Autor Thema: "Staumelder", wo wart ihr??  (Gelesen 958 mal)

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Offline wutz

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"Staumelder", wo wart ihr??
« am: Montag, 30. April 2007 - 23:13:16 »
Alle schauen weg: Fataler Herzanfall an der Autobahn

......
Ob er bei früherer Versorgung hätte gerettet werden können, steht nicht fest. Doch selbst wenn nicht – für Griffel ändert das nichts: Theoretisch müsse die Polizei jetzt 1000 Anzeigen gegen Unbekannt wegen unterlassener Hilfeleistung anfertigen. Das Entsetzen ist groß: „Wenn Styropor oder ein Eimer auf der Autobahn liegt, rufen fünf Leute an. Aber wenn da einer neben seinem Auto liegt – das interessiert keinen

Quelle NR vom 30.04.2007

Traurig, traurig.
Hatte wohl kein sein Handy dabei.
Ich habe noch kein Foto gemacht, das mir wirklich gefällt, deshalb fotografiere
ich morgen wieder.
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Störfaktor

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Re: "Staumelder", wo wart ihr??
« Antwort #1 am: Dienstag, 01. Mai 2007 - 01:21:47 »
Alle schauen weg: Fataler Herzanfall an der Autobahn

......
Ob er bei früherer Versorgung hätte gerettet werden können, steht nicht fest. Doch selbst wenn nicht – für Griffel ändert das nichts: Theoretisch müsse die Polizei jetzt 1000 Anzeigen gegen Unbekannt wegen unterlassener Hilfeleistung anfertigen. Das Entsetzen ist groß: „Wenn Styropor oder ein Eimer auf der Autobahn liegt, rufen fünf Leute an. Aber wenn da einer neben seinem Auto liegt – das interessiert keinen

Quelle NR vom 30.04.2007

Traurig, traurig.
Hatte wohl kein sein Handy dabei.


Traurig ?

Konnte doch keiner ahnen das der einen Infarkt bekommt.
Und als es dann klar war um was es geht wurde doch Hilfe gerufen nehme ich an.
Anderenfalls wären 1000 de vorbei gefahren und hätten gedacht der macht ein Nickerchen (oder falls er raus gefallen sollte) der macht einen Reifenwechsel undf ist eingeschlafen dabei.

Wie auch immer, imho ist es mit der Hilfe untereinander nicht weit her. Alles Versager, ich denke die sind schon oftmals überfordert einen Verbandskasten zu finden ... in der Stadt genauso wie beim Auto fahren.
Feigheit spielt bestimmt auch eine große Rolle ..

Fuhr gestern durch die Baustelle am Kreisel Wellenkamp.
War da eine Entenmutter mit über zehn kleinen Küken im Versuch von links nach rechts, ich stoppte und freute mich!  Nach 3 Min. Hupe ohne Ende. Zwar stand mein Bus wie eine Burg, doch war das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmern sagen wir mal wenig kooperativ!  Obwohl Küken ! auf der Fahrbahn rum watschelten ... na ja, kam da dann auf die Einstellung drauf an und ich habe meinen Platz noch 4 Min. verteidigt.  ;D ;D

War aber eine harte Nummer!   hab da kein Bock auf auf die Heulsusen ... überlege ob ich beim nächsten mal Gas gebe und stumpf weiterfahre ... wie alle anderen !

Lars
« Letzte Änderung: Dienstag, 01. Mai 2007 - 01:24:58 von Störfaktor »

Offline JonnyWalker

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Re: "Staumelder", wo wart ihr??
« Antwort #2 am: Dienstag, 01. Mai 2007 - 05:19:40 »
Alle schauen weg: Fataler Herzanfall an der Autobahn

......
Ob er bei früherer Versorgung hätte gerettet werden können, steht nicht fest. Doch selbst wenn nicht – für Griffel ändert das nichts: Theoretisch müsse die Polizei jetzt 1000 Anzeigen gegen Unbekannt wegen unterlassener Hilfeleistung anfertigen. Das Entsetzen ist groß: „Wenn Styropor oder ein Eimer auf der Autobahn liegt, rufen fünf Leute an. Aber wenn da einer neben seinem Auto liegt – das interessiert keinen

Quelle NR vom 30.04.2007

Traurig, traurig.
Hatte wohl kein sein Handy dabei.

Bitte eine wirklich ernste Antwort
Wärst du da angehalten und hättest nachgeschaut, wenn du dies gesehen hättest?

