Autor Thema: Augenweide: Der aktuelle TV-Tip(p) !  (Gelesen 28374 mal)

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Offline Guido

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So weit die Füße tragen - 07.03.2006
« Antwort #15 am: Dienstag, 07. März 2006 - 00:35:54 »



So weit die Füße tragen
Spielfilm (Deutschland 2001)
Sendetermin: Dienstag, 07.03.2006 / 21.45-23.40 Uhr / BFS (Bayern III)

Die Online-Filmdatenbank[/u] schreibt über diesen Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht:

"Oberstleutnant Clemens Forell wird 1946 zusammen mit 3.000 deutschen Soldaten in ein sibirisches Straflager am Ende der Welt deportiert. Allein der Gedanke an Flucht hält ihn während der auszehrenden Arbeit in den Bleiminen am Leben. Mit Hilfe des an Krebs erkrankten Lagerarztes Dr. Stauffer, der ihm seine heimlich zusammen gestellte Ausrüstung überlässt, gelingt Forell der Ausbruch..."

Offizielle Film-Info[/u]

Wikipedia über den Film[/u]
"Es sind die Visionäre, die die Welt verändern, nicht die Erbsenzähler." (Dale Carnegie, 1888-1955)

Dr.Tossi

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Re: Der aktuelle TV-Tip(p) !
« Antwort #16 am: Dienstag, 07. März 2006 - 06:54:56 »
"So weit die Füße tragen" kann ich nur wärmstens empfehlen. Einfach ein fesselnder Film !!!

Ich schau ihn mir auf jeden Fall nochmal an, sofern wir den BR3 empfangen können  ???
« Letzte Änderung: Dienstag, 07. März 2006 - 06:56:46 von Dr.Tossi »

Hein

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Re: Der aktuelle TV-Tip(p) !
« Antwort #17 am: Mittwoch, 05. April 2006 - 11:43:43 »
Heute: Nirvana Unpluged um 20.00 Uhr auf äMTeeVee als start für einen Nirvana-Abend

Muckel

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Re: Der aktuelle TV-Tip(p) !
« Antwort #18 am: Donnerstag, 13. April 2006 - 18:05:10 »
Heute abend um 22.45 Uhr läuft im Ersten Programm der ARD der Film:

Am Tag als Bobby Ewing starb


Zitat
1986 - Die Protestbewegung gegen den Bau des Atomkraftwerks in Brokdorf ist in den letzten Zügen. Nur eine Landkommune ist übrig geblieben. Peter (Peter Lohmeyer), Eckhard (Richy Müller), Gesine (Nina Petri), Walther, Elly und Bauer Hein leben in ihrem „Alternativen Wohnkollektiv Regenbogen“ gemütlich vor sich hin und denken nicht daran, den friedlichen Widerstand aufzugeben. Für sie könnte es immer so weiter gehen: mit endlosen Konsensdiskussionen, Schafe scheren und nacktem Gemeinschaftsbaden. Wäre da nicht der drohende Abschied ihrer Sozialarbeiterin Gesine. Da kommen den Flachland-Kommunarden die beiden modernen Städter aus Bremen Hanne (Gabriela Schmeide) und ihr Sohn Niels (Franz Dinda) gerade recht. Die zwei stranden nach Hannes Scheidung in der norddeutschen Provinz. Während Hanne sich überraschend schnell an Schreitherapie und Gemüseaufzucht gewöhnt (und noch viel schneller an die Tantraspiele mit Kommunenguru Peter), hat Niels immer weniger Lust auf dogmatische WG-Regeln wie: kein Fleisch, keine Gewalt, kein Atomstrom. Schnell findet er Anschluss bei Dorfrocker Rakete und Martina, der Tochter des Bürgermeisters. Mehr aus Trotz als aus Überzeugung schließen sie sich dem gewaltbereiten AKW-Widerstand an. Ihre Aktionen bringen das beschauliche Chaos der Kommune jedoch reichlich durcheinander und setzen sogar den Fortbestand der pazifistischen Gemeinschaft aufs Spiel. Zum großen Knall kommt es aber erst, als im entfernten Tschernobyl ein Reaktor explodiert. Genau an dem Tag, als Bobby Ewing stirbt, der Erdölprinz aus „Dallas“ und Serienliebling der Kommune.
„Am Tag als Bobby Ewing starb“ ist eine humorvolle Zeitreise in die Alternativbewegung der 80er Jahre.

