Autor Thema: Doping, die dunkle Seite des Sports  (Gelesen 7902 mal)

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ae8090

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #60 am: Montag, 23. Februar 2009 - 23:31:21 »




        Oh Ha,

        irgendwie habe ich Naivling immer gedacht , im Fussball gibt es sowas nicht ?

 
 
Bei Welt.de ist eine Auflistung der bekanntesten Dopinkfälle - häufig schlicht versehentliche Medikation, aber auch "echtes" Doping dabei. Aber: Im Grunde Einzelfälle.
 
Dass innerhalb von 30 Sekunden oder von mir aus auch einer Minute, die jemand braucht, um ein neues Trikot anzuziehen, die bevorstehende Probe manipulierbar ist, halte ich für eher unwahrscheinlich. Bei 10 min sieht das aber schon ganz anders aus! Das würde theoretisch reichen, entweder eine Substanz zu nehmen bzw in die Blase einzubringen, die die Probe unbrauchbar macht oder schlicht, um Wasser zu lassen und per Katheder den unbelasteten Urin einer Dritten Person in die Blase zu füllen (alles schon dagewesen!).
 
Um Missverständnisse, mögliche Verdächtigungen bzw Spekulationen oder Vorwürfe bezüglich ungleicher Behandlung zu verhinden, scheint der DFB die Praxis, schnell zuvor noch das Trikot zu wechseln, ja geändert zu haben. Auch die faz.de weiß davon zu berichten:
 
Zitat

Klaus Allofs, Manager von Werder Bremen, hat Rangnicks Aussagen umgehend widersprochen. „In jedem Klub gibt es einen Dopingbeauftragten. Die sind eigentlich dafür verantwortlich, die Spieler unmittelbar nach Spielende zur Dopingkontrolle zu bugsieren. Das ist schon ein Versäumnis, das eigentlich nicht passieren durfte“, sagte er der ARD. Marcus Schweizer, Mannschaftsarzt des Karlsruher SC, bezeichnete Rangnicks Aussagen als „absolutes Unding“ und verweist auf die Richtlinien. „Beim KSC ist es so geregelt, dass die Spieler sofort in den Dopingraum geführt werden. Dorthin kann ich ihnen Klamotten bringen.“

saab

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #61 am: Montag, 23. Februar 2009 - 23:41:11 »
 
 
 
         Ich glaube , Schach, da spielt Doping keine Rolle
 
         oder ?

Offline Slartibartfass

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #62 am: Dienstag, 24. Februar 2009 - 06:42:31 »
Ich glaube , Schach, da spielt Doping keine Rolle
oder ?
Hier würden z.B. Medikamente zur Konzentrationssteigerung und zur Bekämpfung von Müdigkeit und Nervosität helfen.


Edit: Amphetamine machen nicht klüger, aber wacher!
Und
http://www.chessbase.de/nachrichten.asp?newsid=5654

Beiträge zusammengefasst: Dienstag, 24. Februar 2009 - 06:53:46
   irgendwie habe ich Naivling immer gedacht , im Fussball gibt es sowas nicht ?
Wieso sollte ausgerechnet dort nicht beschissen werden?
« Letzte Änderung: Dienstag, 24. Februar 2009 - 06:53:46 von Slartibartfass »
Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

Offline Slartibartfass

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #63 am: Dienstag, 17. März 2009 - 20:43:36 »
Oki, IMO ist das eine klare Sache: Die Dopingpolitik des DFB ist schlicht und einfach eine Farce. Dopingkontrolleure, die beim Wasserlassen den Raum verlassen, Urinproben, die als Wurfwaffe missbraucht werden, vereinsangehörige Dopingbeauftragte, die die Sportler "überwachen" - oder halt mal das Überwachen vergessen. Und ein Verband, der das Ganze ziemlich normal findet.

"Ich bin überrascht über die mangelnden Kenntnisse der Anti-Doping-Bestimmungen und Kontrollabläufe", sagte die Anti-Doping-Beauftragte der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA), Anja Berninger, als Prozessbeobachterin und empfahl, "die Abläufe zu überdenken". Ihre Ohren seien bei der Zeugenbefragung "gewachsen": "Sicherlich wird es im Nachgang Gespräche mit dem DFB geben."
Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

Alex

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #64 am: Dienstag, 17. März 2009 - 20:54:07 »

Oki, IMO ist das eine klare Sache: Die Dopingpolitik des DFB ist schlicht und einfach eine Farce. Dopingkontrolleure, die beim Wasserlassen den Raum verlassen, Urinproben, die als Wurfwaffe missbraucht werden, vereinsangehörige Dopingbeauftragte, die die Sportler "überwachen" - oder halt mal das Überwachen vergessen. Und ein Verband, der das Ganze ziemlich normal findet.
"

Im Fall Hoffenheim, habe ich es nicht anders erwartet, es wäre für das Vergehen, so es denn Eines war, auch unverhältnismäßig gewesen. Immerhin war es nur eine Verfehlung und die Wahrscheinlichkeit der Verschleierung mehr als gering.

