarf, Sachkosten) und kein zusätzlicher Personalbedarf entstehen.

Aber wie oben geschrieben: Es wurden ja keine Lehrerstellen beim Wechsel von G8 auf G9 gestrichen. Das Personal gibt es also noch, warum benötigte man dann zusätzliches Personal?

Zu G8 hatte ich bereits im 1. Beitrag dieses Threads geschrieben, das ist prinzipiell Richtg!

Und Fakt ist auch, dass wir im Land nicht immer weiter Schulden machen können, die die Kinder, über die wir hier sprechen, dann später über hohe Steuern und Abgaben tragen müssen.
Es reicht schon, dass in Itzehoe kommunalpolitisch so Gewirtschaftet wird.
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz und Moral ist immer die Toleranz und Moral der anderen.

Katja

Eine Sache der Organisation?
Eine Sache des Systemes würde eher passen!


An EINER Schule ZWEI verschiedene Unterrichtszweige zu fahren, ist so schwachsinnig, wie die Behauptung, die Schulen hätten die Wahl gehabt!
Abgesehen davon, daß JETZT ja schon kaum noch Fachlehrer da sind, wird die Kürzung der Schulzeit und damit Verlängerung der täglichen Unterrichtsdauer zu einem dauernden Vertretungsplan der fachfremde Lehrer!
Die Auslastung der zusätzlich zu schaffenden Räume (Mensa z.B.) würde damit ebenfalls bröckeln.

Die 'jüngeren Kinder', von denen Du schreibst, groundstar, haben in Klasse 5 EINEN Tag lange Unterricht.

Merkwürdig - kaum jemand spricht darüber, den Samstag als Schultag wieder einzuführen und zwar zu Gunsten verkürzter Tagesschulzeiten.

Sanni

Zitat von: groundstar in Samstag, 29. Januar 2011 - 13:58:55
Ist es nicht so, dass an den Gymnasien noch die selben Lehrer, also auch zahlenmäßig, arbeiten, wie noch zu G9 Zeiten?
Nein, wir haben einen akuten FachlehrerMANGEL an den Gymnasien des Landes!
Lehrer die berentet werden oder dauerhaft krank sind können ebenfalls nicht nachbesetzt werden.


Wozu also mehr Lehrer? Statt, z.B.:, 3 Zügig G8 kann die Schule doch 2 Zügig G8 und 1-Zügig G9 anbieten. Eine Sache der Organisation?
Um den Eltern & Schülern wieder vorzugaukeln, sie hätten die Wahl?
Und dann wird doch nach Klassenstärken eingeteilt und nicht nach Wunsch?!


Für die jetzigen G8-Schüler würde sich doch nichts ändern, die sind ja bereits in ihrer Schiene.
Es geht doch erstmal um die Schüler, die 2011/2012 and die weiterführenden Schulen kommen.
Da musst Du irgendwas missverstanden haben, es ging sehr wohl darum den G8 Jahrgang 2010/2011 "zurückzufahren."

Fakt ist aber, dass das Schulgesetz den Schulen vor Ort die Wahl lässt. Im Grunde genommen eine Ohrfeige allerersten Güte für ALLE, die sich in den letzten Wochen mit der Abstimmung befasst haben. Und in meinen Augen schon eine ausgesprochene Frechheit dies weiterhin zu behaupten!  :peitsch

Und das es an den Gemeinschaftsschulen keine Oberstufe, wie versprochen, geben wird, ist damit auch nicht erklärt.
Stimmt, die können den Murks der Regierung doch eigentlich mal ausbaden ...

Mit dem Y-Modell können leistungsstarke und -schwache Schüler ihren Fähigkeiten entsprechend unterrichtet werden. Zudem ergibt sich eine geringere Wochenstundenzahl. Leistungsschwache Schüler haben auf einem Gymnasium nichts zu suchen!

Das käme den Schülern zugute, die mit dem Bus zur Schule fahren müssen. Für jüngere Kinder ist es eine gewaltige Belastung, wenn sie um 6 Uhr in den Bus steigen und erst gegen 17 Uhr wieder zu Hause sind. OMG  :-X Reale Zahlen/Uhrzeiten sind das nicht!

Wird nach G9 unterrichtet, ist der Schultag um 13 Uhr vorbei.
Ein weiterer Punkt für das Y-Modell: Wer im schnellen System überfordert ist, kann in eine langsamere Parallelklasse wechseln und umgekehrt.
Richtig, man hat ja die Wahl  :lach

Klar, jede Medallie hat 2 Seiten:

In der Schulgesetz-Novelle wird eindeutig darauf hingewiesen, dass einer Änderung (z.B.: ein Angebot beider Bildungsgänge nebeneinander) nur dann zugestimmt wird, wenn für den Schulträger keine zusätzlichen Aufwendungen (z.B.: Raumbedarf, Sachkosten) und kein zusätzlicher Personalbedarf entstehen. Ach, war das das Kleingedruckte?

Aber wie oben geschrieben: Es wurden ja keine Lehrerstellen beim Wechsel von G8 auf G9 gestrichen. Das Personal gibt es also noch, warum benötigte man dann zusätzliches Personal?