Ausgezeichnet als "Bester Spielfilm", Max-Ophüls Festival 2005. Ausgewählt für die Reihe „Perspektive deutsches Kino“ auf der Berlinale 2005
Aufgeführt in der Reihe „German Films“ im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele in Cannes 2005.

Quelle: Fernsehprogramm der ARD

Der Film wurde u.a. in den Orten Achim, Horstedt, Sottrum, Otterstedt, Oyten und Brokdorf gedreht. Ein bißchen schleswig-holsteinisches Lokalkolorit ist damit vertreten.
« Letzte Änderung: Donnerstag, 13. April 2006 - 19:03:06 von Muckel »

Albrecht

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Re: Der aktuelle TV-Tip(p) !
« Antwort #19 am: Donnerstag, 13. April 2006 - 18:55:34 »
Heute abend um 22.45 Uhr läuft im Ersten Programm der ARD der Film:

Am Tag als Bobby Ewing starb


Ein sehenswerter Film!

Für die Generation 45plus gibt's Erinnerungen an "die gute alte Zeit" gratis drauf zu!

Offline Slartibartfass

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Re: Der aktuelle TV-Tip(p) !
« Antwort #20 am: Donnerstag, 13. April 2006 - 20:51:58 »
Am Karfreitag gibt es auf dem Ersten Die Kinder des Monsieur Mathieu.
Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

Offline Guido

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TV-Tip(p): "Besuch aus der Ostzone"
« Antwort #21 am: Samstag, 29. April 2006 - 19:01:58 »




Ein Herz und eine Seele:
Besuch aus der Ostzone
Sonntag, 30.04.2006, 22.00-22.50 Uhr (MDR)

In den Siebziger Jahren war "Ein Herz und eine Seele" eine höchst umstrittene Sendung mit "Ekel Alfred" - ich höre meinen leider schon längst verstorbenen Großvater auch heute noch fluchen und den "Untergang des Abendlandes" beschwören... Bald sind wir vielleicht soweit, wenn auch nicht gerade wegen der damaligen Sendung.

Aus meiner Fernsehkult-Ecke ist diese Serie schon lange nicht mehr wegzudenken. Sogar die farbigen Folgen schaue ich mir aus nostalgischen[/u] Gründen in Schwarz-Weiß an. Eine der besten Episoden ist und bleibt für mich "Besuch aus der Ostzone". Es ist das Jahr 1974, die Zeit der Fußballweltmeisterschaft in Westdeutschland. Die Mauer in Berlin steht noch, und die innerdeutsche Grenze zwischen BRD und DDR wird trotz aller Entspannungspolitik noch immer mit Stacheldraht, Schusswaffen und Minenfeldern gegen "Republikflüchtlinge" "verteidigt" - der "Kalte Krieg" ist noch lange nicht vorbei.

Fernsehserien.de[/u] schreibt zu der am Sonntag wiederholten Folge:

"Am 17. Juni 1974 wurde diese Folge der Serie "Ein Herz und eine Seele" zum ersten Mal ausgestrahlt. Die Beziehungen zur damaligen DDR begannen sich gerade auf politischer Seite etwas aufzulockern. Die ideologischen Grenzen aber waren im wahrsten Sinne des Wortes 'zugemauert'. Und in dieser Situation steht der Familie Tetzlaff Besuch ins Haus - ein eigentlich freudiger Anlass. Michaels Eltern wollen endlich ihre angeheirateten Verwandten kennen lernen. Alfred zeigt sich wieder einmal von seiner besten und charmantesten Seite, denn nicht genug, dass die Eltern seines 'roten' Schwiegersohnes aus der ehemaligen DDR kommen, es ist zusätzlich natürlich eine besondere Schikane der 'Sozis', dass sie ausgerechnet dann zu Besuch kommen, wenn im Fernsehen die Berichte von der Fußballweltmeisterschaft übertragen werden. Aber Alfred war ja schon immer gegen die Heirat seiner Tochter mit diesem 'Roten'."