Viele achten doch auf sowas nicht

Offline wutz

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Re: "Staumelder", wo wart ihr??
« Antwort #3 am: Dienstag, 01. Mai 2007 - 08:15:59 »
@Störfaktor
Zitat
Konnte doch keiner ahnen das der einen Infarkt bekommt.
Und als es dann klar war um was es geht wurde doch Hilfe gerufen nehme ich an.
Anderenfalls wären 1000 de vorbei gefahren und hätten gedacht der macht ein Nickerchen (oder falls er raus gefallen sollte) der macht einen Reifenwechsel undf ist eingeschlafen dabei.

Ahnen:
Anhalten nachsehen. Der Mann hat sicherlich nicht dort gefrühstückt.
Klar..
Das kann einem doch nur klar werden, wenn man nachsieht.!!

Ließ den Bericht mal genau. Er hat neben seinem Fahrzeug gelegen. Da der Fahrer links aussteigt, hätte man ihn sehen müssen.
Ich fahre zwar nicht mehr Auto, aber wenn ein Fahrzeug so parkt, ist immer irgendwas ungewöhnliches.

Wegen einem Stück Draht wird beim Sender/Polizei Meldung gemacht. Da wird man auch mit dem Namen genantt oder geht selber über den Sender.
« Letzte Änderung: Dienstag, 01. Mai 2007 - 08:17:53 von wutz »
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Offline Desinfector

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Re: "Staumelder", wo wart ihr??
« Antwort #4 am: Dienstag, 01. Mai 2007 - 09:39:45 »
Also die Polizei gibt die Namen ja wohl nicht weiter, da hätte man anrufen können.

Der Grund, warum keiner anhält, könnte auch der sein, dass es sich bei
einer solchen Situation um einen vorbereiteten Überfall handeln könnte.
Das hat es mittlerweile auch nicht nur einmal gegeben.
Viele Leute haben sicherlich auch nur vorm Anhalten auf der Autobahn
Angst, was ich auch verstehen kann. Auffahrunfälle auf dem Standstreifen
sind an der Tagesordnung.

Ich bin selbst nicht an der Stelle vorbeigefahren, von daher kann ich nicht
beurteilen was ich konkret getan hätte.
Ein Anruf bei der Polizei wäre aber das mindeste gewesen, auch wenn nicht sofort jeder anhält.
gravity sux!

Yogibaer

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Re: "Staumelder", wo wart ihr??
« Antwort #5 am: Dienstag, 01. Mai 2007 - 09:49:37 »
Der ganze Artikel aus der SHZ

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Alle schauen weg: Fataler Herzanfall an der Autobahn
Itzehoe
/
lpe

– Kurz hinter der Ausfahrt Itzehoe-Nord der Autobahn 23 wurde ihm schlecht. Er stoppte, stieg aus und brach neben seinem silberfarbenen Skoda auf dem Standstreifen zusammen. Etwa eine Stunde später war der Mann aus Albersdorf (Kreis Dithmarschen) tot, gestorben im Rettungswagen kurz vor seinem 74.Geburtstag. Könnte er noch leben? Hunderte Autofahrer hatten die Stelle zuvor passiert – doch erst 45Minuten nachdem der Senior zusammengebrochen war, kam ihm jemand zu Hilfe.

Hauptkommissar Jens Griffel von der Itzehoer Polizei ist empört über das Drama, das sich Sonnabendnachmittag abspielte. Es war etwa 13.15 Uhr, als der 73-Jährige neben seinem Wagen zusammensackte. Ein Herzinfarkt, wie sich später herausstellte, sein dritter. „Man hätte ihn eigentlich sehen müssen“, sagt Griffel. „Da sind mindestens 1000 Autos dran vorbeigefahren“, rechnet er angesichts des guten Wetters hoch. Doch erst nach einer Dreiviertelstunde hielt ein 49-Jähriger aus Besdorf (Kreis Steinburg) an und rief Hilfe. Zu spät: Der Albersdorfer konnte zwar wiederbelebt werden, starb aber auf dem Weg in die Klinik.

Ob er bei früherer Versorgung hätte gerettet werden können, steht nicht fest. Doch selbst wenn nicht – für Griffel ändert das nichts: Theoretisch müsse die Polizei jetzt 1000 Anzeigen gegen Unbekannt wegen unterlassener Hilfeleistung anfertigen. Das Entsetzen ist groß: „Wenn Styropor oder ein Eimer auf der Autobahn liegt, rufen fünf Leute an. Aber wenn da einer neben seinem Auto liegt – das interessiert keinen.“

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Quelle shz 30.4.2007