Autor Thema: Doping, die dunkle Seite des Sports  (Gelesen 7857 mal)

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Offline Slartibartfass

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #15 am: Dienstag, 15. Januar 2008 - 22:02:17 »
Naja, dann erwarten wir mal die Namen derer.
Vonwegen Namen:

"Betroffen sollen neben zahlreichen Wintersportlern aber auch (ehemalige) Athleten aus dem Radsport sein: Neben Michael Rasmussen (Dänemark), Michael Boogerd (Niederlande) und Denis Menchov (Russland), soll auch der österreichische Ex-Radprofi Georg Totschnig sein, der 2006 seinen Rücktritt erklärt hatte."

Wieso tauchen eigentlich immer nur die Namen der Radler auf?  ???



Zitat
Hoffentlich müssen wir nicht manch schöne Erinnerung aus unserem Gedächtnis streichen. :-\ Es gab ja einige spektakuläre  Zieleinläufe und vor allem viele spannende Staffelentscheidungen.
Ach was. Man kann die schönen Erinnerungen ja vom bitteren Beigschmack isoliert behalten.
[ironie]
Es sind eh alle gedopt, daher ist die chancengleichheit ja wieder hergestellt. Der Wettkampf war also fair und die Entscheidungen somit korrekt.
[/ironie]
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Alex

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #16 am: Dienstag, 15. Januar 2008 - 22:06:47 »
Naja, dann erwarten wir mal die Namen derer.
Vonwegen Namen:
"Betroffen sollen neben zahlreichen Wintersportlern aber auch (ehemalige) Athleten aus dem Radsport sein: Neben Michael Rasmussen (Dänemark), Michael Boogerd (Niederlande) und Denis Menchov (Russland), soll auch der österreichische Ex-Radprofi Georg Totschnig sein, der 2006 seinen Rücktritt erklärt hatte."
Wieso tauchen eigentlich immer nur die Namen der Radler auf?  ???
Die Namen werden kommen, dafür ist das Ding hier zu heiß. Die Presse wird mit Sicherheit diesbezüglich nicht die Füsse still halten.

scence

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #17 am: Dienstag, 15. Januar 2008 - 23:54:46 »
wer schon leistungssport betrieben hat ,wird wissen ,dass manche leistung ohne irgendwas eingenommen zu haben ,nicht zu schaffen ist. es ist schwer für nichtleistungssportler zu verstehen ,warum die sich mit medikamenten etc. vollpumpen. der zweite ist immer der verlierer ,weil es letztlich im sport nur ums geld geht. wenn ich regelmäßig schlittschuhe laufe ,dann ,weil es mir spass macht und ich mich fit halten will. ein leistungssportler dagegen will und muss mit ehrgeiz und hartem willen gewinnen und macht das bis zu einem gewissen punkt aus spass,weil er genau weiß ,was kommt ,wenn er trotz hartem training ständig auf dem 5 oder 6. platz rumgurkt. genug beispiele gibts auch im deutschen sport ,wo wir auf den letzten plätzen rumhingen ,und dann als deppen unter druck gesetzt wurden.doping wird es solange geben ,wie sport von der resonanz der öffentlichkeit lebt.

Offline wutz

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #18 am: Mittwoch, 16. Januar 2008 - 12:09:55 »
Vor dem Dopping sind alle gleich (schlecht/gut). Also Chancengleichheit ohne Dopping.
Ich habe noch kein Foto gemacht, das mir wirklich gefällt, deshalb fotografiere
ich morgen wieder.
www.muellertischer.de

Offline Slartibartfass

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #19 am: Mittwoch, 16. Januar 2008 - 20:09:25 »
Vor dem Dopping sind alle gleich (schlecht/gut). Also Chancengleichheit ohne Dopping.
Die Weser entsteht in Hann. Münden aus der Vereinigung von Werra und Fulda und durchfließt Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen, teilweise als Grenzfluss zwischen diesen Ländern. Ihr Einzugsgebiet umfasst außerdem Teile von Thüringen und Sachsen-Anhalt.