Weitere Informationen zu dieser Folge:

Hörfilm / Regie: Joachim Preen

Alfred Tetzlaff - Heinz Schubert
Else Tetzlaff - Elisabeth Wiedemann
Rita - Hildegard Krekel
Michael - Diether Krebs
Frau Graf - Rosemarie Kühn
Otto Graf - Nikolaus Schilling
Rudi - Oskar Werner Engartner

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Offline Guido

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TV-Tip(p): Miss Marple - Mörder ahoi !
« Antwort #22 am: Mittwoch, 03. Mai 2006 - 01:34:59 »



Miss Marple: Mörder ahoi !

Sendetermin: Mittwoch, 03.05.2006 / 21.45-23.15 Uhr - BFS (Bayern 3)

Originaltitel: Murder Ahoy
Genre: Krimikomödie - FSK: 12
Land und Jahr: England 1964
Regie: George Pollock
Darsteller: Margaret Rutherford, Lionel Jeffries, Charles Tingwell, Stringer Davis, William Mervyn


Filminformation und –kritik von Moviesection.de[/u]:

„Miss Marple geht aufs Wasser. Als der Aufsichtsrat einer Schulschiff-Stiftung plötzlich tot vom Stuhl fällt, ist wieder einmal ihr unnachahmliches Ermittlungsgeschick gefragt. Der Aufsichtsrat benutzte offenbar eine “besondere“ Sorte Schnupftabak. Kurz entschlossen quartiert sich Miss Marple auf dem Schulschiff “Battledore“ für weitere Nachforschungen ein.

„Mörder ahoi!“ - wieder eine Miss Marple-Krimikomödie, die von der ersten Minute an unterhält und zum Miträtseln einlädt. Wer ist der Mörder lautet auch hier für die nächsten 93 Minuten die Frage. Wieder mit dabei, Mr. Stringer, als treuer Begleiter der englischen Spürnase, und der (auch wie immer) zunächst ungläubige Inspektor Craddock. Einfach herrlich – immer und immer wieder.“

Dem ist wirklich nichts hinzuzufügen – ansehen und schmunzeln !
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Offline Guido

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TV-Tip(p): Die Halligen
« Antwort #23 am: Samstag, 06. Mai 2006 - 05:59:22 »




Hallig Hooge

Bilderbuch Deutschland: Die Halligen
Mittwoch, 10.05.2006, 14.30-15.00 Uhr (NDR)
[/b]

Die Wikipedia schreibt: „Die Halligen sind kleine, nicht eingedeichte Inseln im nordfriesischen Wattenmeer an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins und Dänemarks.“

Ihnen hat die ARD-Reihe „Bilderbuch Deutschland“ eine eigene Folge gewidmet. Im Informationstext des Norddeutschen Rundfunks heißt es dazu: „Ein Film von Tilman Jens. Anderswo vertreibt man sich die Zeit mit Kegeln, auf Hallig Oland treffen sich gestandene Männer, um den Sieger im Mensch-Ärger-Dich-Turnier auszuspielen. Anderswo droht das Schulsystem zu kollabieren, auf Hallig Langeneß gibt es zwei Lehrer für 13 Kinder. Anderswo gilt die freie Fahrt für freie Bürger als höchstes Gut: Auf Hallig Gröde, der kleinsten politischen Gemeinde Deutschlands, hocken 19 Menschen auf engstem Raum beieinander - und können im Winter oft über Wochen nicht einmal aufs Festland. Der Versorgungsdampfer kommt nur einmal im Monat.“

(Erstsendung: 17.10.2004)





Abendstimmung über Nordstandischmoor
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Peter

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Re: Augenweide: Der aktuelle TV-Tip(p) !
« Antwort #24 am: Freitag, 19. Mai 2006 - 14:17:06 »

TRACKS - absolut sehenswert!

