Autor Thema: Gibt es hier in Itzehoe schon Winzer?  (Gelesen 735 mal)

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Störfaktor

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Gibt es hier in Itzehoe schon Winzer?
« am: Mittwoch, 08. November 2006 - 12:31:06 »
... wenn ja haben die in 50 Jahren gute Chancen einen hervorragenden Tropfen zu produzieren !
Denn laut Experten soll durch die Klimaveränderungen in unserer Region der Riesling angebaut werden. Die südlicheren Lagen taugen dann nur noch für süssere Sorten, die momentan noch auschlieslich in Chile, Australien oder Südafrika angebaut werden können.

Dies lief eben im Deutschlandfunk  :(

Gibt es hier eigentlich Mitglieder die engagierte Umweltschützer sind?

Gruß 

Lars

Helmut

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Re: Gibt es hier in Itzehoe schon Winzer?
« Antwort #1 am: Mittwoch, 08. November 2006 - 12:36:49 »
... wenn ja haben die in 50 Jahren gute Chancen einen hervorragenden Tropfen zu produzieren !
Denn laut Experten soll durch die Klimaveränderungen in unserer Region der Riesling angebaut werden. Die südlicheren Lagen taugen dann nur noch für süssere Sorten, die momentan noch auschlieslich in Chile, Australien oder Südafrika angebaut werden können.

Dies lief eben im Deutschlandfunk  :(

Gibt es hier eigentlich Mitglieder die engagierte Umweltschützer sind?

Gruß 

Lars

St. Margarethener Südhang?

Peter

  • Gast
Unsere Umwelt wird eine andere werden ...
« Antwort #2 am: Freitag, 17. November 2006 - 14:24:35 »


Gibt es hier eigentlich Mitglieder die engagierte Umweltschützer sind?


Da gibt es ja diverse Abstufungen des Engagements: Man ...

... verhält sich umweltfreundlich  (im Extremfall Verzicht auf Auto, Strom, Fleisch - weniger extrem verzichtet man zB auf Benzinfresser wie SUVs, geht sparsam mit Energie um, kauft Fleisch nur aus Ökoland etc.)

   ... spendet regelmäßig für Organisationen wie Greenpeace, B.U.N.D., Robin Wood etc.

  ... ist aktiv und kampfbereit bei eben genannten Organisationen.

Wir gehören zu Spendern und Bewusstverbrauchern.

Was meintest Du konkret?


Störfaktor

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Re: Gibt es hier in Itzehoe schon Winzer?
« Antwort #3 am: Samstag, 18. November 2006 - 20:26:55 »
Ich meinte halt Leute, die sich für den Umweltschutz einsetzen. Für sich, für die anderen und eben für eine bessere Umwelt. Die das leise und still machen. Nicht diejenigen, die sich mit Transparenten an Schornsteine ketten oder sich mit Schlauchbooten zur Prime-Time in "Lebensgefahr" bringen.

Und ich meinte auch nicht diejenigen, die im Dezember einmal spenden und sich für engagiert halten.

Ich z.B. kenne ein paar Leute denen das Kyoto-Protokoll sehr wichtig ist und versuchen, sämtliche klimaschädlichen Emissionen einzuschränken oder gar gänzlich einzustellen. Ist ein weites Feld, ich habe da auch schon Versuche angestellt.
Im Moment hoch gehandelt ist Erdwärme, Wärmepumpen, solarthermische Anlagen, Wärme-Kraftkopplung mit regenerativen Energien. Ich meine wir haben hier ja Prokon, die machen nichts anderes.

Was sind denn Bewußtverbraucher?

Eben haben sie gemeldet, das die Nordsee 4 Grad zu warm ist für die Jahreszeit...

Gruß   

Lars

Offline wattwurm

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Re: Gibt es hier in Itzehoe schon Winzer?
« Antwort #4 am: Samstag, 18. November 2006 - 23:04:08 »
heute in den nachrichten gehöhrt.
18 minuten an der kernschmelze vorbei geschlitter. (schweden)
das macht schon angst,oder??????