Zu G8 hatte ich bereits im 1. Beitrag dieses Threads geschrieben, das ist prinzipiell Richtg!

Und Fakt ist auch, dass wir im Land nicht immer weiter Schulden machen können, die die Kinder, über die wir hier sprechen, dann später über hohe Steuern und Abgaben tragen müssen.
Es reicht schon, dass in Itzehoe kommunalpolitisch so Gewirtschaftet wird.

ToRü | ToРуз

#8
Zitat von: Sanni in Samstag, 29. Januar 2011 - 15:25:11
Leistungsschwache Schüler haben auf einem Gymnasium nichts zu suchen!

Sanni, über den Rest haben wir uns ja nun ausgetauscht, da kommen wir wohl nicht zusammen, OK.
Zum Fachlehrermangel: Da ist was dran, ein Problem, das es schon bei den vorigen regierungen gab und teilweise verschädt wurde; aber durch eine neue Art der Lehrergewinnung hofft man diesen in den Griff zu bekommen. Fakt ist aber leider auch, dass die Westküste offenbar kein attraktiver Arbeitsort für Lehrer darstellt ( So die Aussage von Schulleitern hier). Da muss man auch mal drüber nachdenken.

Aber zu behaupten, es gäbe nur leistungsstarke Gymnasiasten ist wirklich der Hit und jetzt kommen wir wohl zum Kern des Problems? Natürlich gibt es auch gymnasiable Kinder, die aber eben etwas mehr Zeit brauchen. Zu sagen, diese gehörten nicht auf ein Gymnasium ist schon erstaunlich!  :peitsch

Und ob ich etwas mißverstanden habe (kann ja mal sein)  oder die Schulen die Eltern entsprechend informiert haben weiß ich tatsächlich nicht. Wissen tu ich jedoch, dass es keine Zwangsänderung für die jetzigen G8-Schüler geben wird. Das kann übrigens die Schule vor Ort entscheiden.

Jedoch könnten Schüler natürlich auf deren Wunsche ( oder den der Eltern) dann nach G9 wechseln.

Für den Rest verweise ich mal auf diese Quelle:

Wahlrecht G8/G9
• Ab welchem Schuljahr gibt es in Schleswig-Holstein wieder den neunjährigen
Bildungsgang (G9)?
Die Neuregelung soll ab dem Schuljahr 2011/12 gelten.

G8-Bildungsgang

• Können die Jahrgänge, die seit 2008/09 als G8 angefangen haben, ab dem
Schuljahr 2011/12 nachträglich zu G9 zurückkehren?


Das kommt nur für die Schülerinnen und Schüler in Betracht, die zum
Schuljahr 2010/2011 in die fünfte Jahrgangsstufe aufgenommen wurden. Für
diese können beim Übergang in die Jahrgangsstufe sechs noch nachträglich
Lerngruppen des neunjährigen Bildungsganges gebildet werden, soweit an
der jeweiligen Schule eine Entscheidung für das Nebeneinander von G8 und
G9 getroffen wird und sich die Entscheidung auch ausdrücklich auf diese Jahrgangsstufe bezieht. Voraussetzung ist allerdings, dass die Schule den G9-Bildungsgang anbietet, der Wechsel organisatorisch möglich ist und keine zusätzlichen Ressourcen benötigt werden. Für die zuvor eingeschulten Jahrgänge ist der organisatorische Aufwand für die Schulen nicht zu vertreten.

• Welche Entlastungen wird es für diese Schülerinnen und Schüler geben?

Es gibt Intensivierungsstunden, in denen jeweils zwei Lehrkräfte die Klasse
unterrichten. Geplant sind zwei Stunden pro Woche insbesondere in den
Kernfächern Deutsch, Mathematik, erste und zweite Fremdsprache. So
können Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen den Lernstoff noch
einmal wiederholen und vertiefen. Hausaufgaben werden nicht gestellt. Die
Stunden sind nicht Gegenstand von Bewertung.
Parallel wird das Ministerium auf der Grundlage der Lehrpläne und unter
Berücksichtigung der schulinternen Fachcurricula Unterrichtsinhalte festlegen,
die für den gymnasialen Bildungsgang insgesamt wesentlich und in G 8 wie in
G 9 gleichermaßen verbindlich sind.
Diese Entlastungen greifen, was die Intensivierungsstunden anbetrifft, ab
dem Schuljahr 2010/11.

• Welche Regelung gilt für die Schülerinnen und Schüler, die zum Schuljahr
2010/11 in den G8 Bildungsgang des Gymnasiums eingetreten sind?


Grundsätzlich ist - nach Inkrafttreten des neuen Schulgesetzes - ein
Umsteigen in den G 9-Bildungsgang nicht ausgeschlossen.
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz und Moral ist immer die Toleranz und Moral der anderen.

Schrauber


Zitat von: Sanni in Samstag, 29. Januar 2011 - 15:25:11
Leistungsschwache Schüler haben auf einem Gymnasium nichts zu suchen!



Ein dreifach  Tri - Tra - Trullala

Wie arrogant ist das denn  ???  ???