Tracks läuft auf arte ... und es fällt schwer, dieses Magazin korrekt zu beschreiben. Ein Musikmagazin? Ein Szenemagazin? Eine Sendung in der unbekannte oder alternative oder herausragende ... (?) Leute / Stars ...vorgestellt werden.
Trifft es alles nur ansatzweise.
Denn es geht auch um Kunst, manchmal um Trendsportarten ... und vieles mehr.

Ich bediene mich Wikipedia!
Dort steht:

Zitat
Tracks ist eine Sendung des deutsch-französischen Fernsehsenders ARTE. Es handelt sich um ein Musik- und Kulturmagazin, welches sich besonders jungen und unbekannteren Bands annimmt. Weiter sind neue Erscheinungen und Strömungen innerhalb verschiedenster Subkulturen Thema der wöchentlichen Ausgaben.

Das junge Musikmagazin mit politischem und kulturellem Anspruch versucht, über das Musikgeschehen außerhalb der quotenorientierten Musikindustrie zu informieren. Der »Lifestyle«-Teil von Tracks orientiert sich stark an der aktuellen Gegenkultur.

Die Sendung kann nicht via Internet empfangen werden.

Produziert wird jede Sendung einzeln entweder von der ARD, dem ZDF oder zwei anderen, französischen Sendern, was man an den Themenschwerpunkten merkt. Bisher wurde Tracks ausschließlich aus dem Off moderiert, seit kurzem werden allerdings die Sendungen, die vom ZDF produziert werden, von Charlotte Roche moderiert.


Ah ja, Charlotte. Leider die letzten Sendungen nicht zu sehen. Roche ist die Supermoderatorin!

Aber auch ohne Moderation sehenswert.
Was zu sehen ist steht hier:

http://www.arte-tv.com/de/kunst-musik/tracks/104524.html

Was alles schon lief hier: www.arte-tv.com/de/kunst-musik/tracks/archiv/102012.html

Nichts beschreibt die Tracks Inhalte so gut wie eben genannter Link!

Immer am Donnerstag!
Allerdings erst gegen 23 / 24 Uhr - also ein Muss für den Rekorder!


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Augenweide: Nordische Wasserlandschaften
« Antwort #25 am: Samstag, 03. Juni 2006 - 22:26:27 »


Ostsee-Report Spezial:
Traumhafte nordische Wasserlandschaften -
 Zwischen Schären, Fjorden, Flüssen und Seen
[/b]
Sendung: Pfingstsonntag, 04.06.2006, 18.30-19.10 Uhr - NDR (N3)


Schloss Gripsholm in Schweden

"Eine mehrtägige Kreuzfahrt mit einem Traditionsdampfer auf der legendären Zarenroute durch die südfinnischen Schären, wo die russischen Monarchen einst ihre Sommerferien verbrachten, ist ein Thema der heutigen Sendung am Pfingstsonntag.

Udo Biss stellt Reiseziele und Menschen rund um die traumhaften nordischen Wasserlandschaften vor, wie das schwedische Märchenschloss Gripsholm oder den Alltag finnischer Schleusenwärterinnen.

Aktivurlauber genießen beim "Canyoning" die reißenden Wildwasserfluten der norwegischen Flüsse, während Hobbykünstler bei einem Malkurs auf einem Großsegler in der Dänischen Südsee Entspannung finden. Eine Wal-Safari vor den Lofoten und eine Reportage über das neue Wiking-River-Splash im dänischen "Legoland" runden diesen "Ostsee-Report Spezial" ab."

