Autor Thema: Kastrieren zahlt der Steuerzahler - Versuchsprojekt  (Gelesen 606 mal)

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Offline NF

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Kastrieren zahlt der Steuerzahler - Versuchsprojekt
« am: Dienstag, 14. Oktober 2014 - 09:41:42 »

Projekt gegen Katzenelend

Kastrieren, Chip einsetzen und in einer Datenbank erfassen: Mit diesen drei Maßnahmen will Schleswig-Holstein gegen Katzenelend im Land vorgehen und die Zahl freilaufender Katzen deutlich eindämmen. Dazu haben sich Kommunen, Land, Tierschutzverbände und die Tierärzteschaft jetzt auf ein Pilotprojekt verständigt.
Rund 75.000 freilaufende Katzen gibt es zurzeit im Land - und es werden mehr, wenn nichts getan wird. Denn eine weibliche Katze kann bis zu 35 Nachkommen jährlich gebären...die Tierheime sind längst überfüllt, Wildtiere werden immer öfter Opfer der herum streunenden Katzen.

Was haltet IHR von dieser erstmals flächendeckend organisierten Aktion?
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Offline DrKloebner

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Re: Kastrieren zahlt der Steuerzahler - Versuchsprojekt
« Antwort #1 am: Dienstag, 14. Oktober 2014 - 09:51:34 »
Dasselbe versucht Katja ja schon seeit Jahren.
Jo

Offline Koch Th

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Re: Kastrieren zahlt der Steuerzahler - Versuchsprojekt
« Antwort #2 am: Dienstag, 14. Oktober 2014 - 16:14:53 »
Von 75 000 Wild lebenden Katzen sollen/können 5 000 kastriert werden Bleiben noch 70 000 übrig

             Ich weis nicht recht ,ob das Sinn macht  ???
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Offline NF

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Re: Kastrieren zahlt der Steuerzahler - Versuchsprojekt
« Antwort #3 am: Dienstag, 14. Oktober 2014 - 18:17:06 »

...weiter geht es im Thema - heute folgende dpa-Meldung gelesen:

Um die Zahl der Streuner zu verringern, arbeiten das Land Hessen und der ehrenamtliche Tierschutz zusammen. Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) ließ sich am Dienstag in Wiesbaden das neue Katzen-Kastrations-Mobil des hessischen Tierschutzverbandes vorführen. In der rollenden Tierklinik können wildlebende Katzen und Kater operiert werden, die örtliche Tierschutzvereine gefangen haben. "Es gibt so viele streunende Katzen, die sich immer weiter vermehren", sagte Hinz. "Die Kastration vor Ort kann viel Elend verhindern."

Doch die Pläne des Landes gehen noch weiter: Auch den gepflegten Hauskatzen, den Lieblingen ihrer Halter, soll es an die Fortpflanzungsfähigkeit gehen. Die Population der wilden Katzen erneuert sich nämlich durch Hauskatzen, die unkontrolliert Freigang haben. Deshalb arbeitet das Land an einer Verordnung: Danach können Kommunen künftig die Halter von freilaufenden Katzen verpflichten, ihre Tiere registrieren und kastrieren zu lassen. Rechtliche Grundlage ist Paragraf 13b im Tierschutzgesetz des Bundes.
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Offline Itzeflitze

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Re: Kastrieren zahlt der Steuerzahler - Versuchsprojekt
« Antwort #4 am: Mittwoch, 15. Oktober 2014 - 10:29:21 »

Doch die Pläne des Landes gehen noch weiter: Auch den gepflegten Hauskatzen, den Lieblingen ihrer Halter, soll es an die Fortpflanzungsfähigkeit gehen. Die Population der wilden Katzen erneuert sich nämlich durch Hauskatzen, die unkontrolliert Freigang haben. Deshalb arbeitet das Land an einer Verordnung: Danach können Kommunen künftig die Halter von freilaufenden Katzen verpflichten, ihre Tiere registrieren und kastrieren zu lassen. Rechtliche Grundlage ist Paragraf 13b im Tierschutzgesetz des Bundes.

Solche Regeln nützen nur was, wenn man sie auch durchsetzen kann!


Offline Koch Th

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Re: Kastrieren zahlt der Steuerzahler - Versuchsprojekt
« Antwort #5 am: Mittwoch, 15. Oktober 2014 - 17:42:12 »
Trotzdem bleibt : Das Geld reicht nur für einen Bruchteil der Streuner
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Offline NF

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Re: Kastrieren zahlt der Steuerzahler - Versuchsprojekt
« Antwort #6 am: Mittwoch, 15. Oktober 2014 - 19:09:43 »
Trotzdem bleibt : Das Geld reicht nur für einen Bruchteil der Streuner

...am Ende egal woran es scheitert, denn: gut gedacht ist immer noch nicht gut gemacht!
Gerade Leute wie die Katzenhilfe wären mit den finanziellen Mitteln deutlich effektiver und effizienter - der "Staat" haut es nur nach Lust und Laune für wechselnde Projekte raus!
Wenn das Projekt beendet ist und man macht nur eine kurze (aber absehbare) Pause haben wir wieder genauso viele bedauernswerte Miezen wie vorher.
Und die haben bekanntlich sieben Leben...das Problem scheint mir auch hier wieder mal eindeutig der Mensch zu sein, der das Ganze erst ermöglicht.
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