Autor Thema: Geld schießt Tore  (Gelesen 554 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline NF

  • Administrator
  • Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 5.186
  • Geschlecht: Männlich
  • Am ENDE wird alles gut
    • NFsGalerie
Geld schießt Tore
« am: Dienstag, 23. Januar 2018 - 11:29:29 »

Wenn man sich die Liste der TOP-Clubs in Europa ansieht und diese dann mit den jeweiligenTtabellenplätzenin deren Ligen vegleicht...fällt einem was auf!

Quelle | dpa
Die Fußball-Geldliga:

Eine Studie hat den Umsatz der größten Vereine der Welt verglichen. Im Ranking ist nur der deutsche Meister vorne mit dabei

Deloitte erstellt die Rangliste auf Basis der veröffentlichten Jahresabschlüsse unter dem Titel "Football Money League".
Transfererlöse werden nicht mit einberechnet, weshalb die Zahlen teils deutlich von den Angaben der Vereine abweichen.

Die Top 10 und deutsche Klubs:
1. Manchester United 676,3 Mio. Euro
2. Real Madrid 674,6 Mio. Euro
3. FC Barcelona 648,3 Mio. Euro
4. FC Bayern München 587,8 Mio. Euro
5. Manchester City 527,7 Mio. Euro
6. FC Arsenal 487,6 Mio. Euro
7. Paris Saint-Germain 486,2 Mio. Euro
8. FC Chelsea 428 Mio. Euro
9. FC Liverpool 424,2 Mio. Euro
10. Juventus Turin 405,7 Mio.
...
12. Borussia Dortmund 332,6 Mio. Euro
...
16. Schalke 04 230,2 Mio. Euro
...

Gilt also auch in der BuLi - bis auf den HSV, Leverkusen und Wolfsburg.
Mit einem Hammer in der Hand sieht
VIELES nach einem Nagel aus

Offline NF

  • Administrator
  • Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 5.186
  • Geschlecht: Männlich
  • Am ENDE wird alles gut
    • NFsGalerie
Re: Geld schießt Tore
« Antwort #1 am: Dienstag, 20. Februar 2018 - 09:10:05 »

...endlich - die Bundesliga spielt jetzt an mindestens vier Tagen in der Woche - und man braucht nur drei Bezahl-Abos um den ganzen Spaß im TV live zu gucken.

Den viel beachteten Auftakt haben gestern die Rasenballer aus Leipzig in Frankfurt gefeiert...zur Begrüßung gab es Trillerpfeifen,
fehlende Heimunterstützung und jede Menge Tennisbälle sowie kiloweise kostenloses Klopapier.

Ob die "da oben" es irgendwann noch merken - die Stimmung kippt gerade...weil es sich immer weniger Fußball-Freunde leisten können und wollen.
Bspw. müssen die Stadion-Fans jetzt fast ihren gesamten jahresurlaub für BuLi-Reisen opfern.
Das wird doch hoffentlich sogar dem dämlichsten Hooligan bald zu blöd sein, oder?
Mit einem Hammer in der Hand sieht
VIELES nach einem Nagel aus

Offline ThK

  • Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 5.872
  • Geschlecht: Männlich
  • Sorry, hab's vergessen!
    • Besuch mich mal
Re: Geld schießt Tore
« Antwort #2 am: Dienstag, 20. Februar 2018 - 10:24:37 »
Ich bin zwar immer noch Bundesliga-fußballinteressiert, aber es wird von Jahr zu Jahr weniger. Dazu trägt eben das von dir beschriebene bei.
Ins Stadion fahre ich schon seit Jahren nicht mehr (außer man bekommt mal eine Einladung), weil Leistung in keinem Verhältnis zum Eintrittsgeld steht.
Im Fernsehen ist die "ARD-Sportschau" meine Hauptquelle und fertig aus. Den Quatsch mit den Abos mache ich nicht mit. Bin auch nicht gewillt über mehrere Formate meine Informationen zu bekommen.
Die Hardcore-Fans sind nicht zu beneiden. Wenn man seine Mannschaft zuhause live sehen will, muss man sich von Freitag bis Montag alle Tage freihalten, weil irgendwelche Profitgeier bestimmen wann gespielt wird.
Die Auswärtsfans sind noch schlimmer dran. Am Montag zum Auswärtsspiel und am Dienstag wieder zur Arbeit oder doch gleich Montag und Dienstag freinehmen?

Da dieses Kohlescheffelprinzip im europäischen Ausland schon funktioniert, wird es sich wohl auch bei uns durchsetzen (aber ohne mich  :P )

Offline NF

  • Administrator
  • Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 5.186
  • Geschlecht: Männlich
  • Am ENDE wird alles gut
    • NFsGalerie
Re: Geld schießt Tore
« Antwort #3 am: Mittwoch, 21. Februar 2018 - 23:08:28 »

...Mann/Frau kann es auch mit bissigem Humor nehmen - Zitat aus dem Postillon:

Frankfurt (dpo) - Nach massiven Protesten gegen das erste reguläre Montagsspiel der Bundesliga-Geschichte reagiert nun der Ligaverband DFL: Alle für diese Saison geplanten Montagspartien sollen künftig auf Dienstag verlegt werden. Damit hofft die DFL auf ein Ende der Kritik.
Mit einem Hammer in der Hand sieht
VIELES nach einem Nagel aus