Quelle: Norddeutscher Rundfunk

Wikipedia-Informationen: Lofoten[/u] - Schäre[/u] - Schloss Gripsholm[/u] - Dänische Südsee[/u]

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Offline Guido

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Augenweide: Hamburg - Rund um die Alster
« Antwort #26 am: Mittwoch, 07. Juni 2006 - 22:41:40 »

Bilderbuch Deutschland:
Hamburg – Rund um die Alster


Donnerstag, 08.06.2006, 14.30-15:15 Uhr – NDR (N3)



„In Hamburgs Innenstadt, rund um die Alster, findet man noch hanseatische Traditionen 'echte Hamburger' und 'Quiddjes', wie man Zugereiste hier nennt.

Hier kann man Kapitänen und Fischverkäufern begegnen, aber auch Reedern und Kaufleuten, die Schiffsladungen noch per Handschlag verkaufen in enger Nachbarschaft zur Politik. Das Rathaus, 'Hort von Bürgerstolz und Gediegenheit', ist nur einen Steinwurf von der Alster entfernt. Stadtluft macht frei - darauf ist man in Hamburg stolz, in der Freien und Hansestadt seit über 800 Jahren. Wer den Bürgermeister besucht, ganz gleich, ob König oder Präsident, muss ihm die Rote Rathaustreppe hinauf entgegengehen.

Auch in der Eingangshalle von Hapag-Lloyd spürt selbst der Nicht-Hamburger Weltläufigkeit und Weltgewandtheit. Das stolze Motto des Reeders Albert Ballin und seiner Hapag lautete: Mein Feld ist die Welt - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Wenn die Sonne scheint, platzt Hamburg vor Glück. Schon wenn der Wetterbericht nur Sonne verheißt, klappen die Kellner Tische und Stühle aus und balancieren Goldbarsch mit Kartoffelsalat virtuos durch die Fußgängerströme.

Nach Dienstschluss treffen sich dann alle auf der Alster wieder: Im Ruderclub Germania von 1836 oder im Norddeutschen Regattaverein von 1868 hält man allerdings auf Exklusivität. Wessen Großvater schon Mitglied war, hat gute Chancen, akzeptiert zu werden. Aber auch ohne noblen Großvater kann man sich auf die Alster wagen, dann mietet man sich eben für zehn Euro ein simples Tretboot. Auf der Alster finden ohnehin alle, Hamburg sei einfach die schönste Stadt der Welt - besonders bei Sonnenschein.“ Quelle: Norddeutscher Rundfunk



« Letzte Änderung: Mittwoch, 07. Juni 2006 - 22:45:31 von Guido »
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thomsen

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Re: Augenweide: Der aktuelle TV-Tip(p) !
« Antwort #27 am: Donnerstag, 08. Juni 2006 - 08:05:01 »
Hinweis zur Hamburgsendung"  - man kann sich auch in den Zug setzen oder in das Auto und nach Hmaburg fahren - dann sieht man die Stadt real und kann sie auch intensiver erleben als auf dem Bildschirm. ;D

Offline Guido

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Augenweide: Hanseblick - Masuren !!!
« Antwort #28 am: Freitag, 09. Juni 2006 - 22:23:32 »

Hanseblick:
Mit Kanu, Paddelboot und Kajak durch Masuren

Sendetermin: Sonntag, 11.06.2006 – 18.00-18.45 Uhr – NDR (N3)
Wiederholung: Montag, 12.06.2006 – 04.30-05.15 Uhr – NDR (N3)



„Masuren liegt im Nordosten von Polen und ist mit seinen 3.000 Seen und vielen Wäldern ein Paradies für Wassersportler und Naturliebhaber. Früher gehörte es zu Ostpreußen, erst nach Ende des Zweiten Weltkriegs kam es zu Polen. Moderatorin Sabine Kühn ist mit Kanu, Paddelboot und Kajak in der wunderschönen Landschaft unterwegs. Dabei trifft sie eine schlagfertige Deutsch-Masurin, die ihr die Geheimnisse des Landstriches anvertraut.