Zurück zum Topic:
Zitat von: Slarti
Zitat von: Alex
Gerade auf den Sprintstrecken, wo schon ein Schießfehler über Sieg und Niederlage entscheiden kann würde Doping in meinen Augen nur wenig bringen. (Gar nichts würde ich allerdings nicht sagen).
Nach dem, was ich gelesen habe, wird ja mit mit roten Blutkörperchen angereichtertem Blut gedopt. Den gleichen Effekt (mehr rote Blutkörperchen) hat auch Epo. Je mehr Sauerstoff im Blut ist, desto härter und länger können die Muskeln arbeiten, desto leistungsfähiger ist der Körper. Der Athlet hat jetzt zwei Möglichkeiten, diesen Effekt zu nutzen:
1. Direkte Nutzung: Er läuft, fährt, schwimmt, rennt schneller und oder weiter als die "saubere" Konkurenz. Das macht sich z.B. beim Langlauf, beim Radrennen (z.B. am Berg oder beim Einzelzeitfahren), beim Langstreckenschwimm en etc bemerkbar. Die anaerobe Schwelle liegt höher, man kann länger eine höhere Leistung abrufen und ist eher als der Gegner im Ziel.
2. Indirekte Nutzung: Er geht kontrolliert an die ganz Sache ran und läuft, fährt etc gleichschnell wie die Konkurenz. Da er sein Blut gepimpt hat, hat er höhere Leistungsreserven als der saubere Mittbewerber. Der Körper ist weiter von anaeroben Bereich entfernt, die Muskeln übersäuern nicht(*), man läuft mit dem Pulk mit und verausgabt sich nicht so sehr. Der Puls ist niedriger, der Atem ist ruhiger. Und exakt da sehe ich beim Biathlon die Vorteile des Blutdopings.

Vorhin habe ich ein Interview mit Frank Luck, seines Zeichens elfmaliger Weltmeister und zweifacher Olympiasieger im Biathlon gelesen. Hier ein Ausschnitt:

Frage: "Manche behaupten noch immer, dass Doping im Biathlon wegen der Schießeinlagen keinen Sinn mache - wie gerade wieder nach dem Sieg der als Langläuferin überführten Finnin Kaisa Varis in Ruhpolding zu hören war. Doch wer schnell läuft, ist auch erholter und früher am Schießstand..."

Luck: "Na klar! Diese Diskussion, man müsse ja noch schießen und Doping bringe nichts - da sollte man nicht blauäugig sein. Gerade im läuferischen Bereich kann man zu Trainingsphasen durch Doping das Niveau verbessern und profitiert dann auch am Schießstand davon: Man muss die ersten Runden nicht Vollgas geben, sondern kann in einem niedrigeren Pulsbereich laufen und damit auch die Schießübungen besser absolvieren. Und auf der Schlussrunde kann man dann noch richtig loslegen und in der Loipe noch viel bewegen. Doping ist im Biathlon genauso anwendbar, denn es geht um läuferische Höchstleistungen, die nach vorne getrieben werden sollen. Und der läuferische Aspekt hat einen immer wichtigeren Stellenwert, auch das hat man zuletzt in Ruhpolding wieder gesehen."


Damit dürfte Deine Frage beantwortet und meine Vermutung bestätigt sein.
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Alex

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #20 am: Mittwoch, 16. Januar 2008 - 20:21:10 »
2 bis 3 Jahre dürfte es noch dauern, dann ist auch der Biathlon verbrannt.
Beim Langlauf kann ich das ja sogar noch nachvollziehen, aber nicht bei den Biathleten. Diese Sportart erfordert nicht nur Ausdauer und Stehvermögen, sondern zu einem sicherlich nicht weniger starken Anteil auch Konzentrationsvermögen und Technik. Gerade auf den Sprintstrecken, wo schon ein Schießfehler über Sieg und Niederlage entscheiden kann würde Doping in meinen Augen nur wenig bringen. (Gar nichts würde ich allerdings nicht sagen). Wer hier sauber bleiben möchte, hätte sicherlich auch ohne Dope seine Siegchance.
Das ein gedopter Sportler gegenüber einem sauberen Sportler  im Vorteil ist, wollte ich auch nicht in Abrede stellen. Nur können sich Ausnahmeathlethen in technischen Disziplinen ja wohl eher gegen solche behaupten wie in reinen Ausdauerrennen. Es ist ein Unterschied ob ich 50 Kilometer Langlauf mache oder 7,5 Km Biathlon. Behaupte ich jetzt einfach mal obwohl ich beides noch nicht probiert habe.

