Autor Thema: Barack Obama  (Gelesen 3371 mal)

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Bernd

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Re: Barack Obama
« Antwort #60 am: Dienstag, 02. November 2010 - 09:32:24 »

Die Musik wird, vor allem im wirtschaftlichen Bereich, woanders gespielt.
Jetzt müsste noch geklärt werden, wer spielt die Musik aus welchem Grund für wen an welchem Ort. Denn ohne Gegner fällt ein Kampf schwer!

Offline ToRü | ToРуз

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Re: Barack Obama
« Antwort #61 am: Dienstag, 02. November 2010 - 12:59:56 »
Die Musik wird, vor allem im wirtschaftlichen Bereich, woanders gespielt.

Solange der Dollar noch Weltwährung ist, wird die Musik maßgeblich von den USA beeinflußt.
Das Erstarken der Rechtspopulisten (nicht nur) in den USA ist eine sehr unschöne Entwicklung.

NUn die BRIC-Staaten sind inzwischen ein Weltwirtschaftsfaktor. Brasilien haben wir Deutschen fast verschlafen, die bettelten geradezu um Lieferungen und Leistungen.

Und das mit dem globalen Rechtsruck: In krisenzeiten ist den Menschen das Hemd eben näher als die Hose.
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
Toleranz ist immer die Toleranz der anderen.
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Blubb

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Re: Barack Obama
« Antwort #62 am: Dienstag, 02. November 2010 - 13:08:57 »
Die Musik wird, vor allem im wirtschaftlichen Bereich, woanders gespielt.

Solange der Dollar noch Weltwährung ist, wird die Musik maßgeblich von den USA beeinflußt.
Das Erstarken der Rechtspopulisten (nicht nur) in den USA ist eine sehr unschöne Entwicklung.

Ja und nein, denn der Dollar mag noch Weltwährung sein, wird aber durch Staatsanleihen massiv von Chinesen beeinflusst. Die USA sind eben nicht mehr die maßgebliche Weltmacht, sondern nur noch ein mächtiges Land unter vielen, das den Anschluss zu verlieren droht. Ökonomisch sind andere Staaten sehr viel stärker und auch einflussreicher. Da wären z.B. Brasilien, China, Russland und ja, wohl auch Deutschland bzw. der Euro-Raum zu nennen. Indien kommt ebenso mit Sieben-Meilen-Stiefeln heran.
Militärisch hängt das Land in zwei Volldesastern, mit denen man nur noch verlieren kann.

Die Machtverhältnisse auf diesem Planeten verschieben sich momentan so krass wie selten zuvor in der Geschichte.

Bernd

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Re: Barack Obama
« Antwort #63 am: Mittwoch, 03. November 2010 - 06:52:48 »
Nach den letzten Meldungen haben die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren, konnten jedoch die Mehrheit im Senat halten.

In Kalifornien konnten die Demokraten offenbar einen Teilerfolg verbuchen. Senator und  Republikaner Arnold Schwarzenegger wird durch den Demokraten Jerry Brown ersetzt. Außerdem wurde abgestimmt, dass es zu keiner Legalisierung von Marihuana kommt.

Auf jeden Fall wird das Regieren in den USA schwieriger. Kompromisspolitik wird notwendig. Der Rechtsruck im Ami-Land muss kritisch betrachtet werden. Die Konsequenzen für Europa und speziell Deutschland bleiben abzuwarten.

Blubb

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Re: Barack Obama
« Antwort #64 am: Mittwoch, 03. November 2010 - 08:54:56 »
Von einem Rechtsruck zu reden, halte ich doch für arg übertrieben und ein wenig verfrüht. Die meisten Republikaner, auch wenn ich nicht mit ihnen übereinstimme, sind doch relativ gesprächsbereit. Der neue Mehrheitsführer der Republikaner hat Obama schon seine Mitarbeit angeboten. Einzig die Tea-Party-Bewegung ist beunruhigend. Man muss dort aber sehen, wieviel Einfluss diese Leute haben werden. Jedenfalls müssen auch sie zu Kompromissen bereit sein. Einen Stillstand können auch sie sich nicht erlauben.
John Kornblum meinte vorhin im Radio, dass eine Kooperation Obama/Republikaner eher dem Präsidenten zuträglich sein wird, da es für die Konservativen nun ebenso schwer sein wird ihre Versprechen zu erfüllen und es so noch schwerer sein wird in zwei Jahren maximal gegen Obama zu schießen.

Wenn tatsächlich Sarah Palin in zwei Jahren Gegenkandidatin Obamas sein wird, so wage ich zu prophezeien, dass der aktuelle Präsident eine weitere Amtszeit bekommen wird. Die Mehrheit der Amerikaner ist eben nicht der Tea-Party-Bewegung zugetan, eben nicht erzkonservativ, sodass man eher demokratisch wählen würde.








Bernd

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Re: Barack Obama
« Antwort #65 am: Mittwoch, 03. November 2010 - 09:36:47 »
...
Wenn tatsächlich Sarah Palin in zwei Jahren Gegenkandidatin Obamas sein wird, so wage ich zu prophezeien, dass der aktuelle Präsident eine weitere Amtszeit bekommen wird. ...
...
Das Wagnis dieser Prognose ist wahrlich gering. Ich traue mich, die Vorhersage zu riskieren, dass die attraktive Selbstdarstellerin mit ihrer dumpf-blöden Art in zwei Jahren nur noch als Parodie taugt. Schon jetzt wird über sie viel gelacht. Bezeichnete sie doch den aktuellen Amtsinhaber als Telepromter-Präsidenten, obwohl sie selbst folgend handelte ... (schaut selbst!)

Zum Kringeln!

Blubb

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Re: Barack Obama
« Antwort #66 am: Mittwoch, 03. November 2010 - 10:35:11 »
Man muss abwarten, ob die Mehrheit der zwar konservativen, aber doch eher gemäßigten bzw. kompromissbereiten Republikaner, sich gegen die Minderheit der Tea-Party durchsetzen kann oder ob es tatsächlich zu einem Rechtsruck innerhalb der republikanischen Partei kommt. Wenn die "gemäßigte" Fraktion den Erzkonservativen wieder das Wasser abgraben kann, hat Palin schon bei den Vorwahlen keine Chance. Gibt es benannten Rechtsruck wird die ehemalige Gouverneurin von Alaska zwar Präsidentschaftskandidatin der Republikaner, aber nicht Präsidentin.