Die Beiträge im Einzelnen:

Der Oberlandkanal
Wer nach Masuren kommt, sollte sich eine Fahrt auf dem Oberland-Kanal nicht entgehen lassen. Die Bootsfahrt geht nicht nur durch vogelreiche Seen, sondern überwindet 21,5 Meter Höhenunterschied auf Schienen zu Land. Im 19. Jahrhundert galt der Kanal neben den Wanderdünen der Kurischen Nehrung und der Marienburg als drittes ostpreußisches Weltwunder. Um auf einer Stecke von neun Kilometern einen Höhenunterschied von 100 Metern zu überwinden, konstruierte der Ingenieur Georg Jacob Steenke fünf schiefe Ebenen, auf denen die Schiffe mit Hilfe von Loren und Wasserkraft über Land gezogen werden können. Früher ließen die Gutsbesitzer des Oberlandes Holz und Getreide über den Kanal an die Ostsee transportieren - heute ist die Reise über die geneigten Ebenen nur noch ein Vergnügen für Touristen.

Autoschlosser baut Motoryachten
Mutig war er schon, der ehemalige Autoschlosser Andrzej Margalski. Der arbeitslose Vater zweier Kinder machte sich mit dem Bau von modernen Motor-Yachten selbständig - und hatte Erfolg. Heute bestellen Kunden vor allem in Deutschland, Holland und Kroatien seine mit vielen Raffinessen ausgestatteten Boote. Er verkauft allerdings nicht an Privatleute, sondern nur an Großhändler.

Historischer Boden - die Wolfsschanze
Überall in den Wäldern findet man gesprengte oder noch intakte Bunkeranlagen der deutschen Wehrmacht. Am bekanntesten ist das Hauptquartier Adolf Hitlers im Rastenburger Wald, die so genannte Wolfsschanze. Viele Deutsche kommen mit unguten Gefühlen hierher, weil sie fürchten, von den polnischen Besuchern als Neonazis auf der Suche nach einer Kultstätte betrachtet zu werden. Jerzy Szynkowski, einer der hier arbeitenden Reiseführer, erforscht seit 30 Jahren die Geschichte der Wolfsschanze und erzählt seinen Gästen viel über die Geschichte des gescheiterten Attentats vom 20. Juli 1944.

Aus der Küche in die Welt
Dr. Irena Eris hat das geschafft, wovon andere nur träumen. Aus den in der eigenen Küche gerührten Hautcremes ist in 20 Jahren ein großes Forschungslabor und eine Produktlinie mit 15 Prozent Marktanteil in Polen und Export nach Asien geworden. Dazu besitzt sie zwei Luxushotels, die sich auf Wellness-Anwendungen spezialisiert haben. Das Neueste liegt in Masuren, wo hauptsächlich ihre eigenen Produkte bei den Behandlungen verwendet werden.

Die Gebeine des Kopernikus
Der Schädel des Kopernikus wurde im Dom von Frauenburg gefunden und von der polnischen Polizei in Warschau per Computer rekonstruiert. Für den endgültigen Beweis der Identität muss noch ein Vergleich mit dem Skelett seines Onkels Bischof Watzenrode durchgeführt werden.
Der 1329 bis 1388 erbaute Dom zu Frauenburg ist ein Meisterwerk der norddeutschen Backsteingotik. Die reiche Innenausstattung stammt aus verschiedenen Jahrhunderten und vereint Elemente des Barock und des Rokoko. Besucher können den wuchtigen Glockenturm besteigen werden. Er bietet einen weiten Blick über das Städtchen Frauenburg/Frombork hinaus auf das Frische Haff.