Alex

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #21 am: Mittwoch, 16. Januar 2008 - 20:27:28 »
IOC und DOSB fordern Aufklärung in Blutbank-Affäre
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) haben nach den Doping-Anschuldigungen im Zuge der Wiener Blutbank-Affäre um rund 30 Sportler Aufklärung gefordert.
 
Eine gefrorene Blutkonserve wird beschlagnahmt.«Man kann der Sache nur nachgehen, wenn man Fakten hat», sagte DOSB-Präsident Thomas Bach der Deutschen Presse-Agentur dpa. Daher habe er sich mit IOC-Präsident Jacques Rogge abgestimmt, dass DOSB und IOC schriftlich Unterlagen bei den entsprechenden österreichischen Behörden anfordern. «Es wäre unzulässig, daraus ein Schreckensszenario zu zeichnen», meinte Bach. «Bisher gibt es keine Fakten. Es gibt einen Verdacht, der ziemlich pauschaliert ist.»

Unterdessen hat der Deutsche Skiverband (DSV) nach den in der ARD erhobenen Doping-Verdächtigungen rechtliche Schritte gegen die zuständigen Redakteure des TV-Senders eingeleitet. Dies erklärte DSV- Sprecher Stefan Schwarzbach am Rande des Biathlon-Weltcups im Südtiroler Antholz. Der Verband habe alle Quellen ausgeschöpft, «wir haben aber von niemandem die Bestätigung dafür bekommen, dass der DSV darin verstrickt ist», sagte Schwarzbach. Die ARD hatte berichtet, dass unter den mindestens 30 Sportlern, die angeblich Kunden bei der Wiener Blutbank Humanplasma GmbH gewesen sind, rund 20 deutsche Wintersportler seien, die zum Teil der Weltspitze angehörten.

Auf eine rasche Klärung des Doping-Verdachts drängt Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble. «Ich habe die Gerüchte mit großer Sorge gehört. Diese Entwicklung ist für den Sport wahnsinnig problematisch», sagte der für den Sport zuständige Innenminister. «Ich glaube aber nicht, dass der Leistungssport so schnell tot ist. Dafür ist er zu gut und zu schön. Der Sport birgt in sich die Gefahr der Selbstzerstörung. Das gibt es aber nicht nur im Sport», betonte Schäuble. Nach den jüngsten Dopingfällen im Radsport habe er sich angewöhnt, nichts mehr zu glauben, sagte der CDU-Politiker.

Der österreichische Doping-Chefermittler Arnold Riebenbauer, der nach dem Turin-Skandal auf das Blutplasma-Institut in Wien gestoßen war, sagte nichts Belastendes über eine Verstrickung deutscher Wintersportler: «Ich kann keine Namen herausgeben. Zu deutschen Wintersportlern kann ich keine Auskunft geben. Nach meinen Informationen sind neben Radsportlern auch Leichtathleten betroffen.»

Derweil hat ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt seine Vorwürfe konkretisiert. «Der DSV steht momentan nicht im Verdacht, aktiv Blutdoping unterstützt zu haben, geschweige denn, Athleten selbst nach Wien geschickt zu haben», erklärte er. Es gehe eher um zurückliegende Fälle, auf die man im Zusammenhang mit dem österreichischen Doping-Skandal bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin gestoßen sei. Dass er noch nicht Ross und Reiter nennen will, begründete Seppelt in einem Interview mit WDR2 so: «Die Russen- und die Ukrainer-Mafia ziehen im Hintergrund der Blutbank ihre Fäden. Deshalb müssen wir unsere Informanten schützen.»

Der medizinische Leiter der ins Doping-Zwielicht geratenen Wiener Blutplasma-Firma hat ebenfalls alle gegen das Institut gerichteten Anschuldigungen zurückgewiesen. «Seit Bekanntwerden der Vorwürfe war noch kein einziger Ermittler bei uns, weder die Kriminalpolizei, noch ein Drogenfahnder», sagte Lothar Baumgartner der dpa.

Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) hat sich nach Hinweisen auf die Blutbank-Affäre vorsorglich an das Bundeskriminalamt (BKA) gewandt. Dies teilte der NADA-Vorsitzende Armin Baumert mit. Wie der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Christoph Bergner im Sportausschuss mitteilte, sei das BKA aktiv geworden. Bisher seien aber im Fall der 30 verdächtigen Sportler noch keine konkreten Ermittlungsergebnisse verifiziert worden. «Diese haben im besten Fall den Charakter von Gerüchten», sagte Bergner.

Quelle FTD


Offline Slartibartfass

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #22 am: Mittwoch, 16. Januar 2008 - 20:39:45 »
Beim Langlauf kann ich das ja sogar noch nachvollziehen, aber nicht bei den Biathleten. Diese Sportart erfordert nicht nur Ausdauer und Stehvermögen, sondern zu einem sicherlich nicht weniger starken Anteil auch Konzentrationsvermögen und Technik. Gerade auf den Sprintstrecken, wo schon ein Schießfehler über Sieg und Niederlage entscheiden kann würde Doping in meinen Augen nur wenig bringen. (Gar nichts würde ich allerdings nicht sagen). Wer hier sauber bleiben möchte, hätte sicherlich auch ohne Dope seine Siegchance.
Das ein gedopter Sportler gegenüber einem sauberen Sportler  im Vorteil ist, wollte ich auch nicht in Abrede stellen. Nur können sich Ausnahmeathlethen in technischen Disziplinen ja wohl eher gegen solche behaupten wie in reinen Ausdauerrennen. Es ist ein Unterschied ob ich 50 Kilometer Langlauf mache oder 7,5 Km Biathlon. Behaupte ich jetzt einfach mal obwohl ich beides noch nicht probiert habe.
Natürlich macht sich das Doping um so mehr bemerkbar, je länger ein Rennen ist, und bei Ausdauerdisziplinen haben Talente weniger Siegchancen gegen Dopingmonster als bei technischen Sportarten.

Aaaaaaaber wenn ein Athlet am Schießstand steht, einen Puls von 190, eine Atemfrequenz jenseits von gut und Böse sowie übersäuerte Muskeln hat, hat er wenig Chancen gegen einen Athleten mit einem 170er Puls und relativ ruhigem Atem der noch nicht in der Säure steht.
Da kommen neben den Nachteilen auf der Strecke halt zusätzlich noch die Nachteile am Schießstand dazu. :(


(Ich WILL mir garnich vorstellen, 50 km auf Langlaufski zu verbringen. Schauder. )
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Alex

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #23 am: Mittwoch, 16. Januar 2008 - 20:47:16 »
Aaaaaaaber wenn ein Athlet am Schießstand steht, einen Puls von 190, eine Atemfrequenz jenseits von gut und Böse sowie übersäuerte Muskeln hat, hat er wenig Chancen gegen einen Athleten mit einem 170er Puls und relativ ruhigem Atem der noch nicht in der Säure steht.
Das sind Hochleistungssportler, die sind nach 7,5 Km nicht sauer.
Natürlich macht sich das Doping um so mehr bemerkbar, je länger ein Rennen ist,
Ok, da sind wir dann beisammen

Offline Slartibartfass

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #24 am: Mittwoch, 16. Januar 2008 - 20:49:32 »
Auf eine rasche Klärung des Doping-Verdachts drängt Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble. «Ich habe die Gerüchte mit großer Sorge gehört. Diese Entwicklung ist für den Sport wahnsinnig problematisch», sagte der für den Sport zuständige Innenminister. «Ich glaube aber nicht, dass der Leistungssport so schnell tot ist. Dafür ist er zu gut und zu schön. Der Sport birgt in sich die Gefahr der Selbstzerstörung. Das gibt es aber nicht nur im Sport», betonte Schäuble. Nach den jüngsten Dopingfällen im Radsport habe er sich angewöhnt, nichts mehr zu glauben, sagte der CDU-Politiker.
Interessant ist auf jeden Fall, dass Schäuble - heute als Innenminister für den Sport zuständig und nebenbei noch Vorstandsmitglied der Nationalen Anti Doping Agentur - die Verschreibung von Anabolika (nachdem dieses auf die Dopinglisten gesetzt wurde) an Deutsche Athleten befürwortet hat!

