Autor Thema: Comeback gefloppt  (Gelesen 242 mal)

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Offline Katja

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Comeback gefloppt
« am: Freitag, 14. Mai 2010 - 08:24:26 »
Eine tragisch-komische Vorstellung scheint Whitney Houston in Berlin gegeben zu haben. Minuten-Pause in ihrem wohl größten Hit "I will always love you", Rülpser ins Mikro und stark verkürzte Songs ließen die Zuschauer (die immerhin um die 100 Euro pro Karte ausgegeben hatten) unter Buh-Rufen vorzeitig die O2-Arena verlassen.

Im Alter solle die Stimme nachlassen - so ähnlich entschuldigten echte Fans dann die desaströse Darbietung von 'The voice'.

Kein Wunder: Drogen, Alkohol, der prügelnde Ex-Ehemann... ein Leben auf der Achterbahn des Show-Biz'. Momentan scheint sie ganz unten zu sein, die einstige Diva.

Ob wohl die anderen Auftritte in Deutschland noch besucht werden? Karten für ihr Konzert am 17.Mai in Hamburg gibt es noch...

Ein gutes Management würde sie von der eigenen Demontage schützen - und ich würde fast eine Wette eingehen, daß ein paar Konzerte 'aus gesundheitlichen Gründen' abgesagt werden.
Wettet wer mit?
For there is nothing either good or bad, but thinking makes it so.  - William Shakespeare-

breughel

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Re: Comeback gefloppt
« Antwort #1 am: Freitag, 14. Mai 2010 - 09:39:36 »
Skandale gehören zum Geschäft und den Managern war es doch schon in den 60ern egal wenn ihre Schützlinge vor die Hunde gingen.
Viele Soulgrößen gingen durch die Hölle von Drogen und Gewalt, waren im Knast oder gingen bankrott. Sie lieferten aber auch Songs für die Ewigkeit. Whitney Huston war immer schon etwas Plastik und gehört  nicht auf den Olymp des Soul.
Da sitzen Aretha Franklin (noch lebend) und Mahalia Jackson (tot), James Brown und Salomon Burke,
Sam Cooke, Diana Ross (Queen of Kitsch) un die weiblichen Backgroundchöre von den Drifters und Platters.