Oder habe ich die Aussage falsch verstanden ?

Gruß Schrauber

breughel

Es gab mal eine Elterninitiative für 8 Jahre Gymnasium und dann wieder für 9 Jahre Gymansium. Stets mit großer Aufregung betrieben und großen Ängsten über die möglichen Auswirkungen.
Dazu kann ich nur sagen: Die Bedeutung der Schule wird grundsätzlich überschätzt und die Schule in ihrer heutigen Form mit ihrer Schwerpunktsetzung im Lernen von totem Wissen und kognitiven Anforderungen sollte mal generell in Frage gestellt werden.
Ich hatte das Glück, durch Kurzschuljahre insgesamt mehr als ein Jahr einzusparen und kann mich nicht erinnern, dass die Schule mir summarisch einen großen Nutzen geboten hätte im Verhältnis zum Aufwand.
Deshalb - einfach mal die Aufregung vergessen und sich an Kindern erfreuen, die trotz Schule noch neugierig sind.

Sanni

Zitat von: groundstar in Samstag, 29. Januar 2011 - 22:12:31

Aber zu behaupten, es gäbe nur leistungsstarke Gymnasiasten ist wirklich der Hit und jetzt kommen wir wohl zum Kern des Problems? Natürlich gibt es auch gymnasiable Kinder, die aber eben etwas mehr Zeit brauchen. Zu sagen, diese gehörten nicht auf ein Gymnasium ist schon erstaunlich!  :peitsch


Wo bitte habe ich das behauptet?

Ich schrieb:
Zitat von: Sanni in Samstag, 29. Januar 2011 - 15:25:11
Leistungsschwache Schüler haben auf einem Gymnasium nichts zu suchen!

SCHÜÜÜÜÜÜLER! Ich habe nicht vom unterschiedlichen Lerntempo der Gymnasiasten gesprochen.

Allerdings wäre es unrealistisch zu behaupten, daß alle Schüler die sich auf den Gymnasien tummeln
auch das Abitur schaffen werden.
Und das muss ja auch nicht sein!

Und was das nun mit Arroganz zu tun hat, erschließt sich mir nicht.





ToRü | ToРуз

#12
Zitat von: Sanni in Sonntag, 30. Januar 2011 - 09:19:45
Zitat von: groundstar in Samstag, 29. Januar 2011 - 22:12:31

Aber zu behaupten, es gäbe nur leistungsstarke Gymnasiasten ist wirklich der Hit und jetzt kommen wir wohl zum Kern des Problems? Natürlich gibt es auch gymnasiable Kinder, die aber eben etwas mehr Zeit brauchen. Zu sagen, diese gehörten nicht auf ein Gymnasium ist schon erstaunlich!  :peitsch


Wo bitte habe ich das behauptet?

Ich schrieb:
Zitat von: Sanni in Samstag, 29. Januar 2011 - 15:25:11
Leistungsschwache Schüler haben auf einem Gymnasium nichts zu suchen!

SCHÜÜÜÜÜÜLER! Ich habe nicht vom unterschiedlichen Lerntempo der Gymnasiasten gesprochen.

Allerdings wäre es unrealistisch zu behaupten, daß alle Schüler die sich auf den Gymnasien tummeln
auch das Abitur schaffen werden.
Und das muss ja auch nicht sein!

Und was das nun mit Arroganz zu tun hat, erschließt sich mir nicht.



Siehst Du, und ich habe geschrieben "Mit dem Y-Modell können leistungsstarke und -schwache Schüler ihren Fähigkeiten entsprechend unterrichtet werden." Also habe ich nur vom Lerntempo der Gymnasiasten geschrieben, denn nur da gäbe es ein Y-Modell.
Deine Antwort darauf war die obige;

Zitat von: Sanni in Samstag, 29. Januar 2011 - 15:25:11
Mit dem Y-Modell können leistungsstarke und -schwache Schüler ihren Fähigkeiten entsprechend unterrichtet werden. Zudem ergibt sich eine geringere Wochenstundenzahl. Leistungsschwache Schüler haben auf einem Gymnasium nichts zu suchen!
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz und Moral ist immer die Toleranz und Moral der anderen.

Sanni

Zitat von: groundstar in Sonntag, 30. Januar 2011 - 18:05:15
Siehst Du, und ich habe geschrieben "Mit dem Y-Modell können leistungsstarke und -schwache Schüler ihren Fähigkeiten entsprechend unterrichtet werden." Also habe ich nur vom Lerntempo der Gymnasiasten geschrieben, denn nur da gäbe es ein Y-Modell.

Ok, das habe ich anders interpretiert oder einfach
überlesen *AscheaufmeinHaupt* 


Zitat von: groundstar in Samstag, 29. Januar 2011 - 22:12:31
Sanni, über den Rest haben wir uns ja nun ausgetauscht, da kommen wir wohl nicht zusammen, OK.
Darin sind wir uns dann wenigstens einig

ToRü | ToРуз

Missverständnisse können immer passieren, Sanni. Kein Problem.  ;)
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz und Moral ist immer die Toleranz und Moral der anderen.