Autor Thema: Mein neues (altes) Hobby: Aquaristik  (Gelesen 347 mal)

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Online Itzeflitze

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Mein neues (altes) Hobby: Aquaristik
« am: Freitag, 26. Juni 2020 - 18:48:01 »
Moin!

Da hier im Forum Interesse besteht, möchte ich für euch den Aufbau meines Aquariums dokumentieren, und gerne auch alles darüber hinaus, wenn die aquatischen Bewohner eingezogen sind. Es wird eine längere Geschichte, da man bei der Aquaristik vor allem Geduld benötigt, bis alles rund läuft. Mein erstes Aquarium ist es nicht, aber ich habe bei meinen Früheren leider Fehler gemacht, die ich dieses Mal vermeiden möchte.

Mein Aquarium hat die Maße 80x35x40cm und fasst 112L. Ich wollte kein Kleineres, weil ich dann weniger Auswahl bei den zukünftigen Bewohnern habe. Es wird ein Artenbecken, in dem ich das natürliche Heimatbiotop der Fische so gut wie möglich nachstellen möchte. Die Fischart richtet sich ein wenig nach der Verfügbarkeit, aber alle möglichen Arten haben in etwa dasselbe Habitat, nämlich einen Flusslauf mit starker Strömung. Als Arten infrage kommen die Panda-Bergbachschmerle (Mein Favorit), eine kleine Schistura Art oder Flossensauger. Als Beigabe kommen Posthornschnecken, Garnelen oder Muscheln infrage. Ebenso der Kardinalfisch, weil dieser der Brut der anderen Fische nicht gefährlich wird (heißt es).

In schnell fließenden Bächen liegt der Fokus weniger auf der Bepflanzung als auf dem Untergrund. Ich habe in den letzten Monaten überall rund um Itzehoe abgerundete Steine gesammelt und feinen Quarzsand und groben Kies gekauft. Zusätzlich habe ich eine Fingerwood Wurzel und trockene Äste von Laubbäumen besorgt. Letztere bekommen noch etwas "Schliff", damit sie aussehen, als wären sie schon eine Weile durch einen Fluss getrieben und abgerieben. Die Bepflanzung des Beckens wird aus zwei Javafarnen bestehen.

Der Aufbau des Aquariums beginnt mit einer soliden Basis. Da eingerichtete Aquarien furchtbar schwer werden, ist man mit einem für diesen Zweck angefertigten Unterschrank am Besten beraten. Ich habe über Hornbach einen Unterschrank von Juwel bezogen. Die Verpackung des Stücks war für meinen Geschmack etwas übertrieben:


Der Aufbau ging leicht von der Hand, und ich bin von der Qualität des Schranks wirklich begeistert. Aufgebaut sieht er so aus:


Die Styroporplatte auf dem Schrank kommt vielleicht noch im Becken zum Einsatz.
Außerdem habe ich einen Teil der Steine gewässert und lasse sie 24 Stunden lang stehen.


Hintergrund der Aktion ist, dass einige Steine wohl Mineralöle absondern, was man an einem schillernden Belag auf der Wasseroberfläche sehen würde. Die Steine habe ich vorher mit Zitronensäure außerdem auf Kalkablagerungen getestet.

Das wars für heute, eventuell geht es schon morgen weiter  ;D
« Letzte Änderung: Freitag, 26. Juni 2020 - 18:56:23 von Itzeflitze »

Offline ThK

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Re: Mein neues (altes) Hobby: Aquaristik
« Antwort #1 am: Freitag, 26. Juni 2020 - 20:10:10 »
Ich habe von Aquaristik NULL Ahnung, lese aber hier sehr interessiert mit. Was man alles im Vorwege bedenken muss ist ja schon eine Geschichte für sich.

Toll geschrieben, Hintergrundwissenvermittelnd, super Bilder, was will ich mehr?