Peter

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Re: Gibt es hier in Itzehoe schon Winzer?
« Antwort #5 am: Sonntag, 19. November 2006 - 00:53:18 »
heute in den nachrichten gehöhrt.
18 minuten an der kernschmelze vorbei geschlitter. (schweden)
das macht schon angst,oder??????

Wattwurm meint das:

Zitat
Einem Medienbericht zufolge ist das schwedische Atomkraftwerk in Forsmark bei dem Störfall im Sommer nur knapp an einem GAU vorbeigeschliddert. Der Betreiber Vattenfall dementiert.

Vattenfall-Sprecher Göran Lundgren sagte am Samstag in Stockholm: "Das ist einfach nicht wahr. Es hat niemals eine solche Gefahr bestanden. Ich verstehe nicht, wo solche Behauptungen herkommen."

Lundgren wies damit einen Bericht der deutschen Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit zurück, den der "Spiegel" veröffentlicht hatte. Demnach war der Reaktor in Forsmark wegen Defekten bei zwei von vier Notstromaggregaten nur noch 18 Minuten von einer Kernschmelze entfernt gewesen. Lundgren sagte dazu: "Auch die Aufsichtsbehörden haben bestätigt, dass es keine Gefahr einer Kernschmelze gegeben hat. Das Kühlwasserniveau lag immer stabil über zwei Meter, und die Stromproduktion ist 22 Minuten nach dem Kurzschluss wieder mit voller Kraft angesprungen."

 
Kühlwasser knapp über dem Kern
Bei dem Störfall am 25. Juli waren nach einem Stromdefekt zwei von vier Notstromaggregaten für das Kühlwasser nicht wie vorgesehen automatisch angesprungen. Die staatliche schwedische Atomaufsicht SKI hatte danach sowohl den Reaktor in Forsmark wie drei weitere Reaktoren gleicher Bauart bis zu drei Monaten stilllegen lassen. Sie zeigte Vattenfall später wegen an.

Quelle:
http://www.stern.de/politik/panorama/:AKW-Forsmark-Reaktor-Kernschmelze/576715.html

Guido2

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Re: Gibt es hier in Itzehoe schon Winzer?
« Antwort #6 am: Montag, 11. Dezember 2006 - 11:53:55 »
... wenn ja haben die in 50 Jahren gute Chancen einen hervorragenden Tropfen zu produzieren !

Bis dahin sind die aber schon 50 mal pleite...

Aber wenn, dann auch erst dann. Heute ist es nahezu unmöglich hier ver
Denn laut Experten soll durch die Klimaveränderungen in unserer Region der Riesling angebaut werden. Die südlicheren Lagen taugen dann nur noch für süssere Sorten, die momentan noch auschlieslich in Chile, Australien oder Südafrika angebaut werden können.

In Johannesburg beträgt die Tageshöchsttemperatur im Jahresdurchschnitt 21,9 °C. In Karlsruhe als einer der sonnenreichsten und wärmsten Gegenden Deutschland dagegen 15,0 Grad. Selbst wenn da durch Klimaveränderung in 50 Jahren 2 oder 3 Grad dazukommen, sind wir noch sehr, sehr weit von einem Klima wie in Südafrika entfernt. Und Johannesburg hat täglich mehr als doppelt so viele Sonnenstunden wie Karlsruhe. Von daher halte ich den Bericht im Deutschlandfunk für ausgemachten Blödsinn.

Diese extremen Übertreibungen bei der aktuellen Klimadiskussion stören mich ungemein. Das es eine Klimaerwärmung gibt, ist unbestritten. Dass wir dringendst etwas tun müssen auch. Mir selbst liegt auch viel am Umweltschutz, weshalb ich beispielsweise ein Passivhaus gebaut habe. Aber diese ganzen albernen Übertreibungen in der Klimadebatte helfen überhaupt nicht weiter. Die liefern bestenfalls Munition für die Leute, die den zum Teil menschenverursachten Klimawandel immer noch leugnen.