Offline Slartibartfass

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #65 am: Dienstag, 17. März 2009 - 20:57:00 »
und die Wahrscheinlichkeit der Verschleierung mehr als gering.
Wieso das?
Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

Alex

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #66 am: Dienstag, 17. März 2009 - 20:59:52 »


und die Wahrscheinlichkeit der Verschleierung mehr als gering.
Wieso das?

Darum
"Wir haben es nicht mit dem Fall eines klassischen Dopingvergehens zu tun." Die Spieler Andreas Ibertsberger und Christoph Janker waren in der Partie bei Borussia Mönchengladbach am 7. Februar (1:1) zehn Minuten zu spät zur Dopingkontrolle gekommen.
Was können sie denn machen in den 10 Minuten

Offline Slartibartfass

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #67 am: Dienstag, 17. März 2009 - 21:04:41 »
Was können sie denn machen in den 10 Minuten

Das hat ae8090 ein paar Beiträge weiter oben geschrieben:
"Bei 10 min sieht das aber schon ganz anders aus! Das würde theoretisch reichen, entweder eine Substanz zu nehmen bzw in die Blase einzubringen, die die Probe unbrauchbar macht oder schlicht, um Wasser zu lassen und per Katheder den unbelasteten Urin einer Dritten Person in die Blase zu füllen (alles schon dagewesen!)."
Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

Alex

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #68 am: Dienstag, 17. März 2009 - 21:12:35 »


Was können sie denn machen in den 10 Minuten

"Bei 10 min sieht das aber schon ganz anders aus! Das würde theoretisch reichen, entweder eine Substanz zu nehmen bzw in die Blase einzubringen, die die Probe unbrauchbar macht oder schlicht, um Wasser zu lassen und per Katheder den unbelasteten Urin einer Dritten Person in die Blase zu füllen (alles schon dagewesen!)."

Ja, aber wirklich nur theoretisch
Pump Dir mal per Katheder in 10 Minuten fremden Urin rein

Offline Slartibartfass

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #69 am: Dienstag, 17. März 2009 - 21:20:04 »
Ja, aber wirklich nur theoretisch
Rein praktisch geht es, wie ae8090 schrieb, auch! Und damit es halt nicht zu solchen Diskussionen kommt, gibt es Regeln, die exakt eingehalten werden müssen! Ansonsten kann man den in vielen Bereichen sowieso nur halbherzig geführten Kampf gegen Doping auch gleich ganz beenden.


Zitat
Pump Dir mal per Katheder in 10 Minuten fremden Urin rein
Nö, lieber nicht.  :nono
Aber 200 ml sauberen und vorgewärmten Eigenurin bekommt man in der Zeit locker in die Blase. (Nein, auch das will ich nicht probieren...)
Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

saab

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #70 am: Dienstag, 17. März 2009 - 21:28:40 »
 
 
 
          Ihr seid eklig, Bä...............

Offline Slartibartfass

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #71 am: Mittwoch, 18. März 2009 - 19:02:13 »
Ihr seid eklig, Bä...............
Wieso wir?




Ach übrigens: Anabolika-Spuren in Haarproben von 22 Sportlern in Frankreich!
Darunter Fußballer, Rugbyspieler, Radfahrer und Leichtathleten.



Bei 138 getesteten Sportlern sind 22 positive Fälle mehr als eine Hausnummer!
Und da die Sache nicht in Spanien stattfand, werden diesmal wohl hoffentlich ein paar mehr Namen veröffentlicht.
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Offline Slartibartfass

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #72 am: Montag, 27. April 2009 - 20:10:06 »
Neuigkeiten im April?

- Im Gegensatz zu anderen Sportlern brauchen Fußballer keine Dopingkontrollen mehr im Urlaub sowie in Sommer- und Winterpause zu befürchten.

- Dopingkontrollen sind in Spanien per Regierungsbeschluss zwischen 23.00 bis 8.00 Uhr verboten.

Muss man sich da noch irgendwie wundern?

Achja, ein Handballer aus der Bundesliga wurde auch positiv getestet.
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ae8090

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #73 am: Montag, 18. Mai 2009 - 21:48:12 »
Es hat mich nicht wirklich überrascht und ich gestehe: Ich habe herzhaft und lauthals gelacht, als ich heute ca. 17.30 diese Meldung im Radio hörte, denn es ist nicht ohne eine gewisse Komik. Auch wenn es eigentlich verdammt traurig ist:

Zitat
Wegen einer nicht angemeldeten Doping-Kontrolle haben alle 20 Starter der belgischen Bodybuilding-Meisterschaften den Austragungsort fluchtartig verlassen.

Quelle und kompletter Artikel


isch_gucke

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #74 am: Montag, 18. Mai 2009 - 21:55:55 »
Ich schmeiß mich weg - wie geil ist das denn  :lach

"So etwas habe ich in meiner ganzen Karriere noch nicht mitgemacht", sagte einer der Ärzte, die die Kontrolle dann mangels anwesender Sportler nicht durchführen konnten.