Autor Thema: Drogenhochburg Itzehoe?  (Gelesen 227 mal)

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Offline ThK

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Drogenhochburg Itzehoe?
« am: Montag, 23. September 2019 - 10:06:03 »
Seit einiger Zeit darf ich die Norddeutsche Rundschau lesen.
Dabei ist mir aufgefallen, dass kein Tag vergeht, dass die Polizei Autofahrer anhält, der dann auch noch
unter Drogenmissbrauch steht. Wie hoch ist dann erst die Dunkelziffer?

Auf jeden Fall ist das eine Erklärung für den Fahrstil vieler Itzehoer Autofahrer.

Offline Koch Th

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Re: Drogenhochburg Itzehoe?
« Antwort #1 am: Montag, 23. September 2019 - 12:02:01 »
Drogen in IZ
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Offline Hägar

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Re: Drogenhochburg Itzehoe?
« Antwort #2 am: Montag, 23. September 2019 - 17:51:01 »
...glaube das beschränkt sich nicht nur auf Itzehoe....das ist ein großes Problem für ALLE und ÜBERALL.... Fakt ist es aber auch das die Strafen sehr milde sind und nicht wirklich abschrecken...da sollte die Justiz nacharbeiten.....wird aber wohl nix, wenn es eh im Gespräch ist das Zeug zu legalisieren.....dann muss man mit dem von ThK angesprochenen Problem leben.....die, die unter Drogen fahrend erwischt werden, haben ein echtes Problem mit dem Führerschein...

Offline NF

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Re: Drogenhochburg Itzehoe?
« Antwort #3 am: Montag, 23. September 2019 - 19:04:51 »

Wir haben gesetze - aber kaum JEMANDEN der sie aktiv überwacht...und eine völlig überforderte Justiz.
Wir haben eine Gesellschaft - die kaum (oder doch zumindest nur andere Sachen beschäftigen) noch etwas interessiert.

Die Zeiten haben sich geändert - aber sind sie wirklich schlechter geworden?
Früher hat man auch viel falsch gemacht...aber Keine(n) hat es interessiert, weil wir es schlicht und ergreifend nicht gemerkt haben.
Damals ging es uns gut - heute noch viel besser (oder zu gut?)...weil es heute alles öffentlich ist.

Alles hat wohl so seine Zeit...und bei mir stellt sich langsam Altersmilde ein - der Turbokapitalismus wird seine Kinder fressen - zu seiner Zeit!
Mit einem Hammer in der Hand sieht
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Offline Itzeflitze

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Re: Drogenhochburg Itzehoe?
« Antwort #4 am: Montag, 23. September 2019 - 22:10:34 »
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Und das HDJ nicht vergessen!  :o

Offline ToRü | ToРуз

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Re: Drogenhochburg Itzehoe?
« Antwort #5 am: Dienstag, 24. September 2019 - 14:41:14 »
Itzehoe ist in der Szene durchaus bekannt; da kommen selbst Hamburger nach Itzehoe um Drogen zu konsumieren....
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
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Offline Glossitel

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Re: Drogenhochburg Itzehoe?
« Antwort #6 am: Dienstag, 24. September 2019 - 15:35:50 »
Um zu konsumieren oder um zu kaufen? Ein kleiner Unterschied. Wobei ich nicht glaube, das es in HH nix gibt. ;)

Offline ToRü | ToРуз

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Re: Drogenhochburg Itzehoe?
« Antwort #7 am: Montag, 30. September 2019 - 15:30:54 »
Um zu konsumieren oder um zu kaufen? Ein kleiner Unterschied. Wobei ich nicht glaube, das es in HH nix gibt. ;)

Nun, ich schrieb: konsumieren. Meinte auch konsumieren, das beinhaltet ja auch kaufen  ;).
Respektiere jede Meinung. Gefallen muss sie mir ja nicht. Und das sag ich dann auch.
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Offline Blubb

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Re: Drogenhochburg Itzehoe?
« Antwort #8 am: Freitag, 04. Oktober 2019 - 09:33:20 »
Meine Meinung ist sowieso, dass die Drogenpolitik so wie sie in Deutschland betrieben wird, nämlich rein auf Prohibition und Strafverfolgung zu setzen, komplett gescheitert. Die Strafverfolgung ist damit komplett überlastet, Gerichte müssen sich mit Quatschverfahren bei absoluten Kleinstmengen befassen etc.. Das ist eine absolute Verschwendung von Zeit und Geld. Portugal ist ein gutes Vorbild für eine erfolgreiche Drogenpolitik, indem man dort weitgehend auf Entkriminalisierung setzte. Drogenkonsum ist keine Straftat, sondern nur noch eine Ordnungswidrigkeit. Wer erwischt wird, kommt nicht mehr vor ein Gericht, sondern geht zum Arzt oder Psychologen zur Aufklärung mit der Option auf eine Therapie. Alleine der Verkauf von Drogen ist immer noch strafbar. Das Ergebnis: Die Anzahl der Drogenkonsumenten hat rasant abgenommen, gerade bei jüngeren Leuten, weniger Drogentote, weniger Drogenkriminalität. Das Geld, das bei der Strafverfolgung eingespart wird, kann für Beratungs- und Drogenersatzprogramme eingesetzt werden.