Ich habe mal kurz gegoogelt und ein interessantes Intwerview mit Werner Franke gefunden. Auch wenn ich den typen nicht ausstehen kann ist es sehr lesenswert...
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Offline Slartibartfass

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #25 am: Mittwoch, 16. Januar 2008 - 20:51:00 »
Aaaaaaaber wenn ein Athlet am Schießstand steht, einen Puls von 190, eine Atemfrequenz jenseits von gut und Böse sowie übersäuerte Muskeln hat, hat er wenig Chancen gegen einen Athleten mit einem 170er Puls und relativ ruhigem Atem der noch nicht in der Säure steht.
Das sind Hochleistungssportler, die sind nach 7,5 Km nicht sauer.
Wenn die überreißen und versuchen auf Teufel komm raus mitzugehen stehen auch die nach 5 Minuten im Laktat.
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Alex

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #26 am: Mittwoch, 16. Januar 2008 - 20:56:17 »
Aaaaaaaber wenn ein Athlet am Schießstand steht, einen Puls von 190, eine Atemfrequenz jenseits von gut und Böse sowie übersäuerte Muskeln hat, hat er wenig Chancen gegen einen Athleten mit einem 170er Puls und relativ ruhigem Atem der noch nicht in der Säure steht.
Das sind Hochleistungssportler, die sind nach 7,5 Km nicht sauer.
Wenn die überreißen und versuchen auf Teufel komm raus mitzugehen stehen auch die nach 5 Minuten im Laktat.
Sehr unwahrscheinlich, da ja auch Taktik und Die Krafteinteilung wesentliche Bestandteile des sportlichen Erfolges sind und somit auch trainiert werden. Das mal einer durchknallt will ich nicht ausschließen, aber eher nicht die Spitzenleute.

Offline Slartibartfass

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #27 am: Mittwoch, 16. Januar 2008 - 21:08:27 »
Zitat
Das sind Hochleistungssportler, die sind nach 7,5 Km nicht sauer.
Wenn die überreißen und versuchen auf Teufel komm raus mitzugehen stehen auch die nach 5 Minuten im Laktat.
Sehr unwahrscheinlich, da ja auch Taktik und Die Krafteinteilung wesentliche Bestandteile des sportlichen Erfolges sind und somit auch trainiert werden. Das mal einer durchknallt will ich nicht ausschließen, aber eher nicht die Spitzenleute.
Zugegeben, sowas passiert nicht täglich, aber trotzdem sieht man relativ häufig Spitzenathleten, die im Wettkampf überreißen und dann einen rapiden Leistungsabfall haben. Nicht nur bei fünfstundigen Bergetappen sondern auch bei halbstündigen oder noch kürzeren Rennen beim Skifahren, Eislaufen, Leichathletik, Bahnverfolgung etc.

Naja, wir sollten uns jetzt nicht in Kleinigkeiten festbeißen. Hat der Rest der Leserschaft was zum Thema beizutragen?


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DerDerbste

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #28 am: Mittwoch, 16. Januar 2008 - 21:38:27 »

Naja, wir sollten uns jetzt nicht in Kleinigkeiten festbeißen. Hat der Rest der Leserschaft was zum Thema beizutragen?

Nö  8)

Ist aber sehr lesenswert

Offline Slartibartfass

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Re: Doping, die dunkle Seite des Sports
« Antwort #29 am: Donnerstag, 24. Januar 2008 - 15:47:23 »
Gerade gefunden:
"Biathletin Kaisa Varis ist bei einer Doping-Kontrolle am 6. Januar in Oberhof positiv getestet worden. Nur fünf Tage später triumphierte die Finnen erstmals in ihrer Karriere überraschend beim Weltcup in Ruhpolding."
Hier kann man mehr nachlesen.
Bemerkenswert: Sie gewann auf der Kurzdistanz.  :angel:

Die Sache mit der Wiener Blutbank hingegen scheint im Sande zu verlaufen.

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