Autor Thema: Enklave Lägerdorf  (Gelesen 7942 mal)

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burmel

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Re: Enklave Lägerdorf
« Antwort #30 am: Montag, 05. Oktober 2009 - 20:10:20 »
Martin,
natürlich will ich nicht das andere ihren Arsch riskieren um mir zu helfen. Die Sperrung für alles und jeden ist m.E. etwas über's Ziel hinausgeschossen.
Der Abbruch im Lägerdorfer Sandweg ist einem geplatztem Wasserrohr geschuldet, und hier ist es vl ein Erdfall oder ein "Breitfahren" durch Schwerlastverkehr.
Erdfälle ( http://de.wikipedia.org/wiki/Erdfall#Erdfall-_und_Dolinentypen ) sind in der Gegend Lägerdorf / Münsterdorf / Nordoe nicht selten, z.B. gab es vor ein paar Jahren eines in der Nähe des Münsterdorfer Sportplatzes. Im Nordoer Wald gibt es Trichter mit über 20m Durchmesser. Deshalb können wir aber ja nicht den halben Amtsbereich Breitenburg für den Verkehr sperren.
Es laufen ja auch Überlegungen, die Straße zumindest einspurig für den Verkehr wieder freizugeben.

Naja, im Grunde bin ich auch nur zu faul mit dem Rad einen Umweg zu fahren und... :-\

Martin100

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Re: Enklave Lägerdorf
« Antwort #31 am: Dienstag, 06. Oktober 2009 - 06:43:07 »
Hallo,
natürlich will ich nicht das andere ihren Arsch riskieren um mir zu helfen. Die Sperrung für alles und jeden ist m.E. etwas über's Ziel hinausgeschossen.

Das kann man gut sagen, wenn man, falls nicht über`s Ziel hinausgeschossen, zur Verantwortung gezogen wird.

Gruß Martin

burmel

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Re: Enklave Lägerdorf
« Antwort #32 am: Dienstag, 06. Oktober 2009 - 07:11:19 »
Ich kapituliere, Du hast ja recht, ich darf's nicht...

Capitano

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Re: Enklave Lägerdorf
« Antwort #33 am: Dienstag, 06. Oktober 2009 - 09:03:47 »
Die Straße ist mit Zeichen 250 und Absperrschranken gesichert. D.h. Fahrräder dürfen geschoben werden.

DerDerbste

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Re: Enklave Lägerdorf
« Antwort #34 am: Dienstag, 06. Oktober 2009 - 09:15:00 »
D.h. Fahrräder dürfen geschoben werden.

Was bei einem Erdrutsch welchen Vorteil im Vergleich zum fahrenden Fahrrad hätte? :)

Albrecht

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Re: Enklave Lägerdorf
« Antwort #35 am: Dienstag, 06. Oktober 2009 - 09:22:38 »
Die Straße ist mit Zeichen 250 und Absperrschranken gesichert. D.h. Fahrräder dürfen geschoben werden.
Der Fuß- und Radweg ist mit Sandsäcken versperrt! Aber vielleicht sollten wir eine Mauer errichten !!!

Capitano

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Re: Enklave Lägerdorf
« Antwort #36 am: Dienstag, 06. Oktober 2009 - 09:35:40 »
Wenn es tatsächlich eine akute Gefährdung gibt, dass die Straße abrutscht, dann reicht es nicht ein paar Schilder und Absperrbalken aufzustellen und Sandsäcke auf die Wege zu legen. Dann wäre  es doch wohl angebracht, die Straße wirksam so abzusperren, dass niemand da lang kann, auch keine Fußgänger. Also z.B ein Zaun und Hinweisschilder, dass das Betreten der Straße lebensgefährlich ist.

Genauso habe ich gehört, dass der Breitenburger Kanal angeblich für Paddelboote & Co. gesperrrt sein soll. In der kurzen Zeit, die ich dort war, fuhren einige Kanus dort lang. Nirgends auch nur ein kleiner Hinweis für die Boote, dass es dort gefährlich werden könnte.