Ist in meinen Augen der einzige Lösungsweg in der Drogenpolitik. Drogenkonsumenten sind in der Regel Opfer, denen geholfen werden muss. Sie gehören weder vor Gericht noch ins Gefängnis.

Offline Itzeflitze

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Re: Drogenhochburg Itzehoe?
« Antwort #9 am: Dienstag, 15. Oktober 2019 - 23:09:14 »
Itzehoe hat wohl wirklich ein Drogenproblem. Vor ungefähr drei Wochen ging bei DM ein junger Mann an mir vorbei, der ganz ungeniert einen Joint geraucht hat. Eine Bekannte hat mir heute berichtet, dass sie dasselbe auch schon mehrmals im Innenstadtbereich und bei Frauen (Langer Peter) beobachtet hat. Habe ich etwas verpasst, und Itzehoe liegt inzwischen in den Niederlanden?

Offline ToRü | ToРуз

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Re: Drogenhochburg Itzehoe?
« Antwort #10 am: Mittwoch, 16. Oktober 2019 - 11:51:11 »
Nun, ein Joint ist da ähnlich wie ein Bier. Kaum jemand stört es, wenn Leute in der Stadt ein Bier trinken. Aber ein Joint?

Sucht ist immer ein Problem, die Süchtigen sind krank und brauchen Hilfe....
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Offline Itzeflitze

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Re: Drogenhochburg Itzehoe?
« Antwort #11 am: Mittwoch, 16. Oktober 2019 - 12:20:34 »
Nun, ein Joint ist da ähnlich wie ein Bier. Kaum jemand stört es, wenn Leute in der Stadt ein Bier trinken. Aber ein Joint?

Sucht ist immer ein Problem, die Süchtigen sind krank und brauchen Hilfe....

Hilfe wollen die meisten doch nicht. Ich habe ein paar Jahre im Schröderskamp gewohnt und Alkis, Kiffer und eine Heroinsüchtige als Nachbarn gehabt. Keiner von denen hat nur ansatzweise versucht, etwas an seinem verkackten Leben zu ändern, sondern nur im Kopf gehabt, wie die Sucht weiter finanziert werden kann, wenn das Amt kein Geld mehr gezahlt hat.
Ich bin deswegen absolut gegen Legalisierung von Drogen, um die Süchtigen zu entkriminalisieren, weil sie früher oder später in die Kriminalität abrutschen. In 5 Jahren stimmst du mir vielleicht zu.

Offline ToRü | ToРуз

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Re: Drogenhochburg Itzehoe?
« Antwort #12 am: Mittwoch, 16. Oktober 2019 - 12:25:44 »
Nun, ein Joint ist da ähnlich wie ein Bier. Kaum jemand stört es, wenn Leute in der Stadt ein Bier trinken. Aber ein Joint?

Sucht ist immer ein Problem, die Süchtigen sind krank und brauchen Hilfe....

Ich habe solche Problematiken durchaus im Bekanntenkreis. Habe erst vergangene Woche einen guten Bekannten in eine Entzugsklinik gefahren.

Natürlich müssen die Süchtigen selbst ihren Entzug wollen. Macht sonst ja keinen Sinn. Und bis dahin ist ein ein langer, durchaus qualvoller Weg. Dabei sollte man bedenken, dass sie krank sind und erst ein großer Leidensdruck da sein muss, bis sie Hilfe annehmen. Bis dahin dreht sich ihr Leben nur um die Droge. Beim Alkie halt nur um Alkohol, der aber leichter zu beschaffen und gesellschaftlich akzeptiert ist.

Hilfe wollen die meisten doch nicht. Ich habe ein paar Jahre im Schröderskamp gewohnt und Alkis, Kiffer und eine Heroinsüchtige als Nachbarn gehabt. Keiner von denen hat nur ansatzweise versucht, etwas an seinem verkackten Leben zu ändern, sondern nur im Kopf gehabt, wie die Sucht weiter finanziert werden kann, wenn das Amt kein Geld mehr gezahlt hat.
Ich bin deswegen absolut gegen Legalisierung von Drogen, um die Süchtigen zu entkriminalisieren, weil sie früher oder später in die Kriminalität abrutschen. In 5 Jahren stimmst du mir vielleicht zu.
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