 :clap

Offline NF

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Re: Mein neues (altes) Hobby: Aquaristik
« Antwort #2 am: Freitag, 26. Juni 2020 - 22:57:11 »
Ich habe von Aquaristik NULL Ahnung, lese aber hier sehr interessiert mit. Was man alles im Vorwege bedenken muss ist ja schon eine Geschichte für sich.
Toll geschrieben, Hintergrundwissenvermittelnd, super Bilder, was will ich mehr?
 :clap

Huih - habe mich auch noch nie damit befasst - klingt interessant und ist am Ende wahrscheinlich eine spannende Gechichte.
Wünsche gutes Gelingen und stets eine ruhige Hand - bleibe gerne dabei..als geneigter Leser :lach031:
EINFACH MAL MACHEN.
KÖNNTE JA GUT WERDEN.

Offline zahn

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Re: Mein neues (altes) Hobby: Aquaristik
« Antwort #3 am: Samstag, 27. Juni 2020 - 10:46:05 »

Das ist wirklich interessant, habe mir schon gedacht, dass das viel Arbeit ist, aber da hängt ja ein Schwanz... hinter,
das hätte ich nie gedacht. Wünsche dir gutes Gelingen und viel Erfolg.

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Re: Mein neues (altes) Hobby: Aquaristik
« Antwort #4 am: Samstag, 27. Juni 2020 - 11:28:46 »
Jetzt schon überfordert? Es ist noch nicht einmal richtig losgegangen  ;D
Eigentlich ist ein Aquarium weder extrem kompliziert noch super einfach. Man macht es sich nur selber unnötig schwer, wenn man sich im Vorfeld nicht ausreichend informiert. Die häufigsten Anfängerfehler sind zu rascher Aufbau mit Ignorieren der Einlaufzeit und falscher Besatz (Fische werden für das Becken zu groß/sind zu zahlreich). Dann kippt schon mal das Wasser um und es kommt zur Algenblüte.

Die Steine von gestern scheinen in Ordnung zu sein. Jetzt teste ich die Restlichen. Die Wurzel und einen Ast habe ich gründlich in der Dusche geputzt. Gleich hilft mir eine Freundin das Becken vom Keller in die Wohnung zu bringen  :)
Ich war vor einer Stunde im Futterhaus und habe gesehen, dass sie meine Wunschfische bekommen haben. Die Panda-Bergbachschmerle kannte ich bisher nur von Bildern und Videos. In echt sehen sie noch viel putziger aus, und jetzt ist die Vorfreude riesig  7h
Im Futterhaus wird man übrigens auch gut beraten  daumenhoch

Berichte später gerne mit Bildern weiter, aber es kann heute ziemlich spät werden, da wir eine Gewitterlage bekommen und ich auch das gerne dokumentieren möchte, wenn es sich so entwickelt, wie die Vorhersagekarten versprechen.

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Re: Mein neues (altes) Hobby: Aquaristik
« Antwort #5 am: Samstag, 27. Juni 2020 - 15:16:00 »
Wieder eine kleine Etappe geschafft:


Ich habe dummerweise vergessen, das Papier am Boden des Aquariums zu entfernen  :hammer
Wird man später aber eh nicht mehr sehen können. Zwischen Aquarium und Unterschrank ist eine spezielle Unterlage aus dem Zoohandel. Diese dient als Puffer, denn ein einziges Sandkorn kann, wenn genug Druck darauf lastet, eine Aquarienscheibe zum Platzen bringen. Bei rahmenlosen Aquarien muss deshalb zwingend eine solche Unterlage vorhanden sein.

Damit ich nicht durch das Aquarium auf die Raufasertapete schauen muss, habe ich eine halbtransparente Folie an der Rückwand angebracht. Dessen Wirkung kommt wahrscheinlich erst nach Inbetriebnahme richtig zur Geltung. Monotone Hintergründe liegen vor allem beim Aquascaping im Trend, denn sie wirken ästhetisch und lenken die Aufmerksamkeit auf die Einrichtung. Die günstige LED Lampe (vom Chinesen) liefert später ein kräftiges Licht in Weiß, Blau und Rot. Zu der Lampe schreibe ich später noch etwas.