 

Albrecht

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Re: Enklave Lägerdorf
« Antwort #37 am: Dienstag, 06. Oktober 2009 - 10:51:03 »
Genauso habe ich gehört, dass der Breitenburger Kanal angeblich für Paddelboote & Co. gesperrrt sein soll. In der kurzen Zeit, die ich dort war, fuhren einige Kanus dort lang. Nirgends auch nur ein kleiner Hinweis für die Boote, dass es dort gefährlich werden könnte.
Der Kanal ist durch eine Verordnung vom 23.09.2009 gesperrt. Wenn du meinst, dass zu wenig Hinweise und Absperrungen vorhanden sind, wende dich doch an:
Amt für Umweltschutz
Wasserbehörde
Karlstraße 13
25524 Itzehoe
Tel.: 04821 / 69 277
Fax: 04821 / 69 476
E-mail: wasserbehoerde@steinburg.de
bzw.
Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr
Niederlassung Itzehoe
Breitenburger Straße 37
25524 Itzehoe
Telefon: 04821 66-0
Telefax: 04821 66-2714
E-mail: Poststelle@sba-iz.landsh.de
« Letzte Änderung: Dienstag, 06. Oktober 2009 - 10:55:46 von Albrecht »

Capitano

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Re: Enklave Lägerdorf
« Antwort #38 am: Dienstag, 06. Oktober 2009 - 11:11:28 »
Zement mal, Albrecht, ich bin nicht der Aufpasser für die Behörden -  :police:

Wenn es eine Sperrung gibt, dann ist es doch wohl an der Behörde, dies so kundzutun und umzusetzen, dass die Sperrung auch eingehalten wird, insbesondere wenn es eine akute Gefährdungslage gibt.

Der Kanal wird von relativ vielen Freitzeitskippern angesteuert, die z.T. auch von weiter her kommen. Wie zum Teufel sollen z.B. Paddler aus Hamburg ahnen, dass sie auf einmal da nicht mehr lang dürfen und sich evtl. in eine lebensgefährliche Situtation begeben, wenn sie auf dem Kanal sind.



Offline ToRü | ToРуз

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Re: Enklave Lägerdorf
« Antwort #39 am: Dienstag, 06. Oktober 2009 - 11:55:50 »
Sperrung des Breitenburger Kanals

 
Bei der Kreidegrube Saturn besteht die Gefahr einer Böschungsabrutschung an der L 116, die den angrenzenden Breitenburger Kanal gefährdet. Teilbereiche des Kanals mussten gesperrt werden.
 
An der seit 2001 stillgelegten Kreidegrube Saturn werden regelmäßig die Setzungen und Bewegungen der Böschung an der L116 ( Straße nach Lägerdorf aus Richtung Itzehoe/ Breitenburg ) gutachterlich festgehalten. Der Gutachter hat Anfang September 2009 an fast allen Messpunkten starke Absenkungen festgestellt. Sollte diese erhöhte Setzungsgeschwindigkeit anhalten, befürchtet er sogar ein Böschungsversagen an der Kreidegrube Saturn. Dies würde bedeuten, dass die L116 und, sofern die Sohle des Breitenburger Kanals beschädigt wird auch der Kanal in die Kreidegrube rutschen würden. Die L116 wurde bereits am 11.09.2009 in beide Richtungen vollgesperrt. Um eine mögliche Gefährdung für Paddler, Kanuten und andere Personen auf dem Breitenburger Kanal auszuschliessen, sieht sich die Wasserbehörde veranlasst, in einer Kreisverordnung ein Nutzungsverbot des Breitenburger Kanals auszusprechen.