Pferde, Störche und Natur
Jeder vierte Storch auf der Welt stammt aus Polen, und die meisten polnischen Störche bevorzugen im Sommer die masurischen Dörfer. Aber auch sonst hat Masuren dem Tierliebhaber viel zu bieten. In den weiten, undurchdringlichen Wäldern leben noch Luchse, Wölfe und andere seltene Vögel wie Wachtelkönig und Kampfläufer. Freunde der Botanik finden in den Heidegebieten zehn verschiedene Orchideenarten. Und wer im Masurischen Naturpark südlich von Nikolajken spazieren geht, trifft manchmal eine Herde friedlich grasender Wildpferde.

Die Welt der Galinder
Mitten in den Masuren am Beldany-See lebt das wunderliche Volk der Neo-Galinder. Der Psychotherapeut und Arzt Cezary Kubacki suchte im ostpreußischen Teil Masurens nach den schamanischen Wurzeln der dort einst ansässigen Galinder und gründete auf einem Seegrundstück ohne Straßen das "Forum for Future Foundation". Für Firmengruppen veranstaltet er Workshops zu den Themen Selbstfindung und Teambildung nach galindischen Riten.“




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Offline Katja

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Ägyptens tierische Mumien
« Antwort #29 am: Freitag, 23. Juni 2006 - 08:51:16 »
TV- Tip für heute Abend (wer keinen Fußball mehr sehen mag.... ;) )

Freitag, 23.06.2006

Die heiligen Tiere der Pharaonen 
 
 
 2015 - 2100 Uhr
 WDR
 
 
Dokumentation. Ein kleiner gebogener Knochen aus einem Mumienbündel bringt Licht in die Geschichte: vor mehr als 2.000 Jahren wurde ein Affe in einer Tempelnische gehalten, ohne Licht und unzureichender Ernährung. Ort des Geschehens: Ägypten, das Land der Pharaonen.

Für den belgischen Zooarchäologen Joris Peters von der Universität München will das so gar nicht in das Bild der Hochkultur am Nil passen. Keine andere antike Kultur hatte eine so facettenreiche und intensive Beziehung zur Tierwelt wie die der Alten Ägypter. In deren religiösen Vorstellung spielte das Tier von Anbeginn eine zentrale Rolle. Es verkörperte die guten wie die bösen Kräfte des Universums, die Manifestation der Götter und Dämonen. So konnte sich Hathor, die Schöpfergöttin, in einer Kuh inkarnieren, der Schreibergott Thot hatte die Gestalt eines Ibis oder eines Pavians, Anubis, Herr des Totenreichs, erscheint mit dem Kopf eines Schakales und ein heiliger Apis-Stier bekam ein Begräbnis wie ein Pharao. Die Gründe, welche Tiere Gottheiten verkörperten und welche nicht, waren so vielfältig wie die Tiere selbst. Die giftige Kobra und das im Nil lauernde Krokodil wurden verehrt, um ihre Gefährlichkeit zu bannen, der sonnenbadende Pavian begrüßte in der Vorstellung der Ägypter den Sonnengott Ra, und der Heilige Skarabäus galt als Symbol der Wiedergeburt, weil aus seiner Dungkugel - Symbol der Leben spendenden Sonne - lauter kleine Käfer schlüpften.

In den Katakomben von Tuna el Gebel in Mittelägypten stoßen Joris Peters und sein Team auf Millionen Mumien von Ibissen, Falken und Pavianen. Alles deutet darauf hin, dass sich hier in den späten Jahrhunderten des Ägyptischen Reiches eine regelrechte Mumienindustrie entwickelt hat. Wurden die Tiere gequält, womöglich sogar getötet - im Dienste der Priester? In den engen, einsturzgefährdeten Gängen von Tuna el Gebel suchen die Wissenschaftler nach Antworten.

In atmosphärisch dichten Bildern dringt der Film tief in die Kultur des Alten Ägyptens ein und beschreibt eine der ungewöhnlichsten Beziehungen zwischen Mensch und Tier, die es je gab.

For there is nothing either good or bad, but thinking makes it so.  - William Shakespeare-