Als Nächstes, also vermutlich morgen, steht der Zuschnitt von Plexiglas an. Eine Platte kommt auf den Boden, damit die punktuelle Belastung durch die großen Steine nicht das echte Glas zerstört, und mit einer zweiten Platte decke ich das Aquarium zu 3/4 ab.  Damit will ich verhindern, dass neugierige Katzen im Wonhzimmerteich Schwimmen gehen  :o

Offline Koch Th

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Re: Mein neues (altes) Hobby: Aquaristik
« Antwort #6 am: Samstag, 27. Juni 2020 - 16:26:24 »
Supper Intersant  :top 

                                Bin gepannt wie es weiter geht

                                                                                                             :lach031:   
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Re: Mein neues (altes) Hobby: Aquaristik
« Antwort #7 am: Montag, 29. Juni 2020 - 15:50:35 »
Hier gehts heute auch weiter mit dem Bodengrund und Dekorationsgegenständen (aka "Hardscape").  :yahoo:



Beim Schneiden der Plexiglasscheiben ist mir gestern eine gesplittert. Als Untergrund für die Steine ist sie allerdings gut genug. Kanten habe ich natürlich abgeschleift. Die Anordnung der Steine und Äste auf dem Bild war meine erste Idee, und ich habe festgestellt, dass ich genau die richtige Wahl mit dem Holz und den Steinen getroffen habe. Den Ästen habe ich einen "used-look" verpasst, indem ich sie mit einem Stahlschwamm (für Töpfe) abgeschrubbt habe. Lockere Rinde, die im Aquarium faulen würde, ging so recht einfach runter.

Als Nächstes habe ich das Holz erst einmal wieder rausgenommen und den Sand gewaschen. Anschließend habe ich damit den Boden bedeckt und danach mit dem Kies weitergemacht. Diesen habe ich links und rechts zu einer Kiesbank aufgeschüttet. Der Hintergrund ist, dass meine Wunschfische Freilaicher sind und ihre eigenen Babys fressen würden. Im groben Kies wären die Eier und Jungfische geschützt.

Das ist der aktuelle Stand:



In die Mitte werde ich wohl noch ein wenig mehr Sand schütten. Morgen muss ich noch ein paar Besorgungen machen und will dann die Technik anschließen. Wenn nichts dazwischenkommt, werde ich das Becken Donnerstag bepflanzen und in Betrieb nehmen.

Eine ganz wichtige Sache habe ich vorhin auch noch mit meiner Versicherung geklärt: Der Schaden an der Wohnung durch ein geplatztes Becken wäre durch meine (Hausrat-)Versicherung abgedeckt. Das muss nicht bei jedem Anbieter so sein, deshalb immer nachfragen und ggf. extra versichern, wenn ihr ein Aquarium aufstellen wollt. Für das Becken selbst bräuchte ich noch eine Versicherung gegen Glasbruch. (Bei größeren Aquarien mit über 160L Volumen ist das auf jeden Fall zu empfehlen, da sie teuer sind!)
Kleine Anekdote: Mein Vater war früher Aquarianer und hatte zwei Aquarien mit über 200L Volumen. Eines davon ist an meinem Geburtstag geplatzt. Das Wasser schoss ins Wohnzimmer und hinter eine deckenhohe Wohnwand. Ungefähr die Hälfte der Fische ist gestorben, und ein neues Aquarium bekommt man nicht binnen kürzester Zeit aus dem Ärmel geschüttelt. Deswegen bin ich mit Aquarien und möglichen Schäden sehr vorsichtig.

Vom Sand und Kies ist so viel übrig geblieben, dass ich eigentlich schon das nächste Aquarium planen kann  :lach


Vielleicht mache ich das sogar, so in 1-2 Jahren, wenn ich mein Wohnzimmer renoviert habe  :floeten

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Re: Mein neues (altes) Hobby: Aquaristik
« Antwort #8 am: Dienstag, 30. Juni 2020 - 17:43:21 »
Und weiter gehts! Heute wollte ich die Technik auf Herz und Nieren prüfen. Zuerst habe ich den Filter flott gemacht, den EX 600 Plus von Tetra. Dieser Außenfilter hat drei Einsätze für Filtermaterialien:



Die Filtermaterialien gehen von grob bis fein, und in dieser Reihenfolge werden sie in den Filter eingebracht. Den Anfang machen die hellen Keramik(?)ringe, gefolgt von den schwarzen Plastikbällen. Hier werden grobe Verschmutzungen abgefangen, und schadstoffabbauende Bakterien finden auf dem Material eine große Fläche zum Ansiedeln. Für den letzten Korb hat der Hersteller ein Säckchen Aktivkohle mitgegeben. Diese ist zum Start des Filters unnötig, darum habe ich klassische Filterwatte als Feinfilter besorgt.
Das Anschließen war nicht allzu schwer. Man muss nur aufpassen, dass man die Schläuche an den richtigen Stellen anschließt, sonst läuft der Filter rückwärts  :hammer
Damit ich das Ding starten konnte, musste ich mehr Wasser ins Aquarium füllen, und dann ging es unter Beleuchtung los:



Wenns richtig losgeht, ist der Wasserstand natürlich noch höher. Ich wollte nur testen, ob es beim Filter oder sonstwo ein Leck gibt. Es sitzt aber alles bombenfest.
Den Timer der Lampe muss ich noch einmal programmieren, weil er kurz ab vom Strom war.
Die Heizung ist noch nicht in Betrieb, und vermutlich benötige ich sie nicht. Meine Wunschfische bevorzugen nämlich Temperaturen von 15-24°C. Denen müsste ich bei hochsommerlichen Temperaturen eher Eiswürfel ins Wasser kippen.

Womit ich aktuell nicht so zufrieden bin, ist die Rückwand, da sie zu transparent ist. Da werde ich mir noch etwas einfallen lassen.



Die Wurzel habe ich mit Steinen beschwert, weil sie zu Schwimmen anfing. Das wird sich ändern, sobald sie sich mit Wasser vollgesogen hat.

Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden. Was ich noch besorgen werde, ist eine Strömungspumpe, da der Filter zwar die Oberfläche schön in Bewegung hält, aber unten nichts ankommt. Mit der Strömungspumpe kann ich am besten ein schnell fließendes Gewässer simulieren, und den Fischen wird es garantiert gefallen.

Morgen mache ich eine Pause vom Aquarienaufbau, und Donnerstag kommt das Grünzeug hinein.

Offline Koch Th

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Re: Mein neues (altes) Hobby: Aquaristik
« Antwort #9 am: Mittwoch, 01. Juli 2020 - 11:01:51 »
Danke
Hört /Liest sich richtig Aufregend
Hätte auch nicht gedacht ,das es soooo viel Arbeit macht . :lach031:
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Re: Mein neues (altes) Hobby: Aquaristik
« Antwort #10 am: Mittwoch, 01. Juli 2020 - 15:25:48 »
Eigentlich wollte ich ja heute Pause machen, aber ich musste für meinen Kater Dodger ein Medikament in Wellenkamp abholen und bin dabei am Futterhaus vorbeigekommen. Das Becken ist jetzt mit Pflanzen eingerichtet und fährt einen Monat lang ein.



Da der Filter noch keine Bakterien beinhaltet, die die Abfallprodukte von Lebewesen abbauen können, müssen diese sich erst bilden. Vorher sollte man auf keinen Fall Tiere ins Aquarium einsetzen!
Während der Einfahrzeit gibt man in regelmäßigen Abständen etwas Fischfutter ins Wasser. Das dient den Bakterien als Nahrung. Alternativ kann man auch aus einem anderen Aquarienfilter (sofern vorhanden) den Filterschwamm über dem Becken ausdrücken und so direkt Bakterien ins Wasser geben. Die ganz Harten pinkeln einfach ins Wasser  :floeten
(Ich bevorzuge die erste Methode mit dem Fischfutter!)

Die nächsten Wochen heißt es weiter die imaginären Fische füttern, Wasserwechsel machen und vor allem Wasserwerte messen. Dafür habe ich Teststreifen. Heute habe ich noch nicht gemessen, weil es bei Leitungswasser vermutlich nichts Spannendes zu messen gibt.

Auf der Wasseroberfläche treiben 1 1/2 zerbröselte Seemandelbaumblätter. Die sehen so aus:



Diese Blätter geben Huminstoffe ans Wasser ab und senken leicht den PH Wert. Huminstoffe sind ein natürliches Anti-Pilzmittel und schützen die Schleimhäute vieler Fische. Außerdem werden sie von gerne von Garnelen und Schnecken beweidet, bzw. zerlegt.