Diese Verordnung ("Kreisverordnung über die Regelung des Gemeingebrauchs und des Fahrens mit Wasserfahrzeugen auf dem Breitenburger Kanal und dem Lägerdorfer Moorkanal" (Stand: 23.09.2009)) sowie eine Karte, auf der der Sperrungsbereich dargestellt ist, finden Sie hier.
« Letzte Änderung: Dienstag, 06. Oktober 2009 - 11:57:28 von groundstar »
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Albrecht

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Re: Enklave Lägerdorf
« Antwort #40 am: Dienstag, 06. Oktober 2009 - 12:21:24 »
Zement mal, Albrecht, ich bin nicht der Aufpasser für die Behörden

Schon mal was von bürgerschaftlichem Engagement gehört?

Wenn du die Zeit, die du hier aufwendest um zu sagen, was alles sein müsste/könnte/sollte, für entsprechende Hinweise an die zuständigen Behörden verwenden würdest, wäre das für dein Anliegen sicherlich hilfreicher und hat nichts mit "Aufpasser der Behörden" zu tun!

Blubb

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Re: Enklave Lägerdorf
« Antwort #41 am: Dienstag, 06. Oktober 2009 - 12:28:47 »
Im Prinzip kann man Albrecht eigentlich Recht geben, denn beim Zeichen 250 plus den aufgestellten Sandsäcken sollte eigentlich jedem normaldenkendem Menschen klar sein, dass es dort für alle nicht weiter geht.
Capitano hat aber auch Recht, denn wenn die besagte Stelle so dermaßen gefährlich ist, dann könnte man auch eher sich für eine Absperrung entscheiden, die das Weiterkommen absolut unmöglich macht, wie z.B. ein Zaun.

Generell ist aber auch zu sagen, dass egal welche Absperrung aufgestellt wird, es immer irgendwelche Leute geben wird, die sich an so etwas nicht halten wollen. :police:

Offline ToRü | ToРуз

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Re: Enklave Lägerdorf
« Antwort #42 am: Dienstag, 06. Oktober 2009 - 12:45:46 »
Und das alte Sprichwort gilt wieder:

Wer anderen eine Grube gräbt...  >:D
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Re: Enklave Lägerdorf
« Antwort #43 am: Dienstag, 06. Oktober 2009 - 12:47:52 »
entsprechende Hinweise auf derartige Stellen, die als mängelbehaftet angesehen werden, lassen sich auch prima per Mail direkt an die zuständige Behörde versenden. Gerne auch mit einem Link auf die hiesige Diskussion. Schadet ja nix.

@ Blubb: völlig korrekt, egal was da an Absperrung ist, irgendwen reizt es immer, sie zu missachten. Wenn ich so an meine Jugendzeit denke ....

@ Albrecht: Niemand hat die Absicht , eine Mauer zu errichten ....

Capitano

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Re: Enklave Lägerdorf
« Antwort #44 am: Dienstag, 06. Oktober 2009 - 13:10:01 »
Nur mal so zur Erinnerung:

Die Landstraße 116 am Tag der Wahl.

Vollsperrung:




Auf ein bürgerschaftliches Engagement gegenüber einer Behörde möcht ich jetzt mal gar nicht so eingehen..

Aber irgendwie reden wir beide wohl eh aneinander vorbei. Ich habe mich in keiner Weise über die vorhandenen Sicherungs-/Abspermassnahmen beschwert. Ich kann auch nicht beurteilen wie akut die Gefahr dort tatsächlich ist, ich bin schließlich kein Geologe. Meiner ganz persönlichen Einschätzung nach besteht keine AKUTE Gefahr, dass die Straße in die Grube rutscht.

Ich habe eigentlich lediglich darauf hingewiesen, dass bei den jetzigen Absperrungen - Zeichen 250 -  das Schieben von Fahrräder erlaubt ist und dass es offenkundig keine wirksame bzw. vor Ort erkennbare Sperrung des Kanals gibt.

Mal angenommen es passiert was und ein fahradschiebender Passant oder Paddler wird verletzt oder gar getötet. Hat er dann selbst schuld?