Die beiden Pflanzen sind Javafarn, der nicht im Boden eingegraben wird, sondern nur an Einrichtungsgegenständen befestigt. Das Plastikkörbchen und die Steinwolle, in denen die Pflanzen verkauft werden, müssen restlos entfernt werden.

So, jetzt passiert erst einmal einen Monat lang nicht viel Aufregendes. Mitte des Monats werde ich auf jeden Fall eine kleine Strömungspumpe besorgen, damit das Ganze noch mehr wie ein Bach aussieht und sich für die Bewohner auch so anfühlt.

Gerne beantworte ich euch in der Zeit Fragen, wenn vorhanden  :)

Offline Hägar

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Re: Mein neues (altes) Hobby: Aquaristik
« Antwort #11 am: Mittwoch, 01. Juli 2020 - 16:54:19 »
...dann wird es ja noch etwas dauern bis Du die Angelrute auswerfen kannst...... ;)

Offline moni

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Re: Mein neues (altes) Hobby: Aquaristik
« Antwort #12 am: Mittwoch, 01. Juli 2020 - 22:10:21 »
Moin!

Sehr schöner Bericht!

Zur Zeit habe ich nur eine Frage zur verwendeten Lampe. Du schreibst "Die günstige LED Lampe (vom Chinesen) liefert später ein kräftiges Licht in Weiß, Blau und Rot."

Ist es eine spezielle Aquarienleuchte?

Auf jeden Fall hast du dir interessante Fischlein ausgesucht; habe mich gleich mal bei Wikipedia informiert.

Ach ja; vor langer langer Zeit war ich auch ein aktiver Aquarianer: Buntbarsche usw.

und tschüs!

moni

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Re: Mein neues (altes) Hobby: Aquaristik
« Antwort #13 am: Donnerstag, 02. Juli 2020 - 10:34:01 »
Hi Moni!
Was für Buntbarsche hattest du?

Für mein Aquarium habe ich nach einer gut bezahlbaren LED Lampe gesucht, die ein schönes natürliches Lichtspektrum hat. Ich habe mich durch ein Dutzend Anbieter gewühlt und viele Rezensionen bei Amazon gelesen, bis ich diese Lampe fand: https://www.amazon.de/dp/B07VBQVN3X/?coliid=I33H23NLEP76OO&colid=AQ6DUKPZIATX&ref_=lv_ov_lig_dp_it&th=1
Meistens haben LED Lampen nur weiße und blaue LEDs, wodurch das Licht meiner Meinung nach kalt wirkt. Normalerweise kostet eine LED Leiste in der Größe bei namenhaften Herstellern auch ungefähr das Doppelte und mehr.
Meine Lampe kann man per Kippschalter an, aus und auf Mondlicht umschalten. Ich habe eine digitale Zeitschaltuhr mit Dimmer an die Lampe angeschlossen. Das Licht wird zur einprogrammierten Zeit in kleinen Schritten heller oder dunkler. Ein Umschalten auf Mondlicht ist allerdings nur manuell möglich.

Bei Produkten aus China bin ich wegen der Qualität erst einmal skeptisch, aber bei diesem ist alles sauber verarbeitet, und sie macht durchaus einen wertigen Eindruck. Die Haltung von Zierfischen hat in China lange Tradition, deshalb lohnt sich durchaus ein Blick nach Fernost zu deren Herstellern.

Online Itzeflitze

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Re: Mein neues (altes) Hobby: Aquaristik
« Antwort #14 am: Freitag, 03. Juli 2020 - 11:15:58 »
Vorhin habe ich das erste Mal die Wasserwerte gemessen. Das Wasser ist nicht mehr trüb, hat durch die Huminstoffe allerdings eine gelbliche Farbe bekommen:


Hier der direkte Vergleich zum Leitungswasser:


Getestet habe ich zum Vergleich Beides, mit dem Ergebnis, dass es keinen Unterschied gibt.
GH <7, Chlor 0, Nitrat 0, Nitrit 0, Gesamtalkalinität 80, Karbonathärte <40, PH 7,6
Theoretisch kann man das Pipiwasser aus dem Aquarium also trinken.  ;D

Aber etwas tut sich trotzdem im Becken. Auf der Wurzel hat sich eine glibschige Schicht gebildet. Ich vermute, es werden auch noch Algen wachsen.